Aktuelles

Information und Anmeldung für das Schuljahr 2020/2021

Liebe Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden Schulen!

Liebe Eltern!

Das Ludwig-Erhard-Berufskolleg bietet Schülerinnen und Schüler mit Hauptschulabschluss und dem mittleren Abschluss (Fachoberschulreife) weitere  Abschlüsse in folgenden Bildungsgängen an:

Voraussetzung für eine Anmeldung ist ein persönliches Beratungsgespräch.
Vereinbaren Sie bitte telefonisch einen Beratungstermin:
Telefon: 0228 777-047 – 050.
Die Anmeldefrist endet am 6. März 2020.

Bewerber für die Fachoberschule können sich ganzjährig bewerben.

Weitere Informationen zu den einzelnen Bildungsgängen finden Sie auch auf dieser Homepage

Steuerfachangestellte feiern ihren Abschluss

Überdurchschnittliche Ergebnisse

Rund 95 erfolgreiche Absolventen der Abschlussprüfung Winter 2018/2019 feierten im Februar 2019 gemeinsam den Abschluss ihrer Ausbildung im Schokoladenmuseum Köln.
Die Teilnehmer erhielten ihr Kammerzeugnis im Rahmen einer Feierstunde durch Vertreter der Steuerberaterkammer Köln.

Patric Toni Heeg im Rahmen seines Grußwortes

Im Rahmen dieser Feier wurden die Leistungen der Prüfungsteilnehmer, die in ihrer Prüfung ein sehr gutes Gesamtergebnis erzielten besonders hervorgehoben.
Unter den vier besten Absolventen mit überdurchschnittlichem Prüfungsergebnis befand sich auch ein Schüler des Ludwig-Erhard-Berufskollegs: Herr Patric Toni Heeg. Er richtete auch ein Grußwort an die Absolventen und ihre Gäste.

Nach einem abschließenden Sektempfang durften die Gäste im Rahmen einer Sonderöffnung des Museums Schokolade in unterschiedlichen Produktionsstufen und in verschiedenen Geschmacksrichtungen kosten.

Im Sommer 2019 fand die Abschlussfeier der Steuerfachangestellten für die Prüfungsorte Bonn, Köln und Wipperfürth in einer Eventlocation im Phantasialand in Brühl statt.
Steuerberater/vereidigter Buchprüfer Peter vom Stein überreichte die Prüfungszeugnisse in seiner Eigenschaft als Vizepräsident der Steuerberaterkammer. In seinem Grußwort betonte er, dass der Umfang und die Kompliziertheit des Steuerrechts qualifizierte Mitarbeiter benötige, die Mandanten bei der Erstellung von Steuererklärungen, Finanz- und Lohnbuchhaltungen und bei betriebswirtschaftlichen Fragestellungen unterstützen können.

Insgesamt schnitten im Sommer 2019 fünf Auszubildende mit hervorragenden Ergebnissen ab. Darunter befand sich wiederum eine Schülerin des Ludwig-Erhard-Berufskollegs: Frau Annalena Rädle.
Sie richtete im Rahmen ihrer Rede ein Grußwort aus Sicht der Auszubildenden an die Teilnehmer der Abschlussfeier und berichtete über ihre eigene Ausbildungszeit.

Annalena Rädle im Rahmen ihres Grußwortes

Hier einige Ausschnitte aus der Rede von Frau Rädle:
Nach 13 Jahren Schulzeit wurde ich erschlagen von der Masse an Studiengängen und staatlich anerkannten Ausbildungsberufen in Deutschland.
In meiner Auswahl befanden sich die Ausbildungsberufe zur Industriekauffrau, Groß- und Einzelhandelskauffrau, Steuerfachangestellten und Bankkauffrau. Als Studiengang kam für mich nur ein BWL-Studium in Frage.
Gleich zu Beginn meiner Ausbildung erhielt ich mein eigenes Büro, lernte viele neue Menschen kennen und musste mich fortan an den Arbeitsalltag gewöhnen. Natürlich war der Anfang nicht leicht und mir fehlte es an fachlichem Wissen. Erst als Ende August 2016 endlich auch die Berufsschule begann, erhielt ich ein besseres Gefühl für diesen Beruf.
Nach und nach bemerkte ich, wie das Wissen aus der Berufsschule immer mehr Einfluss auf meinem Arbeitsalltag nahm. In meiner Ausbildungsstelle konnte ich somit mehr Verantwortung übernehmen.
Während der Ausbildung wurde ich früh mit den diversen Steuerarten konfrontiert. Ob Einkommensteuer, Umsatzsteuer, Gewerbesteuer oder Körperschaftssteuer, alles musste erstmal verstanden und in einen Zusammenhang gebracht werden.
Heute betreue ich bereits viele Mandanten eigenständig, erstelle diverse Steuererklärungen, Buchhaltungen sowie Lohnabrechnungen und stehe vielen Mandanten als Ansprechpartnerin bei Fragen zur Verfügung. Aufgaben an den ich in den letzten 3 Jahren gereift bin und an Selbstbewusstsein gewonnen habe.

