Methodentraining in Walberberg

Wir, die Jahrgangsstufe 11 des Wirtschaftsgymnasiums, haben uns am 11. September auf den Weg zum Methodentraining nach Walberberg gemacht.
Um 09:15 Uhr haben wir uns mit unseren Klassenlehrern an der Haltestelle Schwadorf getroffen und sind gemeinsam von dort bergauf zur Akademie gegangen.

Als wir oben angekommen waren, haben wir uns als erstes in einem Gruppenraum versammelt und eine kleine Einführung in die nächsten Tage bekommen. Wir haben ein Skript erhalten, in dem es darum ging, Methoden zum Lernen kennenzulernen. Dieses sollten wir, nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, zusammen durcharbeiten und uns die verschiedenen Methoden aneignen. Bis zum Mittagessen hatten wir nach der Durcharbeitung des Skripts Freizeit und konnten uns die Akademie etwas genauer angucken. Sehr beliebt war hierbei der Aktivitäten-Raum im Keller, in dem man Kicker, Tischtennis und Billard spielen konnte. Um 12.30 Uhr gab es das erste gemeinsame Mittagsessen. Dieses fand im Essenssaal statt und mittwochs war in der Akademie vegetarischer Tag. Nach dem Mittagessen gab es um 14 Uhr wieder eine Versammlung im Gruppenraum. Dort haben wir erklärt bekommen, was als nächstes unsere Aufgabe war. Es gab fünf verschiedene Lernstationen mit verschiedenen Lehrern, wo näher auf die Methoden eingegangen wurde. Eine sehr interessante Station war die Station ,,Lerntyp“, an der wir verschiedene kleine Tests gemacht haben und am Ende anhand der Punkte herausfinden konnten, welcher Lerntyp wir sind. Um 16 Uhr waren wir damit fertig und es gab Kaffee und Kuchen. Um 16:30 Uhr hatte als erstes die Klasse 11a und um 17:30 Uhr die Klasse 11b Akrobatik mit Herrn Kaiser. Dort haben wir verschiedene akrobatische Figuren gebildet.

Um 18:30 Uhr gab es dann Abendessen und danach hatten wir Freizeit.

Der nächste Tag begann mit dem Frühstück um 08:30 Uhr. Anschließend haben wir uns um 09:15 Uhr wieder im Gruppenraum versammelt. An diesem Tag ging es um verschiedene BWL-Übungen. Wir haben in verschiedenen kleinen Gruppen gearbeitet und dabei die verschiedenen Bereiche des Modellunternehmens „Bürodesign GmbH“ kennengelernt.

Nach dem Mittagessen ging es darum, unsere Ergebnisse, den Aufbau der Bürodesign GmbH und ihre Abteilungen, in einem Vortrag vorzustellen. Um 16 Uhr gab es wieder Kaffee und Kuchen und anschließend hat uns Frau Gartmann einen Vortrag zum Thema „Erfolgreich Präsentieren“ gehalten.

Um 18:30 Uhr gab es wieder Abendessen und anschließend Freizeit.

Am letzten Tag hieß es für uns morgens Zimmer aufräumen und Koffer fertig packen. Dies musste bis zum Frühstück um 08:30 Uhr erledigt sein.
Um 10 Uhr haben wir uns dann alle wieder im Gruppenraum versammelt.

Es kamen drei erfolgreiche Abiturienten der Jahrgangsstufe 13 des LEB. Sie haben uns über ihre Zeit, Erfahrungen, Tipps usw. erzählt und wir konnten Ihnen verschiedene Fragen stellen. Nachdem die offizielle Fragerunde beendet war, hatten wir die Gelegenheit zu Einzelgesprächen mit den Abiturienten. Diese Gespräche haben uns geholfen eine Vorstellung von den nächsten drei Jahren zu bekommen und eventuell vorhandene Ängste abzubauen.

Nachdem die Abiturienten weg waren, haben wir eine kleine Reflexionsrunde zum Abschluss gemacht. Gegen 12.30 Uhr durften wir die Abreise antreten.
Rundum war es eine tolle Seminarfahrt, die uns neue Dinge gezeigt und gelehrt hat, vielleicht auch Dinge wiederholt hat, die wir bereits kannten.

Insgesamt war es eine Fahrt mit Spaß und neuen Erfahrungen.

Jule Hamel.

Wie bewerbe ich mich richtig?

Professionelles Bewerbungstraining in der Höheren Handelsschule
Wer für den Arbeitsmarkt attraktiv sein will, muss sich richtig bewerben können. Doch was macht eine überzeugende Bewerbung aus? Im März 2019 besuchte Dipl.-Kfm. Peter Radermacher von der Kanzlei VRT – Steuerberater & Rechtsanwälte an zwei Vormittagen die Klasse HHU 5 der Höheren Handelsschule des Ludwig-Erhard-Berufskollegs. Herr Radermacher gab der Klasse einen interessanten Überblick über die Tätigkeiten von Steuerfachangestellten und führte mit den Schülerinnen und Schülern ein intensives Bewerbungstraining durch.

Am ersten Tag des Workshops gab Herr Radermacher den Schülerinnen und Schülern zunächst Tipps, wie sie Stellenanzeigen richtig lesen können. Gemeinsam wurden verschiedene Stellenanzeigen analysiert und besprochen, welche Fähigkeiten und Kenntnisse das Unternehmen von jungen Bewerbern erwartet. Anschließend besprach Herr Radermacher gemeinsam mit der Klasse, welche Informationen ein Bewerbungsanschreiben enthalten sollte. Anhand von verschiedenen Bewerbungsanschreiben wurde gemeinsam ein Kriterienkatalog für überzeugende Anschreiben erarbeitet.

Die Frage, wie Bewerber im Telefongespräch mit dem Ausbildungsbetrieb überzeugen können, stand im Mittelpunkt des zweiten Blocks. Die Schülerinnen und Schüler stellten gemeinsam Regeln für eine gelungene Kommunikation am Telefon mit einem potentiellen Arbeitgeber auf und bereiteten ein Telefongespräch vor. In Rollenspielen übte Herr Radermacher mit verschiedenen Schülerinnen und Schülern Telefongespräche, was von der Klasse begeistert aufgenommen wurde.

Am zweiten Tag des Workshops besprach Herr Radermacher mit der Klasse zunächst Kriterien für einen gelungenen Lebenslauf und zeigte der engagierten Gruppe anhand verschiedener Beispiele, wie sie einen eigenen Lebenslauf überzeugend gestalten und verfassen können. Des Weiteren ging es um die Frage, wie sich junge Bewerber auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten können. In einer entspannten Atmosphäre konnten die Schülerinnen und Schüler Herrn Radermacher offen Fragen stellen, die er ausführlich und zugewandt beantwortete. Zum Abschluss des Bewerbungstrainings führte Herr Radermacher mit zwei Schülerinnen authentische Vorstellungsgespräche. Dies war eine äußerst gewinnbringende Erfahrung für die gesamte Gruppe.

Die Klasse zeigte sich sehr dankbar für die wertvollen Tipps aus der Praxis, die authentischen Materialien und insbesondere für die Möglichkeit, mit Herrn Radermacher in Rollenspielen Bewerbungsgespräche zu üben, die im nächsten Jahr auf sie zukommen werden.

