Medizinische(r) Fachangestellte(r)

Für Ihre wichtige Arbeit in der Arztpraxis findet die schulische Ausbildung am Ludwig-Erhard-Berufskolleg statt, Ihrer neuen Schule.

Praxis

» Ausbildungsdauer

» Voraussetzungen

» Berufsunterricht

» Ausbildungsschwerpunkte

» Unterrichtsschwerpunkte

» Mögliche Abschlüsse

» Weiterbildung

» Unterrichtsorganisation

» Kosten

» Verdienst

» Arbeitszeit

» Zwischenprüfung

» Abschlussprüfung

» Termine

» Anmeldeformular für Ausbilder für die Berufsschule (Sommer)

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» Ansprechpartner

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Ausbildungsdauer

3 Jahre (Verkürzung möglich)

Voraussetzungen

Man sollte mindestens den Hauptschulabschluss nach Klasse 10 haben.

Berufsunterricht

Für die Stadt Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis am Ludwig-Erhard-Berufskolleg Bonn.

Ausbildungsschwerpunkte (in der Arztpraxis)

  • Empfang und Betreuung von Patienten
  • Vergabe von Terminen
  • Organisation des Sprechstundenablaufes
  • Führen der Patientenkartei
  • Ausfüllen von Formularen und Vordrucken
  • Erledigung des allgemeinen Schriftverkehrs
  • Assistenz bei der Behandlung des Patienten
  • Desinfizieren und Sterilisieren von Instrumenten
  • Abrechnung mit den Versicherungsträgern und Privatpatienten
  • Ausübung sonstiger Tätigkeitsschwerpunkte je nach Art der Praxis

Unterrichtsschwerpunkte (in der Berufsschule)

  • Medizinische Assistenz (z. B. Aufbau des Körpers, Krankheiten, Blut- und Urinuntersuchungen)
  • Abrechnungswesen (z. B. Kassenpatienten, Privatpatienten)
  • Wirtschafts- und Sozialprozesse (z. B. Rechte und Pflichten des Auszubildenden, Zahlungsverkehr, Kaufvertrag)
  • Datenverarbeitung (in Praxismanagement integriert)
  • Praxismanagement (z.B. Organisationsgrundsätze, Datenschutz, Qualitätsmanagement)

Mögliche Abschlüsse

1. Berufsabschluss durch die Prüfung bei der Ärztekammer Nordrhein
2. Berufsschulabschluss, durch den auch zusätzliche Qualifikationen möglich sind
3. Fachoberschulreife mit der Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe zusätzlich zum Berufsschulabschluss bei Erfüllung bestimmter Bedingungen (Fremdsprache und bestimmte Durchschnittsnote im Abschlusszeugnis)

Weiterbildung

1. Fachwirt/-in für ambulante medizinische Versorgung
2. Betriebswirt/-in für Management im Gesundheitswesen
3. Geprüfte(r) Arztsekretär/-in
4. Medizinische(r) Assistent/in (verschiedene Schwerpunkte)
5. Medizinische(r) Dokumentar/in
6. Staatlich geprüfte(r) Betriebswirt/in – Schwerpunkt: Medizinische Verwaltung
7. Besuch der Fachoberschule / Gymnasiale Oberstufe

Unterrichtsorganisation

Der Besuch der Berufsschule ist für alle Auszubildenden während des Berufsausbildungsverhältnisses Pflicht, wenn sie ihr Ausbildungsverhältnis vor Vollendung des 21. Lebensjahres begonnen haben. Ältere Auszubildende können die Berufsschule aufgrund vertraglicher Vereinbarung besuchen. Die Dauer des Schulbesuchs richtet sich nach der Dauer des Ausbildungsverhältnisses. Am LEB Bonn findet der Unterricht an zwei Wochentagen statt, in der Regel an einem Tag vormittags und Mittwoch nachmittags.

Typischer Stundenplan für das erste Ausbildungsjahr:

Stunde

Mittwoch

Donnerstag

1 Praxismanagement
2 Leistungsabrechnung
3 Wirtschafts- und Sozialprozesse
4 ( Englisch ) Wirtschafts- und Sozialprozesse
5 ( Englisch ) Deutsch
6 Medizinische Assistenz Religion
7 Datenverarbeitung
8 Politik
9 Medizinische Assistenz
10 Medizinische Assistenz
11

Kosten

Schulbücher und ähnliche Unterrichtsmittel erhalten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Verbrauchsmaterialien und ein Teil der Schulbücher sind von den Auszubildenden selbst anzuschaffen.

Verdienst

Die auszubildende MFA erhält im Westen ein monatliches Bruttogehalt gestaffelt nach dem Ausbildungsjahr. Die Ausbildungsvergütung beträgt ab dem 01.04.2018 monatlich:

1. Ausbildungsjahr: 805,00 €

2. Ausbildungsjahr: 850,00 €

3. Ausbildungsjahr: 900,00 €

Arbeitszeit

Die auszubildende MFA, hat lt. Tarifvertrag eine 38,5-Stundenwoche, auf die die Berufsschulzeit als Arbeitszeit angerechnet wird. Abhängig vom Alter der auszubildenden MFA gelten unterschiedliche Regelungen (JArbSchG bzw. ArbZG) hinsichtlich der Anrechnung. Ebenso wird der Weg von der Berufsschule zur Praxis nach dem Unterricht und der Weg von der Praxis zur Berufsschule vor dem Unterricht in der Regel als Arbeitszeit gewertet.

