Aktuelles

Information und Anmeldung für das Schuljahr 2020/2021

Liebe Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden Schulen!

Liebe Eltern!

Das Ludwig-Erhard-Berufskolleg informiert Schülerinnen und Schüler mit Hauptschulabschluss und dem mittleren Abschluss (Fachoberschulreife) an folgenden Terminen über den Erwerb weiterer schulischer Abschlüsse in folgenden Bildungsgängen:

Info-Termin und Anmeldung nach Einzelberatung (für alle Bildungsgänge)
Datum:
31.01.2020 (Fr.)
Uhrzeit:
13:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Raum:
in diversen Klassenräumen
01.02.2020 (Sa.) 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr  

 

Auf unserer Homepage können Sie sich bereits im Vorfeld über die einzelnen Bildungsgänge informieren („vollzeitschulische „Bildungsangebote“, Anmeldeformulare). Dort können Sie auch nachlesen, welche Unterlagen Sie zur Beratung/Anmeldung Ende Januar mitbringen sollen.

Wir freuen uns auf ein zahlreiches Erscheinen!

Unser Beitrag zur EU CodeWeek 2019

 

Auch dieses Jahr hat das Ludwig Erhard Berufskolleg wieder mehrere Veranstaltungen im Rahmen der Code Week angeboten, um insbesondere Schüler für das Programmieren und die dazugehörigen Berufsfelder zu interessieren wenn nicht gar zu begeistern.

 

Die CodeWeek ist eine jährliche Initiative der EU mit dem Ziel digitale Kompetenzen an die ganze Bevölkerung zu vermitteln.

Wir vom Ludwig Erhard Berufskolleg unterstützen diese Initiative, in dem wir seit mehreren Jahren Veranstaltungen anbieten und wurden dafür auch schon mit verschiedenen Auszeichnungen bedacht.

Methodentraining in Walberberg

Wir, die Jahrgangsstufe 11 des Wirtschaftsgymnasiums, haben uns am 11. September auf den Weg zum Methodentraining nach Walberberg gemacht.
Um 09:15 Uhr haben wir uns mit unseren Klassenlehrern an der Haltestelle Schwadorf getroffen und sind gemeinsam von dort bergauf zur Akademie gegangen.

Als wir oben angekommen waren, haben wir uns als erstes in einem Gruppenraum versammelt und eine kleine Einführung in die nächsten Tage bekommen. Wir haben ein Skript erhalten, in dem es darum ging, Methoden zum Lernen kennenzulernen. Dieses sollten wir, nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, zusammen durcharbeiten und uns die verschiedenen Methoden aneignen. Bis zum Mittagessen hatten wir nach der Durcharbeitung des Skripts Freizeit und konnten uns die Akademie etwas genauer angucken. Sehr beliebt war hierbei der Aktivitäten-Raum im Keller, in dem man Kicker, Tischtennis und Billard spielen konnte. Um 12.30 Uhr gab es das erste gemeinsame Mittagsessen. Dieses fand im Essenssaal statt und mittwochs war in der Akademie vegetarischer Tag. Nach dem Mittagessen gab es um 14 Uhr wieder eine Versammlung im Gruppenraum. Dort haben wir erklärt bekommen, was als nächstes unsere Aufgabe war. Es gab fünf verschiedene Lernstationen mit verschiedenen Lehrern, wo näher auf die Methoden eingegangen wurde. Eine sehr interessante Station war die Station ,,Lerntyp“, an der wir verschiedene kleine Tests gemacht haben und am Ende anhand der Punkte herausfinden konnten, welcher Lerntyp wir sind. Um 16 Uhr waren wir damit fertig und es gab Kaffee und Kuchen. Um 16:30 Uhr hatte als erstes die Klasse 11a und um 17:30 Uhr die Klasse 11b Akrobatik mit Herrn Kaiser. Dort haben wir verschiedene akrobatische Figuren gebildet.

Um 18:30 Uhr gab es dann Abendessen und danach hatten wir Freizeit.

