Angehende Immobilienkaufleute im Praktikum auf Mallorca

mallorca strandIn diesem Jahr gab es für angehende Immobilienkaufleute am LEB das Angebot, im Zuge des Erasmus+ Programms an einem dreiwöchigen Auslandspraktikum auf der sonnigen Insel Mallorca teilzunehmen.

Neben der Möglichkeit, das herbstliche und verregnete Deutschland für drei Wochen gegen eine sonnige Mittelmeerinsel zu tauschen, gab es natürlich viele weitere Gründe, an diesem Programm teilzunehmen.

Zunächst einmal haben wir uns folgende Frage gestellt: Was für Vorteile kann ich aus einem solchen Auslandsaufenthalt ziehen?

Es bietet sich durch die Teilnahme an diesem Programm die einmalige Chance, Einblicke in die Unterschiede zwischen dem deutschen und dem spanischen Immobilienmarkt zu erhalten und zusätzlich noch die spanische Kultur kennenzulernen. Außerdem können Teilnehmende neben ihren sozialen und interkulturellen Kompetenzen auch ihre sprachlichen Fähigkeiten entfalten. Neben der Verbesserung des Fachwissens im Bereich Immobilien stärkt man auch nicht zuletzt die eigene Persönlichkeit.

In diesem Zusammenhang kommt auch die Frage auf: Wie werde ich als Praktikant*in überhaupt eingesetzt?

Wir haben Makler auf Besichtigungsterminen begleitet, Besichtigungen teilweise auch eigenständig durchgeführt, bei der Erstellung von Exposés mitgearbeitet, Kundenanfragen bearbeitet und bei Verkaufsgesprächen unterstützend mitgewirkt. Hierdurch haben wir einen ausführlichen Einblick in die Arbeit der spanischen Makler erhalten und konnten zusätzlich den Arbeitstag am Strand ausklingen lassen.

Aufgrund unserer Erfahrungen können wir ein Auslandspraktikum nur weiterempfehlen!

 

Carina Seefeldt (IM20a), Justus Förste (IM21a)

Eine unbequeme Wahrheit – Klimawandel geht uns alle an

In der Woche vor den Herbstferien fanden für uns angehende Immobilienkaufleute am Ludwig-Erhard-Berufskolleg spannende Vorträge zum Thema Bauphysik, Klimawandel und Energieeffizienz statt. Die Vortragsreihe wurde eröffnet von Herrn Lars Klitzke, einem selbstständigen Energieberater, der auch an verschiedenen Hochschulen lehrt und uns somit fundiertes Fachwissen vermitteln konnte. Herr Stephan Herpertz, Energieberater der Verbraucherzentrale NRW in Bonn, führte die Vortragsreihe fort und gab detailliertere Einblicke in praxisrelevante Themen.

„Wir sind die erste Generation, die die Folgen des Klimawandels spürt und die letzte, die etwas dagegen tun kann.“ Ein Zitat von Barack Obama, das uns alle zum Nachdenken anregen sollte. Auch in der Immobilienbranche ist Nachhaltigkeit eines der wichtigsten Leitbilder. Aufgrund der langen Nutzungsdauer und des hohen Energie- und Ressourcenbedarfs von Gebäuden haben wir als Immobilienkaufleute die Chance, einen positiven Teil zum Thema Klimaschutz beizutragen. Zusammen mit Vermietern und Mietern können wir Herausforderungen wie Preissteigerungen, Verfügbarkeit und Versorgungssicherheit meistern. Zentrale Fragen, die dabei aufkommen, sind beispielsweise: Welche Heizungsanlage ist die richtige? Wie kann ich Energie einsparen? Wie können Gebäude energetisch optimiert werden?

Lars Klitzke erläuterte uns verschiedene Antworten auf diese Fragen. Denn eine pauschale Lösung gibt es nicht, sondern es müssen immer alle Umstände der einzelnen Gebäude berücksichtigt werden. Zwar befürchten viele Experten, dass das 1,5°-Ziel nicht mehr zu erreichen ist, dennoch sollten wir nicht aufgeben, sondern auf das bestmögliche Ziel hinarbeiten. Viele Dinge, die wir heute erleben und machen können, werden sonst in Zukunft nicht mehr möglich sein.

