Die Klasse des Wirtschaftsgymnasium 22 b nahm am 29.01.24 an einem Vortrag des Historikers Prof. Dr. Leonhard zu den ersten Frankfurter Auschwitz-Prozessen teil. Originalaufnahmen des Prozesses, der Teil des Weltdokumentenerbes der UNESO ist, gaben emotionale Einblicke in Deutschlands nationalsozialistische Geschichte.
Organisiert wurde die Veranstaltung vom Robert-Wetzlar-BK und der UNESCO-Kommission. Die Oberbürgermeisterin Katja Dörner sprach ein Grußwort.
In der Schule hatte ich eine tolle Chance – ich konnte für drei Wochen bei der UNIQA Versicherung in Österreich ein Praktikum machen. Das war eine großartige Gelegenheit für mich einen Einblick ins ausländische Versicherungsgeschäft zu erlangen, internationale Erfahrungen zu sammeln und meine Fähigkeiten zu verbessern.
Das Unternehmen und die Standorte: UNIQA Versicherung ist eine große Firma in Öster- reich. Hauptsächlich war ich im Servicecenter in St. Johann im Pongau tätig, einem wunder- schönen Ort in den Alpen. Des Weiteren wurde ich im Servicecenter in Hallein und in der Landesdirektion in Salzburg eingesetzt. Meine Aufgaben: Während des Praktikums habe ich in verschiedenen Abteilungen von UNIQA gearbeitet, hauptsächlich im Servicecenter in St. Johann im Pongau. Ich half bei Pro- jekten, bei denen Daten analysiert wurden, betreute Kunden und half bei der Entwicklung von Produkten. Das half mir, mehr über Versicherungen und Finanzen zu verstehen. Außerdem konnte ich den Umgang mit verschiedenen Computerprogrammen lernen. Das Team und die Arbeitsumgebung: Die Leute bei der UNIQA waren sehr nett und immer bereit zu helfen. Sie haben mich gut aufgenommen und beantworteten meine Fragen. Die Arbeitsumgebung war professionell und motivierend. Ich fühlte mich sehr wohl. Kulturelle Erfahrungen: Während meiner Zeit in Österreich konnte ich die österreichische Kultur kennenlernen, sowohl in St. Johann im Pongau als auch in Salzburg. Ich probierte ös- terreichisches Essen, besuchte berühmte Orte und erlebte die Freundlichkeit der Menschen. Das hat mein Praktikum zu einer besonderen kulturellen Erfahrung gemacht. Fazit: Mein Praktikum bei UNIQA in Österreich war eine tolle Erfahrung. Ich habe nicht nur einen neuen Blick über die Versicherungen gewonnen, sondern auch, wie man in einem inter- nationalen Team arbeitet. Ich bin sehr dankbar für diese Gelegenheit und empfehle anderen, auch solche Praktika zu machen, wenn sie die Chance dazu haben! Zum Schluss möchte ich mich bei der UNIQA Versicherung, dem Erasmus Plus Team und auch der Europäischen Union für diese Möglichkeit herzlich bedanken. Dieses Praktikum hat meine Kenntnisse erweitert und wird mir in meiner beruflichen Zukunft helfen
Teilnahme an der Europawoche unser niederländischen Partnerschule Het Baarnsch Lyceum Vom 05.11.2023 bis zum 11.11.2023 fand der diesjährige Austausch mit unserer niederländischen Partnerschule Het Baarnsch Lyceum in Baarn statt. Acht Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 11 der Höheren Handelsschule und des Wirtschaftsgymnasiums fuhren in Begleitung von Frau DeStefano und Frau Maas-Gierse nach Baarn und nahmen an der von der niederländischen Schule organisierten „European Week“ teil. Weitere Teilnehmer und Teilnehmerinnen kamen aus Irland, Spanien, Frankreich und Bulgarien. Die deutschen Schüler und Schülerinnen debattierten gemeinsam mit ihren Gastschülern und Gastschülerinnen zu kontroversen europapolitischen Themen. Sie lernten, wie sie überzeugend auf Englisch ihren Standpunkt vertreten, Argumente aufbauen und ohne Hemmungen vor Publikum sprechen können. Zu dem Programm am Het Baarnsch Lyceum gehörten Rhetorikkurse und Debattiertraining.
