Bankkaufmann / Bankkauffrau

Sie haben einen Ausbildungsvertrag zum/zur Bankkaufmann/Bankkauffrau mit einem Kreditinstitut im Raum Bonn abgeschlossen. Dazu gratulieren wir und wünschen Ihnen schon heute viel Erfolg in diesem begehrten Ausbildungsberuf. Ihre Bemühungen wollen wir als zuständige Berufsschule tatkräftig unterstützen. Die folgenden Hinweise sollen Sie mit den wichtigsten Bestimmungen des Bildungsganges vertraut machen.

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» Die Berufsschule

» Prüfungswesen

» Ansprechpartner

» Informationen für Ausbildungsleiter

Ausbildungsprofil

Der Bankkaufmann/die Bankkauffrau ist in allen Geschäftsbereichen der Kreditinstitute tätig.
In der 2,5-jährigen Ausbildung (Verkürzung u. U. möglich) , die an den Lernorten Betrieb und Berufsschule stattfindet, werden die folgenden beruflichen Fähigkeiten vermittelt:

  • beraten Kunden bei der Wahl der Kontoart,
  • wickeln nationalen und internationalen Zahlungsverkehr für Kunden ab,
  • beraten Kunden über Nutzungsmöglichkeiten von Konten,Beratung
  • bearbeiten Kundenaufträge im Rahmen der Kontoführung,
  • beraten Kunden über verschiedene Zahlungsverkehrsprodukte,
  • beraten Kunden über Anlagen auf Konten,
  • beraten Kunden über Anlagemöglichkeiten in Wertpapieren,
  • bearbeiten Wertpapierorders,
  • verkaufen Geldanlageprodukte,
  • beraten Kunden über Finanzierungen,
  • beurteilen Sicherheiten und bearbeiten Sicherungsvereinbarungen,
  • schätzen Kreditrisiken ein,
  • wirken bei der Bearbeitung von Krediten mit,
  • werten Geschäftsvorgänge mit Hilfe des betrieblichen Rechnungswesens aus,
  • beurteilen Kosten und Erlöse einer Kundenbeziehung,
  • bearbeiten Aufgaben unter Einsatz von Informations- und Kommunikationssystemen,
  • verfügen über Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit sowie über Problemlösungs- und Entscheidungsfähigkeit.

Die Berufsschule

Der schulische Teil der Ausbildung erfolgt am Ludwig-Erhard-Berufskolleg Bonn in der Form des Blockunterrichts. Die Auszubildenden besuchen in jedem Ausbildungsjahr zweimal für jeweils ca. 6 Wochen die Berufsschule. Am Ende des zweiten 6-Wochen-Blocks erhalten Sie ein Jahreszeugnis. Die Noten in den einzelnen Fächern sollen Sie und Ihren Ausbildungsbetrieb über Ihren Leistungsstand informieren.

Die Stundentafel und damit auch das Zeugnis haben folgenden Inhalt:

I. Berufsübergreifender Bereich
– Deutsch
– Politik
– Religion
– Sport

II. Berufsbezogener Bereich
– Allgemeine Wirtschaftslehre
– Bankbetriebslehre
– Rechnungswesen
– Wirtschaftsinformatik/Organisationslehre

III. Wahlbereich (alternativ)
– Wirtschaftsenglisch oder
– Versicherungslehre oder
– Steuerlehre oder
– Stütz- und Förderkurs

Die Auszubildenden haben den schulischen Teil ihrer Ausbildung erfolgreich absolviert, wenn die Leistungen in allen Fächern mit mindestens ausreichend bewertet werden oder in nicht mehr als einem Fach mangelhaft sind. Die Auszubildenden erhalten ein Berufsschulabschlusszeugnis.

Prüfungswesen

Unabhängig von der Berufsschule ist während der Ausbildung eine Zwischenprüfung
und am Ende der Ausbildung eine Abschlussprüfung zu absolvieren. Zuständige
Stelle hierfür ist die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg.

1. Zwischenprüfung

Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes findet im zweiten Ausbildungsjahr eine
schriftliche Zwischenprüfung statt. Sie erstreckt sich auf die bis dahin im Betrieb
und in der Berufsschule vermittelten Kenntnisse und Fähigkeiten in folgenden
Prüfungsgebieten:

– Kontoführung und Zahlungsverkehr,
– Anlage auf Konten,
– Wirtschafts- und Sozialkunde.