Am darauffolgenden nächsten Schultag wurde die Vortragsreihe mit praktischen Lösungsansätzen für das Einsparen und Erzeugen von Energie durch Stephan Herpertz ergänzt. Durch den immensen Anstieg der Strom- und Gaspreise der letzten Jahre wird in Zukunft auf erneuerbare Energien gesetzt werden müssen. Somit wird sich nicht nur die Bauweise von Immobilien, sondern auch die Modernisierungs- und Renovierungsmaßnahmen der Haushalte in Deutschland maßgeblich verändern.

Wärmedämmungen, die einen Schutz gegen Schimmel in Innenräumen und letztendlich auch eine Einsparung von Energie bedeuten, können ein erster Lösungsansatz sein. Aber um sich klimaneutral zu entwickeln, gehört ebenso die Installierung von Photovoltaik-Anlagen dazu. Besonders nach Süden ausgerichtete Dächer sind optimal für den Gebrauch einer „PV-Anlage“ geeignet, da sie einen Jahresertrag von ca. 900 bis 1.000 Kilowattstunden im Jahr erzielen können. Ein Teil der daraus gewonnen Energie kann direkt im eigenen Haushalt wiederverwendet werden, wie zum Beispiel um ein E-Auto zu laden. Die überschüssig vorhandene Energie wird dann in das öffentliche Netz eingespeist und im Gegenzug wird eine Einspeisevergütung ausgezahlt. Die Umstellung vieler Haushalte auf Wärmepumpen ist bereits vollzogen und auch in Zukunft werden viele Haushalte eine Alternative für Gas- oder Ölheizungen suchen müssen. Auch das Verringern der Raumtemperatur um 1 Grad Celsius kann eine Energieeinsparung von 6% bedeuten. Jeder kann somit auch heutzutage bereits einen kleinen Teil zu einer nachhaltigeren Entwicklung der Zukunft beitragen.

Schüler*innen der IM21a

 

 

 

 

 

 

Europawoche in den Niederlanden

Schüleraustausch Baarn November 2022Eine Gruppe von Schüler*innen aus unserem Wirtschaftsgymnasium und unserer Höheren Handelsschule nimmt vom 06.11. bis zum 12.11.2022 an der Europawoche in Baarn (Niederlande) teil. Hier treffen sich insgesamt ca. 90 Schüler*innen aus verschiedenen europäischen Ländern (Spanien, Frankreich, Irland usw.), um unter professioneller Anleitung in gemischten Gruppen und somit in der gemeinsamen Sprache Englisch über europäische Themen zu debattieren.

Zudem stehen natürlich Besuche in Den Haag (u.a. in der EU-Kommission) und in Amsterdam (u.a. Anne Frank-Haus) an. Für alle Teilnehmenden eine tolle Erfahrung!

Exkursion des Wirtschaftsgymnasiums

Auf „Mission KI“ war die Jahrgangsstufe 13 des Wirtschaftsgymnasiums im Deutschen Museum Bonn unterwegs. Spannung, Spiel und Spaß ermöglichte die Ausstellung zu Künstlicher Intelligenz. Ein Workshop zur Funktion von Neuronalen Netzen rundete die außerschulische Lernerfahrung ab. Fazit: Ein lohnender Besuch und eine gute Ergänzung zum Unterricht.

Stadtradeln Bonn

Die LEB-Lehrkräfte radeln für ein gutes Klima (natürlich auch über den Wettbewerb hinaus)!

Stadtradeln23 aktiv radelnde LEB-Lehrkräfte haben in den ersten drei Septemberwochen möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückgelegt. Dieses Team ist auf insgesamt 5.104 geradelte Kilometer gekommen, von denen allein unser Sportlehrer, Herr Kaiser, 1.064,5 km erzielt hat. Auf diese Weise haben wir 786 kg CO2 gegenüber einem Verbrennungsmotor eingespart und somit gesund und mit Freude etwas gegen die Klimaerwärmung getan. Von 230 Teams in der Kommune haben wir so den 41. Platz erzielt. Wir bleiben aktiv und im kommenden Schuljahr werden wir das Team beim Stadtradeln Bonn durch weitere LEB-Lehrkräfte und durch unsere große Schülerschaft stärken.

Neue Herausforderungen in der Immobilienbranche

Unter diesem Titel stand die Fortbildungsveranstaltung des LEB in Kooperation mit den Verbänden BVI e.V. und IVD e.V., die u. a. von Vertreterinnen und Vertretern  aus den Ausbildungsbetrieben sowie anderer Unternehmen aus der Immobilienbranche,  SchülerInnen der Mittelstufenklasse angehender Immobilienkaufleute und ehemaliger BerufsschülerInnen des Bildungsgangs besucht wurde.