Rückblickend würde ich die Ausbildung in jeden Fall weiterempfehlen.
Die Ausbildung zum bzw. zur Steuerfachangestellten gehört mit zu den anspruchsvollsten kaufmännischen Ausbildungen in Deutschland. In den letzten 36 Monaten haben wir alle einen guten Grundstein für unsere weitere berufliche Zukunft gesetzt. Wir besitzen nun ein breites Grundwissen in einem Themengebiet, das vielen Menschen mindestens einmal im Jahr Kopfschmerzen bereitet.

Nicht zuletzt sind ebenfalls die vielen Aufstiegsmöglichkeiten mit entsprechender Berufserfahrung zu nennen. Ob die Fortbildung zum Steuerfachwirten, Bilanzbuchhalter oder Fachassistenten für Lohn- und Gehalt. Aber auch die Möglichkeit – ohne Studium – die Steuerberaterprüfung abzulegen. Es liegt nicht nur an uns, sondern auch an den Arbeitgebern die Chancen für weitere Fortbildungen wahrnehmen zu können.

Die Fachkollegen der Steuerabteilung wünschen allen Auszubildenden viel Erfolg im zukünftigen beruflichen und privaten Werdegang. Sie gratulieren Herrn Heeg und Frau Rädle zu ihren überdurchschnittlichen schulischen Leistungen und ihren sehr guten Prüfungsergebnissen.

An dieser Stelle bedanken wir uns auch für die gute Zusammenarbeit mit der Steuerberaterkammer Köln und den Ausbildungskanzleien.

Karin Schüller
Bildungsgangleiterin Steuerfachangestellte

 

Unser Beitrag zur EU CodeWeek 2019

 

Auch dieses Jahr hat das Ludwig Erhard Berufskolleg wieder mehrere Veranstaltungen im Rahmen der Code Week angeboten, um insbesondere Schüler für das Programmieren und die dazugehörigen Berufsfelder zu interessieren wenn nicht gar zu begeistern.

 

Die CodeWeek ist eine jährliche Initiative der EU mit dem Ziel digitale Kompetenzen an die ganze Bevölkerung zu vermitteln.

Wir vom Ludwig Erhard Berufskolleg unterstützen diese Initiative, in dem wir seit mehreren Jahren Veranstaltungen anbieten und wurden dafür auch schon mit verschiedenen Auszeichnungen bedacht.

Praktikum in den Universitätskliniken Tirol

Das Erasmus+ Progamm macht‘s möglich

Es scheint zwar ein wenig amüsant für den Austausch in ein deutschsprachiges Nachbarland zu gehen, doch bringt das (fast) uneingeschränkte Verstehen des Gegenübers auch viele Vorteile mit sich …

Vorbereitung
Vor dem Aufenthalt stand etwas Bürokratie. Aus den Unterlagen erfuhr ich zum einen vorab, welche Kompetenzen, Kenntnisse und Fertigkeiten ich in Österreich in der Klinik erlernen sollte:
Aufnahme von Patientendaten; Betreuung von Patienten vor, während und nach der Behandlung in der Abteilung Neurologie der Universitätsklinik; Assistenz bei der ärztlichen Therapie; Durchführung von Hygienemaßnahmen; Beachtung von Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Außerdem wurde mir mitgeteilt, was von mir erwartet wird:
Daten ausländischer Patienten aufnehmen und dokumentieren; mit ausländischen Patienten fachlich richtig kommunizieren; ausländische Patienten im Krankheitsfall betreuen; Verbände anlegen; Laborarbeiten organisieren u. ausländische Patienten zu Abgabe von Laborproben anleiten; infektiöse Materialien entsprechend der gesetzlichen Vorschriften entsorgen.
So wusste ich bereits grob was auf mich zukam. Nach dem Ausfüllen und Abgeben der Unterlagen bekam ich zwar mit etwas Verzug aber doch rechtzeitig vor meinem Aufenthalt ca. 80% der Kosten vorab überwiesen, so dass die Bezahlung der besorgten Unterkunft, des ÖPNV Tickets und der beiden Bahntickets gut abgedeckt war. Die restlichen 20% wurden dann ebenfalls mit etwas Bürokratie im Anschluss an meinen Aufenthalt überwiesen.