Der nächste Tag begann mit dem Frühstück um 08:30 Uhr. Anschließend haben wir uns um 09:15 Uhr wieder im Gruppenraum versammelt. An diesem Tag ging es um verschiedene BWL-Übungen. Wir haben in verschiedenen kleinen Gruppen gearbeitet und dabei die verschiedenen Bereiche des Modellunternehmens „Bürodesign GmbH“ kennengelernt.

Nach dem Mittagessen ging es darum, unsere Ergebnisse, den Aufbau der Bürodesign GmbH und ihre Abteilungen, in einem Vortrag vorzustellen. Um 16 Uhr gab es wieder Kaffee und Kuchen und anschließend hat uns Frau Gartmann einen Vortrag zum Thema „Erfolgreich Präsentieren“ gehalten.

Um 18:30 Uhr gab es wieder Abendessen und anschließend Freizeit.

Am letzten Tag hieß es für uns morgens Zimmer aufräumen und Koffer fertig packen. Dies musste bis zum Frühstück um 08:30 Uhr erledigt sein.
Um 10 Uhr haben wir uns dann alle wieder im Gruppenraum versammelt.

Es kamen drei erfolgreiche Abiturienten der Jahrgangsstufe 13 des LEB. Sie haben uns über ihre Zeit, Erfahrungen, Tipps usw. erzählt und wir konnten Ihnen verschiedene Fragen stellen. Nachdem die offizielle Fragerunde beendet war, hatten wir die Gelegenheit zu Einzelgesprächen mit den Abiturienten. Diese Gespräche haben uns geholfen eine Vorstellung von den nächsten drei Jahren zu bekommen und eventuell vorhandene Ängste abzubauen.

Nachdem die Abiturienten weg waren, haben wir eine kleine Reflexionsrunde zum Abschluss gemacht. Gegen 12.30 Uhr durften wir die Abreise antreten.
Rundum war es eine tolle Seminarfahrt, die uns neue Dinge gezeigt und gelehrt hat, vielleicht auch Dinge wiederholt hat, die wir bereits kannten.

Insgesamt war es eine Fahrt mit Spaß und neuen Erfahrungen.

Jule Hamel.

Wie bewerbe ich mich richtig?

Professionelles Bewerbungstraining in der Höheren Handelsschule
Wer für den Arbeitsmarkt attraktiv sein will, muss sich richtig bewerben können. Doch was macht eine überzeugende Bewerbung aus? Im März 2019 besuchte Dipl.-Kfm. Peter Radermacher von der Kanzlei VRT – Steuerberater & Rechtsanwälte an zwei Vormittagen die Klasse HHU 5 der Höheren Handelsschule des Ludwig-Erhard-Berufskollegs. Herr Radermacher gab der Klasse einen interessanten Überblick über die Tätigkeiten von Steuerfachangestellten und führte mit den Schülerinnen und Schülern ein intensives Bewerbungstraining durch.

Am ersten Tag des Workshops gab Herr Radermacher den Schülerinnen und Schülern zunächst Tipps, wie sie Stellenanzeigen richtig lesen können. Gemeinsam wurden verschiedene Stellenanzeigen analysiert und besprochen, welche Fähigkeiten und Kenntnisse das Unternehmen von jungen Bewerbern erwartet. Anschließend besprach Herr Radermacher gemeinsam mit der Klasse, welche Informationen ein Bewerbungsanschreiben enthalten sollte. Anhand von verschiedenen Bewerbungsanschreiben wurde gemeinsam ein Kriterienkatalog für überzeugende Anschreiben erarbeitet.

Die Frage, wie Bewerber im Telefongespräch mit dem Ausbildungsbetrieb überzeugen können, stand im Mittelpunkt des zweiten Blocks. Die Schülerinnen und Schüler stellten gemeinsam Regeln für eine gelungene Kommunikation am Telefon mit einem potentiellen Arbeitgeber auf und bereiteten ein Telefongespräch vor. In Rollenspielen übte Herr Radermacher mit verschiedenen Schülerinnen und Schülern Telefongespräche, was von der Klasse begeistert aufgenommen wurde.