Brandaktuelle Themen für die Immobilienbranche standen auf dem Programm: Neue Heizkostenverordnung und Gateway-Technik (Peter Kunz, ista SE), Änderungen bei den Verbraucherverträgen (Thomas Svetec, LichtBlick SE), E-Mobilität in der WEG (Wolfgang Dötsch, Richter am OLG Köln). Durch die Veranstaltung führte versiert Martina Schinke, Landesvorsitzende des BVI e.V., die zusätzlich mit einem eigenen Vortragsteil „Mitarbeiter suchen – finden – halten!“ den Nerv der Zeit traf. Spannende Vortragsthemen, exzellente Referenten, eine engagierte Moderatorin, ein gemischtes Publikum und ein reger Austausch in entspannter Atmosphäre! Insgesamt eine gelungene Veranstaltung in einem neuen Format, das regen Anklang fand und wiederholungswürdig ist.

von links: Wolfgang Dötsch (Richter am OLG Köln), Martina Schinke (Landesvorsitzende des BVI West e.V., Fr. Schmitz-Fehst (Bildungsgangleiterin Immobilienkaufleute am LEB), Peter Kunz (ista SE).

Evangelische Theologie meets Islamische Theologie

Der evangelische Religion-Kurs besucht mit Pfarrerin Margitta Kruppa den Lehrstuhl für Islamische Theologie in Münster.
BWL und Theologie? Eine ungewöhnliche Kombination? Hier kann man Islamische Theologie studieren, wenn man Lehrer oder Lehrerin werden will.
Wir waren mit dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Dr. Roters im Gespräch und konnten ihm Fragen zu einem aufgeklärten modernen Islam stellen.

HÖHA-Abschlussfeiern „open-air“

VerabschiedungAuch am Ende des Schuljahres 2021/22 bestimmte die Corona-Pandemie die Bedingungen, unter denen in diesem Jahr die Absolventinnen und Absolventen der Höheren Handelsschule entlassen wurden. Im Rahmen von gleich zwei Abschlussfeiern verabschiedete der Bildungsgangleiter der Höheren Handelsschule, Hermann Löhr, StD, die diesjährigen Abschlussklassen unter freiem Himmel.  

 

In seinem Grußwort erinnerte der Schulleiter, Herr Herr KampmannKampmann, OStD, an die wichtigsten Stationen und Inhalte der zweijährigen Ausbildung am LEB. Die „Worte zum Abschied“ wurden von den Klassenleitungen Herrn OStR Schmidt für die Klasse HHO5 und Herr OStR Weiler  für die Klasse HHO2 gehalten.

Nach einer besonderen Ehrung der KlassenbestenStufenbester und einiger Schüler-Grußworte

Rede einer Schülerin

erhielten insgesamt 75 Absolvent*innen ihr Abschlusszeugnis mit FH-Reife … und ein Klassenfoto zur Erinnerung.

HHO1 mit Frau Wermeyer
HHO1 mit Frau Wermeyer
HHO2 mit Herrn Weiler sowie Herrn Boch Frau Meesters und Frau Warda
HHO2 mit Herrn Weiler sowie Herrn Boch Frau Meesters und Frau Warda
HHO3 mit Herrn Lübben sowie Frau De Stefano
HHO3 mit Herrn Lübben sowie Frau De Stefano
HHO5 mit Herrn Schmidt
HHO5 mit Herrn Schmidt

 

 

 

 

 

Großartige Abschlussfeier bei heißem Sommerwetter:

Feierlicher Abi-Ball im Wirtschaftsgymnasium
Am 18. Juni war es endlich wieder so weit: Nachdem Corona-bedingt zwei Jahre lang eine Abschlussfeier unserer Abiturientinnen und Abiturienten nur in kleinerem Rahmen auf dem Außengelände des LEB möglich war, konnte in diesem Sommer die Übergabe der Abiturzeugnisse endlich wieder bei einem gewohnt festlichen Abiturball erfolgen.