Dr. Christel Maas-Gierse, Deutschlehrerin in der HHU 5

Wirtschaftsgymnasium

Mit dem erfolgreichen Besuch des dreijährigen Wirtschaftsgymnasiums erwerben Sie nicht nur die allgemeine Hochschulreife, sondern auch berufliche Kenntnisse, das Plus bei diesem Abitur.

» Qualifikationen und Abschlüsse

» Aufnahmevoraussetzung

Impressionen

» Rahmenstundentafel

» Besonderes Profil des Wirtschaftsgymnasiums

» Argumente für das Abitur am Wirtschaftsgymnasium

» Unterrichtszeit

» Kosten der Ausbildung

» Fahrtkosten

» Anmeldung

» Betriebspraktikum

» Weiterführende Informationen

» Aktionen des Wirtschaftsgymnasiums

» Service

 

Qualifikationen und Abschlüsse

Mit dem erfolgreichen Besuch des dreijährigen Wirtschaftsgymnasiums erreichen Sie zwei Ziele:

  • Abitur
  • Erwerb beruflicher Kenntnisse

Die allgemeine Hochschulreife (Abitur) berechtigt Sie zum Studium aller Fächer und Fachrichtungen an sämtlichen Universitäten und Hochschulen.

Der Unterricht am Wirtschaftsgymnasium des Ludwig-Erhard-Berufskollegs geht schwerpunktmäßig von den fachlichen Anforderungen und Perspektiven des Berufsfeldes Wirtschaft und Verwaltung aus. Durch eine wissenschaftsorientierte Auseinandersetzung mit wirtschaftlichen Inhalten erwerben Sie berufsbezogene Kenntnisse. Sie schaffen damit die bestmögliche Voraussetzung für den Einstieg in eine gehobene kaufmännische Ausbildung, z. B. bei Banken, Versicherungen, Unternehmen der Informations- und Telekommunikationstechnologie, der Industrie und des Handels. Im Hinblick auf die öffentliche Verwaltung eröffnet Ihnen der Abschluss des Wirtschaftsgymnasiums den Eintritt in den gehobenen Dienst.

Aufnahmevoraussetzungen

Sie müssen in der Sekundarstufe I die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe erworben haben, z. B.:

  • Realschule (Abschluss mit Qualifikationsvermerk)
  • Gesamtschule (Versetzung in Klasse 11)
  • Gymnasium (Versetzung in Jahrgangsstufe 10 „G8“ bzw. Jahrgangsstufe 11 „G9“)

Rahmenstundentafel

Schulhalbjahr: 11.1 11.2 12.1 12.2 13.1 13.2
Berufsbezogener Lernbereich
Betriebswirtschaftslehre 5 5 5 5 5 5
Volkswirtschaftslehre 2 2 2 2 2 2
Wirtschaftsinformatik 3 3 2 2 2 2
Mathematik 1) 3 3 3/5 3/5 3/5 3/5
Englisch 1) 3 3 3/5 3/5 3/5 3/5
2. Fremdsprache (Französisch / Spanisch) 4 4 4 4 4 4
Biologie 2 2 2 2 2 2
Berufsübergreifender Lernbereich
Deutsch 1) 3 3 3/5 3/5 3/5 3/5
Gesellschaftslehre mit Geschichte 2 2 2 2 2 2
Religionslehre 2 2 2 2 2 2
Sport 2 2 2 2 2 2
Differenzierungsbereich (Wahlfach)
Differenzierung Mathe,
Differenzierung Englisch
Bankbetriebslehre, Steuerlehre, Versicherungsbetriebslehre, Wirtschaftsrecht,
Literatur
1
1
1
1
 

2

 

2

 

2

 

2

Wochenstunden 33 33 34 34 34 34

1) Ab der Jahrgangsstufe 12.1 können die Fächer Mathematik, Englisch und Deutsch als Grund- oder Leistungskurs gewählt werden. Das Fach Betriebswirtschaftslehre ist in jedem Fall Ihr zweiter Leistungskurs.

Besonderes Profil des Wirtschaftsgymnasiums

Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Globalisierung kommt Fremdsprachenkenntnissen eine immer größere Bedeutung zu.

Mit der Welthandelssprache Spanisch können Sie Ihre Fremdsprachenkenntnisse sinnvoll erweitern. Es werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt.

Alternativ besteht die Möglichkeit, die EU-Sprache Französisch fortzuführen. Hier werden 4 Jahre Französischunterricht in der Sek I vorausgesetzt. Bei der Vertiefung dieser Weltsprache haben Sie die Möglichkeit zum Erwerb des international anerkannten Sprachdiploms DELF scolaire auf unterschiedlichen Niveaustufen.

Im Differenzierungsbereich wird Ihnen ab der Jahrgangsstufe 12.1 die Möglichkeit geboten, vertiefte, z.T. berufsspezifische Zusatzqualifikationen zu erwerben. Aus dem Angebot von vier speziellen Betriebswirtschaftslehren sowie dem Fach Literatur können Sie ein Unterrichtsfach auswählen. Weitere Informationen zu den einzelnen Fächern erhalten Sie bei Bedarf in einem individuellen Beratungsgespräch.

Folgende Fächer stehen Ihnen zur Wahl:

  • Bankbetriebslehre
  • Versicherungsbetriebslehre
  • Steuerlehre
  • Wirtschaftsrecht
  • Literatur

Argumente für das Abitur am Wirtschaftsgymnasium am LEB

  • Sie erhalten Unterricht im Klassenverband.
  • Sie haben kompakte Stundenpläne ohne Springstunden im Rahmen einer 5-Tage-Woche, im Regelfall bis 14:00 Uhr.
  • Sie lernen in kleinen Lerngruppen mit intensiver Betreuung und Unterstützung durch Ihre Klassenlehrer/-innen.
  • Bildung
  • Es gelten für alle gleiche Startbedingungen. Auch für alle Ihre Mitschüler(innen) ist das Ludwig-Erhard-Berufskolleg eine neue Schule.
  • Sie kommen in relativ homogene Lerngruppen. Ehemalige Realschüler(innen) sind in der Mehrheit.
  • Sie erwerben ein vollwertiges Abitur, das zum Studium aller Fachrichtungen und Fächer berechtigt.
  • Bei einem anschließenden Studium wirtschaftswissenschaftlicher Fächer sind Studienverkürzungen möglich.
  • Neben der Studienberechtigung erwerben Sie kaufmännische Kenntnisse.
  • Sie können aus einem attraktiven Angebot berufsspezifischer Wahlfächer auswählen.
  • Durch die beruflichen Kenntnisse verschaffen Sie sich Wettbewerbsvorteile auf dem Markt für attraktive kaufmännische Ausbildungsplätze.
  • Im Bedarfsfall können Sie nach Absprache in die Höhere Handelsschule in unserem Hause wechseln.

Unterrichtszeit

Der Unterricht erfolgt von montags bis freitags und beginnt am ersten Schultag nach den Sommerferien.

Kosten der Ausbildung

Der Besuch des Wirtschaftsgymnasiums ist kostenfrei. Kosten entstehen nur für die Anschaffung der üblichen Lernmaterialien (z. B. Schulbücher).

Fahrtkosten

Als Schülerin/Schüler des Wirtschaftsgymnasiums sind Sie in der Regel berechtigt, das Schüler
Ticket des VRS zu beziehen. Genauere Hinweise erhalten Sie bei der Aufnahme in den Bildungsgang.