2. Abschlußprüfung

Am Ende der Ausbildung wird eine Abschlussprüfung in schriftlicher und mündlicher
Form absolviert, die sich auf folgende Prüfungsgebiete erstreckt:

schriftlicher Teil:
– Bankwirtschaft
– Rechnungswesen und Steuerung
– Wirtschafts- und Sozialkunde

mündlicher Teil:
– Durchführung eines Beratungsgespräches

Zum Bestehen der Abschlussprüfung müssen im Gesamtergebnis und in drei der vier
Prüfungsfächer mindestens ausreichende Prüfungsleistungen erbracht werden. Bei
der Ermittlung des Gesamtergebnisses haben die Prüfungsfächer Bankwirtschaft
und Kundenberatung das doppelte Gewicht. Die Auszubildenden erhalten ein
Berufsabschlusszeugnis „ Bankkaufmann/Bankkauffrau“ der IHK.

Schulische Ansprechpartner

Herr StD Oelmeier (Bildungsgangleiter)
Herr OStD Kampmann (Schulleiter)
Herr StD Botz (stellv. Schulleiter)

Kaufmann / Kauffrau – Versicherung und Finanzen

Es handelt sich um eine berufsbegleitende schulische Ausbildung, die mit Teilzeitunterricht angeboten wird.

» Bildungsgang

» Anmeldung

» Lehrbücher

» Aktuelle Links

Bildungsgang

BeratungDas Ludwig-Erhard-Berufskolleg in Bonn bietet Ihnen eine berufsbegleitende schulische Ausbildung zum Kaufmann/zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen an.
Unsere Schule bietet Teilzeitunterricht an. Der Teilzeitunterricht findet an 2 Vormittagen in der Woche statt. Der sogenannte „ Überbetrieblichen Unterricht“, der vom Berufsbildungswerk der Deutschen Versicherungswirtschaft in Köln organisiert wird, ergänzt die betriebliche und schulische Ausbildung. Die Ausbildungsdauer beträgt generell 3 Jahre, in verkürzter Form 2,5 Jahre. Die Berufsabschlussprüfung wird vor der IHK Bonn/Rhein-Sieg abgelegt.

Anmeldung

Die Anmeldung der Auszubildenden erfolgt über das Sekretariat der Schule. Ein Anmeldeformular für die Anmeldung durch den Ausbilder gibt es auch zum Download hier.

Lehrbücher

Eine Liste der anzuschaffenden Lehrbücher wird in der Regel den Ausbildungsbetrieben nach der Anmeldung zugesendet oder spätestens am Einschulungstag den Auszubildenden ausgehändigt.

Aktuelle Links

Berufsbildungswerk der Deutschen Versicherungswirtschaft:
http://www.bwv-online.de
http://www.azubi-welt.de

Verlag Versicherungswirtschaft:
http://www.vvw.de

Schulische Ansprechpartner

Herr OStD Kampmann (Schulleiter)
Herr StD Botz (stellv. Schulleiter)
Herr StD Gores (Bildungsgangleiter)

Steuerfachangestellte(r)

Ein anspruchsvoller und zukunftsweisender Beruf Logo der Steuerabteilung am LEB Bonn
Gutes Recht – von Mensch zu Mensch. Als Steuerfachangestellte/r verhelfen Sie den Menschen zu ihrem guten Recht – zu ihrem Steuerrecht! Denn auf diesem Gebiet sind Sie der qualifizierte Ansprechpartner. Als Mitarbeiter in der Steuerberatungskanzlei arbeiten Sie weitgehend selbständig für Mandanten aus Industrie, Handel, Dienstleistung und aus dem Privatbereich. Sie werden unterstützend auf den Gebieten der Finanz- und Lohnbuchhaltung sowie der Bearbeitung von Einkommensteuererklärungen tätig. Später helfen Sie zudem mit bei der Erstellung von Jahresabschlüssen und fertigen die zugehörigen Unternehmenssteuererklärungen an.

Sie erlernen einen der anspruchsvollsten Berufe im Bereich der kaufmännischen Ausbildung und sind mit Abschluss der Berufsausbildung zukunftsweisend qualifiziert.

Als Fachmann und Fachfrau für Buchhaltung, Jahresabschluss und Steuerrecht haben Sie hervorragende Chancen in einem Beruf mit Zukunft, sowohl in den Steuerberatungskanzleien als auch in der Privatwirtschaft sowie im öffentlichen Dienst. Zudem sind die Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten – bis hin zur Steuerberaterin/zum Steuerberater – vielseitig und gut realisierbar. Ebenso bietet die zunehmende Digitalisierung in den steuerberatenden Berufen neue Herausforderungen, um sich zu professionalisieren.

