Zeugnisausgabe der Medizinischen Fachangestellten

[caption id="attachment_34333" align="alignleft" width="300"] Verkürzer[/caption]

Winterprüfung 2024/25

Am Mittwoch, dem 29. Januar 2025, fand die Lossprechungsfeier der Ärztekammer Nordrhein, Kreisstelle Bonn, für die Prüflinge zur/m Medizinischen Fachangestellten des Wintertermins 2024/25, im Ludwig-Erhard-Berufskolleg der Stadt Bonn statt. Den Prüflingen wurden feierlich die Kammerbriefe und die Berufsschulzeugnisse überreicht.

 

 

 

MFW22b

Neben den Auszubildenden der Klassen MFW22a und MFW22b mit dreijähriger Ausbildungsdauer, nahmen insgesamt auch 17 Auszubildende an der Abschlussprüfung teil, die ihre Ausbildung um ein halbes bzw. zum Teil sogar um anderthalb Jahre verkürzt haben.

 

MFW22a

Ihnen allen gebührt die Anerkennung für diese Leistung und alle Lehrkräfte des LEB‘s, die Sie auf diesem Weg begleitet haben, gratulieren Ihnen von ganzem Herzen!

 

Der Schulleiter des Ludwig-Erhard-Berufskollegs, Herr Dörr, eröffnete die Feier mit seiner Rede, in der er den Prüflingen zum bestandenen Abschluss gratulierte.

 

Drei Auszubildende berichteten – in ihren unterschiedlichen Vorträgen – über ihre Erfahrungen während der Ausbildungszeit sowohl in den Praxen als auch der Schule.

Schülerrede

Schülerrede

Schülerrede

Allen gemeinsam ist der Eindruck, froh zu sein, diese anspruchsvolle Ausbildung nun endlich hinter sich gebracht zu haben und zukünftig einen Beitrag zum Wohl der Gesellschaft leisten zu können.

Dies können wir als Lehrkräfte nur bekräftigen und wünschen allen „frisch gebackenen“ Medizinischen Fachangestellten für ihre private und berufliche Zukunft alles Gute!
Ferner bedanken wir uns für die gute Zusammenarbeit mit den Ausbildungspraxen und der Ärztekammer im Rahmen der dualen Berufsausbildung.

Ariane Rüfereck, Bildungsgangleiterin MFA am LEB Bonn

 

 

 

 

 

 

Internationale Förderklasse

Sie sind neu zugewandert, zwischen 16 und 18 Jahre alt und möchten die deutsche Sprache lernen?.

Zielgruppe

  • Sie sind neu nach Deutschland eingereist und möchten die Sprache lernen.
  • Sie sind zwischen 16 und 18 Jahre alt und somit berufsschulpflichtig.
  • Sie möchten Ihren Ersten Schulabschluss erwerben.
  • Sie interessieren sich für den kaufmännischen Bereich.

Qualifikationen und Abschlüsse

Mit dem erfolgreichen Besuch der Internationalen Förderklasse im Fachbereich Wirtschaft und Verwaltung erwerben Sie den Ersten Schulabschluss.

Bei sehr guten Leistungen besteht zudem die Möglichkeit an einer Leistungsfeststellungsprüfung teilzunehmen, um so ein oder zwei Klassen zu überspringen.

Organisation

Sie besuchen an fünf Tagen in der Woche die Schule und absolvieren ein zweiwöchiges Praktikum.

Unterrichtsfächer

Sie haben Unterricht in folgenden Fächern:

Berufsbezogener Lernbereich

  • Geschäftsprozesse im Unternehmen
  • Personalbezogene Prozesse
  • Gesamtwirtschaftliche Prozesse
  • Mathematik
  • Englisch

Berufsübergreifender Lernbereich

  • Deutsch/Kommunikation
  • Religionslehre
  • Sport/Gesundheitsförderung
  • Politik/Gesellschaftslehre

 

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt über die
Beratungsstelle für schulpflichtige Kinder und Jugendliche ohne ausreichende Deutschkenntnisse
Schulamt für die Stadt Bonn
Sankt Augustiner Str. 86
53225 Bonn
Tel.: 0228 775784
Email: ifk@bonn.de

Bitte vereinbaren Sie dort einen Termin!

Rückfragen nimmt gerne die Bildungsgangleiterin StD´in Stefanie Schmidt entgegen.
Rückfragen sind auch per Email möglich.