Zwischenprüfung

Die Zwischenprüfung findet im zweiten Ausbildungsjahr in der Regel Anfang März statt. Sie umfasst Themen aus den Bereichen Medizinische Assistenz, Leistungsabrechnung, Wirtschafts- und Sozialprozesse und Praxismanagement. Sie findet in programmierter Form statt (d. h. Ankreuzaufgaben).

Abschlussprüfung

Die Abschlussprüfung findet gegen Ende des letzten Ausbildungsjahres statt. Sie gliedert sich in einen schriftlichen und einen praktischen Teil.

Ansprechpartner

Schulische Ansprechpartnerin ist

Links:

Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (sehr gut!)

Ärztekammer Nordrhein

Jobbörse der Ärztekammer Nordrhein

Ärztekammer Westfalen-Lippe (sehr gut!)

Kassenärztliche Bundesvereinigung

Bundesärztekammer (Tarifverträge für Medizinische Fachangestellte und Auszubildende!)

Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege

Medizinischer Dienst der Krankenkassen

Bundesministerium für Gesundheit

Verband medizinischer Fachberufe e.V.

Bildungswerk für Gesundheitsberufe e.V.

Medizinische Fachangestellte feiern Abschluss

Sommerprüfung 2019

Die Bezirksstelle Bonn der Ärztekammer Nordrhein lud am 10. Juli 2019 nach erfolgreicher Ausbildung und bestandener Abschlussprüfung die „frisch gebackenen“ Medizinischen Fachangestellten vom Ludwig-Erhard-Berufskolleg Bonn zur Lossprechungsfeier in den Universitätsclub Bonn ein.

Der Schulleiter des Ludwig-Erhard-Berufskollegs Bonn, Herr OSTD Kampmann gratulierte in seiner Rede zum erfolgreichen Abschluss der Berufsausbildung, indem er neben den Leistungen der Auszubildenden in den vergangenen zwei bzw. drei Jahren auch die Anstrengungen der unterrichtenden Lehrkräfte und die tatkräftige Unterstützung durch Frau Bergeest, zuständig für das Ausbildungswesen der Ärztekammer in der Bezirksstelle Bonn, würdigte.

Das weitere Programm wurde bereits zum zweiten Mal von den Absolventinnen des Jahrgangs gestaltet. Eva Berchthold und Elissa Geier aus der MFAO2 sowie Vivian Lülsdorf aus der MFAO6 ließen in Ihren Reden die vergangen drei Schuljahre Revue passieren und bedankten sich bei den Klassen- und Fachlehrer/innen für ihre Bemühungen.

Die Schülerinnen der Klasse MFAO4 ließen die Teilnehmer der Abschlussfeier in eine Fühlbox greifen und typische Dinge aus einer Arztpraxis erraten.

Ein ansprechendes Quizduell mit Fragen zu medizinischen sowie allgemeinbildenden Themen und zur Stadt Bonn war der Beitrag der Klasse MFAO3.

Im Anschluss daran wurden die jeweils Klassenbesten mit der Durchschnittsnote „sehr gut“ im Berufsschulzeugnis für besondere schulische Leistungen mit einem Gutschein bzw. einer Urkunde ausgezeichnet.

Die Schüler der Klasse MFAO7 hatten als Überraschung für jeden Prüfling eine Schultüte gebastelt, die im Rahmen der Zeugnis- und Kammerbriefübergabe durch die Klassenlehrer/innen ebenfalls überreicht wurde. Mit Sekt und frischem Obstsalat wurde der Abschluss der Berufsausbildung gefeiert. Es wurden Erinnerungen aus der Praxis und der Schule ausgetauscht, Zukunftspläne erzählt und Erinnerungsfotos gemacht.

Überreichung der Schultüten MFAO7
MFAO1 MFAO2
MFAO3 MFAO4

Wir gratulieren allen herzlich zur bestandenen Abschlussprüfung und wünschen alles Gute für den weiteren beruflichen wie privaten Lebensweg!

An dieser Stelle bedanken wir uns auch für die gute Zusammenarbeit mit der Bezirksstelle Bonn der Ärztekammer Nordrhein und den Ausbildungspraxen.

Ariane Rüfereck – Bildungsgangleiterin Medizinische Fachangestellte

Zahnmedizinische(r) Fachangestellte(r)

Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r (ZFA) – der Beruf mit Zukunft!
Sie haben die Aufgabe, bei der Behandlung von Patienten zu assistieren, im Team die Praxisorganisation mitzugestalten und sind verantwortlich für die Praxishygiene. Im dualen System erfolgt neben der praktischen Ausbildung in der Zahnarztpraxis die Unterrichtung im Berufskolleg.

Zahnarztpraxis

» Ausbildungsdauer

» Schulische Voraussetzungen

» Persönliche Voraussetzungen

» Ausbildungsschwerpunkte

» Unterrichtsschwerpunkte

» Unterrichtsorganisation

» Mögliche Abschlüsse

» Weiterbildung

» Ausbildungsvergütung

» Arbeitszeit

» Prüfungen

» Weitere Informationen

» Anmeldeformular für Ausbilder für die Berufsschule (Winterklasse)

» Anmeldeformular für Ausbilder für die Berufsschule (Sommerklassen)

» Links

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungsdauer zur Zahnmedizinischen Fachangestellten beträgt drei Jahre, eine Verkürzung auf zweieinhalb oder zwei Jahre ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Schulische Voraussetzungen

Empfehlenswert ist der Realschulabschluss oder ein guter Hauptschulabschluss.

