Jung, wild und hoch motiviert

Bei welchen Unternehmen bewerben sich junge Menschen, die einen Ausbildungsplatz suchen? Wie stellen sich Azubis in der heutigen Zeit ihre Ausbildung vor? Diese Fragen und viele mehr beantworteten vier angehende Immobilienkaufleute (2. Ausbildungsjahr) des LEB in ihrem Vortrag auf den Verwaltertagen des BVI e. V. im Atlantic Congress Hotel in Essen.

Souverän und engagiert berichteten die vier Auszubildenden über ihre Vorstellungen u. a. bzgl. Social-Media-Auftritten, Homepages, Corporate Benefits, Teambuilding, Geduld und Verständnis gegenüber Auszubildenden von Ausbildungsbetrieben in der Immobilienbranche. Der frische und ehrliche Auftritt der VertreterInnen der Generation Z traf genau ins Schwarze, was die interessierten Zwischenfragen und Gespräche im Anschluss an den Vortrag zeigten. Peter Waßmann, Vorstand für Finanzen des BVI e. V., überraschte die jungen ReferentInnen mit einer spontanen Spende von 500,00 € für die Klassenkasse und honorierte hiermit ihr Engagement. Herzlichen Dank dafür! Ein für alle Seiten gelungenes und bereicherndes Zusammentreffen verschiedener Generationen.

Neue Herausforderungen in der Immobilienbranche

Unter diesem Titel stand die Fortbildungsveranstaltung des LEB in Kooperation mit den Verbänden BVI e.V. und IVD e.V., die u. a. von Vertreterinnen und Vertretern  aus den Ausbildungsbetrieben sowie anderer Unternehmen aus der Immobilienbranche,  SchülerInnen der Mittelstufenklasse angehender Immobilienkaufleute und ehemaliger BerufsschülerInnen des Bildungsgangs besucht wurde.

Brandaktuelle Themen für die Immobilienbranche standen auf dem Programm: Neue Heizkostenverordnung und Gateway-Technik (Peter Kunz, ista SE), Änderungen bei den Verbraucherverträgen (Thomas Svetec, LichtBlick SE), E-Mobilität in der WEG (Wolfgang Dötsch, Richter am OLG Köln). Durch die Veranstaltung führte versiert Martina Schinke, Landesvorsitzende des BVI e.V., die zusätzlich mit einem eigenen Vortragsteil „Mitarbeiter suchen – finden – halten!“ den Nerv der Zeit traf. Spannende Vortragsthemen, exzellente Referenten, eine engagierte Moderatorin, ein gemischtes Publikum und ein reger Austausch in entspannter Atmosphäre! Insgesamt eine gelungene Veranstaltung in einem neuen Format, das regen Anklang fand und wiederholungswürdig ist.

von links: Wolfgang Dötsch (Richter am OLG Köln), Martina Schinke (Landesvorsitzende des BVI West e.V., Fr. Schmitz-Fehst (Bildungsgangleiterin Immobilienkaufleute am LEB), Peter Kunz (ista SE).

Zeugnisübergabe für den dritten Jahrgang

Am 30. Mai 2022 endete am LEB die Schulzeit für 18 angehende Immobilienkaufleute des Einschulungsjahrgangs 2019.

Im Rahmen einer feierlichen Zeugnisübergabe in der Aula blickten Schülerinnen und Schüler sowie das Team des Bildungsgangs auf eine ereignisreiche Zeit zurück. So konnten die Schülerinnen und Schüler dieser Klasse im ersten und zweiten Lockdown aufgrund der jeweiligen Bestimmungen erst zu einem späten Zeitpunkt wieder in Präsenz beschult werden.

Die Klassengröße – neun Schülerinnen und Schüler beendeten ihre Ausbildung bereits durch die erfolgreiche Teilnahme an der Winterprüfung 2021 – machte phasenweise auch eine Teilung der Lerngruppe erforderlich.

