Betriebsbesichtigungen

Betriebsbesichtigungen bei Birkenstock (L+L GmbH) und bei der Wirtgen GroupAm 31.10.2012 besichtigte die Jahrgangsstufe 12 des Wirtschaftsgymnasiums die Unternehmen Birkenstock (L+L GmbH) in Vettelschoß und die Wirtgen GmbH in Windhagen.

Zuerst ging unsere Reise nach Vettelschoß. Bei Birkenstock handelt es sich um einen Schuhhersteller, der von der Gründung an Wert auf gute Qualität legte.

In Vettelschoß hat sich die Firma Lieferservice und Logistik GmbH entwickelt, die für den Versand der Schuhe und die Logistik zuständig ist.

Nachdem wir eine kleine Einführung in das Unternehmen bekommen hatten, fand die eigentliche Betriebsbesichtigung statt.

Besonders toll fanden wir, dass wir unseren theoretischen Unterricht in der Schule auch mal in der Praxis erleben durften.

Bei der Besichtigung haben wir erfahren, wie die Pakete gekennzeichnet, abgepackt und an die Großhändler oder Einzelhändler abgeschickt werden.

Wir waren überwältigt von den vielen Paketen und der Technik.

12b bei Birkenstock

Neben dem komplexen Paketversand haben wir auch mehr über Birkenstock selbst erfahren.

So z.B. das Birkenstock weitere Schuhmarken vertreibt, unter anderem die Marke „Papillo“.

Insgesamt werden in Vettelschoß 4 Millionen Schuhpakete gelagert.

Nach dieser sehr interessanten Besichtigung bei Birkenstock (L+L GmbH) legten wir einen kleinen Mittagsstopp bei einer Pizzeria ein und stärkten uns für die nächste Betriebsbesichtigung bei der Wirtgen GmbH.

In Windhagen wurde uns als Einstieg ein Film über das Unternehmen gezeigt.

Danach bekamen wir gelbe Schutzwesten und Kopfhörer, damit wir während der Betriebsbesichtigung auch gut gesichert waren und alles gut verstehen konnten.

Das Betriebsgelände von Wirtgen war sehr eindrucksvoll und man wusste gar nicht genau, wo man zuerst hinsehen sollte.

Wir bekamen einen Einblick in die Fertigung der großen Straßenbaumaschinen bis hin zu einer fertigen Baumaschine.

Die Firma Wirtgen GmbH hegt großes Vertrauen in seine Auszubildenden und wird allgemein als ein Familienunternehmen betrachtet, daher durften uns auch 3 Auszubildende von Wirtgen die Räumlichkeiten zeigen und dazugehörige Erklärungen abgeben.

WGY bei Wirtgen

12B bei Wirtgen

Zum guten Ende durften wir dann noch viele Fragen stellen und waren beeindruckt von den Absatzzahlen und der Strategie der Wirtgen Group.

Alles in Allem kann man sagen, dass der Tag ein voller Erfolg war und dieser sowohl uns Schülern als auch unseren WW-Lehrerinnen, Frau Rüfereck und Frau Thomann, sowie den Betrieben (so schien es jedenfalls) großen Spaß gemacht hat.

Felicitas Esser und Larissa Magnus, Klasse WGY 12A

Methodentraining in Walberberg

Bericht über das Methodentraining in WalberbergVom 15. bis 18, September 2009 nahmen wir, die Stufe 11 des Wirtschaftsgymnasiums, an einem Methodentraining in der Jugendakademie in Walberberg teil.

Schon der erste Tag hatte es in sich: nach einer viertelstündigen Fahrt mit der Stadtbahn vom Bonner Hauptbahnhof durchs Vorgebirge zur Haltestelle Schwadorf mussten wir den beschwerlichen Fußweg hinauf zur abgelegenen Jugendakademie antreten. Nur der Transport des Gepäcks wurde uns von einem Lieferdienst abgenommen. Oben angekommen, bezogen wir rasch unsere Zimmer, die über mehrere Stockwerke verteilt waren und versammelten uns im so genannten Europahaus. Dort erläuterten uns die mitgereisten Lehrer den weiteren Tagesablauf.