Persönliche Voraussetzungen

Als künftige Zahnmedizinische Fachangestellte sollten Sie folgende Eigenschaften unbedingt mitbringen:
Interesse und Freude.

  • an zahnmedizinischen Behandlungen
  • an verantwortungsvollem Arbeiten
  • am sicheren Umgang mit Menschen
  • am Arbeiten im Team
  • an beruflicher Fort- und Weiterbildung.

Ausbildungsschwerpunkte

Sie arbeiten vornehmlich in Zahnarztpraxen oder kieferorthopädischen Praxen, aber auch in kieferchirurgischen Praxen, Zahnkliniken oder in einer zahnmedizinischen Abteilung der Universitätsklinken. Sie werden bei der Behandlung von Patienten assistieren, Patienten empfangen und betreuen, Patientendaten verwalten, zahnärztliche Leistungen abrechnen und bei der Organisation von Praxisabläufen mitwirken.

Sie werden Kenntnisse über zahnmedizinische Behandlungsabläufe und deren Dokumentation erlernen, Abrechnungsvorschriften anwenden können, Röntgentechniken erlernen und mit zahnärztlicher Software umgehen können. Dabei ist der freundliche und sichere Umgang mit Patienten von besonderer Bedeutung. Auch Aufklärung über Mundhygiene und Möglichkeiten der professionellen mechanischen Zahnreinigung werden Teil Ihrer Ausbildung sein.

Unterrichtsschwerpunkte (in der Berufsschule)

Um die notwendigen beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten zu erwerben, werden Sie in der dreijährigen Ausbildung im berufsbezogenen Bereich in den folgenden Fächern unterrichtet:

  • Zahnmedizinische Assistenz
  • Leistungsabrechnung
  • Praxismanagement
  • Rechts- und Wirtschaftsbeziehungen
  • Datenverarbeitung
  • Englische Kommunikation

Zusätzlich werden Ihnen im allgemeinbildenden Bereich Werte und Normen vermittelt, die Ihnen helfen, Ihre private und gesellschaftliche Lebenssituation zu bewältigen. Dazu gehören die Fächer

  • Deutsch/Kommunikation,
  • Politik/Gesellschaftslehre,
  • Sport/Gesundheitsförderung und
  • Religionslehre

Unterrichtsorganisation

Die schulische Ausbildung am Ludwig-Erhard-Berufskolleg erfolgt in Teilzeitform an zwei Unterrichtstagen in der Woche, in der Regel mittwochnachmittags und an einem weiteren Vormittag. Der Besuch der Berufsschule ist für alle Auszubildenden während des Berufsausbildungsverhältnisses Pflicht, wenn sie ihr Ausbildungsverhältnis vor Vollendung des 21. Lebensjahres begonnen haben. Ältere Auszubildende können die Berufsschule aufgrund vertraglicher Vereinbarung besuchen.

Typischer Stundenplan für das erste Ausbildungsjahr:

Stunde

Mittwoch

Donnerstag

1 Praxismanagement
2 Leistungsabrechnung
3 Rechts- und Wirtschaftsbeziehungen
4 Rechts- und Wirtschaftsbeziehungen
5 Religion
6 Zahnmedizinische Assistenz Datenverarbeitung
7 Zahnmedizinische Assistenz
8 Leistungsabrechnung
9 Politik
10 Zahnmedizinische Assistenz
11

Mögliche Abschlüsse

Sie erhalten durch Bestehen der Abschlussprüfung den Berufsabschluss von der Zahnärztekammer Nordrhein mit einem Prüfungszeugnis. Den Berufsschulabschluss erwerben Sie durch den Besuch des Berufskollegs unabhängig von der Abschlussprüfung. Zusätzlich zum Berufsschulabschluss können Sie die Fachoberschulreife erwerben, wenn Sie den Berufsschulabschluss mindestens mit der Note 3,0 abschließen und einen zusätzlichen Nachweis einer Fremdsprache mit einer bestimmten Qualifikationsstufe vorweisen können.

Weiterbildung

Ein beruflicher Aufstieg ist möglich, wenn Sie erfolgreich an folgenden gesetzlich geregelten Fortbildungslehrgängen teilnehmen

  • Zahnmedizinische Fachassistentin (ZMF)
  • Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin (ZMP)
  • Zahnmedizinische Verwaltungsassistentin (ZMV)
  • Dentalhygieniker (DH)

Diese Fortbildungen werden auch berufsbegleitend angeboten.
Weitere Informationen hierzu bei der Zahnärztekammer Nordrhein:
Emanuel-Lentze-Str. 8
40547 Düsseldorf
Tel.: (02 11) 44 704 – 0
Fax: (02 11) 44 704 – 403
E-Mail: info@zaek-nr.de
Internet: www.zaek-nr.de

Ausbildungsvergütung

Sie erhalten laut einer Vergütungsempfehlung der Zahnärztekammer Nordrhein folgende monatliche Ausbildungsvergütung gestaffelt nach dem Ausbildungsjahr (Stand Juli 2018):

1. Ausbildungsjahr: 750,00 €
2. Ausbildungsjahr: 850,00 €
3. Ausbildungsjahr: 950,00 €

Arbeitszeit

Als Auszubildende zur Zahnmedizinischen Fachangestellten haben Sie eine 40-Stundenwoche, auf die die Berufsschulzeit in der Regel als Arbeitszeit angerechnet wird. Ebenso werden der Weg von der Berufsschule zur Praxis nach dem Unterricht und der Weg von der Praxis zur Berufsschule vor dem Unterricht als Arbeitszeit gewertet.