Unterkunft
Meine Unterbringung war problemlos, da sich bereits unsere Organisatoren des Erasmusprogramms mit der Unterkunftsverwaltung in Innsbruck in Verbindung gesetzt hatten. Ein kurzer Austausch per E-Mail zur Bestätigung und dem Austausch von Kontaktdaten war schnell und problemlos.

Mobilität
Mein Fortbewegungsmittel der Wahl war das ÖPNV-Netz von Innsbruck. Mit dem gekauften Monatsticket kann man beliebig oft fahren.
Alternativ hätte ich auch gut mit dem „Radl“ fahren können. Dies kann man zeitlich für Innsbruck recht günstig erwerben. Allerdings empfiehlt sich ein gutes Schloss, denn so manches Fahrrad bekommt hier leider Beine. Auch zu Fuß kommt man in Innsbruck gut klar.

Sprache
In der Regel ist der Tiroler recht gut zu verstehen. Besonders dann, wenn man sich schon ein bisschen in die verschiedenen Dialekte eingehört hat. Im Folgenden ein paar Beispiele für unterschiedliche Wortbedeutungen in der Reihenfolge „deutsch – Innsbrucker Sprachgebrauch“:
Kittel = Mantel; Kissen = Polster; Hausschuhe = Patschen; Mütze = Haube; Brotzeit = Jause; (Apfel-)schorle = (Apfel/…)g`spritzt; Guten Appetit = Mahlzeit; Das ist super = Volle fein.

Freizeit
Ich kann jedem nur empfehlen sich so viel wie möglich das Umfeld seines Aufenthaltsortes anzuschauen. Ich für meinen Teil habe so Innsbruck als eine sehr schöne und vielfältige Stadt erlebt. Die Innsbruck Card hat mir auch noch ermöglicht viele Sehenswürdigkeiten zu besuchen wie die Swarowski Kristallwelten, den Alpenzoo und auch die Seilbahnen im Umland zu benutzen.

Fachlicher Einsatz
Ich war in drei sehr interessanten Fachbereichen eingesetzt:

  • Computertomographie (CT)
    Das CT ist ein bildgebendes Verfahren auf der Basis von Röntgenstrahlen zur Darstellung von Körperstrukturen. So lassen sich mittels CT Herz, Lunge, Gehirn und viele weitere Strukturen sehr detailliert abbilden.
  • Magnetresonanztomographie (MRT)
    Das MRT erstellt ein „Schnittbild“ mit Hilfe eines starken Magnetfeldes mit dem insbesondere Weichteilstrukturen und Nervengewebe sehr gut dargestellt und beurteilt werden können (Bänderverletzungen, Tumordiagnostik usw.).
  • Elektroenzephalografie (EEG)
    Ein EEG ist eine Untersuchungsmethode zur Überprüfung der Gehirnaktivitäten durch Messung der elektrischen Aktivität. (Diagnose von Hirnschädigungen, Stoffwechselerkrankungen, Tumoren, Epilepsie).

Ich kann jedem nur empfehlen, sich weiter zu entwickeln und Erfahrungen zu sammeln! Ich werde diese Wochen ganz bestimmt nicht vergessen und bin froh, den Austausch gemacht zu haben! Für mich war es eine rundum tolle und sehr wertvolle Erfahrung.

 Innsbruck ist wirklich „volle fein“!

Innsbrucks Umgebung – Schloss Ambrass Innsbrucks Umgebung – Nordkette

Nadja Windscheif (Auslandspraktikantin)
Ariane Rüfereck (Bildungsgangleiterin)

 

 

Methodentraining in Walberberg

Wir, die Jahrgangsstufe 11 des Wirtschaftsgymnasiums, haben uns am 11. September auf den Weg zum Methodentraining nach Walberberg gemacht.
Um 09:15 Uhr haben wir uns mit unseren Klassenlehrern an der Haltestelle Schwadorf getroffen und sind gemeinsam von dort bergauf zur Akademie gegangen.