Trotz manch wehmütiger Blicke standen Leichtigkeit und Freude im Mittelpunkt der Veranstaltung. Beim gemeinsamen Umtrunk war auch die Mittelstufenklasse zu Gast. Diese Klasse startet nach den Sommerferien in ihr letztes Ausbildungsjahr und tauschte sich mit den „Großen“ über „Dos and Don’ts“ in Sachen IHK-Prüfung aus.

Eine besondere Auszeichnung für ein hervorragendes Berufsschul-Abschlusszeugnis erhielt Klara Zeidler, Auszubildende bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. Die Schülerin freute sich sichtlich über den vom Förderverein des LEB gestifteten Buchgutschein.

Bis zu den Sommerferien stehen für unsere nun ehemaligen Schülerinnen und Schüler noch die Mündlichen Abschlussprüfungen bei der IHK an. Hierfür wünscht das Team des Bildungsgangs allen viel Erfolg! Für den Start in das Berufsleben wünschen wir unseren Absolventen den „Zauber des Neuanfangs“, der sie auf ihrem weiteren Lebensweg immer begleiten möge.

Den Bildungsgang Immobilienkaufleute gibt es erst seit dem Jahr 2017 am Ludwig-Erhard-Berufskolleg. Mit dieser Klasse verlässt bereits der dritte Jahrgang erfolgreich unsere Schule. Ansprechpartnerin am LEB ist die Bildungsgangleiterin, Frau Andrea Schmitz-Fehst.

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Förderverein des LEB. Dieser prämiert nicht nur die besten Berufsschul-Abschlusszeugnisse mit einem Buchgutschein, sondern unterstützt auch den feierlichen Rahmen der Zeugnisübergaben.

 

Theorie trifft Praxis

– Der Projektentwickler COMPLEMUS aus Aachen zu Gast am LEB –

Das Lernfeld „Bauprojekte“ stellt einen wichtigen Baustein im Fach Immobilienwirtschaft für die angehenden Immobilienkaufleute in der Mittelstufe dar. Aufgrund eines persönlichen Kontaktes einer Schülerin aus der Klasse konnte Herr Pero Matic für einen Fachvortrag am LEB gewonnen werden.

Herr Matic verfügt bereits aufgrund seiner beruflichen und schulischen Ausbildung über verschiedene Verbindungen zum LEB: Vor mehr als 10 Jahren hat er das LEB im Rahmen seiner Berufsausbildung zum Verwaltungsfachangestellten besucht, anschließend noch über die FOS die Fachoberschulreife erworben, um dann an der FH in Biberach Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt „Bau und Immobilien“ zu studieren.

Aktuell arbeitet Herr Matic in der Projektentwicklung für die Complemus Real Estate GmbH in Aachen. Die COMPLEMUS Real Estate GmbH plant, entwickelt, realisiert und finanziert als inhabergeführtes Unternehmen hochwertige gewerbliche Immobilien. Als Investment Developer begleitet COMPLEMUS Nutzer und Investoren in allen Fragen rund um die Immobilienentwicklung.

In einem kurzweiligen Vortrag stellte Herr Matic seine spannende Arbeit, die i. d. R. von einer Vielzahl von rechtlichen Vorschriften (z. B. Bau-, Steuer- und Gesellschaftsrecht) und Behördenkontakten begleitet wird, von der Anbahnung des Projekts über den Erwerb des Grundstücks und die Umsetzung der einzelnen baulichen Schritte bis zur Übergabe des fertigen Gebäudes an den Auftraggeber dar. Als Referenzprojekte führte er u. a. Logistikhallen mit Verwaltung von Amazon in Euskirchen und Wuppertal sowie das GHotel in Bochum und ein noch im Bau befindliches Bürogebäude in Monheim an.

Besonders interessant und spannend war der Film, der im Zeitraffer vom Herrichten der Baustelle bis zur kompletten Fertigstellung einer Lagerhalle die komplexen Abläufe auf der Baustelle zeigte.