Anmeldung

Anmeldungen nehmen wir nur nach einem persönlichen Beratungsgespräch entgegen.
Wir stehen zur Verfügung
a) während der Informationstage ohne vorherige Terminvereinbarung
– oder –
b) während der Anmeldefrist nur nach einer telefonischen Terminabsprache durch das Sekretariat der Schule.

Ihrer Anmeldung fügen Sie bitte folgende Unterlagen bei:

  • Aufnahmeantrag (im Sekretariat erhältlich oder hier)
  • Lebenslauf (tabellarisch, gerne handgeschrieben)
  • Lichtbild
  • Letztes Zeugnis ( beglaubigte Kopie oder Originalzeugnis und Kopie)
  • einen ausreichend frankierten DIN-A4-Briefumschlag
  • Formular: Auskunft über den bisher erteilten Fremdsprachenunterricht (im Sekretariat oder hier erhältlich)

Sollten Sie noch minderjährig sein, so muss der Antrag von den Erziehungsberechtigten unterschrieben werden.

Weiterführende Informationen

Eine ausführliche Informationsschrift zum Wirtschaftsgymnasium ist im Sekretatriat des Ludwig-Erhard-Berufskolleg erhältlich und hier.

Eine kurze Informationsbroschüre gibt es hier.

Externe Links zum Thema „Studium“ finden Sie hier.

Service

Abiturrechner

Fehlzeitenentschuldigung

Fachoberschule 12B

Nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung ermöglicht die Fachoberschule Schülerinnen und Schülern mit Fachoberschulreife den Erwerb der Fachhochschulreife (umgangssprachlich auch „Fachabitur“ genannt). Die Fachoberschule ist somit eine ideale Möglichkeit zur beruflichen Weiterbildung.

» Art der Schule

» Schulzeit

» Eingangsvoraussetzungen

» Unterrichtsfächer

» Abschluss und Berechtigungen

» Anmeldung und Beratung

Art der Schule

Die Fachoberschule ist neben dem Wirtschaftsgymnasium, der Höheren Handelsschule, der Handelsschule und der kaufmännischen Berufsschule eine eigenständige Schulform auf dem berufsbildenden Schulsektor. Im kaufmännischen Bereich wird sie als „Fachoberschule für Wirtschaft und Verwaltung“ bezeichnet. Sie vermittelt eine erweiterte Allgemeinbildung und vertiefte berufliche Kenntnisse, die zum Studium an einer Fachhochschule oder Gesamthochschule befähigt.

Der Bildungsgang schließt mit der Fachhochschulreifeprüfung ab.

Eine Förderung nach BAföG ist möglich.

Schulzeit

* 1 Jahr (Vollzeitform), 36 Wochenstunden (Mo. – Fr.)

Eingangsvoraussetzungen

  • Fachoberschulreife und
  • abgeschlossene Berufsausbildung oder mehrjährige kaufmännische Tätigkeit, die von der Regierung in Köln (Dez. 44) anerkannt werden muss.
  • Nach jahrelangen Erfahrungen mit der FOS 12 B – Typ Wirtschaft und Verwaltung – in Bonn sollten im Zeugnis der Fachoberschulreife und in der Bescheinigung über den Abschluss der kaufmännischen Berufsausbildung wenigstens befriedigende Leistungen ersichtlich sein.

Die Schule kann vor Aufnahme in die Klasse FOS 12 B in diesen Fächern den Kenntnisstand und das Leistungsvermögen überprüfen.

Unterrichtsfächer

Berufsübergreifender Lernbereich:
Religionslehre, Deutsch, Englisch, Mathematik, Politik, Naturwissenschaft (Biologie), Sport.

Berufsspezifischer Bereich:
Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen, Volkswirtschaftslehre,
Wirtschaftsinformatik/ Organisationslehre, Wirtschafts- und Verwaltungsrecht.

Differenzierungsbereich:
Wahlpflicht-Kursangebote in den Fächern Steuerlehre und Französisch

Abschluss und Berechtigungen

Abschluss:
Fachhochschulreife

Berechtigungen:
Studium an den Fach- und Gesamthochschulen,
Einstieg in die Beamtenlaufbahn des gehobenen Dienstes (Inspektoren-Laufbahn)

Anmeldung und Beratung

Ein persönliches Beratungsgespräch sollte Ihrer Anmeldung unbedingt vorausgehen!

Dafür stehen wir gerne zur Verfügung:

oder

  • während der Anmeldefrist nach den Informationstagen nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung für ein persönliches Beratungsgespräch.
    Rufen Sie dazu bitte gerne im Schulsekretariat an!

Kontaktaufnahme bitte über:
Ludwig-Erhard-Berufskolleg Bonn
Kölnstraße 235
53117 Bonn
0228 – 77 70 (47 oder 48)

Rückfragen sind auch per Email möglich: Kontaktformular

Informationsbroschüre zur FOS hier

Benötigte Unterlagen:

  • Anmeldevordruck der Schule (im Sekretariat erhältlich oder hier)
  • Lebenslauf mit genauer Angabe der besuchten Schulen
  • Zeugnis der FOS – Reife (z.B. Realschulabschlusszeugnis, Versetzungszeugnis nach Klasse 11 des Gymnasiums, Abschlusszeugnis der staatlich anerkannten Handelsschule, Abschluss der Klasse 10 b der Hauptschule, der Berufsaufbauschule oder der Gesamtschule)
  • Berufsschulabschlusszeugnis und Gehilfenbrief (ggfs. später nachreichen!)
  • Passbild

Höhere Handelsschule

Durch den Besuch der Höheren Handelsschule bereiten Sie sich gezielt auf die Ausbildung in einem kaufmännisch verwaltenden Beruf vor. Dadurch verbessern sich einerseits Ihre Chancen, einen Ausbildungsplatz in einem attraktiven Beruf zu finden. Gleichzeitig erwerben Sie in Verbindung mit einem halbjährigen Praktikum die Fachhochschulreife.

» Qualifikationen und Abschlüsse

» Aufnahmevoraussetzungen

» Abschlussprüfung

» Gestufter Bildungsgang

» Schwerpunktfach

» Unterrichtsfächer

» Unterrichtszeit

» Kosten der Ausbildung

» Anmeldung

» Wahlfächer des Differenzierungsbereiches

» FHR-Praktikum

Qualifikationen und Abschlüsse

MethodentrainingMit dem erfolgreichen Besuch der zweijährigen Höheren Handelsschule erreichen Sie zwei Ziele:

  • verbesserte Vorbereitung auf eine kaufmännische Berufsausbildung
  • Studienqualifikation (schulischer Teil der Fachhochschulreife)

Durch den Erwerb beruflicher Grundkenntnisse bereiten Sie sich gezielt auf die Ausbildung in einem kaufmännisch verwaltenden Beruf vor. Dadurch verbessern sich einerseits Ihre Chancen, einen Ausbildungsplatz in einem attraktiven Beruf (z. B. Bankkauffrau /-mann, Industriekauffrau / -mann, Versicherungskauffrau /-mann) zu finden. Andererseits erleichtern die erworbenen beruflichen Kenntnisse es Ihnen, die Anforderungen während der Berufsausbildung erfolgreich zu bewältigen. Außerdem bieten viele Ausbildungsbetriebe Absolventen der Höheren Handelsschule eine Verkürzung der Ausbildungszeit an.