Als wir oben angekommen waren, haben wir uns als erstes in einem Gruppenraum versammelt und eine kleine Einführung in die nächsten Tage bekommen. Wir haben ein Skript erhalten, in dem es darum ging, Methoden zum Lernen kennenzulernen. Dieses sollten wir, nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, zusammen durcharbeiten und uns die verschiedenen Methoden aneignen. Bis zum Mittagessen hatten wir nach der Durcharbeitung des Skripts Freizeit und konnten uns die Akademie etwas genauer angucken. Sehr beliebt war hierbei der Aktivitäten-Raum im Keller, in dem man Kicker, Tischtennis und Billard spielen konnte. Um 12.30 Uhr gab es das erste gemeinsame Mittagsessen. Dieses fand im Essenssaal statt und mittwochs war in der Akademie vegetarischer Tag. Nach dem Mittagessen gab es um 14 Uhr wieder eine Versammlung im Gruppenraum. Dort haben wir erklärt bekommen, was als nächstes unsere Aufgabe war. Es gab fünf verschiedene Lernstationen mit verschiedenen Lehrern, wo näher auf die Methoden eingegangen wurde. Eine sehr interessante Station war die Station ,,Lerntyp“, an der wir verschiedene kleine Tests gemacht haben und am Ende anhand der Punkte herausfinden konnten, welcher Lerntyp wir sind. Um 16 Uhr waren wir damit fertig und es gab Kaffee und Kuchen. Um 16:30 Uhr hatte als erstes die Klasse 11a und um 17:30 Uhr die Klasse 11b Akrobatik mit Herrn Kaiser. Dort haben wir verschiedene akrobatische Figuren gebildet.

Um 18:30 Uhr gab es dann Abendessen und danach hatten wir Freizeit.

Der nächste Tag begann mit dem Frühstück um 08:30 Uhr. Anschließend haben wir uns um 09:15 Uhr wieder im Gruppenraum versammelt. An diesem Tag ging es um verschiedene BWL-Übungen. Wir haben in verschiedenen kleinen Gruppen gearbeitet und dabei die verschiedenen Bereiche des Modellunternehmens „Bürodesign GmbH“ kennengelernt.

Nach dem Mittagessen ging es darum, unsere Ergebnisse, den Aufbau der Bürodesign GmbH und ihre Abteilungen, in einem Vortrag vorzustellen. Um 16 Uhr gab es wieder Kaffee und Kuchen und anschließend hat uns Frau Gartmann einen Vortrag zum Thema „Erfolgreich Präsentieren“ gehalten.

Um 18:30 Uhr gab es wieder Abendessen und anschließend Freizeit.

Am letzten Tag hieß es für uns morgens Zimmer aufräumen und Koffer fertig packen. Dies musste bis zum Frühstück um 08:30 Uhr erledigt sein.
Um 10 Uhr haben wir uns dann alle wieder im Gruppenraum versammelt.

Es kamen drei erfolgreiche Abiturienten der Jahrgangsstufe 13 des LEB. Sie haben uns über ihre Zeit, Erfahrungen, Tipps usw. erzählt und wir konnten Ihnen verschiedene Fragen stellen. Nachdem die offizielle Fragerunde beendet war, hatten wir die Gelegenheit zu Einzelgesprächen mit den Abiturienten. Diese Gespräche haben uns geholfen eine Vorstellung von den nächsten drei Jahren zu bekommen und eventuell vorhandene Ängste abzubauen.

Nachdem die Abiturienten weg waren, haben wir eine kleine Reflexionsrunde zum Abschluss gemacht. Gegen 12.30 Uhr durften wir die Abreise antreten.
Rundum war es eine tolle Seminarfahrt, die uns neue Dinge gezeigt und gelehrt hat, vielleicht auch Dinge wiederholt hat, die wir bereits kannten.

Insgesamt war es eine Fahrt mit Spaß und neuen Erfahrungen.

Jule Hamel.

Wie bewerbe ich mich richtig?

Professionelles Bewerbungstraining in der Höheren Handelsschule
Wer für den Arbeitsmarkt attraktiv sein will, muss sich richtig bewerben können. Doch was macht eine überzeugende Bewerbung aus? Im März 2019 besuchte Dipl.-Kfm. Peter Radermacher von der Kanzlei VRT – Steuerberater & Rechtsanwälte an zwei Vormittagen die Klasse HHU 5 der Höheren Handelsschule des Ludwig-Erhard-Berufskollegs. Herr Radermacher gab der Klasse einen interessanten Überblick über die Tätigkeiten von Steuerfachangestellten und führte mit den Schülerinnen und Schülern ein intensives Bewerbungstraining durch.