Herr Matic verstand in hervorragender Weise, die zuvor im Unterricht theoretisch erarbeiteten Grundlagen mit seinen praktischen Erfahrungen zu verzahnen, so dass sich bei den Schüler*innen ein noch tieferes Verständnis für die konkreten Abläufe einstellten.

Abschließend stellte Herr Matic heraus, dass der Aspekt „Nachhaltigkeit“ für Investoren immer mehr an Bedeutung gewinnt, da nur so ihr Investment auch langfristig und solide funktioniert. Die Mittelstufenklasse wird sich im Rahmen Ihrer Studienfahrt nach Berlin am Ende des Schuljahres ebenfalls mit dem Thema „Nachhaltiges Bauen und Wohnen“ beschäftigen.

Fossile Brennstoffe ade – Erneuerbare Energien auf dem Vormarsch

Der Vortrag „Welche Heizung passt zu mir?“ von Dipl.-Ing. Bernd Schöllgen von Schöllgen Haustechnik GmbH ist im Bildungsgang Immobilienkaufleute bereits zum festen Bestandteil im Rahmen des Themenbereichs „Betriebskosten“ geworden. Aufgrund des aktuellen politischen Hintergrunds hat dieser Vortrag jedoch noch einmal eine ganz andere Bedeutung bekommen.

 

Die Abhängigkeiten von ausländischen Lieferanten für Öl und Gas und den damit einhergehenden Gefahren, auf die Herr Schöllgen in der Vergangenheit immer schon hingewiesen hatte, stellen unsere Gesellschaft vor neue Herausforderungen.

Herr Schöllgen stellte den Schüler*innen der Unterstufenklasse die technischen Besonderheiten von der Öl- und Gasheizung, über Luft-/Sole-/Wasser-Wasser-Wärmepumpe bis zur Pelletheizung einfach und verständlich dar. Vor- und Nachteile wurden herausgearbeitet und die aktuellen attraktiven Fördermöglichkeiten der BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) beim Einbau von Heizungssystemen auf der Basis von erneuerbaren Energien herausgestellt. Dies sind wichtige Informationen, die die Auszubildenden für ihre praktische Arbeit benötigen, um potentielle Käufer*innen oder Mieter*innen von Immobilien kompetent beraten zu können. Mit Interesse verfolgten die Schüler*innen dem Vortrag und stellten weiterführende Fragen, die Herr Schöllgen ausführlich und verständlich beantwortete.

KMK-Fremdsprachenzertifikat Englisch (B2) im Bildungsgang Immobilienkaufleute

Auch in diesem Schuljahr konnten wir unseren Auszubildenden im Bildungsgang Immobilienkaufleute die Teilnahme an der KMK-Fremdsprachenprüfung (Niveau B2) Englisch anbieten. 19 Auszubildende aus der Mittelstufenklasse nahmen erfolgreich an der Prüfung teil.

Das KMK-Fremdsprachenzertifikat ist ein bundesweit anerkanntes einheitlich geregeltes Zertifikat zum Nachweis berufsbezogener Fremdsprachenkenntnisse. Schülerinnen und Schüler berufsbildender Schulen können es nach erfolgreichem Ablegen einer speziellen Fremdsprachenprüfung erwerben und somit eine Zusatzqualifikation vorweisen. Das Zertifikat ist unabhängig von der Benotung im Zeugnis. Es findet in allen Bundesländern Anerkennung und kann europaweit bzw. international verwendet werden.

Eine besondere Stärke dieses Sprachenzertifikats liegt in seiner konsequent beruflichen Ausrichtung. Die Prüfungen werden in Anlehnung an die fremdsprachlichen Anforderungen in einem Beruf oder einer Berufsgruppe erstellt und bestehen aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Sie werden von den berufsbildenden Schulen durchgeführt.