Nach Abschluss der Berufsausbildung (oder einem halbjährigen Praktikum) wird Ihnen die Fachhochschulreife zuerkannt. Diese Studienqualifikation ermöglicht Ihnen ein Studium an einer Fachhochschule oder den Eintritt in eine Ausbildung der öffentlichen Verwaltung (gehobener Dienst).

Aufnahmevoraussetzungen

Sie müssen mindestens den Sekundarabschluss I -Fachoberschulreife- erworben haben. Beim Wechsel von einem Gymnasium ist die Aufnahme nur mit Qualifikationsvermerk möglich.

Abschlussprüfung

Am Ende des zweiten Jahres werden Sie in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik und Betriebswirtschaftslehre / Rechnungswesen schriftlich geprüft.

Gestufter Bildungsgang

Sie haben auch die Möglichkeit, die Höhere Handelsschule nach dem ersten Jahr abzuschließen, um z. B. eine Ausbildung zu beginnen.

Schwerpunktfach

zweite Fremdsprache (Spanisch/Französisch) oder Wirtschaftsinformatik

Zweige

Auf der Basis einer praxisorientierten Ausbildung in Betriebswirtschaft und Informationswirtschaft können Sie am Ludwig-Erhard-Berufskolleg zwischen zwei Zweigen wählen:

  • Zweig Fremdsprachen oder
  • Zweig Wirtschaftsinformatik

Beide Zweige sind hinsichtlich der Zielsetzung, der Abschlüsse und der Aufnahmebedingungen identisch. Sie unterscheiden sich nur in einem Unterrichtsfach.

Im Zweig Fremdsprachen werden Sie neben Englisch in einer zweiten Fremdsprache (Spanisch-Anfänger oder Französisch-Anfänger) unterrichtet. Sollten sich genügend Interessenten für einen Französisch-Fortgeschrittenenkurs melden, wird auch diese Alternative angeboten.

An die Stelle der zweiten Fremdsprache tritt im Zweig Wirtschaftsinformatik das gleichlautende Fach Wirtschaftsinformatik. Hier erwerben Sie vertiefte Kenntnisse und Fertigkeiten im Bereich der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien (z.B. Recherche und Publikation im Internet, Programmiersprachen).

Unterrichtsfächer

Wochenstunden

1. Ausbildungsjahr
2. Ausbildungsjahr
BERUFSBEZOGENER BEREICH
Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen 6 6
Informationswirtschaft 6 6
Volkswirtschaftslehre 2 2
Englisch 3 3
Mathematik 3 3
Physik o. Chemie o. Biologie 2 0
Schwerpunktfach nach Wahl:
a) Wirtschaftsinformatik
oder
b) zweite Fremdsprache:
Französisch o. Spanisch
(3)

(3)

(3)

(3)

BERUFS ÜBERGREIFENDER BEREICH
Deutsch 3 3
Gesellschaftslehre 2 2
Religionslehre 2 2
Sport 0 2
DIFFERENZIERUNGSBEREICH
Berufsbezogene Zusatzqualifikation in einem Wahlfach
( Über die Wahlfächer finden Sie nähere Informationen unter „Wahlfächer des Differenzierungsbereichs“)
2 2
Gesamtstundenzahl 34 34

Unterrichtszeit

Die zweijährige Ausbildung beginnt jeweils am ersten Schultag nach den Sommerferien.

Sie haben von montags bis freitags in der Regel von 08:00 bis 13:45 h Unterricht.

Kosten der Ausbildung

Der Besuch der Höheren Handelsschule ist kostenfrei. Kosten entstehen nur für die Anschaffung der üblichen Lernmaterialien (z. B. Schulbücher).

Fahrtkosten
Als Schülerin/Schüler der Höheren Handelsschule sind Sie berechtigt, das Schülerticket des VRS zu beziehen. Genauere Hinweise erhalten Sie bei der Aufnahme in den Bildungsgang.

Anmeldung

Anmeldungen nehmen wir nur nach einem persönlichen Beratungsgespräch entgegen.

Wir stehen zur Verfügung:

a) während unserer Informationstage ohne vorherige Terminvereinbarung
– oder –
b) während der Anmeldefrist nur nach einer tel. Terminabsprache durch
das Sekretariat der Schule

Ihrer Anmeldung fügen Sie bitte folgende Unterlagen bei:

  • Aufnahmeantrag (ist im Sekretariat oder hier erhältlich)
  • Lebenslauf (tabellarisch, gerne handgeschrieben)
  • Lichtbild
  • Letztes Zeugnis (beglaubigte Kopie oder Originalzeugnis und Kopie)
  • einen ausreichend frankierten DIN-A4-Briefumschlag

Nähere Informationen zur Höheren Handelsschule erhalten Sie in einem persönlichen Beratungsgespräch. Vereinbaren Sie dazu bitte einen Gesprächstermin.

Eine Informationsbroschuere zur Höheren Handelsschule finden Sie hier.

Wahlfächer des Differenzierungsbereiches

Im Differenzierungsbereich bietet Ihnen das Ludwig-Erhard-Berufskolleg die Möglichkeit, gezielt berufsbezogene Zusatzqualifikationen zu erwerben. Aus einem umfangreichen Angebot an Wahlfächern können Sie entsprechend Ihrer beruflichen Zukunftsplanung ein Unterrichtsfach auswählen.

Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, werden die zur Wahl stehenden Fächer im Folgenden kurz vorgestellt. Weitere Informationen erhalten Sie bei Bedarf in einem individuellen Beratungsgespräch.

Bankbetriebslehre Bankbetriebslehre
Sie erhalten einen Überblick über die Kreditinstitutsarten und deren Geschäftstätigkeit. Eine Geschäftssparte, z. B. das Wertpapiergeschäft, wird vertiefend behandelt. Falls Sie sich für eine Ausbildung im Bankensektor interessieren, gewinnen Sie einen ersten Einblick in diesen Wirtschaftsbereich.
Steuerlehre Steuerlehre
Das Fach soll Ihnen einen ersten Überblick über wichtige private und betriebliche Steuerarten geben. Falls Sie sich für eine Ausbildung im steuerberatenden Beruf interessieren, soll Ihnen eine Entscheidung erleichtert werden.
Versicherungsbetriebslehre Versicherungsbetriebslehre
Sie erwerben grundlegende Kenntnisse über das Versicherungswesen. Die Vielzahl der Versicherungszweige wird im Überblick zusammengestellt. Einzelne Sparten sollen vertieft erarbeitet werden. Falls Sie sich für eine Ausbildung zur Versicherungskauffrau / zum Versicherungskaufmann interessieren, gewinnen Sie einen ersten Einblick in die Versicherungswirtschaft.
Wirtschaftsrecht Wirtschaftsrecht
Sie werden mit den Prinzipien unserer Rechtsordnung und der juristischen Arbeitsweise (Methodik) vertraut gemacht, erwerben vertiefte Kenntnisse des Vertragsrechts (z. B. Kaufvertrag) und des Schadenersatzrechts sowie Grundkenntnisse des Strafrechts und des individuellen Arbeitsrechts. Damit können Sie die Basis für eine kaufmännisch verwaltende Ausbildung im rechtsberatenden Dienstleistungssektor legen.
Wirtschaftsrecht Öffentliches Recht

Dieses Fach vermittelt Ihnen Basiskenntnisse in den Bereichen Staats- sowie Verwaltungsrecht. Verfassungsprinzipien der Bundesrepublik Deutschland, die völkerrechtliche Einbindung unseres Staates und die Bedeutung des Verwaltungsaktes gehören Beispielsweise zu den Unterrichtsinhalten. Hierdurch erlangen Sie Grundwissen, das Sie im Rahmen einer Ausbildung im öffentlichen Dienst, z. B. als Verwaltungsfachangestellte/r, vertiefen können.