Die Europawoche begann mit einer lustigen Kennenlernrunde und dem gemeinsamen Hissen der Europaflagge. Um die Gegend und einander besser kennen zu lernen, stand am Montag ein großer Tandembike-Ausflug auf dem Programm. Am Dienstag fuhr die internationale Gruppe nach Den Haag, um an einem Debattierworkshop bei der Zweigstelle der Europäischen Kommission teilzunehmen. In Rollenspielen debattierten die Schüler und Schülerinnen und erfuhren, wie in Europa Gesetze gemacht werden. Ein weiterer Höhepunkt war der gemeinsame Ausflug nach Amsterdam am Donnerstag. Wir entdeckten die Niederlande in einem spektakulären 5D-Flugerlebnis in der Show „This is Holland“, besuchten das Museum Fabrique des Lumières, schlenderten durch die Innenstadt und feierten gemeinsam auf dem Pfannkuchen-Boot.
Wie viel die Schülerinnen und Schüler während der Woche gelernt hatten, konnten sie am Freitagabend zum Abschluss der Europawoche beim Debattierwettbewerb zeigen. Auf großer Bühne und vor großem Publikum debattierten die Schüler und Schülerinnen auf Englisch über Europapolitik und europäische Gesetzgebung. Wir sind stolz auf unsere Schüler und Schülerinnen, die selbstsicher auftraten und ohne Hemmungen ihre Ansichten vertreten konnten.
Wir danken unseren niederländischen Freunden am Het Baarnsch Lyceum für die Organisation der großartigen Woche und freuen uns darauf, die niederländischen Gastschüler und Gastschülerinnen mit ihren Lehrern Ende Februar in Bonn am LEB zu begrüßen.
Jedes Jahr im Herbst zeigt der Informatik Biber mit spannenden Knobelaufgaben, wie ein Informatiker denkt, und wie alltagsrelevant Informatik ist.
Das LEB nimmt bereits seit 16 Jahren an diesem Wettbewerb teil, hat schon mehrmals den Schulpreis gewonnen und ist auch dieses Jahr mit über 250 Schülern aus verschiedenen Bildungsgängen am Start.
Wir wünschen allen Teilnehmenden viel Spaß und Erfolg.
Dipl.-Inf Rolf Weiler Koordinator für das LEB Bonn
Am Donnerstag, 07.09.2023, hielt Herr Dr. phil. Stefan Kühtz vom Gymnasium im Kannenbäckerland einen spannenden Vortrag über Sprachbarrieren. Wir, die Kolleginnen und Kollegen, die in den Internationalen Förderklassen unterrichten, sowie der Schulsozialpädagoge, Herr Wiesmann, erhielten einen tieferen Einblick in die Komplexität der deutschen Sprache. So müssen Nicht-Deutsch-Muttersprachler vielfältige Hürden überwinden, um die deutsche Sprache erlernen zu können. Nach einem aufschlussreichen Warming-Up für uns Lehrkräfte, gab er uns viele wertvolle Tipps für einen sprachsensiblen Unterricht.
Ein sehr schöner Grundsatz zum Umgang mit Fehlern lautet:
LIEBER FEHLERHAFT SPRECHEN ALS FEHLERFREI SCHWEIGEN!
Wir, die Lehrkräfte und der Schulsozialpädagoge, freuen uns, unser neu erworbenes Wissen zukünftig einzusetzen, um unsere Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund bestmöglich beim Erwerb der deutschen Sprache zu unterstützen.
Nach 35 aktiven und arbeitsintensiven Jahren am Ludwig-Erhard-Berufskolleg als Lehrer, Bildungsgangleiter, stellvertretender Schulleiter und – die letzten 17 Jahre – als Schulleiter ist es soweit: Es folgt der Ruhestand.