Das KMK-Fremdsprachenzertifikat erlangten in diesem Jahr im Bildungsgang Immobilienkaufleute die folgenden Auszubildenden:

Dominic Becker, Nadja Dummer, Annabelle Gauchel, Maya Hartmann, Leona Hasaj, Ben Kessenich, Moritz Klotzbücher, Yvonne Meier, Lea Münstermann, Tim Ohk, Ashwini Punoor, Sarah Schadowski, Robin Schulze, Carina Seefeld, Jason Tropel, Leonie von Pelchrzim, Maximilian Regler, Natalie Reuter und Lea Weinstock.

Gruppenphoto mit Zertifikaten

Digital, innovativ, revolutionär: die inteligy GmbH zu Besuch am Ludwig-Erhard-Berufskolleg

Am 15. November 2021 besuchte einer der Geschäftsführer der inteligy GmbH, Konrad Knappe, das Ludwig-Erhard-Berufskolleg. Knappe, der das Unternehmen gemeinsam mit seinem Partner Slaven Grizeli führt, stellte den Schüler*innen der Mittel- und Oberstufe im Bildungsgang Immobilienkaufleute seinen Werdegang und sein Unternehmen vor.

Die inteligy GmbH mit Sitz in Köln ist als unabhängiger Energieversorger seit 2013 tätig und beliefert bundesweit über 1.000.000 Wohneinheiten. Das Unternehmen ist einer der führenden Energievervorger für die gewerbliche Immobilien- und Wohnungswirtschaft. Das Angebot umfasst neben der Belieferung von ImmoGas und ImmoStrom auch Fernwärmeoptimierung sowie die integrierte Heizkostenabrechnung und den Heat-Hub. Zahlreiche Zusatzleistungen wie Turboabrechnung, Ablese-App und MeteringHub, digitale Schnittstellen in Verwaltersoftware und digital workflows runden die Leistungen ab. Inteligy legt sehr viel Wert auf Kundenorientierung und versucht stetig, die anfallenden Prozesse der Hausbewirtschaftung zu optimieren. Inzwischen ist inteligy unter anderem für die deutsche Telekom AG und die Vonovia SE tätig. Der Slogan des Unternehmens „Sky is the limit“ spiegelt sich im Werdegang von Konrad Knappe wider. Mit 40 Jahren wagte er nach einer steilen Karriere den Schritt in die Selbständigkeit und hatte Erfolg.

Der Vortrag von Konrad Knappe war sehr interessant und inspirierend. Insbesondere die Schü-ler*innen, die ebenfalls bei Hausverwaltungen arbeiten, konnten neue Eindrücke über die digitale Zukunft von Hausverwaltungen gewinnen.

Nadja Dummer

Auszubildende zur Immobilienkauffrau, 2. Ausbildungsjahr

 

KMK-Fremdsprachenzertifikat Englisch B2

Erneut konnten wir in diesem Jahr unseren Auszubildenden im Bildungsgang Immobilienkaufleute die Teilnahme an der KMK-Fremdsprachenprüfung Englisch B2 anbieten. 14 Auszubildende aus der Mittelstufenklasse nahmen erfolgreich an der Prüfung teil.

Das KMK-Fremdsprachenzertifikat ist ein bundesweit anerkanntes einheitlich geregeltes Zertifikat zum Nachweis berufsbezogener Fremdsprachenkenntnisse. Schülerinnen und Schüler berufsbildender Schulen können es nach erfolgreichem Ablegen einer speziellen Fremdsprachenprüfung erwerben und somit eine Zusatzqualifikation vorweisen. Das Zertifikat ist unabhängig von der Benotung im Zeugnis. Es findet in allen Bundesländern Anerkennung und kann europaweit bzw. international verwendet werden. Eine besondere Stärke dieses Sprachenzertifikats liegt in seiner konsequent beruflichen Ausrichtung. Die Prüfungen werden in Anlehnung an die fremdsprachlichen Anforderungen in einem Beruf oder einer Berufsgruppe erstellt und bestehen aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Sie werden von den berufsbildenden Schulen durchgeführt.