Gesundheitswirtschaft

Der Gesundheitsmarkt ist eine der am stärksten wachsenden Sektoren der deutschen Wirtschaft und bietet daher hervorragende Zukunftsperspektiven. Sollten Sie sich für eine wirtschaftsorientierte Ausbildung oder ein Studium mit Schwerpunkt Gesundheitswesen/-management interessieren, erhalten Sie hier einen grundlegenden Überblick.

Französisch (Fortgeschrittene)

Französisch ist die Sprache unseres wichtigsten Partners in Politik und Handel. Solide Kenntnisse des Französischen verbessern Berufschancen. Ausgehend von den Vorkenntnissen (3 – 4 Jahre) werden vertiefende Sprachkenntnisse erworben. Abgerundet wird das Angebot durch eine gezielte Vorbereitung auf die DELF-Sprachdiplome.

Spanisch Spanisch (Anfänger)
Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Globalisierung kommt Fremdsprachenkenntnissen eine immer größere Bedeutung zu. Mit den Welthandelssprachen Französisch oder Spanisch können Sie Ihre Fremdsprachenkenntnisse sinnvoll ergänzen. Sie erwerben die Grundlagen für eine Verständigung in privaten und beruflichen Alltagssituationen. Es werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt.
Englisch IBC (International Business Communication – Zertifikatskurs)
Sie haben Freude an Englisch und können sich vorstellen, nach dem Schulabschluss eine international ausgerichtete Ausbildung zu machen oder ein Studium zu beginnen? Dieser Kurs bereitet Sie auf die mündl. und schriftl. Kommunikation mit englischsprachigen Kunden vor. Sie üben Präsentationen und Vorträge auf Englisch zu halten, Geschäftsbriefe und E-Mails zu schreiben und Texte aus dem Deutschen ins Englische und aus dem Englischen ins Deutsche zu übertragen.Sie werden gezielt auf die Prüfung zur Erlangung des Kultusminister-Konferenz (KMK)-Fremdsprachenzertifikats Englisch (B2) vorbereitet.

FHR-Praktikum

Allgemeine Regelung:

Der erfolgreiche Abschluss der Höheren Handelsschule vermittelt den schulischen Teil der Fachhochschulreife. Zum Erwerb der vollen FH-Reife ist aber außerdem noch ein fachpraktischer Teil im Bereich „Wirtschaft und Verwaltung“ notwendig. Der kann erworben werden entweder

· durch eine mindestens zweijährige abgeschlossene Berufsausbildung
oder

· durch ein gelenktes, einschlägiges Praktikum.

Wer also nach erfolgreichem Abschluss der Höheren Handelsschule eine Berufsausbildung erfolgreich absolviert (IHK-Abschluss), hat mit diesen beiden Zeugnissen (Abschlusszeugnis HöHa + IHK-Abschlusszeugnis) die volle FH-Reife erworben und benötigt kein Praktikum.

Wer also an einer Fachhochschule studieren möchte und keine Berufsaus-bildung absolviert, muss ein einschlägiges halbjähriges Praktikums in einem Gesamtvolumen von 24 Wochen absolvieren, um die volle Fach-hochschulreife zu erwerben.

Was bedeutet das für Schülerinnen und Schüler der Höheren Handels-schule am LEB?

In der Höheren Handelsschule am Ludwig-Erhard-Berufskolleg werden in den Fächern des berufsbezogenen Lernbereichs und im Differenzie­rungsbereich berufspraktische Verfahren und Inhalte vermittelt. Aufgrund dieser Tatsache werden bei erfolgreichem Abschluss der Höheren Handelsschule 8 Wochen auf das Praktikum angerechnet und von der Schule bereits im Abschluss­zeugnis bescheinigt.

8 Wochen

Integriertes schulisches Praktikum im berufsbe­zogenen Lernbereich und im Differenzie-rungsbereich

Die weiteren 16 Wochen sind als Betriebspraktikum zu ab­solvieren. Dieses Praktikum kann (auch in Abschnitten von mindestens 2 Wochen) unmit­telbar vor, während und/ oder nach dem Besuch der Höheren Handels­schule bzw. während der Ferienzeiten abgeleistet werden.

+ 16 Wochen

Betriebspraktika vor, während und nach dem Besuch der HöHa

= 24 Wochen

(volle FHS-Reife)

Planung des FHR-Praktikums:

> Welche Inhalte sollen Ihnen im Praktikum vermittelt werden, damit es
als „einschlägig“ anerkannt werden kann? (BASS 13-33 Nr.1.1)

Ein Praktikum kann für den Bereich „Wirtschaft und Verwaltung“ als „einschlägig“ anerkannt werden, wenn durch das Praktikum Einblicke in folgende Inhalte vermittelt werden:

· Betriebliche Prozesse in der Beschaffung und Bevorratung
(z. B. Beschaffungsplanung, Bedarfsermittlung, Analyse und Bewertung von Bezugsquellen / Lieferanten, Vertragsverhandlungen mit Lieferanten, Vertragsgestaltung, Beschaffungsdurchführung und -kontrolle)

· Betriebliche Prozesse in Marketing und Absatz
(z. B. ausgewählte Mittel der Absatzpolitik, Analyse von Kundenanforderungen, Beratung und Betreuung von Kunden, Auftragsüberprüfung hinsichtlich rechtlicher, betrieblicher Aspekte, Terminierung, Kommissionierung, Versand, Kontrolle, Umgang mit Vertragsstörungen)

· Planung, Durchführung und Steuerung der betriebl. Leistungserstellung

· Buchführung als betriebliche Dokumentation dieser Geschäftsprozesse Controlling / Steuerung der Geschäftsprozesse (z. B. Grundlagen innerbetrieblicher Rechnungslegung, Kalkulation, Kostenkontrolle, Auswertung betriebl. Kennzahlen)

· Personalwesen(z.B. Einblick in Personalbeschaffung, -verwaltung, -abrechnung)

> Wo kann das FHR-Praktikum absolviert werden?

Das Praktikum kann sowohl in einem privatrechtlichen Betrieb als auch bei einer Behörde bzw. Einrichtung des öffentlichen Rechts durchgeführt werden. Es werden nur solche Praktika anerkannt, wenn vom Praktikumsbetrieb folgende Bedingungen erfüllt werden:

1. Der Betrieb ermöglicht einen Großteil der Tätigkeiten im Rahmen der o.g. Inhalte.

2. Der Betrieb ist ein in mehrere Abteilungen gegliedertes Unternehmen.

3. Der Betrieb ist ein Unternehmen mit der Berechtigung in einem entsprechenden anerkannten kaufmännischen Beruf auszubilden (IHK-Ausbildereignungsbefugnis).

4. Der Betrieb stellt sicher, dass das Praktikum professionell gelenkt und überwacht wird und benennt einen verantwortlichen Ansprechpartner.

> Welche Vorgaben gibt es bezüglich der Praktikumszeiten?