 

Ausbildungsvorbereitung – Wirtschaft und Verwaltung

Sie haben die Schulpflicht in der Sekundarstufe I erfüllt, möchten sich beruflich orientieren und den Ersten Schulabschluss erwerben?!

Die Ausbildungsvorbereitung am Ludwig-Erhard-Berufskolleg ist wie folgt organisiert:

Qualifikationen und Abschlüsse

Mit dem erfolgreichen Besuch der einjährigen Ausbildungsvorbereitung im Fachbereich Wirtschaft und Verwaltung erwerben Sie …

  • den Ersten Schulabschluss
    und
  • berufliche (kaufmännische) Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten
    und
  • Berufliche Orientierung.

Die Vermittlung der beruflichen Kenntnisse sowie die Berufliche Orientierung bereiten Sie vor allem auf eine kaufmännische Ausbildung vor. Der hohe Anteil an Praxisphasen hilft Ihnen, im Anschluss an die Ausbildungsvorbereitung einen Ausbildungsplatz zu finden.

Organisation

Ausbildungsvorbereitung – Vollzeit

Sie besuchen an zwei Tagen in der Woche die Schule und absolvieren an drei Tagen pro Woche ein Praktikum.

 

Ausbildungsvorbereitung – Teilzeit

Sie besuchen an zwei Tagen in der Woche die Schule und nehmen an drei Tagen pro Woche an einer Maßnahme zur Beruflichen Orientierung sowie zur Vorbereitung auf eine Berufsausbildung teil oder befinden sich in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis.

Unterrichtsfächer

Sie haben Unterricht an zwei Tagen in folgenden Fächern:

Berufsbezogener Lernbereich

  • Geschäftsprozesse im Unternehmen
  • Personalbezogene Prozesse
  • Gesamtwirtschaftliche Prozesse
  • Mathematik
  • Englisch

Berufsübergreifender Lernbereich

  • Deutsch/Kommunikation
  • Religionslehre
  • Sport/Gesundheitsförderung
  • Politik/Gesellschaftslehre

Anmeldung

Für die Ausbildungsvorbereitung – Vollzeit können Sie sich während der Info-Tage nach einem persönlichen Gespräch oder mit dem Halbjahreszeugnis nach Terminvereinbarung per E-Mail anmelden. Bitte halten Sie folgende Anmeldeunterlagen bereit:

  • Ausgefülltes Anmeldeformular
  • Lebenslauf (tabellarisch)
  • Aktuelles Passbild
  • Letztes Zeugnis (beglaubigte Kopie oder Originalzeugnis + Kopie)

Rückfragen nimmt gerne die Bildungsgangleiterin StD´in Stefanie Schmidt entgegen.

Rückfragen sind auch per Email möglich.

Eine kurze Informationsbroschüre gibt es hier.

 

 

„Heldenhaft gegen Blutkrebs (Leukämie)“

Fachklassen der medizinischen und zahnmedizinischen Fachangestellten erfuhren in einem informativen Vortrag von Frau Mentz von der WSZE (Westdeutsche SpenderZentrale) mehr über das menschliche Blut. Dabei wurde insbesondere die Bildung der Stammzellen im Knochenmark sowie die essenzielle Funktion der Stammzellen für das Immunsystem und die Blutbildung thematisiert.

Frau Mentz berichtete den interessierten Schülerinnen und Schülern über die Möglichkeiten der modernen Medizin und wie durch eine Stammzellenspende Menschen mit Erkrankungen wie Leukämie das Leben gerettet werden kann. Bei einer Krebstherapie, wie beispielsweise der Chemotherapie, werden die körpereigenen Stammzellen oft stark geschädigt oder vollständig zerstört, so dass der Körper nicht mehr in der Lage ist, neue Blutzellen zu bilden. In solchen Fällen kann eine Stammzellenspende lebensrettend sein.

Um bei entsprechender Erkrankung einen, was nur äußerst selten möglich ist, genetischen Zwilling zu finden, werden alle Spenderdaten des WSZE (DRK), der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) und der Stefan-Morsch-Stiftung in einem Zentralen Knochenmarkspender-Register in Deutschland (ZKRD) zusammengefasst. Sobald der genetische Zwilling gefunden wurde und der typisierte Spender bereit ist zu spenden, geht alles ganz schnell, da Stammzellen in nur 72 Stunden zum erkrankten Menschen gebracht werden müssen.