Fühlen Sie sich angesprochen? Dann führt Sie der Beruf als Steuerfachangestellte/r auch zum Ludwig-Erhard-Berufskolleg – denn doppelt hält besser: „Praxis & LEB“ …

» Anforderungsprofil

» Ausbildung

» Aufnahmevoraussetzung

» Ausbildungsdauer

» Prüfungen

» Abschlüsse

» LEB Plus+

» Zertifikat

» Perspektiven

» Anmeldung

» Ansprechpartner

Anforderungsprofil

BeratungDer künftige Steuerfachangestellte sollte folgende Eigenschaften unbedingt mitbringen:

Spaß ..

  • an Gesetzen und Fachliteratur
  • an Zahlen und Daten
  • an selbständigem und verantwortlichem Arbeiten
  • an sicherem Umgang mit Menschen
  • an ständiger Weiterbildung

Gute schulische Vorbildung …

  • empfehlenswert sind Fachhochschulreife (Höhere Berufsfachschule/HöHa) oder Abitur
  • ein überdurchschnittlich guter Real- oder Hauptschulabschluss ist als Einstiegsvoraussetzung ebenso geeignet

Aufnahmevoraussetzung

Um Steuerfachangestellte(r) zu werden, benötigen Sie zunächst einen Ausbildungsplatz im steuerberatenden Beruf, der durch einen gültigen Ausbildungsvertrag zwischen Ihnen und dem Ausbildungsbetrieb nachgewiesen wird. Dieser Vertrag wird bei der zuständigen Steuerberaterkammer in Köln eingetragen. Ihr Ausbildungsbetrieb meldet Sie sodann bei der Berufsschule an. Sie können sich also nicht selbst bei der Berufsschule anmelden, sondern dies erledigt Ihr Ausbildungsbetrieb für Sie.

Ausbildung

Die dualen Partner der Berufsausbildung teilen sich die theoriebezogenen und praxisbezogenen Anteile der Ausbildung der künftigen Steuerfachangestellten.

Die schulische Ausbildung am Ludwig-Erhard-Berufskolleg erfolgt in Teilzeitform an zwei Unterrichtstagen in der Woche.

Theorie

Das Ludwig-Erhard-Berufskolleg der Stadt Bonn übernimmt schwerpunktmäßig die theoretische Ausbildung in den berufsbezogenen Fächern:

Steuerlehre
  • Bei der Wahrung von Interessen der Mandanten gegenüber der Finanzverwaltung mitwirken und steuerlich relevante Vorgänge der Mandanten begründet zuordnen sowie die Grundlagen der Einkunftsermittlung darstellen
    Bei der Ermittlung der Einkünfte mitwirken
  • Einkommen- und Körperschaftsteuererklärungen erstellen und -bescheide prüfen
  • Umsatzsteuerlich relevante Geschäftsvorfälle der Mandanten auf ihre Steuerbarkeit und Steuerpflicht überprüfen
  • Umsatzsteuervoranmeldungen / -erklärungen erstellen und Bescheide prüfen
  • Gewerbesteuererklärungen erstellen und Steuerbescheide prüfen
Rechnungswesen
  • Werte und Wertströme im Mandantenauftrag erfassen und dokumentieren
  • Im Mandantenauftrag Geschäftsvorfälle aus betrieblichen Funktionsbereichen er-fassen und dokumentieren
  • Lohn- und Gehaltsabrechnungen für Mandanten vornehmen und buchen
  • Beim Erstellen von Jahresabschlüssen mitarbeiten
  • Beim Auswerten und Interpretieren von Jahresabschlüssen unter Einschluss mikro- und makroökonomischer Kriterien mitwirken

Allgemeine

Wirtschaftslehre

  • Mit der Berufsausbildung beginnen und im Betrieb mitarbeiten
  • Am Abschluss und der Erfüllung von Verträgen im Betrieb mitwirken
  • Handels- und gesellschaftsrechtliche Fragen der Mandanten klären und beantworten
  • Investitionsanlässe bei Mandanten unterscheiden und deren Finanzierungsmöglichkeiten beurteilen

Datenverarbeitung

  • Anwendung verschiedener Standardsoftware in Textverarbeitung, Tabellenkalkulation sowie Erstellung von Datenbanken
  • Lösung berufsbezogener Aufgaben mit Hilfe branchenspezifischer Software
  • Wesentliche Bestimmungen des Datenschutzes

Folgende Unterrichtsfächer zählen zu dem berufsübergreifenden Bereich:

  • Religionslehre,
  • Politik,
  • Deutsch und
  • Sport.