Prüfungen

Nach anderthalb Ausbildungsjahren findet eine schriftliche Zwischenprüfung statt, die anhand praxisbezogener Aufgaben folgende Prüfungsgebiete umfasst: Durchführung von Hygienemaßnahmen, Hilfeleistungen bei Zwischenfällen und Unfällen, Assistenz bei konservierenden und chirurgischen Behandlungsmaßnahmen, Anwenden von Gebührenordnungen und Vertragsbestimmungen
Ihre Ausbildung endet mit der Abschlussprüfung der Zahnärztekammer Nordrhein. Sie gliedert sich in einen schriftlichen Teil und eine praktische Prüfung.
Im ersten Teil – der schriftlichen Prüfung – werden die Bereiche Behandlungsassistenz, Praxismanagement, Leistungsabrechnung und Rechts- und Wirtschaftsbeziehungen abgeprüft. Im zweiten Teil der praktischen Prüfung sollen die angehenden zahnmedizinischen Fachangestellten zeigen, dass sie Patienten betreuen, informieren und motivieren können. Es soll nachgewiesen werden, dass man Behandlungsabläufe organisieren, Verwaltungsarbeiten durchführen und bei der Behandlung assistieren kann.
Im Rahmen der Abschlussprüfung findet ebenfalls die Überprüfung der Kenntnisse im Strahlenschutz im Sinne der Röntgenverordnung statt.

Weitere Informationen erhalten Sie:

Ludwig-Erhard-Berufskolleg
Kölnstraße 235
53117 Bonn

Telefonnummer ( 0228) 77 70 47
Fax: (0228) 77 70 54

Bildungsgang „Zahnmedizinische Fachangestellte“
Kontakt: Bildungsgangleiterin Frau StD´in Edith Lönnies

Zahnärztekammer Nordrhein
Emanuel-Leutze-Straße 8
40547 Düsseldorf
Frau Schmitz: Tel.(0211) 44704-371

Links

Weitere Informationen zur Ausbildung als Zahnmedizinische Fachangestellte finden Sie hier:
http://www.zaek-nr.de
https://berufenet.arbeitsagentur.de/
http://vmf-online.de

Lossprechungsfeier der Medizinischen Fachangestellten

Winterprüfung 2018/19[caption id="attachment_1223" align="alignleft" width="130"]Dr. Scheck, Ärztekammer BonnDr. Scheck, Ärztekammer Bonn[/caption]Gut ausgebildet für den Einsatz in den Arztpraxen haben in dieser Winterprüfung 57 Prüflinge ihre Ausbildung zur/m Medizinischen Fachangestellten erfolgreich beendet. Davon haben insgesamt 19 Schülerinnen (!) ihre Ausbildung um ein halbes bzw. einige sogar um 1,5 Jahre verkürzt.Am 23. Januar 2019 erhielten sie ihre Kammerbriefe und Berufsschulabschlusszeugnisse im Rahmen der Lossprechungsfeier im Ludwig-Erhard-Berufskolleg. Der Vorsitzende der Bezirksstelle Bonn Dr. Thomas Scheck, beglückwünschte die „fertigen“ Medizinischen Fachangestellten nicht nur zu ihrer erfolgreich bestandenen Abschlussprüfung sondern auch zu ihrer guten Berufswahl.

In seiner Rede betonte er die Verantwortung der MFAs als erste Ansprechpartner in der Arztpraxis und Schnittstelle zwischen Arzt und Patient. Er dankte den Ausbildungspraxen, den Berufskollegs in Bonn und Kall sowie den Mitarbeiterinnen der Bezirksstelle in Bonn, die erfolgreich in der dualen Ausbildung zusammenarbeiten.

Vanessa Oed und Elena Düren
Wir freuen uns ganz besonders, in diesem Jahr zwei Auszubildende, Vanessa Oed und Elena Düren ehren zu dürfen, die die Kammerprüfung mit der Gesamtnote „sehr gut“ bestanden haben. Herzlichen Glückwunsch zu dieser hervorragenden Leistung! Ebenso wurden die jeweils Klassenbesten mit einem Notendurchschnitt von 1,5 oder besser geehrt.

Schülerrede
Jessica Filipa Sulemane Fernandes und Michelle Sperling, zwei Schülerinnen der ehemaligen Winterklasse, hielten eine kurze Ansprache im Namen der Schülerschaft. Die Lossprechungsfeier endete mit einem Sektempfang und Kuchen, zu dem die Ärztekammer Bonn einlud.