Am zweiten Tag des Workshops besprach Herr Radermacher mit der Klasse zunächst Kriterien für einen gelungenen Lebenslauf und zeigte der engagierten Gruppe anhand verschiedener Beispiele, wie sie einen eigenen Lebenslauf überzeugend gestalten und verfassen können. Des Weiteren ging es um die Frage, wie sich junge Bewerber auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten können. In einer entspannten Atmosphäre konnten die Schülerinnen und Schüler Herrn Radermacher offen Fragen stellen, die er ausführlich und zugewandt beantwortete. Zum Abschluss des Bewerbungstrainings führte Herr Radermacher mit zwei Schülerinnen authentische Vorstellungsgespräche. Dies war eine äußerst gewinnbringende Erfahrung für die gesamte Gruppe.

Die Klasse zeigte sich sehr dankbar für die wertvollen Tipps aus der Praxis, die authentischen Materialien und insbesondere für die Möglichkeit, mit Herrn Radermacher in Rollenspielen Bewerbungsgespräche zu üben, die im nächsten Jahr auf sie zukommen werden.

Dr. Christel Maas-Gierse, Deutschlehrerin in der HHU 5

16. Abi-Ball am Wirtschaftsgymnasium des Ludwig-Erhard-Berufskollegs

Festlicher Rahmen bei der Vergabe der Abiturzeugnisse
Das hat schon Tradition im Wirtschaftsgymnasium des LEB: Im Rahmen eines festlichen Abiturballes im Bonner Hotel Bristol wurden den Schülerinnen und Schülern des diesjährigen Abiturjahrganges am 29. Juni Ihre Abiturzeugnisse überreicht.
Innerhalb von drei Jahren haben damit die AbsolventInnen unserer gymnasialen Oberstufe die allgemeine Hochschulreife (Vollabitur) sowie zusätzlich berufliche Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten im Bereich Wirtschaft und Verwaltung erlangt. Dies berechtigt sie nun zum Studium aller Fächer und Fachrichtungen an sämtlichen Universitäten und Hochschulen und schafft zudem die bestmögliche Voraussetzung für den Einstieg in eine gehobene kaufmännische Ausbildung oder den Eintritt in den gehobenen Dienst der öffentlichen Verwaltung.

Ein „ganz besonderer Tag“

Eingeleitet wurde der für die Schülerinnen und Schüler „ganz besondere Tag“ – auch das ist schon seit Einführung des Bildungsganges „Wirtschaftsgymnasium“ im Jahre 2001 so – bereits am Nachmittag mit einem ökumenischen Dankgottesdienst. Die Messfeier in der wunderschönen Klosterkirche des Redemtoristenordens an der Kölnstraße hatten zahlreiche Abiturientinnen und Abiturienten mitgestaltet. Am frühen Abend begann dann die eigentliche Abiturfeier im von den SchülerInnen festlich geschmückten Saal des Hotel Bristol.

Herr Kampmann, Schulleiter des LEB, begrüßte die anwesenden Eltern, Großeltern, Freunde und sonstigen Gäste der Schülerinnen und Schüler sowie die große Zahl an Lehrerinnen und Lehrern. Er gratulierte zur erfolgreich bestandenen Abiturprüfung und stellte in seiner Eröffnungsrede insbesondere den Aspekt der Notwendigkeit eines lebenslangen Lernens heraus.

Im Anschluss formulierten der Bildungsgangleiter des Wirtschaftsgymnasiums als Klassenlehrer der Klasse 13 A, Herr Dr. Johannkemper, und der Klassenlehrer der 13 B, Herr Meurer, einige Gedanken im Rückblick auf die gemeinsame Zeit des Lernens und Arbeitens mit ihren beiden Klassen in den vergangenen drei Jahren. Aber auch Vertreter der Schülerinnen und Schüler ließen es sich nicht nehmen, ihre erfolgreiche Schulzeit noch einmal mit einigen Betrachtungen und herzlichem Dank an Ihre Lehrer Revue passieren zu lassen.

Offizieller Höhepunkt: Ausgabe der Abiturzeugnisse und Ehrung der Klassenbesten

Beim offiziellen Höhepunkt des Abends, der Ausgabe der Abiturzeugnisse, erhielten dann alle Schülerinnen und Schüler einzeln Ihre Abiturzeugnisse zu einer von jedem individuell gewählten Musiksequenz. Eine besondere Auszeichnung wurde abschließend den jeweiligen Klassenbesten dieses Jahrganges in Form einer Anerkennungsurkunde und eines Geschenkgutscheins zuteil. Dabei betonte der Bildungsgangleiter bei der Auszeichnung des Stufenbesten Moritz Handke, dass bei ihm neben seinen herausragenden schulischen Leistungen auch ein vorbildliches Sozialverhalten zu erkennen gewesen sei, auf das er ebenfalls sehr stolz sein dürfe.