Praxis

Die Praxis ist in der jeweiligen Steuerberatungskanzlei schwerpunktmäßig mit folgenden Aufgaben besetzt:

  • Erledigung von Buchführungsaufgaben
  • Bearbeitung von Steuererklärungen
  • Fertigung von Lohn- und Gehaltsabrechnungen
  • Mitwirkung bei der Fertigung von Jahresabschlüssen

Ausbildungsdauer

Die regelmäßige Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre; sie kann bei entsprechender schulischer Vorbildung von Anfang an bis auf zweieinhalb Jahre verkürzt oder auch während der Ausbildung – bei entsprechender Leistung – durch vorzeitige Prüfungszulassung früher beendet werden. Bei einer entsprechenden beruflichen Vorbildung ist sogar eine Verkürzung der Ausbildung auf zwei Jahre möglich.

Prüfungen

Zu Beginn des zweiten Ausbildungsjahres findet eine Zwischenprüfung statt.

Die Ausbildung endet mit einer Abschlussprüfung. Sie umfasst vier Prüfungsfächer:

  • als schriftliche Prüfungsleistung die Fächer „Steuerwesen“, „Rechnungswesen“ und „Allgemeine Wirtschaftslehre“
  • sowie als mündliche Prüfungsleistung das Fach „Mandantenorientierte Sachbearbeitung“.

Zuständige Stelle für beide Prüfungen ist die Steuerberaterkammer Köln.

Abschlüsse

Mit erfolgreichem Abschluss der Ausbildung zum/zur Steuerfachagestellten erwerben Sie zum einen ein Berufsschulabschlusszeugnis der Berufsschule über Ihre schulischen Leistungen und zum anderen erhalten Sie das Zeugnis der Steuerberaterkammer Köln über Ihre Prüfungsleistungen (Berufsabschlusszeugnis), die Sie im Rahmen der Abschlussprüfung erbracht haben. Außerdem erhalten Sie von Ihrem Ausbildungsbetrieb ein Arbeitszeugnis über Ihre Tätigkeiten und wunschgemäß auch über Ihre Leistungen während der praktischen Ausbildung.

Zusätzlich zu Ihrem Berufsschulabschluss wird Ihnen – bei entsprechenden Leistungen und/oder Nachweisen – gegebenenfalls ein höherwertiger Bildungsabschluss bescheinigt.

Auszubildende, …

  • die bisher über den Hauptschulabschluss Typ A verfügen, können den mittleren Bildungsabschluss (Fachoberschulreife – FOR) erwerben,
  • die bisher über den Hauptschulabschluss Typ B oder über den mittleren Bildungsabschluss (Fachoberschulreife – FOR) verfügen, können – sofern noch nicht erreicht – den Qualifikationsvermerk für den Besuch der gymnasialen Oberstufe erhalten.

LEB Plus+

Sie können Ihre Berufsschule frei wählen. Warum sollten Sie sich für uns entscheiden?

Wir bieten Ihnen …

  • eine praxisorientierte Ausbildung im Fach Rechnungswesen mit unseren Projekten „Fibu-Praxistage“ sowie
    „Lohn- und Gehaltstage“ (diese Projekte werden durch unseren Bildungspartner DATEV sowie durch die Steuerberaterkammer Köln unterstützt),
  • eine hohe Fachkompetenz der im Bildungsgang eingesetzten Lehrkräfte, die sich kontinuierlich fortbilden,
  • individuelle Förderung (z. B. wenn sich das Erreichen Ihrer Ausbildungsziele schwierig gestaltet oder wenn Sie eine vorzeitige Abschlussprüfung anstreben),
  • Berufs- und Kompetenzorientierung (Best Practice Education – Gütesiegel der DATEV e. G.),
  • regelmäßiges Angebot einer eigenen Klasse für zweieinhalbjährige (verkürzte) Ausbildungsverhältnisse,
  • gut funktionierende Partnerschaft mit der Steuerberaterkammer Köln und unserem Bildungspartner DATEV,
  • eine langjährige gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Ausbildungskanzleien.

Zertifikat

Best Practice Education, das Gütesiegel der DATEV eG.

Perspektiven

Das Steuerwesen hat Tradition. Das Thema „Steuern“ ist fast so alt wie die Menschheit. Es wird auch in Zukunft eine wesentliche Rolle spielen. Neue Märkte, neue Steuergesetze und neue Aufgabenbereiche kennzeichnen das zukunfts-sichere Berufsbild. Steuerfachangestellte können also auch in Zukunft davon ausgehen, in den Kanzleien von Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und vereidigten Buchprüfern mit verantwortungsvollen Aufgaben betraut zu werden.

Je nach Neigung können Sie sich in verschiedenen Bereichen weiterbilden:

Liegt Ihr Interesse eher im Bereich der Lohnbuchhaltung, so besteht bereits nach einer einjährigen Praxis die Möglichkeit, an der Fortbildungsprüfung zum Fachassistenten Lohn und Gehalt teilzunehmen.