Am ersten Tag des Workshops gab Herr Radermacher den Schülerinnen und Schülern zunächst Tipps, wie sie Stellenanzeigen richtig lesen können. Gemeinsam wurden verschiedene Stellenanzeigen analysiert und besprochen, welche Fähigkeiten und Kenntnisse das Unternehmen von jungen Bewerbern erwartet. Anschließend besprach Herr Radermacher gemeinsam mit der Klasse, welche Informationen ein Bewerbungsanschreiben enthalten sollte. Anhand von verschiedenen Bewerbungsanschreiben wurde gemeinsam ein Kriterienkatalog für überzeugende Anschreiben erarbeitet.

Die Frage, wie Bewerber im Telefongespräch mit dem Ausbildungsbetrieb überzeugen können, stand im Mittelpunkt des zweiten Blocks. Die Schülerinnen und Schüler stellten gemeinsam Regeln für eine gelungene Kommunikation am Telefon mit einem potentiellen Arbeitgeber auf und bereiteten ein Telefongespräch vor. In Rollenspielen übte Herr Radermacher mit verschiedenen Schülerinnen und Schülern Telefongespräche, was von der Klasse begeistert aufgenommen wurde.

Am zweiten Tag des Workshops besprach Herr Radermacher mit der Klasse zunächst Kriterien für einen gelungenen Lebenslauf und zeigte der engagierten Gruppe anhand verschiedener Beispiele, wie sie einen eigenen Lebenslauf überzeugend gestalten und verfassen können. Des Weiteren ging es um die Frage, wie sich junge Bewerber auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten können. In einer entspannten Atmosphäre konnten die Schülerinnen und Schüler Herrn Radermacher offen Fragen stellen, die er ausführlich und zugewandt beantwortete. Zum Abschluss des Bewerbungstrainings führte Herr Radermacher mit zwei Schülerinnen authentische Vorstellungsgespräche. Dies war eine äußerst gewinnbringende Erfahrung für die gesamte Gruppe.

Die Klasse zeigte sich sehr dankbar für die wertvollen Tipps aus der Praxis, die authentischen Materialien und insbesondere für die Möglichkeit, mit Herrn Radermacher in Rollenspielen Bewerbungsgespräche zu üben, die im nächsten Jahr auf sie zukommen werden.

Dr. Christel Maas-Gierse, Deutschlehrerin in der HHU 5

Britische Delegation am Ludwig-Erhard-Berufskolleg

Schüler und Lehrer des LEB erläutern das berufliche Schulwesen

Am 26. Februar 2019 besuchte eine hochrangige Delegation aus Großbritannien (GB) das LEB, um sich über das berufliche Schulwesen in Deutschland zu informieren.

[caption id="attachment_1235" align="alignright" width="4128"]Britische Delegation 1 LEB-Schüler erläutern ihre Bildungsgänge[/caption]

Diese bestand aus britischen Schulleitern, Mitarbeitern des britischen Bildungsministeriums, der britischen Botschaft in Berlin und der Gatsby Stiftung, die sich die Förderung der beruflichen Bildung in Großbritannien zum Ziel gesetzt hat.

Schulleiter Friedrich Kampmann sowie die Englischlehrerinnen Inge Will und Dr. Christel Maas-Gierse begrüßten die Gäste gemeinsam mit fünf Schülern bzw. Schülerinnen aus verschiedenen Bildungsgängen:

Jan Gorzelitz (angehender Immobilienkaufmann, Laura Wittig (Wirtschaftsgymnasium), Leon Pohl (Höhere Handelsschule), Avnee Khana (Höhere Handelsschule) und Martin Hümmrich (angehender Bankkaufmann).

Die Lehrer/innen berichteten über die Struktur und Größe des LEB und erklärten die verschiedenen Bildungsangebote des LEB mit den Eingangsvoraussetzungen, den Laufzeiten und dem zu erreichenden Abschluss.

Die Schüler/innen erläuterten – in englischer Sprache – speziell den von ihnen besuchten Bildungsgang. Sie beschrieben ihre Motivation für diesen Bildungsgang und ihre weiteren beruflichen Ziele.

Britische Delegation 2
Britische Delegation

Das System der dualen Berufsausbildung mit staatlichen Vorgaben für die praktische und schulische Ausbildung gibt es in GB nicht. Die Delegation interessierte sich vor allem für die vollzeitschulischen Bildungsangebote und die dort zu leistenden Praktika sowie Maßnahmen zu Sicherstellung gleicher Qualitätsstandards.