Schließlich wurde der offizielle Teil mit der Eröffnung eines großen Buffets abgerundet, was neben der Stärkung an den kulinarischen Köstlichkeiten auch Gelegenheit zu vielen Gesprächen der SchülerInnen und deren Eltern mit den Lehrern gab.

„Schule zum Wohlfühlen“ mit viel Unterstützung

Dabei wurde immer wieder betont, dass insbesondere die intensive persönliche Betreuung und Unterstützung durch die Lehrerinnen und Lehrer des LEB ein ganz wichtiger Faktor gewesen sei, der die zum Teil hervorragenden Abschlüsse ermöglich habe. Zum einen sei dies der Tatsache geschuldet, dass über die gesamten drei Jahre der gymnasialen Oberstufe aufgrund des Klassen- und Klassenlehrerprinzips eine sehr vertraute und persönlich Begleitung in einer Klassengemeinschaft möglich gewesen sei. Zum anderen sei der engagierte individuelle Einsatz der LehrerInnen für Ihre SchülerInnen außergewöhnlich gewesen.

Auch die gerade im Juni dieses Jahres am LEB durchgeführte Qualitätsanalyse auf der Grundlage des vom Ministerium für Schule und Bildung NRW entwickelten Qualitätstableaus hatte nach umfassender Bestandsaufnahme unserer Schule u.a. die „hervorragende Atmosphäre durch einen wertschätzenden Umgang mit den Schülerinnen und Schülern sowie engagiertes Miteinander des Kollegiums“ als eine ganz besondere Stärke des LEB ausdrücklich gelobt und damit gewissermaßen „amtlich bestätigt“.

Im zweiten Teil nach der kulinarischen Pause fand die Feier dann mit Musik und Tanz bis in den späten Abend / frühen Morgen ihre Fortsetzung und Herr Dr. Johannkemper richtete als abschließende Bitte an die Schülerinnen und Schüler den Wunsch: „Lasst ‘mal wieder etwas von Euch hören! Insbesondere die Klassenlehrer, aber sicher auch die übrigen Fachlehrerinnen und Fachlehrer würden sich freuen, vielleicht in einigen Jahren von dem einen oder der anderen zu hören, wie es Euch ergangen ist, was aus Euch geworden ist. Möglicherweise könnt Ihr dann ja auch von einer ganz steilen beruflichen Karriere berichten, für die Ihr hier am Wirtschaftsgymnasium des Ludwig-Erhard-Berufskollegs Euren Grundstein gelegt habt.“

Wir wünschen allen unseren diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten viel Glück und Erfolg auf ihrem weiteren beruflichen und privaten Lebensweg.

Andere Länder, andere Sitten

Eine Auszubildende zur Immobilienkauffrau lernt den spanischen Immobilienmarkt als Praktikantin kennen
Mein Name ist Magdalena Kowalewski und ich bin im 2. Ausbildungsjahr bei der Firma IMMO-Connect tätig. IMMO-Connect ist ein Immobilienunternehmen mit fünf Standorten im Rhein-Sieg-Kreis. Zurzeit unterstütze ich das Team der Hausverwaltung im Bereich der Neuvermietung von Wohnimmobilien und arbeite an verschiedenen Projekten im Back-Office.

Im Oktober hatte ich die Möglichkeit, für drei Wochen an dem Erasmus+-Programm teilzunehmen, das von der EU gefördert wird. Ich verbrachte drei spannende Wochen in Dénia, Spanien, wo ich ein Praktikum bei der Immobilienfirma Immo-Flair absolvierte und den spanischen Immobilienmarkt kennenlernte.