Sehen Sie Ihre Begabung hingegen stärker im Bereich des Rechnungswesens, so ist nach dreijähriger Berufspraxis die Fortbildung zum Bilanzbuchhalter für Sie eine Aufstiegsmöglichkeit.

Liegt Ihr Interesse im Bereich des externen und internen Rechnungswesens mit den Schwerpunkten Bilanzierung, Controlling sowie integrierter Unternehmensplanung betsht bereits nach zweijähriger Praxis die Möglichkeit an der Fortbildungsprüfung zum Fachassistenten Rechnungswesen und Controlling teilzunehmen.

Liegt Ihnen das Steuerrecht besonders am Herzen, können Sie nach Abschluss der Ausbildung und einer Berufspraxis von drei Jahren bei einem Angehörigen des steuerberatenden Berufs an der Fortbildungsprüfung zum Steuerfachwirt teilnehmen. Nach einer zehnjährigen hauptberuflichen Tätigkeit als Steuerfachangestellte bzw. schon nach sieben Jahren – wenn Sie eine Prüfung zum Steuerfachwirt abgelegt haben – können Sie sogar selbst Steuerberater werden, wenn Sie die Steuerberaterprüfung erfolgreich ablegen.

Sie können sich damit vom Angestellten zum Selbstständigen entwickeln. Gut ein Drittel derer, die die Steuerberaterprüfung ablegen, haben den Weg über die Ausbildung zum Steuerfachangestellten zurückgelegt. Als selbständige Steuerberaterin oder Steuerberater steht Ihnen damit der Weg zur eigenen Kanzlei offen.

Entsprechende Aus- und Fortbildungsangebote finden Sie u. a. bei den Bildungseinrichtungen der Berufsorganisationen, vor allem den Verbänden.

Anmeldung (nur durch den Ausbildungsbetrieb möglich)

Zum Anmeldeformular der Steuerfachangestellten am Ludwig-Erhard-Berufskolleg geht es hier.

Ansprechpartner

Weitere Informationen sind u.a. bei den dualen Partnern, über die Nachwuchsseiten der Bundessteuerberaterkammer , der Steuerberaterkammer Köln und bei unserem Bildungspartner, der DATEV eG in Nürnberg, erhältlich.

Konkrete Fragen können Sie richten an:

Ludwig-Erhard-Berufskolleg der Stadt Bonn
Kölnstr. 235, 53117 Bonn
Tel. 0228/777047
Abt. Steuerfachangestellte/r
Bildungsgangleiterin Frau StD´in Karin Schüller

Steuerberaterkammer Köln,STBK Köln
Gereonstr. 34, 50670 Köln
Tel. 0221/33643-0 Frau Grund
E-Mail: mail@stbk-koeln.de
Homepage: http://www.stbk-koeln.de

 

Neue Ebene…

Beste Auszubildende NRW

Berufsschülerin des LEB ausgezeichnet: Larissa Nolden aus Bad Münstereifel erhielt den Titel„Beste Auszubildende in NRW“ Der Verband Freier Berufe im Lande Nordrhein-Westfalen (VFB NW) zeichnete in Düsseldorf die besten Auszubildenden aus dem Bereich der Freien Berufe in NRW aus. Viel Prominenz aus Politik und Wirtschaft kam zum Event.Beste NRW

Hanspeter Klein, Vorsitzender des VFB NW überreichte gemeinsam mit Christiane Schönefeld, der Vorsitzenden der Geschäftsführung der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit und Friedrich G. Conzen, Bürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, den Preisträgern die Auszeichnung in einem feierlichen Festakt.Larissa Nolden (im Bild rechts) aus Bad Münstereifel darf sich in diesem Jahr „Beste Auszubildende in NRW“ nennen.

Nach dem Abitur entschied sich Larissa Nolden für die Ausbildung zur Steuerfachangestellten. Ausgebildet wurde sie in der Kanzlei der Steuerberatungsgesellschaft DHPG Dr. Harzem & Partner in Bornheim. Dank ihrer hervorragenden Leistung wurde ihr in diesem Jahr der Titel „Beste Auszubildende in NRW“ verliehen.

Für Hanspeter Klein hat die duale Ausbildung europaweit Vorbildcharakter: “In den letzten 12 Monaten registrierten wir bei den Kammern der Freien Berufe in NRW fast 11.000 neue Ausbildungsverträge. Damit hatten die Freien Berufe erneut die höchsten Zuwächse der gesamten Wirtschaft.“ Vor allem sei es dem hohen Engagement der Ausbilder zu verdanken, dass das Erfolgsmodell „Duale Ausbildung“ auch weiterhin gewährleistet sei.