Das Fremdsprachenzertifikat Englisch B2 erlangten in diesem Jahr im Bildungsgang Immobilienkaufleute die folgenden Auszubildenden:

Elias Abels, Yannic Andrew Bale, Aylin Becker, Ron-David Börsting, Gary Diron, Jonas Hoppen, Sophia Junker, Noah Kirch, Matthias Lammers, Simon Staub, André Strohschnitter, Lea Weiler, Johanna Weyer und Klara Zeidler.

„Haus am See …“ – Ausgabe der Abschlusszeugnisse für angehende Immobilienkaufleute

Was haben eigentlich der Song von Peter Fox „Haus am See“ und angehende Immobilienkaufleute gemeinsam? Diese Frage beantwortete die Klassenlehrerin der IMK E18 und Bildungsgangleiterin der Immobilienkaufleute, Andrea Schmitz-Fehst, in ihrer Rede vor der Ausgabe der Abschlusszeugnisse der Berufsschule. Wie in dem Song, haben die Schülerinnen und Schüler nun viele notwendige Grundlagen für ihr berufliches Handeln am LEB während ihrer Berufsschulzeit kennengelernt. Viele Dinge sind ihnen am LEB vertraut geworden. Nun ist es Zeit, diesen vertrauten Raum zu verlassen, und raus in die Welt zu gehen, wo neue Eindrücke und Erfahrungen auf alle warten.

Denn: „Die Welt ist ab jetzt wie für sie gemacht!“. Und wovon träumen natürlich angehende Immobilienkaufleute? Sie möchten ein „Haus am See“ verwalten, verkaufen oder besitzen. Orangenbaumblätter gab es zwar nicht, dafür für jeden eine rote Rose.

Alle SchülerInnen wurden vorab über einen Selbsttest negativ getestet und haben nur für den Zeitpunkt des Fotos die Masken kurz abgenommen!

Alle 12 SchülerInnen der IMK E18 wurden für all ihre Anstrengungen in den vergangenen Jahren durch den Berufsschulabschluss belohnt. Gerd Mörs, ehemaliger Schüler des Wirtschaftsgymnasiums des LEB und Auszubildender von Foncia Stadtgrund GmbH in Bonn, wurde aufgrund des fantastischen Zeugnisdurchschnitts von 1,0 als Klassenbester zusätzlich mit einer Urkunde und einem Buch-Gutschein geehrt. Herzlichen Glückwunsch an alle!

Das Team des Bildungsgangs Immobilienkaufleute wünscht den zukünftigen Immobilienkaufleuten viel Erfolg für die noch bevorstehenden mündlichen IHK-Abschlussprüfungen und natürlich alles Gute für die Zukunft, beruflich und privat

Fachwissen und Social Skills für den Nachwuchs in der Immobilienbranche

Unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln fand kurz vor Weihnachten erstmalig im Bildungsgang Immobilienkaufleute ein Seminar mit der Kommunikationstrainerin Martina Schinke statt. Die OberstufenschülerInnen durften eine wahre Expertin erleben. Martina Schinke, die auch als Immobilienverwalterin tätig ist, Mastercoach (DVNLP) und BVI-Landesvorsitzende ist, begeisterte die SchülerInnen mit ihrem umfangreichen Wissen, ihrer Energie und ihrer aufgeschlossenen Art. Der BVI (Bundesfachverband der Immobilienverwalter e. V.) ist Kooperationspartner des Bildungsgangs „Immobilienkaufleute“ am LEB.

 

Angehende Immobilienkaufleute werden täglich mit Situationen konfrontiert, in denen sie mit potentiellen Kunden professionell kommunizieren müssen. Sie beantworten zum Beispiel telefonisch Fragen von Kunden zu Angeboten von Miet- oder Eigentumswohnungen oder sie begegnen Kunden vis-à-vis bei der Besichtigung von Objekten sowie bei der Durchführung von Eigentümerversammlungen. Außerdem stellt ein Beratungs- oder Teamgespräch im Rahmen der mündlichen Prüfung einen Teil der Abschlussprüfung dar, die vor der IHK abgelegt wird. Dies alles sind herausfordernde Situationen, für deren Bewältigung die Auszubildenden besondere kommunikative Fähigkeiten brauchen.