Ein großer Unterschied war für mich, dass hier im Verkaufsbereich ausschließlich der Auftraggeber die Maklergebühren trägt, was zurzeit in Deutschland heiß diskutiert wird. Im Gegensatz zum deutschen Immobilienmarkt ist es in Spanien üblich, dass mehrere Makler die gleiche Immobilie vermarkten. Bei einem Vorvertrag – der Reservierung einer Immobilie – ist eine Anzahlung von 10 % des Kaufpreises zu leisten. Diese Summe wird auf ein Notaranderkonto gezahlt. Sollte der Verkäufer abspringen, muss er dem Käufer die 10 % und dazu weitere 10 % zahlen. Springt jedoch der Käufer ab, darf der Verkäufer die angezahlten 10 % behalten. Bei dem Notartermin wird dann der Kaufvertrag besprochen und unterschrieben. Zu diesem Zeitpunkt ist die Zahlung der Restsumme fällig. Üblicherweise erhält der Verkäufer einen Scheck.

Während des Praktikums habe ich gelernt, dass in Spanien die Lage der Immobilie entscheidend für den Verkaufspreis ist. Sehr begehrt sind Objekte mit Meerblick. Diese Immobilien kosten wesentlich mehr als Objekte, die zwar in der Nähe des Meeres liegen aber keinen Meerblick haben.

Für mich war es sehr interessant, Einblick in die Tätigkeiten einer weiteren Maklerfirma zu erhalten. Diese Firma ist auf Luxusimmobilien spezialisiert. Ich erfuhr Interessantes über die Planung und den Bau der Niederlassung der Firma an ihrem neuen Standort in Javea.

Auch durfte ich ein Projekt zum betreuten Wohnen kennen lernen. In der Anlage leben viele deutsche Senioren. Immo-Flair arbeitet mit dem Unternehmen zusammen und wickelt zum Beispiel den Hausverkauf der Senioren ab, die in die Anlage einziehen.

Mir hat die Arbeit in Spanien äußerst gut gefallen und ich bin sehr dankbar, dafür, dass ich diese großartige Erfahrung machen durfte. Ich habe viele neue Eindrücke gewonnen, die sowohl für mein Privatleben als auch für mein berufliches Leben eine Bereicherung darstellen.

Was erwartet Auszubildende in einer Zwischenprüfung?

Eine angehende Immobilienkauffrau berichtet über ihre Erfahrungen auf einem zweitägigen Vorbereitungsseminar
Für die IMKM 1 steht im Frühjahr 2019 die erste Zwischenprüfung des Ausbildungsberufs Immobilienkaufmann/-frau an.

Um uns Schüler gut darauf vorzubereiten, haben die Lehrer ein zweitägiges Zwischen-prüfungsseminar vorbereitet, um verschiedene Zwischenprüfungen aus den Vorjahren zu bearbeiten.

Wir haben am ersten Tag eine Zwischenprüfung ausgehändigt bekommen, die wir in Partnerarbeit oder eigenständig bearbeiten sollten. Wir hatten dann eine Doppelstunde Zeit und nach Ablauf der zwei Stunden wurde die Zwischenprüfung gemeinsam in der Klasse besprochen. Wenn Fragen aufkamen, wurden diese direkt geklärt. Die Besprechung ging ziemlich schnell von der Hand, da wir uns untereinander mit dem verschiedenen Vorwissen helfen konnten und dementsprechend unterschiedliche Antworten bei den Aufgaben hatten. Außerdem wurde eine Prüfung besprochen, die wir schon selbstständig zuhause bearbeiten sollten. Für die Besprechungen kamen die jeweiligen Fachlehrer in die Klasse, um die Lösungen zu erläutern und mögliche Fragen direkt zu klären.

Der zweite Seminar-Tag wurde mit einer Prüfungssimulation begonnen. Die Klasse wurde mit den Voraussetzungen in einen Prüfungsraum gesetzt, wie sie bei einer richtigen Zwischenprüfung gelten würden. Die Zwischenprüfung und der dazugehörende Prüfungs-bogen, auf dem man seine Lösungen eintragen musste, wurden ausgehändigt. Von da an hatten wir, wie in der Prüfung, 120 Minuten Zeit, die Aufgaben zu bearbeiten. Nach der Bearbeitungszeit wurde der ausgefüllte Prüfungsbogen eingesammelt und die eigentliche Prüfung sollten wir behalten, um bei der Besprechung die eigenen Lösungen zur Hand zu haben. Für die Besprechung kamen wieder die Fachlehrer in die Klasse. Am Ende des jeweili-gen Tages bekamen wir einen Feedback-Bogen, damit wir die zwei Prüfungsseminartage bewerten konnten.