Die Mitglieder der Delegation zeigten sich dankbar für die umfassenden Informationen über ein kaufmännisches Berufskolleg. Aber auch für die Lehrer/innen und Schüler/innen des LEB war es ein sehr interessanter Gedankenaustausch.

Nach ca. 2 Stunden machte sich die Delegation auf den Weg zum benachbarten Robert-Wetzlar-Berufskolleg. Am Nachmittag wurde die „Bildungsreise“ durch einen Besuch beim BiBB (Bundesinstitut für Berufsbildung) und beim BMBF (Bundesministerium für Bildung u. Forschung) abgerundet.

FK

16. Abi-Ball am Wirtschaftsgymnasium des Ludwig-Erhard-Berufskollegs

Festlicher Rahmen bei der Vergabe der Abiturzeugnisse
Das hat schon Tradition im Wirtschaftsgymnasium des LEB: Im Rahmen eines festlichen Abiturballes im Bonner Hotel Bristol wurden den Schülerinnen und Schülern des diesjährigen Abiturjahrganges am 29. Juni Ihre Abiturzeugnisse überreicht.
Innerhalb von drei Jahren haben damit die AbsolventInnen unserer gymnasialen Oberstufe die allgemeine Hochschulreife (Vollabitur) sowie zusätzlich berufliche Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten im Bereich Wirtschaft und Verwaltung erlangt. Dies berechtigt sie nun zum Studium aller Fächer und Fachrichtungen an sämtlichen Universitäten und Hochschulen und schafft zudem die bestmögliche Voraussetzung für den Einstieg in eine gehobene kaufmännische Ausbildung oder den Eintritt in den gehobenen Dienst der öffentlichen Verwaltung.

Ein „ganz besonderer Tag“

Eingeleitet wurde der für die Schülerinnen und Schüler „ganz besondere Tag“ – auch das ist schon seit Einführung des Bildungsganges „Wirtschaftsgymnasium“ im Jahre 2001 so – bereits am Nachmittag mit einem ökumenischen Dankgottesdienst. Die Messfeier in der wunderschönen Klosterkirche des Redemtoristenordens an der Kölnstraße hatten zahlreiche Abiturientinnen und Abiturienten mitgestaltet. Am frühen Abend begann dann die eigentliche Abiturfeier im von den SchülerInnen festlich geschmückten Saal des Hotel Bristol.

Herr Kampmann, Schulleiter des LEB, begrüßte die anwesenden Eltern, Großeltern, Freunde und sonstigen Gäste der Schülerinnen und Schüler sowie die große Zahl an Lehrerinnen und Lehrern. Er gratulierte zur erfolgreich bestandenen Abiturprüfung und stellte in seiner Eröffnungsrede insbesondere den Aspekt der Notwendigkeit eines lebenslangen Lernens heraus.

Im Anschluss formulierten der Bildungsgangleiter des Wirtschaftsgymnasiums als Klassenlehrer der Klasse 13 A, Herr Dr. Johannkemper, und der Klassenlehrer der 13 B, Herr Meurer, einige Gedanken im Rückblick auf die gemeinsame Zeit des Lernens und Arbeitens mit ihren beiden Klassen in den vergangenen drei Jahren. Aber auch Vertreter der Schülerinnen und Schüler ließen es sich nicht nehmen, ihre erfolgreiche Schulzeit noch einmal mit einigen Betrachtungen und herzlichem Dank an Ihre Lehrer Revue passieren zu lassen.

Offizieller Höhepunkt: Ausgabe der Abiturzeugnisse und Ehrung der Klassenbesten

Beim offiziellen Höhepunkt des Abends, der Ausgabe der Abiturzeugnisse, erhielten dann alle Schülerinnen und Schüler einzeln Ihre Abiturzeugnisse zu einer von jedem individuell gewählten Musiksequenz. Eine besondere Auszeichnung wurde abschließend den jeweiligen Klassenbesten dieses Jahrganges in Form einer Anerkennungsurkunde und eines Geschenkgutscheins zuteil. Dabei betonte der Bildungsgangleiter bei der Auszeichnung des Stufenbesten Moritz Handke, dass bei ihm neben seinen herausragenden schulischen Leistungen auch ein vorbildliches Sozialverhalten zu erkennen gewesen sei, auf das er ebenfalls sehr stolz sein dürfe.