Das Lehrerteam des Bildungsganges Medizinische Fachangestellte des Ludwig-Erhard-Berufskollegs wünscht den ehemaligen Schülerinnen und Schülern sowohl beruflich wie auch privat Glück und Erfolg für ihren weiteren Lebensweg.

Ariane Rüfereck – Bildungsgangleiterin

Verkürzer MFAO8S mit Fr. Schwab

Auslandspraktikum in Österreich 2018

Medizinische Fachangestellte sammeln Berufserfahrung in der Uni-Klinik Innsbruck

Nachdem im April 2018 erstmalig eine Schülerin des Ludwig-Erhard-Berufskollegs aus Bonn ein zweiwöchiges Praktikum in den Tirol Kliniken in Innsbruck absolviert hat, durften im September zwei weitere Schülerinnen für einen Zeitraum von drei Wochen in der Universitätsklinik für Neurologie und Neuroradiologie des Landeskrankenhauses Innsbruck ein Praktikum absolvieren. Gefördert wird der Austausch mit Geldern aus der Leitaktion „Lernmobilität für Einzelpersonen“ im Programm Erasmus+ für die berufliche Bildung. Dieses Programm ermöglicht es Auszubildenden, während ihrer Berufsausbildung internationale Berufserfahrungen zu erwerben.

Ausdrücklich bedanken möchten wir uns bei den betreuenden Kontaktpersonen im Landeskrankenhaus in Innsbruck, die unsere Schülerinnen bei der Vor- und Nachbereitung des Praktikums sowie während des Aufenthaltes in Österreich unterstützt haben.

Nachfolgend der Erfahrungsbericht der Praktikantin Angela Thielen

Warum habe ich mich für das Auslandspraktikum entschieden?

Der Grund war, dass ich neue Erfahrungen sammeln und mich der Herausforderung stellen wollte. Außerdem wollte ich mir in einem fremden Land neue medizinische Kenntnisse aneignen und den Ablauf, vor allem die Kommunikation in einer Klinik anschauen. Für mich war es wichtig, neues Wissen und neue Erfahrungen zu erlangen.

Während meines dreiwöchigen Praktikums war ich in zwei Bereichen der Tiroler Klinik in Innsbruck eingesetzt, einmal in der Radiologie und in der Neuroradiologie.

In den ersten 1,5 Wochen war ich in der Radiologie tätig. Ich bekam Einblicke in die Bereiche im MRT, Röntgen, CT und der Mammographie. Ich durfte Patienten abfragen, sie für die Behandlung vorbereiten und unter Aufsicht die entsprechende Software bedienen.

Die letzten 1,5 Wochen war ich in der Neuroradiologie tätig. Ich bekam hier einen Einblick in die neurologische Ambulanz. Dort habe ich unter Aufsicht meiner Betreuerin EEG-Hauben und Elektroden anlegt. Es war sehr interessant, solche Aufgaben kennenzulernen. Danach wurde mir auch die Station Monitoring gezeigt, in der Patienten eine Woche bleiben um einen epileptischen Anfall hervorzurufen bzw. festzustellen. Die besonderen Herausforderungen ergaben sich bei den Patienten mit körperlicher und geistiger Behinderung. Nach jeder Behandlung muss jedes Gerät/ Instrument fachgerecht gereinigt werden.

Im Krankenhaus war es mir eine große Freude, viele neue Menschen kennenzulernen und einmal hinter die Kulissen einer Klinik schauen zu dürfen. Alle Menschen dort waren nett und hilfsbereit, haben mich stets mit in die Arbeit einbezogen und meine Fragen beantwortet. Auch die Patienten waren sehr aufgeschlossen und haben mir etwas über ihre Krankheit erzählt.

Innsbruck ist eine sehr schöne Stadt, in der es viel zu sehen und erleben gibt. In meiner Freizeit nach der Arbeit und am Wochenende habe ich viel unternommen. Ich war z. B. im Alpenzoo, auf den Bergen und im Schloss Ambras. Es gibt wunderschöne Gärten und Parks. Da es mir auch landschaftlich so gut gefallen hat, habe ich an das Praktikum noch eine Woche Urlaub drangehängt. Von den Bergen hat man einen wunderschönen Ausblick auf die Natur und Städte. Dabei erlebte ich Tirol in zweierlei Hinsicht. Zunächst mit sehr viel Sonne und Wärme, später mit viel Schnee und mehr Kälte. Aber beides muss man mal erlebt haben, einfach ein Traum.

Das Praktikum war in jeder Hinsicht eine lehrreiche Erfahrung. Es macht wirklich Spaß dort zu arbeiten und Kontakt mit Menschen aufzubauen. Durch das Praktikum bin ich selbstsicherer geworden. Ich habe Situationen kennengelernt, in denen ich mein jetziges Leben mehr zu schätzen weiß. Mit den Menschen, die um mich herum sind, die Zeit besser zu nutzen und mehr bei ihnen zu sein, denn man sieht wie schnell das Leben einen aus der Bahn werfen kann. Ich kann mich besser in schwierige Situationen hineinversetzen und Menschen besser verstehen. Im Vergleich zu Deutschland empfand ich die Arbeit und die Kommunikation – zumindest für den kurzen Zeitraum – als angenehmer.