 

Nach dem Vortrag bestand für die Auszubildenden die Möglichkeit eine Stammzellentypisierung durchzuführen. Nach kurzer Anleitung haben sich die Auszubildenden mit einem Wattestäbchen einen Wangenabstrich genommen und eine Registrierung konnte erfolgen.

E. Lönnies
V. von Lauvenberg

 

Vollbluthelden – Blut spenden. Leben retten

„Alle 15 Sekunden wird in unserem Einzugsgebiet eine Blutkonserve benötigt!“ – DRK-Blutspendedienst West

Das DRK Team West war am Mittwoch, den 11.12.24, im LEB zu Gast und hat zur Blutspende und Stammzellentypisierung eingeladen. Diesem Aufruf sind viele unserer Lernenden und auch Lehrkräfte nachgekommen.

Daher sagen wir:

Herzlichen Dank allen Blutspendenden am LEB!

Danke auch für die Registrierung für die Stammzellentypisierung.

In Zahlen:

81 Schülerinnen und Schüler sind zur Blutspende gegangen, davon haben 30 zum 1. Mal Blut gespendet! 11 Schülerinnen/Schüler und Lehrkräfte haben zum wiederholten Male Blut gespendet. Wir sind begeistert von so einem großen ehrenamtlichen Engagement an unserer Schule und sagen:                                   DANKE!

E. Lönnies

Erasmuspraktikum in einer Zahnklinik in Mallorca

Als ich meine Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA) machte, erhielt ich ein Angebot vom Erasmus Programm, ein dreiwöchiges Praktikum in einer Zahnarztklinik auf Mallorca zu absolvieren. Ich entschied mich, dieses Angebot anzunehmen.

Nachdem ich eine Reihe von Formularen ausgefüllt hatte, kam der Tag der Abreise.

 

Dann hatte ich die Gelegenheit, die Zahnarztklinik in Mallorca kennenzulernen, ebenso die Mitarbeiterinnen, die total nett und freundlich zu mir waren. Außerdem lernte ich, wie dort gearbeitet wird, und habe mehr über meinen Beruf gelernt.

 

Die Wochenenden nutze ich, um ein wenig die Insel zu erkunden. So besuchte ich zum Beispiel Palma, Inca, Binissalem, Alcudia, Plaja Postixol, Plaja Alcudia, Valldemossa und andere Orte.

 

 

 

Es war eine sehr schöne Erfahrung, die ich nur weiterempfehlen kann.

 

Schülerin aus Peru
Bildungsgang ZFA, Herbst 2024

 

Erasmuspraktikum der Kaufleute für Bürokommunikation in Valetta

Vom 14.10. bis zum 01.11.2024 hatten wir im Rahmen des Erasmus+-Programms zu dritt die Möglichkeit, ein Praktikum beim Ministry for Social Policy and Children’s Rights zu absolvieren. Das Ministerium befindet sich in Valletta, der kleinsten Hauptstadt innerhalb der EU.

Im Ministerium wurden wir verschiedenen Abteilungen zugeteilt ( u.a. „Strategy & Implementation Research Division“, „Benefits and Compliance Directorate“ und „Finance Department“). Unsere Aufgaben umfassten die Pflege und Digitalisierung von Dokumenten, das Erstellen von Excel-Listen für Serienbriefe sowie die Recherche zu behördenspezifischen Themen.

Während der drei Wochen auf Malta konnten wir nicht nur die Arbeitsweise des Ministeriums kennenlernen, sondern auch viel über das Land und seine Kultur erfahren. Durch die 30-Stunden-Woche hatten wir genügend Zeit, die Insel zu erkunden.

Bei herrlichem Wetter machten wir unter anderem eine kleine Wanderung auf der Nachbarinsel Gozo, besuchten die „Drei Städte“ und erhielten eine vom Ministerium arrangierte Führung durch das Nationalarchiv in Rabat. Hier bekamen wir einen weiteren Einblick in die Historie Maltas.

Insgesamt sind wir durch das Praktikum sowohl persönlich als auch sprachlich gewachsen. Wir haben viel über das Leben in einem anderen EU-Staat gelernt und würden jedem empfehlen, eine solche Gelegenheit zu nutzen.