Schließlich wurde der offizielle Teil mit der Eröffnung eines großen Buffets abgerundet, was neben der Stärkung an den kulinarischen Köstlichkeiten auch Gelegenheit zu vielen Gesprächen der SchülerInnen und deren Eltern mit den Lehrern gab.

„Schule zum Wohlfühlen“ mit viel Unterstützung

Dabei wurde immer wieder betont, dass insbesondere die intensive persönliche Betreuung und Unterstützung durch die Lehrerinnen und Lehrer des LEB ein ganz wichtiger Faktor gewesen sei, der die zum Teil hervorragenden Abschlüsse ermöglich habe. Zum einen sei dies der Tatsache geschuldet, dass über die gesamten drei Jahre der gymnasialen Oberstufe aufgrund des Klassen- und Klassenlehrerprinzips eine sehr vertraute und persönlich Begleitung in einer Klassengemeinschaft möglich gewesen sei. Zum anderen sei der engagierte individuelle Einsatz der LehrerInnen für Ihre SchülerInnen außergewöhnlich gewesen.

Auch die gerade im Juni dieses Jahres am LEB durchgeführte Qualitätsanalyse auf der Grundlage des vom Ministerium für Schule und Bildung NRW entwickelten Qualitätstableaus hatte nach umfassender Bestandsaufnahme unserer Schule u.a. die „hervorragende Atmosphäre durch einen wertschätzenden Umgang mit den Schülerinnen und Schülern sowie engagiertes Miteinander des Kollegiums“ als eine ganz besondere Stärke des LEB ausdrücklich gelobt und damit gewissermaßen „amtlich bestätigt“.

Im zweiten Teil nach der kulinarischen Pause fand die Feier dann mit Musik und Tanz bis in den späten Abend / frühen Morgen ihre Fortsetzung und Herr Dr. Johannkemper richtete als abschließende Bitte an die Schülerinnen und Schüler den Wunsch: „Lasst ‘mal wieder etwas von Euch hören! Insbesondere die Klassenlehrer, aber sicher auch die übrigen Fachlehrerinnen und Fachlehrer würden sich freuen, vielleicht in einigen Jahren von dem einen oder der anderen zu hören, wie es Euch ergangen ist, was aus Euch geworden ist. Möglicherweise könnt Ihr dann ja auch von einer ganz steilen beruflichen Karriere berichten, für die Ihr hier am Wirtschaftsgymnasium des Ludwig-Erhard-Berufskollegs Euren Grundstein gelegt habt.“

Wir wünschen allen unseren diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten viel Glück und Erfolg auf ihrem weiteren beruflichen und privaten Lebensweg.

Was erwartet Auszubildende in einer Zwischenprüfung?

Eine angehende Immobilienkauffrau berichtet über ihre Erfahrungen auf einem zweitägigen Vorbereitungsseminar
Für die IMKM 1 steht im Frühjahr 2019 die erste Zwischenprüfung des Ausbildungsberufs Immobilienkaufmann/-frau an.

Um uns Schüler gut darauf vorzubereiten, haben die Lehrer ein zweitägiges Zwischen-prüfungsseminar vorbereitet, um verschiedene Zwischenprüfungen aus den Vorjahren zu bearbeiten.

Wir haben am ersten Tag eine Zwischenprüfung ausgehändigt bekommen, die wir in Partnerarbeit oder eigenständig bearbeiten sollten. Wir hatten dann eine Doppelstunde Zeit und nach Ablauf der zwei Stunden wurde die Zwischenprüfung gemeinsam in der Klasse besprochen. Wenn Fragen aufkamen, wurden diese direkt geklärt. Die Besprechung ging ziemlich schnell von der Hand, da wir uns untereinander mit dem verschiedenen Vorwissen helfen konnten und dementsprechend unterschiedliche Antworten bei den Aufgaben hatten. Außerdem wurde eine Prüfung besprochen, die wir schon selbstständig zuhause bearbeiten sollten. Für die Besprechungen kamen die jeweiligen Fachlehrer in die Klasse, um die Lösungen zu erläutern und mögliche Fragen direkt zu klären.