In ihrer Laudatio sprach Christiane Schönefeld, von einer guten Zeit für Freie Berufe und einer stabilen Arbeitsmarktlage in NRW. Sie ermutigte die anwesenden Vertreter der Freien Berufe, sich auch mit Blick auf die zukünftigen Auszubildenden aufgeschlossen den Herausforderungen der „Arbeitswelt 4.0“ zu stellen. Wichtig für den Wirtschaftsstandort NRW sei es, dass Unternehmen und Betriebe ihr Engagement um junge Menschen weiter hoch halten. NRW brauche Fachkräfte, junge Menschen eine Perspektive auf den Berufseinstieg.

Ausbilderin DHPG & Larissa Nolden

Friedrich G. Conzen, Bürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, schätzt die große Bedeutung der Dualen Ausbildung für die berufliche Zukunft und für den deutschen Arbeitsmarkt. Bürgermeister Conzen bedankte sich bei den Freien Berufen für ihre vorbildliche Einsatzbereitschaft. Schließlich sei die Ausbildung der erste Schritt ins Berufsleben junger Menschen, für die alle Verantwortung übernehmen müssten.

Die jährlich stattfindende Preisverleihung ist seit 2007 etablierter Branchentreffpunkt mit Gästen aus Wirtschaft und Politik. Die Auszeichnung „Beste/r Auszubildende/r in NRW“ würdigt die erfolgreichsten Auszubildenden in den unterschiedlichen Ausbildungsberufen der Freien Berufe aus ganz Nordrhein-Westfalen, die damit branchenübergreifend und landesweit zu den Besten gehören.

Im Bild sind (v. li.) Hanspeter Klein (Verband Freier Berufe NRW), Larissa Nolden, Christiane Schönefeld (Bundesagentur für Arbeit) und Friedrich Conzen (Bürgermeister Düsseldorf).

Der Verband Freier Berufe im Lande Nordrhein-Westfalen e.V. vertritt als Dachorganisation 38 Kammern und Verbände der Freien Berufe in ganz Nordrhein-Westfalen, darunter Apotheker, Ärzte, Fahrlehrer, Grafik-Designer, Ingenieure, Notare, Patentanwälte, Rechtsanwälte, Restauratoren, Steuerberater, Tierärzte, Tonkünstler, Wirtschaftsprüfer und Zahnärzte.

(c) Text- und Bildrechte liegen beim Verband Freier Berufe NRW (www.vfb-nw.de)

Lossprechung der Steuerfachangestellten

Ein Beruf mit guten Aussichten Im Juni 2016 erhielten die Auszubildenden des Einstellungsjahrganges 2013 im Rahmen einer Feierstunde im UNI-Club in Bonn ihr Kammerzeugnis und empfingen aus den Händen ihrer Klassenlehrer/-innen ihr Berufsschulabschlusszeugnis als Beleg für ihre Arbeit der letzten drei bzw. 2 ½ Schuljahre.

Der Vizepräsident der Steuerberaterkammer Köln, Herr StB/vBP Dipl.-Kfm. Peter vom Stein, Wermelskirchen, der für den Bereich Aus- und Fortbildung zuständige Geschäftsführer der Steuerberaterkammer Köln, Herr Timo Wiggershaus und der Stellvertretende Schulleiter des Ludwig-Erhard-Berufskollegs, Herr StD` Anton Botz, beglückwünschten die Absolventen/-Innen zum erfolgreichen Abschluss ihrer praktischen und schulischen Ausbildung.

Die Vertreter der Steuerberaterkammer Köln verwiesen im Rahmen Ihrer Ansprachen auf die sehr guten Berufsaussichten. Der Umfang und die Kompliziertheit des Steuerrechts benötigt qualifizierte Mitarbeiter, die die Mandanten bei der Erstellung von Steuererklärungen, Finanz- und Lohnbuchhaltungen und bei betriebswirtschaftlichen Fragestellungen unterstützen können.

Herr vom Stein führte an, dass es jährlich mangels entsprechender Qualifikationen unbesetzte Ausbildungsstellen gäbe. Dabei biete der Beruf sehr gute Karrieremöglichkeiten für junge Menschen, die Freude am Umgang mit Zahlen und Menschen haben.

Die ehemaligen Auszubildenden Sarah Fölsche und Patricia Embgenbroich betonten in Ihrer Dankesrede die Vielseitigkeit der Ausbildung. Dieser Beruf sei alles andere als ein trockener Beruf.

Bei der Sommerprüfung 2016 lag die Bestehens-Quote im Kammerbezirk bei 81,6 %, regional für die Prüflinge des Ludwig-Erhard-Berufskollegs in Bonn sogar bei 87,5 %!