 

Methodentrainig GruppenarbeitAls erstes bearbeiten wir in den bereits zuvor festgelegten Gruppen von jeweils vier bis fünf Personen vier Projektmappen. Themen waren unter anderem Gruppenarbeit, Präsentations- und Vortragstechniken sowie Ergebnissicherung. Die hierbei gesammelten Erkenntnisse sollten, sofern sie nicht schon bekannt waren, als Grundlage für unsere eigentliche Arbeit der nächsten drei Tage dienen: die Gründung einer fiktiven Firma inkl. Erarbeitung eines Gründungskonzepts und der Präsentation vor der Gruppe. Doch nach der Arbeit an den Mappen ging es zunächst zum Mittagessen in den über dem Europahaus liegenden Speiseraum. Außer beim Mittagessen konnten wir uns auch bei der Kaffeepause, beim Abendessen und beim Frühstück versorgen.

Am Abend des ersten Tages hatten wir die vier Projektmappen fertig gestellt und abgegeben. Nach einer erneuten Versammlung im Europahaus wurden uns die Details zu der folgenden „Firmengründung“ erklärt. Anschließend verstreuten sich die einzelnen Gruppen über das , Gelände – auch draußen konnte gearbeitet werden – und machten sich an die Arbeit. Aufgaben waren die Erarbeitung einer Geschäftsidee, die Benennung von Zielgruppen, die Erstellung einer PR-Strategie und eine Kostenrechnung. Schließlich fassten wir diese Fakten auf einem Plakat oder einer Folie zusammen, um sie am letzten Tag des Methodentrainings vorstellen zu können. Außerdem gab es die Vorgabe, sich für die Vollendung der einzelnen Arbeitsschritte („Meilensteine“) Zieldaten zu setzen. Beobachtet, kritisch hinterfragt und unterstützt wurde unsere Gruppenarbeit von den anwesenden Lehrern und Referendaren.

 

Diese Aufgabe dauerte bis zum Abreisetag an und wurde nur von der so genannten „Meilensteinkonferenz“ am zweiten Tag unterbrochen. Dabei sollten wir besprechen, ob wir die gesetzten Zielmarken erreicht hatten, das heißt, ob wir im Zeitrahmen lagen und mit den Aufgaben auch fristgerecht fertig wurden. Die Ergebnisse der Konferenz trugen wir auf ein Blatt ein und gaben dies anschließend bei den Lehrern ab. Viele Gruppen erreichten diese Ziele früher als geplant und hatten dementsprechend viel Freizeit. Genutzt werden konnten eine Tischtennisplatte, ein Volleyball- sowie ein Fußballfeld. Der Besuch des nahe liegenden Dorfes war leider nicht gestattet.

 

Methodentraining PräsentationHöhepunkt des Methodentrainings war der Vortrag am vorletzten Tag, an dem jedes Gruppenmitglied mitwirken sollte. Jede der rund zehn Gruppen hatte 15 Minuten Zeit „ihr“ Unternehmen der versammelten Stufe vorzustellen. Anschließend gab es noch Zeit für Fragen des Publikums. Die Lehrer machten sich Notizen, um die Vorträge bewerten und Noten erstellen zu können. Danach hatten wir den ganzen Abend Freizeit, schließlich war es der letzte ganze Tag in Walberberg. Am nächsten Morgen wurden nach dem Frühstück die Preise verliehen, wir hatten Gelegenheit für eine Rückmeldung („Feedback“) und die Details zur Rückreise wurden geregelt.

 

Das Gepäck wurde wie bei der Hinreise vom Lieferdienst abgeholt, während wir zur Stadtbahnhaltestelle hinunterliefen. Dort endete die gemeinsame Schulveranstaltung.