Das Praktikum kann während der Ferien oder direkt vor oder direkt nach dem Besuch der
Höheren Handelsschule absolviert werden. Insbesondere gilt:
– bereits in der Sekundarstufe I absolvierte Schulpraktika können nicht genehmigt werden,
– das Praktikum ist teilbar, einzelne Praktikumsteile müssen aber mindestens zwei
Wochen umfassen.
– die wöchentliche Arbeitszeit beträgt i.d.R. 40 Std./Woche
– die Anrechnung der einzelnen Bestandteile des Praktikums erfolgt additiv
– bei Nachweis der Einschlägigkeit können Wehr- bzw. Ersatzdienste anerkannt werden.

Vor dem Praktikum:

Die Einschlägigkeit des Praktikums wird durch die Schule (hier: LEB Bonn) geprüft. Damit spätere Unstimmigkeiten vermieden werden, sollen folgende Regeln beachtet werden:

> vor allem für Praktika während der Schulzeit gilt, dass sich die Schülerin/der Schüler vor
Aufnahme des Praktikums von der Schule/Klassenlehrer beraten lassen. So kann schon
im Vorfeld geklärt werden, ob es sich bei dem geplanten Praktikum um Tätigkeiten
handelt, die einschlägig sind und ob der geplante Betrieb die gesetzl. Anforderungen
erfüllt.
> melden Sie Ihr Praktikum bei Ihrer (ehemaligen) Klassen- oder Bildungsgangleitung zur
Genehmigung an. Das entsprechende Formular „Anmeldung einer Praktikumsverein-
barung“
erhalten Sie im Schülerbüro bzw. hier als pdf-download.
> Der Abschluss eines schriftlichen Praktikumsvertrages wird empfohlen!

Durchführung des Praktikums:
Der Betrieb oder die Einrichtung, in dem oder in der das Praktikum abgeleistet wird, stellt die ordnungsgemäße Durchführung des Praktikums nach der Praktikums- bzw. Ausbil-dungsordnung sicher und erstellt darüber einen Nachweis und ein Zeugnis.

> Wie und von wem wird das Praktikum bescheinigt?

Praktika werden vom Betrieb bescheinigt. Das hierfür notwendige Formular „Bescheinigung eines Betriebspraktikums“ erhalten Sie im Sekretariat bzw. hier als pdf-download.

> Wie sind Sie während des Praktikums versichert?

Eine Versicherung während des Praktikums muss durch den Praktikumsbetrieb erfolgen!

Nach dem Praktikum

Erst nach Ableistung der gesamten Praktikumszeit (mind. 16 Wochen) kann die Schule über die Ableistung des vollen Praktikums eine Bescheinigung erstellen und damit die volle Fachhochschulreife bescheinigen. Die Schule überprüft die Erfüllung der oben genannten Voraussetzungen intensiv.

Zur Anerkennung sind folgende Unterlagen obligatorisch bei der (aktuellen/ehemaligen) Klassenleitung in Papierform einzureichen:
> eine vom Betrieb ausgefüllte Praktikumsbescheinigung (s. pdf-download),
> das offizielle Praktikumszeugnis des Betriebes,

Wir empfehlen Ihnen dringend, durchgeführte Teilpraktika sofort nach dem Teilpraktikum, also schon vor der abschließenden Zuerkennung der vollen Fachhochschulreife, anerkennen zu lassen. Sie vermeiden so Unstimmigkeiten im Rahmen der Anerkennung von Praktika, die gegebenenfalls nicht die Voraussetzungen für eine Anrechnung zu den erforderlichen 16 Praktikumswochen erfüllen.

Die Bescheinigung kann 14 Tage nach Vorlage im Sekretariat (B2-08) abgeholt werden.

Handelsschule Typ A

Nach dem Hauptschulabschluss (nach Klasse 9) kommt die Handelsschule Typ A als eine unserer Schulformen für Sie in Frage.

Auf der folgenden Seite stellen wir Ihnen diese Schulformen am Ludwig-Erhard-Berufskolleg in Bonn vor. Sie werden sicher neugierig sein, was Handelsschule bedeutet. Wollen Sie mehr über andere Schullaufbahnen an unserer Schule erfahren, so klicken Sie sich einfach in unsere Schullaufbahnberatung durch Mausklick.

» Was ist die Handelsschule Typ A?

» Aufnahmebedingungen

» Unterrichtsfächer

» Abschluss und Berechtigungen

» Kosten der Ausbildung

» Beratung und Anmeldung

Was ist die Handelsschule Typ A?

Die Handelsschule Typ A als neuere Schulform am Ludwig-Erhard-Berufskolleg in Bonn bereitet strebsame Jugendliche mit Hauptschulabschluss nach Klasse 9 und guter Allgemeinbildung auf eine vielseitige Berufstätigkeit in Wirtschaft und Verwaltung vor.

Sie führt Sie zu auf die Berufsausbildung anrechenbaren beruflichen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten und zu einem dem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 gleichwertigen Abschluss.

Die Handelsschule Typ A

  • verfügt über ein modernes Bildungskonzept mit hohem integrativen Effekt beruflicher und allgemeiner Bildung
  • vermittelt Einsicht in Funktionen und Arbeitsweisen des modernen Wirtschaftslebens,
  • bereitet fundiert und praxisnah auf Berufstätigkeiten in Wirtschaft und Verwaltung vor,
  • schafft Eingangsvoraussetzungen und Berechtigungen für weiterführende Schulen,
  • vermindert das Beschäftigungsrisiko ihrer Absolventen,
  • motiviert Jugendliche durch praxisbezogene Lernangebote,
  • bietet den Jugendlichen den Umgang mit den Anwenderprogrammen im kaufmännischen Berufsfeld und
  • ermöglicht durch ein dreiwöchiges Praktikum Einsichten in die kaufmännische betriebliche Praxis.

Aufnahmebedingungen

Sie benötigen für die Aufnahme in die Handelsschule Typ A den Hauptschulabschluss nach Klasse 9.

Unterrichtsfächer

Die Stundentafel der Handelsschule Typ A sieht zur Zeit folgende Fächer vor:

  • Geschäftsprozesse im Unternehmen, personalbezogene Prozesse sowie
  • andere Fächer wie Mathematik, Englisch, Deutsch, Religionslehre, Sport und Politik/Gesellschaftslehre

Abschluss und Berechtigungen

Die Handelsschule Typ A wird durch die Erfüllung der Leistungsanforderungen abgeschlossen. Die Anforderungen werden dann erreicht, wenn nur eine mangelhafte Leistung vorliegt. Man erhält dann einen dem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 gleichwertigen Abschluss und die Bescheinigung beruflicher Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten.

Das Abschlusszeugnis ermöglicht:

den Besuch der Handelsschule Typ B oder bessere Chancen auf dem Ausbildungsmarkt.

Kosten der Ausbildung

Der Besuch der Handelsschule Typ A ist kostenfrei. Kosten entstehen nur für die Anschaffung der üblichen Lernmaterialien (z. B. Schulbücher).

Fahrtkosten
Als Schülerin/Schüler der Handelsschule Typ A sind Sie berechtigt, das Schülerticket des VRS zu beziehen. Genauere Hinweise erhalten Sie bei der Aufnahme in den Bildungsgang.