Im Fach Deutsch/Kommunikation haben die SchülerInnen bereits verschiedene kommunikationstheoretische Ansätze kennengelernt und sich mit Kommunikationssituationen auseinandergesetzt. Ziel dieses Seminars war es, diese Kenntnisse zu vertiefen und „Fremd- und Eigenwahrnehmung“ spielerisch anhand verschiedener Sequenzen ohne Leistungs- oder Bewertungsdruck zu üben. Ferner vermittelte Martina Schinke den Auszubildenden ein Gefühl für die zentrale Rolle der Körpersprache als einen wichtigen Teil der Kommunikation. Die Auszubildenden erlebten in Rollenspielen, wie wichtig es ist, sich in den Gesprächspartner hineinversetzen zu können. Einige der Kommunikationssituationen wurden mit der Kamera aufgenommen und anschließend analysiert. Alle SchülerInnen waren mit großer Begeisterung bei der Sache und interessiert daran, ihr Auftreten vor der Gruppe zu analysieren und dieses zu verbessern.

Martina Schinke verstand es, die SchülerInnen aus der Reserve zu locken und Raum für die Reflexion des eigenen Verhaltens zu schaffen. Die SchülerInnen erlebten das Seminar aufgrund des abwechslungsreichen Ablaufs als eine gelungene sowie kurzweilige und sehr informative Veranstaltung.

Zusätzlich gab es ein fachliches Highlight für die OberstufenschülerInnen. Seit Anfang Dezember 2020 gilt das umfassend reformierte Wohnungseigentumsgesetz. Da Martina Schinke über dieses brandaktuelle Thema in Webinaren für den BVI referiert, war sie für die SchülerInnen die geeignete Expertin, um über die wesentlichen Veränderungen zu informieren. Sie untermauerte, zum Verständnis für alle, ihre Ausführungen mit anschaulichen Beispielen aus der Praxis. Die wissbegierigen Auszubildenden hingen gebannt an den Lippen der Referentin und stellten selbst in den Pausen noch Nachfragen.

Alle SchülerInnen bezeichneten das Seminar als eine Bereicherung. Paula Siegel betonte, wie gut ihr der Tag mit Martina Schinke gefallen habe: „Mit ihrer offenen Art hat Frau Schinke das Seminar sehr spannend gestaltet und ich konnte sehr viel über die Auswirkung meiner Gestik und Mimik lernen.“ Tobias Koppenburg kam zu einem ähnlichen Fazit: „Die Informationen, die ich zur Körpersprache und den jeweiligen Wirkungen auf mein Gegenüber erhalten habe, werde ich in Zukunft auch in meinem beruflichen Alltag anwenden!“ Sein Mitschüler Marwin Stanton stellte fest: “Mir persönlich ist noch einmal bewusst geworden, wie wichtig gerade in Geschäftsbeziehungen die Körpersprache ist!“ Jana Maxein stellte in der Feedback-Runde heraus, dass ihr das Seminar auch persönlich viel gebracht habe und sie eine neue Motivation bekommen habe, mehr aus sich zu machen: „Jeder Mensch ist einzigartig und das haben wir in dem Seminar erfahren. Jeder von uns hat Potential alles aus sich herauszuholen und positiver zu denken.“

Die einzelnen Spiele und Übungen haben der Klasse bewusst gemacht, was für ein gutes Team und wie stark sie als Klassengemeinschaft sind. Dieses Potential und Wissen stellt eine gute Grundlage dar, um sich der ab Jahresanfang 2021 bestehen-den Herausforderung „Prüfungsvorbereitung“ als Gemeinschaft stellen zu können.