Frederic Hülder, WGy11B

 

Bankazubis erkunden die Niederländische Zentralbank in Amsterdam

Bankazubis erkunden die Niederländische Zentralbank in Amsterdam(BaO2 – Studienfahrt nach Amsterdam 19.-21.08.2009) Nationalbank AmsterdamSchon seit Monaten stand fest, dass die erste Berufsschulwoche des letzten Blockes nicht wie üblich verlaufen würde. Wie wir bereits im Unterricht bei Herrn Oelmeier gelernt hatten heißt „Sparen“ Konsumverzicht, um sich zu einem späteren Zeitpunkt „mehr“ leisten zu können.Die BaO2 verzichtete also auf ihre Wandertage, um sich dafür das bisschen „Mehr“ leisten zu können:

3 Tage Amsterdam!

Glücklicherweise hatte sich Frau Humpert bereit erklärt uns zu begleiten und nach langen und zähen Verhandlungen mit diversen Hotels und Jugendherbergen in und um Amsterdam konnten wir auch endlich ein gutes Angebot finden.

BAO2 in der Nationalbank AmsterdamSo war also auch die Vorfreude groß, als die Ersten am Mittwoch gegen 14:30 Uhr am Kölner Hauptbahnhof eintrafen. Um kurz vor drei ging es endlich los und nach weniger als drei Stunden trudelte unser ICE auch schon in der Amsterdamer „Centraal Station“ ein. Von dort ging es mit der Straßenbahn zu unserem Hotel.

Einchecken, Koffer abstellen, umziehen und wieder zurück in die Amsterdamer Innenstadt. Wie bereits besprochen wollten wir in der Gesamtgruppe gemütlich Essen gehen, um anschließend in kleineren Grüppchen durch Amsterdam zu ziehen. So machten sich 19 Personen auf die Suche nach spontanen Sitz- und Essensgelegenheiten, was deutlich schwieriger als erwartet war. Viele Pizzen und ein paar Heineken später zogen die ersten Kleingruppen los, um das Amsterdamer Nachtleben zu genießen.

Börse Amsterdam BAO2Am nächsten Tag trafen wir uns (teilweise noch sehr müde) um 9:45Uhr am Amsterdamer Hauptbahnhof, wo wir auf Paul, unseren Stadtführer von „Local Experts“, warteten. Der kam dann auch, ein paar Minuten verspätet, zum vereinbarten Treffpunkt. Zwei Stunden durchquerten wir die Stadt zu Fuß und endeten vor der Amsterdamer Börse. An dieser Stelle nutzte Paul auch die Gelegenheit ein zweites Mal zu erzählen wofür die Haken unter den Dächern der Reihenhäuser in Amsterdam gut waren. – Er war wahrlich ein „fliegender Holländer“.

NationalbankDer anschließende Besuch in der Niederländischen Zentralbank erwies sich als besonderes Highlight und übertraf all unsere Erwartungen. Auf einer interaktiven Führung in englischer Sprache durch das Bildungs- und Informationszentrum der Nationalen Zentralbank wurden die Aufgaben der Europäischen Zentralbank und die Rolle der Nationalen Zentralbanken im Eurowährungsgebiet erläutert. Wir erhielten außerdem einen interessanten Einblick in die Wirkungsweise der geldpolitischen Instrumente. Den krönenden Abschluss bildete ein interaktiver Quiz, bei dem das Siegerteam mit Preisen belohnt wurde.

Nach einer gemütlichen gemeinsamen Runde, war für den Rest des Abends Freizeit angesagt. Wie es nun mal am letzten Abend einer Klassenfahrt üblich ist, feierten wir bis spät in die Nacht.

Am nächsten Morgen checkten wir aus und deponierten unser Gepäck am Hauptbahnhof. Danach ging es gemeinsam zu Madame Tussaud. Wir mussten lediglich einen großen Schrecken im Gruselkabinett überstehen, um uns endlich auf all die Stars aus Wachs stürzen zu können. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Viele von uns nutzten die Gelegenheit zu einem letzten Einkaufsbummel oder einer Grachtenfahrt. Nun hieß es Abschied nehmen von einer beeindruckenden Metropole. Schon bald saßen wir alle müde im ICE nach Köln.

Alles in allem war es ein sehr gelungener Ausflug mit vielen unvergesslichen Momenten.

An dieser Stelle dankt die BaO2 nochmals Herrn Oelmeier und Frau Humpert für die sehr schöne Zeit.

Mehregan Kazemi