Zum Abschluss der Veranstaltung lud die Steuerberaterkammer Köln zu einem Umtrunk ein. So konnten sich die Absolventen von den Fachlehrkräften des LEB, von den Dozenten des berufsbegleitenden Unterrichts und von ihren Mitstreitern mit Gesprächen über die vergangenen drei bzw. 2 ½ Jahre der Ausbildung und den Zukunftsplänen feierlich verabschieden.

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Die Fotos entstanden während der Zeugnisvergabe und im Anschluss während des geselligen Beisammenseins.

Die Fachkollegen der Steuerabteilung wünschen allen Auszubildenden viel Erfolg im zukünftigen beruflichen und privaten Werdegang!

An dieser Stelle auch ein besonderer Dank an die Steuerberaterkammer Köln und den Kanzleien für die sehr gute Zusammenarbeit in den vergangenen drei Jahren!

Karin Schüller

Informationen für Ausbildungsleiter (Banken)

Informationen für Ausbildungsleiter

1. Anmeldung

2. Blockzeiten

3. Unterrichtsbeginn und Einschulung

4. Bücherliste

5. Ausbildersprechtag

1. Anmeldung zur Berufsschule

Bitte melden Sie Ihre Auszubildenden möglichst bis zu Beginn der Sommerferien des Jahres der Einstellung mit dem Anmeldeformular des Ludwig-Erhard-Berufskollegs Bonn zum Berufsschulbesuch an.

2. Blockzeiten 2019/20 bis 2022/23

Der Berufsschulunterricht findet in Blöcken von ca. 6 bis 7 Wochen statt. Die folgende Übersicht informiert über die Blockzeiten der Schuljahre 2019/20 bis 2022/23: Blockübersicht

3. Unterrichtsbeginn und Einschulung

Der Unterricht beginnt am ersten Schultag eines jeden Blockes grundsätzlich um 8 Uhr im jeweiligen Klassenraum.

Die Einschulung der Unterstufenklassen findet jeweils am 1. Tag der Unterstufe I um 8 Uhr in Raum A0-03 statt.

Ø 09.12.2019 Einschulungsjahrgang 2019

Ø 23.11.2020 Einschulungsjahrgang 2020

Ø 29.11.2021 Einschulungsjahrgang 2021

Ø 21.11.2022 Einschulungsjahrgang 2022

4. Bücherliste

Die für den Berufsschulunterricht benötigten Schulbücher sind teilweise vom Auszubildenden zu beschaffen. Zu Beginn des Schuljahres wird die aktuelle Bücherliste auf der Homepage der Schule veröffentlicht. Bitte beachten Sie, dass sich die Bücherliste jedes Jahr ändern kann. Die aktuelle Bücherliste für den Einschulungsjahrgang 2019 finden Sie hier.

5. Ausbildersprechtag

Einmal jährlich findet am Ludwig-Erhard-Berufskolleg Bonn ein Ausbildersprechtag statt. Die Kolleginnen und Kollegen stehen Ihnen an diesem Tag zu persönlichen Gesprächen zur Verfügung. Darüber hinaus ist es selbstverständlich auch möglich mit den Lehrerinnen und Lehrern individuelle telefonische und persönliche Gesprächstermine während des gesamten Schuljahres zu vereinbaren.

Der Termin für den Ausbildersprechtag im Schuljahr 2019/20 ist der 11.02.2020.

Lossprechung der Steuerfachangestellten

Im Juni 2014 erhielten die Auszubildenden des Einstellungsjahrganges 2011 im Rahmen einer Feierstunde im DACAPO in der Beethovenhalle in Bonn ihr Kammerzeugnis und empfingen aus den Händen ihrer Klassenlehrer/-innen ihr Berufsschulabschlusszeugnis als Beleg für ihre Arbeit der letzten drei bzw. 2 ½ Schuljahre.

Der Vizepräsident der Steuerberaterkammer Köln, Herr StB/vBP Dipl.-Kfm. Peter vom Stein, Wermelskirchen und der Schulleiter des Ludwig-Erhard-Berufskollegs, Herr OStD` Friedrich Kampmann beglückwünschten die Absolventen/-Innen zum erfolgreichen Abschluss ihrer praktischen und schulischen Ausbildung.

Die Abteilungsleiterin des Bereiches Ausbildung der Steuerberaterkammer Köln, Frau Simone Grund, stellte fest, dass in der Winterprüfung 2013/14 im Kammerbezirk Köln drei sehr gute Ergebnisse erzielt wurden, zwei davon von Bonner Schülerinnen.

Bei der Sommerprüfung 2014 haben im Durchschnitt 5,5 % der Absolventen ein sehr gutes Ergebnis erzielt, im Bereich Bonn sogar 7 %. Die Bestehensquote lag im Kammerbezirk bei 87 %, regional für die Bonner Prüflinge sogar bei 92 %!