Das Auslandspraktikum hat einiges in mir ausgelöst: So überlege ich ernsthaft, für ein Jahr nach Österreich zu gehen. Privat habe ich eine tolle Erfahrung gewonnen und ich kann jedem nur empfehlen, solch eine Chance zu nutzen, wenn sie euch geboten wird. Es ist einfach eine tolle Zeit und sie gibt wertvolle Anregungen für die berufliche Zukunft.

Angela Thielen (Schülerin) und Ariane Rüfereck (Bildungsgangleiterin)

Zum Bildungsgang MFA…

Medizinische Fachangestellte feiern Abschluss

Sommerprüfung 2018

Nach erfolgreicher Ausbildung und bestandener Abschlussprüfung lud die Ärztekammer Nordrhein, Bezirksstelle Bonn am 04. Juli 2018 „fertige“ Medizinische Fachangestellte vom Ludwig-Erhard-Berufskolleg Bonn und Berufskolleg Eifel Kall zur Lossprechungsfeier in den Universitätsclub Bonn ein.

Der Vorsitzende der Ärztekammer Nordrhein, Bezirksstelle Bonn, Herr Dr. Scheck, gratulierte den Prüflingen in seiner Rede zum erfolgreichen Abschluss der Berufsausbildung und bedankte sich insbesondere bei Frau Bergeest für die tatkräftige Unterstützung im Rahmen der Durchführung der Abschlussprüfung. Herr Dr. Scheck freute sich sehr, in diesem Jahrgang zwei Auszubildende ehren zu dürfen, die die Kammerprüfung mit der Gesamtnote 1 bestanden haben. Herzlichen Glückwunsch zu dieser hervorragenden Leistung!

Den Glückwünschen des Vorsitzenden der Bezirksstelle Bonn schloss sich der Schulleiter des Ludwig-Erhard-Berufskollegs Bonn, Herr OSTD Kampmann an, indem er neben den Leistungen der Auszubildenden in den vergangenen zwei bzw. drei Jahren auch die Anstrengungen der unterrichtenden Lehrkräfte, die es sicherlich nicht immer leicht hatten, würdigte.

Das weitere Programm wurde in diesem Jahr erstmalig von den Absolventinnen des Ludwig-Erhard-Berufskollegs Bonn gestaltet. Sara Schäfer aus der MFAO1 sowie Roxane Gharib und Sarah Uelpenich aus der MFAO4 gaben in ihren ansprechenden Reden einen Einblick in die vergangen drei Schuljahre und bedankten sich bei den Klassen- und Fachlehrer/innen für ihre Bemühungen.

Yedra-Maria Diaz Aguilera aus der MFAO3 begeisterte die Teilnehmer mit einem Flamenco Tanz.

Fatima Lachheb und Alina Randack aus der MFAO6 präsentierten eine Bildershow mit typischen Schulsituationen, in denen sich auch Auszubildende der anderen Klassen wiedererkannten.

Im Anschluss daran wurden die jeweils Klassenbesten mit der Durchschnittsnote „sehr gut“ im Berufsschulzeugnis für besondere schulische Leistungen mit einem Gutschein bzw. einer Urkunde ausgezeichnet.

Zum Abschluss erhielten alle Absolventinnen und Absolventen von ihren Klassenlehrer/innen ihre Berufsschulzeugnisse und die Kammerbriefe der Ärztekammer. Bei Sekt und belegten Brötchen wurde der Abschluss der Berufsausbildung gefeiert. Es wurden alte Geschichten aus der Praxis und der Schule erzählt, Zukunftspläne ausgetauscht und Erinnerungsfotos gemacht.

MFAO2 MFAO4
MFAO5 MFAO6

 

Wir gratulieren allen von ganzem Herzen zur bestandenen Abschlussprüfung und wünschen viel Erfolg für den weiteren beruflichen wie privaten Lebensweg!

An dieser Stelle bedanken wir uns auch recht herzlich für die wertvolle und gute Zusammenarbeit mit der Bezirksstelle Bonn der Ärztekammer Nordrhein und den Ausbildungspraxen.

Ariane Rüfereck – Bildungsgangleiterin Medizinische Fachangestellte

Auslandspraktikum in der Uni-Klinik Innsbruck

Medizinische Fachangestellte „praktiziert“ in einem Krankenhaus in ÖsterreichAuslandsaufenthalte während der beruflichen Ausbildung bieten eine hervorragende Möglichkeit, internationale Berufserfahrungen zu erwerben, die immer häufiger Teil des beruflichen Anforderungsprofils sind. Im April 2018 konnte erstmalig eine Schülerin des Ludwig-Erhard-Berufskollegs aus Bonn ein zweiwöchiges Praktikum in den Tirol Kliniken in Innsbruck absolvieren.

Gefördert mit Geldern aus der Leitaktion „Lernmobilität für Einzelpersonen“ im Programm Erasmus+ für die berufliche Bildung reiste eine Auszubildende zur Medizinischen Fachangestellten während ihrer Berufsausbildung nach Österreich. Das Praktikum führte sie in die Universitätsklinik für Neurologie des Landeskrankenhauses Innsbruck. Sie übernahm dort Tätigkeiten einer Medizinischen Fachangestellten.

An dieser Stelle gilt unser ganz besonderer Dank den betreuenden Kontaktpersonen im Landeskrankenhaus in Innsbruck, die unsere Schülerin bei der Vor- und Nachbereitung des Praktikums sowie während des Aufenthaltes in Österreich unterstützt haben.