Als Schülerin der IMKM 1 fand ich das Zwischenprüfungs-Seminar sehr hilfreich, da ich einen strukturierten Einblick in verschiedene Zwischenprüfungen aus den letzten Jahren bekam und sie eigenständig bearbeiten konnte. Durch die Bearbeitung der Zwischenprüfungen und den korrigierten und benoteten Prüfungsbogen konnte man gut sehen, wo noch Schwachstellen vorhanden sind, die man bis zur tatsächlichen Zwischenprüfung aufarbeiten muss. Es erscheint mir sehr sinnvoll, wenn das Prüfungsseminar vor jeder Zwischen- und Abschlussprüfung durchgeführt wird.

Christina Scheibel, IMKM 1

Smombies

Wenn die kurzfristige Trennung von deinem Handy bei dir Panikattacken auslöst, wenn du dich nur noch in der Nähe von Ladestationen aufhalten kannst, wenn du dich unter 20 likes scheiße fühlst, wenn du dich erst auf deinen Stuhl setzen kannst, nachdem du ihn fotografiert hast, dann bist du reif fürs „Haus Offline“: Eine Woche Entzug und du bist geheilt! Oder doch nicht?

Sechs mediensüchtige Jugendliche in einer Therapieanstalt… Drei Therapeuten, die alles versuchen…
Inspiriert von Volker Zills Stück „Smombies“, beschäftigte sich der Literaturkurs der Jgst. 13 unter der Leitung von Annette Zimmer mit den Möglichkeiten und Gründen, sich in die Onlinewelt zu flüchten. Doch wer sucht in dieser virtuellen Welt eigentlich was?

Die Vorstellung fand statt am Freitag, dem 01.02.2019. Eine Besprechung wird bald an dieser Stelle folgen.

Wir freuen uns, wenn Sie kommen!

Celina Klein, Pia Ott, Philipp Flohe, Nils Heinrichs, Hanna Breuer, Roman Klein, Anna Nguyen, Til Gerolstein, Phoneshay Sisoumang, Christopher Kuhl, Nicole Kijewski und Jens Eßer.

„Welche Heizung ist die beste?“

Angehende Immobilienkaufleute erhalten Informationen aus erster Hand
Im Rahmen des im vergangenen Jahr neu eingeführten Ausbildungsganges „Immobilienkaufmann/ Immobilienkauffrau“ am Ludwig-Erhard-Berufskolleg in Bonn, fand am 15. Mai 2018 eine Informationsveranstaltung der Firma Schöllgen Haustechnik GmbH, vertreten durch Herrn Bernd Schöllgen (Dip.-Ing., Geschäftsführer der Schöllgen Haustechnik GmbH) und Herrn Daniel Schöllgen (Dip.-Ing., Fachbereich „Heizungscontracting“) für die Schüler und Schülerinnen der Klasse IMKU1 statt.

Während Bernd Schöllgen uns einen interessanten Überblick über verschiedenen Energiearten und Heizungsanlagen bot, stellte Daniel Schöllgen uns das Konzept Contracting vor.Beim Contracting überträgt der Gebäudeeigentümer Aufgaben rund um die Effizienzsteigerung seines Gebäudes auf einen Dienstleister. Dieser sogenannte Contractor entwickelt ein Konzept zur Verbesserung der Energieeffizienz des Gebäudes und dessen Anlagentechnik, er plant und realisiert Effizienzmaßnahmen, tätigt in der Regel alle notwendigen Investitionen und kümmert sich um Wartung und Instandhaltung der Anlagentechnik

„Was haben wir mit den Aufgaben eines Heizungsinstallateurs zu tun?“, war wohl eine der ersten Fragen, die sich die meisten von uns zu Beginn stellte. Bereits zu Beginn der Veranstaltung wurde der fachspezifische Bezug zu unseren Aufgaben als Immobilienkaufmann und -kauffrau jedoch erkennbar.