Der zweite Seminar-Tag wurde mit einer Prüfungssimulation begonnen. Die Klasse wurde mit den Voraussetzungen in einen Prüfungsraum gesetzt, wie sie bei einer richtigen Zwischenprüfung gelten würden. Die Zwischenprüfung und der dazugehörende Prüfungs-bogen, auf dem man seine Lösungen eintragen musste, wurden ausgehändigt. Von da an hatten wir, wie in der Prüfung, 120 Minuten Zeit, die Aufgaben zu bearbeiten. Nach der Bearbeitungszeit wurde der ausgefüllte Prüfungsbogen eingesammelt und die eigentliche Prüfung sollten wir behalten, um bei der Besprechung die eigenen Lösungen zur Hand zu haben. Für die Besprechung kamen wieder die Fachlehrer in die Klasse. Am Ende des jeweili-gen Tages bekamen wir einen Feedback-Bogen, damit wir die zwei Prüfungsseminartage bewerten konnten.

Als Schülerin der IMKM 1 fand ich das Zwischenprüfungs-Seminar sehr hilfreich, da ich einen strukturierten Einblick in verschiedene Zwischenprüfungen aus den letzten Jahren bekam und sie eigenständig bearbeiten konnte. Durch die Bearbeitung der Zwischenprüfungen und den korrigierten und benoteten Prüfungsbogen konnte man gut sehen, wo noch Schwachstellen vorhanden sind, die man bis zur tatsächlichen Zwischenprüfung aufarbeiten muss. Es erscheint mir sehr sinnvoll, wenn das Prüfungsseminar vor jeder Zwischen- und Abschlussprüfung durchgeführt wird.

Christina Scheibel, IMKM 1

Andere Länder, andere Sitten

Eine Auszubildende zur Immobilienkauffrau lernt den spanischen Immobilienmarkt als Praktikantin kennen
Mein Name ist Magdalena Kowalewski und ich bin im 2. Ausbildungsjahr bei der Firma IMMO-Connect tätig. IMMO-Connect ist ein Immobilienunternehmen mit fünf Standorten im Rhein-Sieg-Kreis. Zurzeit unterstütze ich das Team der Hausverwaltung im Bereich der Neuvermietung von Wohnimmobilien und arbeite an verschiedenen Projekten im Back-Office.

Im Oktober hatte ich die Möglichkeit, für drei Wochen an dem Erasmus+-Programm teilzunehmen, das von der EU gefördert wird. Ich verbrachte drei spannende Wochen in Dénia, Spanien, wo ich ein Praktikum bei der Immobilienfirma Immo-Flair absolvierte und den spanischen Immobilienmarkt kennenlernte.

Ein großer Unterschied war für mich, dass hier im Verkaufsbereich ausschließlich der Auftraggeber die Maklergebühren trägt, was zurzeit in Deutschland heiß diskutiert wird. Im Gegensatz zum deutschen Immobilienmarkt ist es in Spanien üblich, dass mehrere Makler die gleiche Immobilie vermarkten. Bei einem Vorvertrag – der Reservierung einer Immobilie – ist eine Anzahlung von 10 % des Kaufpreises zu leisten. Diese Summe wird auf ein Notaranderkonto gezahlt. Sollte der Verkäufer abspringen, muss er dem Käufer die 10 % und dazu weitere 10 % zahlen. Springt jedoch der Käufer ab, darf der Verkäufer die angezahlten 10 % behalten. Bei dem Notartermin wird dann der Kaufvertrag besprochen und unterschrieben. Zu diesem Zeitpunkt ist die Zahlung der Restsumme fällig. Üblicherweise erhält der Verkäufer einen Scheck.

Während des Praktikums habe ich gelernt, dass in Spanien die Lage der Immobilie entscheidend für den Verkaufspreis ist. Sehr begehrt sind Objekte mit Meerblick. Diese Immobilien kosten wesentlich mehr als Objekte, die zwar in der Nähe des Meeres liegen aber keinen Meerblick haben.

Für mich war es sehr interessant, Einblick in die Tätigkeiten einer weiteren Maklerfirma zu erhalten. Diese Firma ist auf Luxusimmobilien spezialisiert. Ich erfuhr Interessantes über die Planung und den Bau der Niederlassung der Firma an ihrem neuen Standort in Javea.

Auch durfte ich ein Projekt zum betreuten Wohnen kennen lernen. In der Anlage leben viele deutsche Senioren. Immo-Flair arbeitet mit dem Unternehmen zusammen und wickelt zum Beispiel den Hausverkauf der Senioren ab, die in die Anlage einziehen.

Mir hat die Arbeit in Spanien äußerst gut gefallen und ich bin sehr dankbar, dafür, dass ich diese großartige Erfahrung machen durfte. Ich habe viele neue Eindrücke gewonnen, die sowohl für mein Privatleben als auch für mein berufliches Leben eine Bereicherung darstellen.