Anmeldung

Anmeldungen nehmen wir nur nach einem persönlichen Beratungsgespräch entgegen.
Wir stehen zur Verfügung
a) während der Informationstage ohne vorherige Terminvereinbarung
– oder –
b) während der Anmeldefrist nur nach einer telefonischen Terminabsprache durch das Sekretariat der Schule
(Termine bis circa 4 Wochen nach den Informationstagen)

Ihrer Anmeldung fügen Sie bitte folgende Unterlagen bei:

  • Ihr letztes beglaubigtes Halbjahreszeugnis (oder Originalzeugnis und Kopie)
  • ein Passbild
  • einen tabellarischen Lebenslauf (gerne handgeschrieben)
  • einen ausreichend frankierten DIN-A4-Umschlag

Sollten Sie noch minderjährig sein, so muss der Antrag von den Erziehungsberechtigten unterschrieben werden.

Kontaktaufnahme bitte über:
Ludwig-Erhard-Berufskolleg Bonn
Kölnstraße 235
53117 Bonn
0228 – 77 70 (47 oder 48)
Ansprechpartner: Herr StD G. Ollenburg

Rückfragen sind auch per Email möglich: Kontaktformular

Handelsschule Typ B

Wenn Sie den Hauptschulabschluss Klasse 10 haben stellen wir Ihnen hier unsere Handelsschule Typ B als eine unserer Schulformen am Ludwig-Erhard-Berufskolleg in Bonn vor. Sie werden sicher neugierig sein, was Handelsschule Typ B bedeutet. Wollen Sie mehr über andere Schullaufbahnen an unserer Schule erfahren, so klicken Sie sich einfach in unsere Schullaufbahnberatung durch Mausklick.

» Was ist die Handelsschule Typ B?

» Aufnahmebedingungen

» Unterrichtsfächer

» Abschluss und Berechtigungen

» Kosten der Ausbildung

» Beratung und Anmeldung

Was ist die Handelsschule Typ B?

PauseDie Handelsschule Typ B als am Ludwig-Erhard-Berufskolleg in Bonn bereitet strebsame Jugendliche mit Hauptschulabschluss nach Klasse 10 und guter Allgemeinbildung auf eine vielseitige Berufstätigkeit in Wirtschaft und Verwaltung vor.

Sie führt Sie zu auf die Berufsausbildung anrechenbaren beruflichen Kenntnissen und zum mittleren Schulabschluss mit und ohne Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe.

Die Handelsschule Typ B

  • verfügt über ein modernes Bildungskonzept mit hohem integrativen Effekt beruflicher und allgemeiner Bildung,
  • vermittelt Einsicht in Funktionen und Arbeitsweisen des modernen Wirtschaftslebens,
  • bereitet fundiert und praxisnah auf Berufstätigkeiten in Wirtschaft und Verwaltung vor,
  • schafft Eingangsvoraussetzungen und Berechtigungen für weiterführende Schulen,
  • vermindert das Beschäftigungsrisiko ihrer Absolventen,
  • motiviert Jugendliche durch praxisbezogene Lernangebote und
  • bietet den Jugendlichen den Umgang mit den Anwenderprogrammen im kaufmännischen Berufsfeld,
  • ermöglicht durch ein dreiwöchiges Praktikum Einsichten in die kaufmännische betriebliche Praxis.

Aufnahmebedingungen

Sie benötigen für die Aufnahme in die Handelsschule Typ B den Hauptschulabschluss nach Klasse 10.

Unterrichtsfächer

Die Stundentafel der Handelsschule Typ A sieht zur Zeit folgende Fächer vor:

  • Geschäftsprozesse im Unternehmen, personalbezogene Prozesse und gesamtwirtschaftliche Prozesse,
  • andere Fächer wie Mathematik, Englisch, Deutsch, Religionslehre, Sport und Politik/Gesellschaftslehre.

Abschluss und Berechtigungen

Die Handelsschule Typ B wird durch die Erfüllung der Leistungsanforderungen abgeschlossen. Die Anforderungen werden dann erreicht, wenn nur eine mangelhafte Leistung vorliegt. Man erhält dann den mittleren Schulabschluss (mit oder ohne Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe) und berufliche Kenntnisse. Die Berechtigung wird erteilt, wenn man in den Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch mindestens befriedigende Leistungen (einmaliger Ausgleich einer ausreichenden Leistung ist möglich) und in drei weiteren Fächern mindestens befriedigende Leistungen erreicht.

Das Abschlusszeugnis ermöglicht:

  • bei ansprechenden Leistungen den Besuch der Höheren Handelsschule,
  • den Eintritt in die Klasse 12 der Fachoberschule nach abgeschlossener Berufsausbildung,
  • den Eintritt in die Jahrgangsstufe 11 der gymnasialen Oberstufe, wenn die Berechtigung nachgewiesen wird oder
  • verbesserte Aussichten auf den Eintritt in den mittleren nichttechnischen Dienst der öffentlichen Verwaltung

Kosten der Ausbildung

Der Besuch der Handelsschule Typ B ist kostenfrei. Kosten entstehen nur für die Anschaffung der üblichen Lernmaterialien (z. B. Schulbücher).

Fahrtkosten
Als Schülerin/Schüler der Handelsschule Typ B sind Sie berechtigt, das Schülerticket des VRS zu beziehen. Genauere Hinweise erhalten Sie bei der Aufnahme in den Bildungsgang.

Anmeldung

Anmeldungen nehmen wir nur nach einem persönlichen Beratungsgespräch entgegen.
Wir stehen zur Verfügung
a) während der Informationstage ohne vorherige Terminvereinbarung
– oder –
b) während der Anmeldefrist nur nach einer telefonischen Terminabsprache durch das Sekretariat der Schule
(Termine bis circa 4 Wochen nach den Informationstagen)

Für Ihre Anmeldung benötigen wir folgende Unterlagen:

  • Anmeldeformular
  • Ihr letztes beglaubigtes Halbjahreszeugnis (oder Originalzeugnis und Kopie)
  • ein Passbild
  • gerne einen handgeschriebenen tabellarischen Lebenslauf
  • einen ausreichend frankierten DIN-A4-Umschlag

Sollten Sie noch minderjährig sein, so muss der Antrag von den Erziehungsberechtigten unterschrieben werden.

Kontaktaufnahme bitte über:
Ludwig-Erhard-Berufskolleg Bonn
Kölnstraße 235
53117 Bonn
0228 – 77 70 (47 oder 48)
Ansprechparter: Herr StD G. Ollenburg

Rückfragen sind auch per Email möglich: Kontaktformular

Our trip to London

Nachdem wir nach drei langen Stunden unsere Bustour beendet hatten (wo wir hauptsächlich gelernt haben, dass wir uns niemals eine Wohnung in der Londoner Innenstadt leisten können), konnten wir uns in kleineren Gruppen in London frei bewegen.

Damit wir nicht immer wieder vor jeder Bahnstation ein neues Ticket ziehen mussten und uns überall hin bewegen konnten besorgten wir uns als erstes einmal ein Tagesticket. Nachdem es während unserer Bustour dauernd geregnet hatte, ließ sich die Sonne nun blicken. Für uns Mädels hieß das direkt einmal Shopping auf der Oxford Street! Also wurden sofort alle Läden wie Victoria’s Secret, Pull&Bear, Adidas usw. abgeklappert. Nach gefühlten 10 Minuten stellten wir fest, dass die Zeit wie im Flug vergangen war, weshalb wir uns nun auf den Weg nach Camden Town machten. Dazu muss man wissen: Camden ist sehr alternativ und definitiv ein Besuch wert. Besonders beeindruckt waren wir von der Vielzahl an Gothik-/Space-/Hippie- sowie Punkläden. Man traf viele verrückte Leute mit ihrem eigenen außergewöhnlichen Style. Als uns dann schließlich der Hunger quälte, besorgten wir uns Streetfood an einem der zahlreichen Stände. Nach einem ereignisreichen Tag, trafen wir uns dann alle todmüde wieder an dem Bus um zurück nach Oxford zu fahren.