In einem offiziellen Festakt am 19. Juni 2023, zu dem Vertreter*innen des Schulamtes, der Bezirksregierung, der Beruflichen Kammern, der Agentur für Arbeit, die Schulleitungen der Region, Schüler- und Elternvertreter*innen des LEB und natürlich das Kollegium des LEB geladen waren, würdigen die Redner die Lebensleistung F. Kampmanns, der vor seiner Zeit als Schulleiter auch als Bildungsgangleiter und stellvertretender Schulleiter tätig war. Neben der Lehrtätigkeit war er in mehreren Berufsbildungs- und Prüfungsausschüssen engagiert.
Doch es klingen auch persönliche Töne an – so, wenn die stellvertretende Schulleiterin, Frau H. Thomann, Herrn Kampmann als einen Menschen beschreibt, der stets gut zuhört und das LEB mit viel Ruhe und Besonnenheit, der passenden Prise Humor an der richtigen Stelle und mit dem Herzen am rechten Fleck geleitet hat.
[caption id="attachment_28458" align="alignnone" width="840"] Schüler und Schülerinnen aller Bildungsgänge des Ludwig-Erhard-Berufskollegs geben F. Kampmann gute Wünsche mit auf den Weg in den Ruhestand.[/caption]
Kollegen und Kolleginnen haben zum Abschied ein Ständchen einstudiert: „Auf das, was da noch kommt…“
Viele helfende Hände aus der Schülerschaft haben zu einem erfolgreichen Ablauf des Tages beigetragen.
Ein süßer Abschluss bei der sich anschließenden Kollegiumsfeier: eine riesige LEB-Torte
Das Kollegium des LEB wünscht Herrn F. Kampmann alles erdenklich Gute für seinen neuen Lebensabschnitt.
Offiziell ist es ja nur ein Tag: Am EU-Projekttag, dieses Jahr am 22.05., holen Schulen in Europa den europäischen Gedanken besonders betont in den unterrichtlichen Alltag. Auch in diesem Jahr war das LEB wieder aktiv dabei, wir haben uns aber sogar im Laufe eines ganzen Monats dem EU-Gedanken gewidmet.
Eine Ausstellung zeigte über vier Wochen die Vielfalt der Schwerpunkte, die mit Europabezug im Unterricht bearbeitet wurden.
Von EU-Institutionen und wichtigen Persönlichkeiten, von Grundprinzipien und Rechten in der EU bis zu Kirchensteuern in verschiedenen Mitgliedsländern, von Auswirkungen der internationalen Kriminalität bis zu internationalen Kontakten des LEB mit Erasmus+ und Partnerschule in den Niederlanden waren vielfältige Informationen im Angebot.
Dazu kamen mehrere interessante Besuche von auswärtigen Dozenten, die verschiedene Schülergruppen zur EU und ihren Institutionen informiert haben und EU-Rätsel, die auch jeder einzelnen Klasse im Unterricht die direkte und spielerische Auseinandersetzung mit der EU ermöglichten.
Ein Highlight war sicher auch der Besuch der Bundestagsabgeordneten Jessica Rosenthal am LEB, die zunächst unsere Ausstellung besucht hat und danach mit einer Klasse über die Bedeutung von politischen Entscheidungen der EU für den eigenen Alltag diskutierte.
Im Rückblick auf diesen Monat wird deutlich: Die EU als Alltagsthema ist auch über Lehrpläne hinaus im LEB angekommen und wird auf vielfältige Art und Weise gelebt. Herzlichen Dank an alle Kolleginnen und Kollegen, Dozenten und Unterstützer und an MdB Jessica Rosenthal für das Engagement!
Als Vorbereitung auf denEuropatagam LEBbesuchteHerrHaendschkeam 05.05.23die Fachoberschule Polizei(FOP22a). Eingeladenwaren dazuauchAuszubildende des1. AusbildungsjahreszuVerwaltungsfachangestellten(u.a.für das Bundesamt für JustizunddieBundespolizei).DiebeidenKlassendurftensicheinenVortragüberdie Polizeiliche Arbeit innerhalb der EUanhören, den er für diesen Tag vorbereitet hatte.