Bernd Schöllgen stellte uns die verschiedenen Energiearten und Heizungsanlagen vor. Durch die neu erworbenen Kenntnisse bezüglich der Unterscheidung verschiedener Beheizungsarten, welche von klassischer Gaszentralheizung bis hin zur Hybridwärmepumpe reichen, sowie aber auch der Vor- und Nachteile der Heizungsanlagen und deren erforderlichen Voraussetzungen zur Installation, wurde uns die Möglichkeit geboten, von diesem Fachwissen auch in Zukunft, während unseres eigenen Arbeitsalltages, Gebrauch zu machen.

Besonders beim Verkauf von Immobilien kann sich dies als hilfreich erweisen. Zum einen, um zu wissen, wie man während Objektbesichtigungen agieren kann, wenn Kundenfragen in Bezug auf Heizungsanlagen auftreten, zum anderen, um die Kostenhöhe der Installation oder des Austausches von Beheizungssystemen abwägen zu können.

Für die Kundenberatung lernten wir, dass man auf die Frage „Welche Heizung ist die Beste?“ nicht pauschal antworten kann. Die Gas- und Ölpreisentwicklung kann bespielsweise nicht beeinflusst werden und so gilt es, viele weitere Aspekte zur Findung der „richtigen“ Heizung zu berücksichtigen. Vielmehr geht es also um die Fragestellung „Welche Heizungsanlage passt zu mir und zu meiner Immobilie?“.

Wir danken den Herren Schöllgen für ihren interessanten Vortrag und würden uns freuen, beide im nächsten Jahr erneut in der Aula des Ludwig-Erhard-Berufskollegs begrüßen zu dürfen.

Nina Adolph, Schülerin des Ludwig-Erhard-Berufskollegs

Zum Bildungsgang Immobilienkaufmann/-frau

Betriebsbesichtigung bei Josef Küpper Söhne GmbH

Auszubildende zum/zur Immobilienkaufmann/-frau im 2. Ausbildungsjahr wurden herzlich am Hauptsitz von Josef Küpper Söhne GmbH in Bad Godesberg empfangen, wo der eine Teil der Klasse zunächst umfassende Informationen zur Trinkwasserqualität und –hygiene im Rahmen eines Vortrags von Herrn Josef Küpper persönlich erhielt.

Ursachen und Probleme nicht ausreichender Trinkwasserqualität, wie z. B. Legionellen und Pseudomonaden, die im schlimmsten Fall lebensbedrohlich sein können und die hierfür zugrundeliegende Kenntnis gesetzlichen Vorschriften standen im Mittelpunkt des Vortrages.

Diese Informationen sind wichtig für Immobilienkaufleute, die in der Hausverwaltung tätig sind, da Hausverwalter als Betreiber von Trinkwasseranlagen gelten und im Zweifelsfall für Schäden haftbar gemacht werden können. Entsprechendes Informationsmaterial zum Nachlesen wurde jedem Auszubildenden ausgehändigt

Die andere Gruppe der angehenden Immobilienkaufleute wurde gleichzeitig durch eine Objektbesichtigung über Modernisierungsmöglichkeiten und –grenzen kompetent informiert. Im Vorfeld wurden während des Berufsschulunterrichts bereits theoretische Kenntnisse zu diesem Themenbereich vermittelt. Im zweiten Teil der Betriebsbesichtigung nahmen die SchülerInnen jeweils an der anderen Veranstaltung teil.

Abschließend konnten sich alle Auszubildenden in der Bäderausstellung einen Eindruck von neuen Trends verschaffen. Hierdurch wurde bereits der Bogen zum Lernfeld „Bauprojekte“ geschlagen, mit dem sich die Auszubildenden im zweiten Halbjahr der Mittelstufe im Unterrichtsfach Immobilienwirtschaft auseinandersetzen werden.

Wir danken Herrn Josef Küpper dafür, dass er sich die Zeit an diesem Vormittag genommen hat, um sein umfangreiches Praxiswissen an die Auszubildenden weiterzugeben und einen Beitrag zur Verzahnung von Berufsschule und Praxis geleistet hat.

Zum Bildungsgang Immobilienkaufleute…