Besonders erfreulich – so Frau Grund – sei die Tatsache, dass 91 % der Absolventen im steuerberatenden Beruf verbleiben werden. Dies spricht für eine hohe berufliche Zufriedenheit der Absolventen.

Zum Abschluss der Veranstaltung lud die Steuerberaterkammer Köln zu einem Buffet ein. So konnten sich die Absolventen von den Fachlehrkräften des LEB, von den Dozenten des berufsbegleitenden Unterrichts und von ihren Mitstreitern mit Gesprächen über die vergangenen drei bzw. 2 ½ Jahre der Ausbildung und den Zukunftsplänen feierlich verabschieden.

Die Fotos entstanden während der Zeugnisvergabe und im Anschluss während des geselligen Beisammenseins.

Best Practice Education

Im Rahmen der diesjährigen FiBu-Praxistage am Ludwig-Erhard-Berufskolleg in Bonn verlieh uns der Niederlassungsleiter der DATEV in Köln, Herrn Klaus-Peter Mertes, stellvertretend für die DATEV eG in Nürnberg, das Siegel „Best Practice Education“.Mit diesem Zertifikat ehrt die DATEV eG bundesweit etwa 10 Berufsschulen, die aktiv an Lösungsansätzen zur Vernetzung theoretischer Grundlagen mit den Programmen der DATEV arbeiten.Das LEB in Bonn war eines der ersten Berufskollegs im Bundesgebiet, das im Jahr 2000 eine IT-gestützte Umsetzung schulischer Rechnungswesen-Inhalte mit der DATEV-Software „Kanzlei-Rechnungswesen“ vornahm. Seit 2004 werden zudem Schulungen in der Lohnabrechnung mittels des Programmes „Lohn und Gehalt“ angeboten.

Wir freuen uns sehr darüber, dass uns diese Auszeichnung als eines der ersten Berufskollegs in NRW zuteilwurde.

Bei dieser Gelegenheit bedankten sich der stellvertretende Schulleiter, Herr StD Anton Botz, und die Bildungsgangleiterin der Steuerabteilung, Frau StD’in Karin Schüller, für die hervorragende Zusammenarbeit mit der DATEV.

Die Auszeichnung würdigt einerseits das Engagement der Fachkollegen der Steuerabteilung in den vergangenen 15 Jahren und ist andererseits Ansporn, weiterhin aktiv an einer IT-gestützten Verzahnung theoretischer Grundlagen zu arbeiten.

Das Foto zeigt neben einigen Teilnehmern an den diesjährigen FiBu-Praxistagen Herrn Mertes von der DATEV in Köln sowie Herrn Botz und Frau Schüller.

Schüler beraten Schüler

"Schüler beraten Schüler"Im Bildungsgang "Kaufleute für Versicherungen und Finanzen" haben die Schüler seit November 2010 auch im Rahmen des Berufsschulunterrichts die Möglichkeit, ihre Beratungskompetenz zu verbessern. Im Projekt "Schüler beraten Schüler" beraten die Schüler der Mittelstufe an vier Berufsschultagen Schüler der Bildungsgänge "Medizinische und Zahnmedizinische Fachangestellte" in den Bereichen private und betriebliche Altersvorsorge.

Jeweils zu Beginn der Projekttage werden die Schüler im Rahmen von Expertenvorträgen in das Thema eingeführt. Die theoretischen Grundlagen zur Thematik bringen sie bereits aus dem vorangegangenen Berufsschulunterricht mit. In der dann folgenden Vorbereitungsphase erstellen die Schüler anschauliche Materialien für die zu beratenden Schüler.

Darauf folgt die Beratung von ca. 160 angehenden Medizinischen und Zahnmedizinischen Fachangestellten in Einzelgesprächen. Inhaltlich geht es bei diesen Gesprächen um den privaten bzw. betrieblichen Vorsorgebedarf. Anhand von Beispielrechnungen werden die Möglichkeiten aufgezeigt, wie Vorsorgelücken geschlossen werden können.

Für die angehenden "Kaufleute für Versicherungen und Finanzen" ist dieses Projekt auch eine Vorbereitung auf den praktischen Teil ihrer IHK-Abschlussprüfung, in der ein Kundenberatungsgespräch zu führen ist. Die Auszubildenden erstellen über das durchgeführte Projekt außerdem einen Bericht (Fachreport) wie er ebenfalls in der Abschlussprüfung gefordert wird.

Dieses Projekt soll auch in den kommenden Jahren durchgeführt und möglicherweise noch auf weitere Zielgruppen ausgeweitet werden.

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