HerrHaendschkeversieht nach einer umfangreichen Polizeilaufbahn im Polizeipräsidium Bonnaktuell seinen Dienst als Ratsbewerber innerhalb der Kriminalpolizei.Dort hat erauch Einblickezugrenzübergreifender Kriminalitätsbekämpfung und internationalen Kooperationen erlangen können. Durch Europol ist die Polizeiarbeit auch über die Grenzen Deutschlands hinaus möglich. EuropolisteinePolizeibehördederEuropäischenUnion,diezurBekämpfunggrenzüberschreitenderorganisierterKriminalität(Terrorismus,DrogenhandelundCyberkriminalität)gegründetwurde.EinbekanntesBeispieldafürsinddieGeldautomatensprenger,die oft ausNachbarländern nach Deutschlandkommen.Durchdie Zusammenarbeit mit Europol können mögliche Tätergruppen erkannt und noch vorder Grenze gestoppt werden. Wenn die Täter schon eine Tat in Deutschland begangenhaben, könnensie entweder an den Grenzen abgefangen oder über die Grenzen hinausnoch weiterverfolgt werden. Zu Beginn des Vortragswurden dieverschiedenen Begriffen und Dimensionen vonKriminalitätvorgestelltunddiskutiertunddieentsprechendenBezügezuunserenGrundrechten dargestellt.Alsnächsteshaben die Schülerdiebesonderen Phänomeneder„OrganisiertenKriminalität“, insb. der„Cyberkriminalität“,kennengelernt.Da dieHandlungsfelder der „Organsierten Kriminalität“ häufiggrenzüberschreitend sind, ist auchgrenzüberschreitendePolizeiarbeitnotwendig.Dieseistu.a.gekennzeichnetdurchgemeinsame Grundwerte der EU–Menschenrechtscharta, gemeinsameEinrichtungenwieEuropolsowiebilateraleEinzelabkommen.DarüberhinausgibtesaucheineZusammenarbeit mit Nicht–EU–Staaten.Die FOP22a bedankt sichausdrücklichfür den spannenden und abwechslungsreichenVortrag und dieBeantwortung der zahlreichenFragen.
Am 27.03.2023 besuchte eine hochrangige internationale Delegation das LEB, um sich über das duale Ausbildungssystem in Deutschland zu informieren. Schulleiter Friedrich Kampmann und die Englisch- und Deutschlehrerin Dr. Christel Maas-Gierse begrüßten die Gäste der Bundesrepublik, die an einem vom Auswärtigen Amt betreuten Programm zum Thema „Dual Education and Training in Germany“ teilnahmen. Begleitet wurde die Delegation von Vertreter:innen des Goethe Instituts. Herr Kampmann berichtete über die Bildungsangebote am LEB und stellte die zu erreichenden Abschlüsse vor. Auch die aktuellen Herausforderungen der Digitalisierung, der Internationalisierung und der Berufsorientierung wurden angesprochen.
Die Gäste hatten viele Fragen zu der Struktur der dualen Ausbildung, der Kooperation von Schule und Betrieben sowie zu den staatlichen Vorgaben für die praktische und schulische Ausbildung. Äußerst engagiert stellten sieben Schüler:innen des LEBs in englischer Sprache die von ihnen besuchten Bildungsgänge vor und beantworteten eloquent die Fragen der Gäste. Marie Breuer und Marwin Teffner gaben den Gästen Einblick in die Ausbildung der Bankkaufleute. Nadja Dummer und Nils Andres vertraten die Kaufleute für Immobilien und berichteten über ihre persönliche Motivation, eine duale Ausbildung zu absolvieren. Ein weiterer Schüler stellte die Ausbildung als Kaufmann für Versicherung und Finanzen vor. Martin Schuster erläuterte die Vorteile einer Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten. Joel Wiemer aus dem Wirtschaftsgymnasium betonte, er habe sich für das LEB entschieden, da er sich für Wirtschaft interessiere und plane Betriebswirtschaftslehre zu studieren.
Die Mitglieder der Delegation zeigten sich sehr dankbar für die Informationen und den anregenden Austausch.