Nachfolgend der Erfahrungsbericht der Praktikantin Pia Becker:

Während meines 2-wöchigen Praktikums an der UNI-Klinik Innsbruck war ich hauptsächlich im EEG-Labor eingesetzt. Außerdem bekam ich Einblicke in die Durchführung eines MRT, einer Dialyse und in die Anmeldung der neurologischen Ambulanz. Auch führte ich Blutabnahmen durch.

Das EEG kannte ich aus meiner allgemeinmedizinischen Praxis bislang nicht. Ich habe – unter Aufsicht – die EEG-Hauben und Elektroden angelegt und die entsprechende Software bedient. Besondere Herausforderungen ergaben sich bei Patienten mit körperlicher und geistiger Behinderung sowie bei Komapatienten. Nach dem EEG habe ich die Instrumente fachgerecht gereinigt.

Meine Betreuerin hat mich sehr gut unterstützt, ich konnte alle möglichen Fragen stellen. Die Arbeit im Krankenhaus, aber auch die österreichische Arbeits- und Lebensweise waren für mich eine neue und interessante Erfahrung. Auch habe ich erfahren, dass es bei der Organspende einen großen Unterschied zwischen Österreich und Deutschland gibt. In Österreich kommt jeder hirntote Patient als Organspender in Frage. Ein weiterer Unterschied betrifft die Ausbildung zur MFA. In Österreich muss man für die Ausbildung bezahlen und sie dauert nicht so lange wie in Deutschland. Man kann sich verschiedene Module aussuchen und sich somit direkt in der Ausbildung „spezialisieren“. Grundsätzlich nehmen die MFA´s dort auch kein Blut ab, wenn sie nicht dafür einen bestimmten Kurs belegt haben.

Innsbruck ist eine sehr schöne Stadt. Es gibt einiges zu sehen und viele Unternehmungsmöglichkeiten. In meiner Freizeit habe ich zum Beispiel eine Stadtrundfahrt gemacht und mir das Schloss Ambras angeschaut. Mit der Hungerburgbahn bin ich zur Hungerburg (Stadtteil von Innsbruck) aufgefahren. Von dort hat man einen wunderschönen Blick auf Innsbruck und kann dann zu Fuß oder mit der Hungerburgbahn hinunter zum Alpenzoo fahren/gehen.

Das Praktikum war in jeder Hinsicht eine lehrreiche Erfahrung. Die Menschen sind super nett und auch das Arbeitsklima ist recht entspannt. Die Region ist lebenswert und es macht Spaß in den Cafés in der Maria-Theresia-Straße zu verweilen. Noch schöner fände ich es jedoch, wenn man zu zweit oder zu mehreren Schülerinnen dort hinfahren würde. Aus beruflicher Sicht gibt das Praktikum einen guten Einblick in die Arbeit eines Krankenhauses. Wer sich für eine solche Arbeit interessiert, kann hier hilfreiche Eindrücke gewinnen. Auch wenn ich in meiner Ausbildung nicht in einem Krankenhaus arbeite und wenig mit dem EEG zu tun habe, war es interessant, mal ganz wo anders zu sein und ständig auf neue Situationen zu treffen.

Pia Becker (Schülerin) und Ariane Rüfereck (Bildungsgangleiterin)

Zum Bildungsgang MFA…

Medizinische Fachangestellte erneut zum Praktikum in der Türkei

Merhaba1)! Drei spannende Wochen im Anadolu Hastanesi HospitalWir (sieben Auszubildende aus dem Bereich der Medizinischen Fachangestellten) durften ein dreiwöchiges Auslandspraktikum im Antalya`s Anadolu Hastanesi Hospital absolvieren. Dort erwarteten uns ein großes Krankenhaus, viele neue Eindrücke und eine fremde Sprache.

Das Krankenhaus verfügt über mehrere Fachbereiche und deckt ein großes Leistungsspektrum ab. Am ersten Tag bekamen wir von unserer Auslandskorrespondentin Aylin Yilmaz eine Führung durch das Krankenhaus, danach durften wir uns in 2er- bis 3er-Gruppen verschiedene Stationen zum Arbeiten aussuchen. Zur Auswahl standen die Notaufnahme, die Intensivstation/Frühchen Intensivstation, die Kardiologie, die Kinderstation und die Postoperativstation.

Bei folgenden Untersuchungen waren wir dabei: MRT‘s, CT‘s, Angiographien, Röntgen, Koloskopien/Endoskopien und ärztlichen Untersuchungen. Außerdem war es uns möglich Operationen bei zu wohnen, wie z.B. einem Kaiserschnitt, orthopädischen Operationen sowie Nasen- und Augenoperationen.

Zu unseren Aufgaben gehörte das Erfassen von Vitalwerten, das Anlegen von EKG‘s, die Patientenbetreuung und der Transport von Patienten zu ihren Untersuchungen oder in den OP-Bereich. Bei ausländischen Patienten (Deutsche oder englischsprechende) wurden wir als Übersetzer eingesetzt.