Im Großen und Ganzen war es ein anstrengender, kalter aber dennoch sehr schöner Tag in London.

Lucienne Moonen, Sarah van Gogh

Besichtigung des Flughafens Köln/Bonn der Klasse FOS 12 B

Am Flughafen Köln/Bonn trafen sich am 15. Februar 2017 24 Schüler und Schülerinnen der Klasse FOS12B, nicht aber um in den Urlaub zu fliegen sondern um den Flughafen zu besichtigen und hinter die Kulissen zu blicken. Diese Besichtigung geschah im Rahmen unseres BWL Unterrichts zu Betriebsabläufen und Strukturen. Begleitet wurden wir von unserer BWL Lehrerin, Frau Melanie Bühring.

Nachdem wir in der Ankunftshalle des Flughafens von unseren Tour Guides begrüsst worden sind, wurden wir in 2 Gruppen aufgeteilt, wobei jeder von uns einen Sicherheitspass als „Erkennungsmarke“ umgehängt bekommen hat. Nach einem kurzen Überblick über die bevorstehende Führung sind wir gestartet.

Mit Rund 10.3 Millionen Passagieren pro Jahr zählt der Flughafen Köln/Bonn zu den größten in Deutschland. Jedoch reisen Passagiere von hier aus nicht nur um die ganze Welt; der Flughafen ist noch stark vom ehemaligen Regierungssitz in Bonn gezeichnet. Nicht nur der Namenszusatz nach dem ehemaligen Bundeskanzler „Konrad Adenauer“ verleiht dem Flughafen das Andenken an die ehemalige Hauptstadt Bonn, auch die Regierungsflotte unserer Politiker steht noch hier. Der Flughafen spielt auch im Cargo-Bereich eine große Rolle, mit etwa 758 Tonnen Luftfracht ist er mit Frankfurt und Leipzig ein Knotenpunkt für den Internationalen und inländischen Post- und Warenverkehr.

Bevor wir unseren Rundgang in die verschiedenen Zonen des Flughafens beginnen konnten, mussten wir, wie alle Passagiere und Angestellten, eine ausführliche Sicherheitskontrolle über uns ergehen lassen. Gürtel und Schüssel mancher Schüler blieben dabei nicht unerkannt. Nach dem wir den Sicherheitscheck endlich hinter uns gebracht hatten sind wir mit einem extra für uns bereit gestellten Bus über das riesige Gelände gefahren. Das Erstaunen unserer Gruppe war groß als wir realisiert haben, wie viele Leute hier angestellt sind, mit rund 13´000 Angestellten ist der Flughafen einer der größten Arbeitgeber der Region. Von Feuerwehrleuten bis hin zu Fluglotsen und Zollbeamten ist hier alles vertreten.

Die Erste Station unserer Besichtigung waren die Hauptterminals, hier konnten wir live und aus nächster Nähe mit ansehen wie eine Maschine gelandet, geparkt und für den Weiterflug präpariert worden ist. Die meisten von uns sind schon geflogen, aber Gedanken wie viel Arbeit hinter solch einem Vorgang liegt haben wir uns bis jetzt noch nie gemacht. Das Flugzeug muss unter Zeitdruck betankt, gesäubert, kontrolliert und umgedreht werden.

Unsere nächsten Stopps waren die Feuerwache und die Bundespolizei, die rund um die Uhr für die Sicherheit der Besucher und Passagiere sorgen. Die Mitarbeiter hier müssen jederzeit für den Ernstfall gewappnet sein. Auf dem Weg dorthin konnten wir aus der Distanz einen Blick auf die „weiße Flotte“ unserer Bundeskanzlerin und deren Minister werfen. Die imposanten Flugzeuge werden rund um die Uhr bewacht und gewartet, um bei Einsatzbedarf nach Berlin geflogen zu werden, wo sie dann unsere Politiker in die ganze Welt fliegen. Einen näheren Blick auf die Flugzeuge konnten wir leider nicht werfen, da die Sicherheitszone rund um die Flotte nur Zugang für ausgewählte Individuen gewährt. Das Highlight der Besichtigung waren die Hangars mit den Privatjets. Viele erfolgreiche Unternehmen wie die Telekom haben hier ihre privaten Flugzeuge stationiert. Die Firmenvorstände fliegen von hier aus um die ganze Welt. Auch Prominente sind hier mit ihren pompösen Luxus Maschinen vertreten, die Geschichten und Erlebnisse die unser Tour Guide mit Celebrities wie 50 Cent oder Jennifer Lopez gemacht hat, haben für herzhaftes Gelächter im Bus gesorgt. Zuletzt haben wir uns den riesigen Sektor der Ingenieure angeschaut, die in gigantischen Hangars Flugzeuge warten und reparieren. Hier werden Flugzeuge zum Teil komplett auseinander genommen und wieder zusammengeschraubt.

Zum Ende der Tour sind wir mit Infomaterialien zu diversen Ausbildungs- und Studiengängen die der Flughafen anbietet versorgt worden. Die große Fülle an Studienangeboten ist sehr praxisorientiert und beläuft sich auf Kurse wie etwa IT Spezialist oder Ingenieur für Gebäude oder Flugzeugtechnik. Die Besichtigung ist in der ganzen Klasse sehr gut angekommen, das freundliche Personal hatte stets ein offenes Ohr für unsere Fragen und hat diese sehr kompetent und sachgebunden beantwortet. Nach diesem ereignisreichen und informativen Erlebnis hinter den Kulissen des Flughafen Köln/Bonn sehen alle von uns diesen wichtigen Arbeitgeber und Knotenpunkt der Region sowie Flughäfen generell mit ganz anderen Augen.

Noel Naumann, FOS 12 B

Klassenfahrt der FAO, FAU und FOS nach Oxford

Mit Viktor am Steuer ging es los ins Abenteuer. Nach 7 Stunden endlich an der Fähre, ab auf die Meere! Ohne weitere Zwischenfälle fuhren wir von Welle zu Welle. In Dover angekommen, die Linksspur aufgenommen. Mit Viktor gab es ccc-halbe Stunde Pause- ganz wie zu ccc- Hause. Zu spät und hungrig im Hostel- arrived but survived.

Die Koffer 3 Stockwerke hochgeschleppt, die englische Nationalhymne gerappt. Raus aus der front door um die Stadt zu exploren‘. Essen, trinken im Whetherspoon, bis der Magen angefangen hat zu ruhn‘.
Am nächsten Tag früh raus aus dem Bett- hoffentlich ist Oxford ganz nett. Nein. Es regnete wie in Strömen, das wars‘ dann wohl mit föhnen. Ab mittags wurde es besser, ab an den Tisch zu Gabel und Messer.
Es gibt in Oxford nicht nur ein College, denn die Leute haben thirst for knowledge. 38 um den Durst zu stillen, da braucht man Raum zum chillen. Den fanden wir in Cafés und Bars, nur wo blieben die Stars? Leute wie Lewis Carroll (Autor: Alice im Wunderland) sind zwar schon gestorben, hatten sich aber um einen Platz beworben.