Anders als in Deutschland, begann unsere Arbeitszeit in der Türkei um 09.00 Uhr und endete gegen 17.00 Uhr. Zudem durften wir eine einstündige Mittagspause und zwei Cay- (Tee) Pausen machen. In der Mittagspause haben wir in der Krankenhauskantine gegessen, was für einige von uns eine ganz neue, positive Erfahrung war, da sie die türkische Küche nicht kannten.

Wir durften viele interessante Menschen kennenlernen und haben gute Einblicke in das türkische Gesundheitswesen erhalten. Informativ waren auch die Unterschiede zwischen der türkischen und der deutschen Ausbildung. Im Gegensatz zum deutschen System gibt es in der Türkei keine Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten, da es dort kaum Arztpraxen gibt. Die Ausbildung findet hauptsächlich im Krankenhaus statt, dauert 4 Jahre und wird in folgende Bereiche gegliedert:

· Krankenschwester/Pfleger

· ATT (Notfallhelfer), wahlweise mit Studium

· Anästhesiepfleger.

Während der Ausbildung durchlaufen die Auszubildenden alle Stationen im Krankenhaus, um einen Einblick in jede Abteilung zu erhalten.

Die Menschen im türkischen Krankenhaus arbeiten sehr viel. Sie arbeiten ca. 50 Stunden die Woche und haben nur 14 Tage Urlaub im Jahr.

Zusammenfassend war diese Erfahrung für uns sehr wertvoll, denn wir haben interessante Einblicke in ein internationales Arbeitssystem erlangt. Auch für unsere berufliche Zukunft war die Arbeit in der Türkei von Vorteil. Einige von uns können sich nach diesem Praktikum eine Arbeitstätigkeit im Ausland vorstellen.

Abschließend möchten wir uns herzlich bei dem Erasmus Mobilitätsprojekt, welches uns dieses Praktikum in Kooperation mit dem Ludwig-Erhard-Berufskolleg ermöglicht hat, bedanken.

A: Calakovic, N. Pommerich, St. Vahrenkampf Ariane Rüfereck

Auszubildende Bildungsgangleiterin

(1) „Merhaba“ bedeutet „Hallo“

Medizinische Fachangestellte vom LEB als „Beste Auszubildende“ geehrt

Preisverleihung des Verbands Freier Berufe im Lande Nordrhein-Westfalen e. V.Frau Josephine Pigulla wurde am 10. November 2015 gemeinsam mit Frau Maria Dicks mit dem Titel „Beste Auszubildende in Nordrhein-Westfalen“ vom Verband Freier Berufe in Düsseldorf ausgezeichnet. Beide Preisträgerinnen haben ihre Ausbildung als Medizinische Fachangestellte vor der Ärztekammer Nordrhein abgeschlossen.

Frau Pigulla besuchte während ihrer Ausbildungszeit das Ludwig-Erhard-Berufskolleg in Bonn. Die Lehrer und Ärzte im Bildungsgang Medizinische Fachangestellte freuen sich sehr über die hervorragenden Leistungen von Frau Pigulla.

Wir gratulieren recht herzlich und wünschen alles Gute für den weiteren Lebensweg.

Ariane Rüfereck, Bildungsgangleiterin

Bildnachweis:Foto der Preisverleihung. Fotograf Rolf Purpar, Agentur Purpar.

Beschreibung (v. links):Hanspeter Klein, Vorstandsvorsitzendes des Verbandes Freier Berufe im Lande Nordrhein-Westfalen e. V., Josephine Pigulla, Düsseldorfs Bürgermeister Friedrich G. Conzen

Deutsches Rotes Kreuz zeichnet Ludwig-Erhard-Berufskolleg für überragendes Engagement bei Blutspende aus

Schülerinnen und Schüler spenden in 20 Jahren 750 Liter Blut

Seit 20 Jahren unterstützt das LEB den Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes, um schwerkranken Menschen genügend Blut bereitstellen zu können. Die sichere Versorgung von Patienten mit Blutpräparaten ist eine Art Generationenvertrag – junge, gesunde Menschen spenden Blut für die, die es gerade dringend benötigen. Das LEB leistet durch die jährlichen Blutspendeaktionen einen bedeutenden Beitrag zur Patientenversorgung.

Die Hilfsbereitschaft unter den Schülerinnen und Schülern ist hoch. Das gilt in besonderem Maße für Auszubildende im Gesundheitsbereich, da die angehenden Medizinischen und Zahnmedizinischen Fachangestellten einen besonderen Bezug zu medizinischen Themen haben und Mitmenschen in Not gerne unterstützen wollen. In diesem Jahr haben 104 Freiwillige je einen halben Liter Blut gespendet. In den letzten 20 Jahren sind zusammen circa 750 Liter Blut gespendet worden. Damit konnten die Spender viele Menschenleben retten.

Am 6. Dezember wurde die Schule anlässlich des Blutspendetermins mit einer Urkunde ausgezeichnet, die der stellvertretende Schulleiter, Herr Botz, von Frau Klostermann, der Referentin für Öffentlichkeitsarbeit des DRK, entgegennahm. Für die langjährige Organisation dieser Veranstaltungen wurde die Bildungsgangleiterin der Zahnmedizinischen Fachangestellten, Frau Meurer, mit einem großen Blumenstrauß geehrt.

Das LEB wird sein Engagement für das Blutspenden auch in den nächsten Jahren fortsetzen. Der nächste Blutspendetermin wird am 15. Dezember 2018 sein.