Im Anschluss an einen von den AbiturientInnen selbst gestalteten ökumenischen Dankgottesdienst wurden im festlich geschmückten Saal der Kaiserhalle in Bornheim die zum Teil ausgezeichneten Leistungen der Schülerinnen und Schüler gewürdigt. Neben einigen Einser-Abiturleistungen konnte der Jahrgangsbesten sogar zu dem hervorragenden Notendurchschnitt von 1,0 gratuliert werden. So wurde die diesjährige Abschlussfeier von allen Beteiligten als ein sehr schöner und würdiger Abschluss der dreijährigen Gymnasialzeit im Wirtschaftsgymnasium des LEB empfunden

Die Stimmung war fröhlich, die freudige Erwartung groß und das Wetter spielte auch mit: Bei schönstem Sonnenschein trafen nach und nach die festlich gekleideten AbiturientInnen mit ihren Eltern und Angehörigen vor der Versöhnungskirche in Bornheim ein, um mit einem sehr stimmungsvollen Dankgottesdienst diesen besonderen Tag einzuleiten. Und auch die meisten Lehrerinnen und Lehrer, die die SchülerInnen zum Abitur begleitet hatten, ließen es sich an diesem Samstag nicht nehmen, an dieser feierlichen Veranstaltung und dem anschließenden Abi-Ball in der Bornheimer Kaiserhalle teilzunehmen, um den AbiturientInnen Respekt und Anerkennung für die ja unter ganz besonders schwierigen Rahmenbedingungen erbrachten Leistungen zu zollen.

Festlicher Abi-Ball

Zu Beginn der eigentlichen Feier begrüßte der Schulleiter des LEB, Herr Oberstudiendirektor Kampmann, die Abschlussklassen mit ihren Gästen und ging in einer kurzen Ansprache auf die besonderen Herausforderungen ein, die die SchülerInnen dieses Abiturjahrganges zu bewältigen hatten. Einen besonderen Akzent legte er auf das Thema Digitalisierung, das die SchülerInnen ja nicht nur in dieser Zeit der Pandemie, sondern auch zukünftig als wichtige Herausforderung begleiten werde.

Anschließend ließen die jeweiligen Klassenlehrer der beiden Abiturklassen, Dr. Rüdiger Johannkemper und Nino Meurer, die drei zurückliegenden Jahre Revue passieren und bestärkten in Ihren Reden die SchülerInnen, besonders stolz auf Ihre Leistungen zu sein und sich nicht einreden zu lassen, dieser Jahrgang habe als ein „Corona-Jahrgang“ weniger geleistet oder weniger Wissen erworben als frühere Jahrgänge. Zum einen sorge ja das Zentralabitur für einen nachvollziehbaren, gleichen Leistungsmaßstab, zum anderen sei es ja durch die Phase des Distanzunterrichts gerade besonders herausfordernd gewesen, sich auch selber immer wieder zu guten Leistungen anzuspornen, was vielleicht sogar eine noch größere Leistungsbereitschaft erfordert habe als in „normalen“ Jahren.

Schließlich ließen es sich auch VertreterInnen beider Klassen nicht nehmen, in einem Rückblick aus Sicht der SchülerInnen auf ihre Schulzeit am LEB an besondere Ereignisse (wie das Seminar „Lerntechniken“ in Walberberg zu Beginn der Jahrgangsstufe 11) zu erinnern und sich ganz herzlich für die intensive Unterstützung durch ihre Lehrerinnen und Lehrer auf dem Weg zum Abitur und in der Abi-Phase zu bedanken.

Offizieller Höhepunkt:
Ausgabe der Abiturzeugnisse und Ehrung der Klassenbesten

Beim offiziellen Höhepunkt, der Ausgabe der Abiturzeugnisse, erhielten dann alle Schülerinnen und Schüler einzeln Ihre Abiturzeugnisse zu einer von jedem individuell gewählten Musiksequenz. Innerhalb von drei Jahren haben damit auch die AbsolventInnen dieses Jahrganges unserer gymnasialen Oberstufe eine vollwertige allgemeine Hochschulreife (Vollabitur) sowie zusätzlich berufliche Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten im Bereich Wirtschaft und Verwaltung erlangt. Dies berechtigt sie nun zum Studium aller Fächer und Fachrichtungen an sämtlichen Universitäten und Hochschulen und schafft zudem die bestmögliche Voraussetzung für den Einstieg in eine gehobene kaufmännische Ausbildung oder den Eintritt in den gehobenen Dienst der öffentlichen Verwaltung.

Eine besondere Auszeichnung wurde abschließend jeweils den Klassenbesten dieses Jahrganges in Form einer Anerkennungsurkunde und eines Geschenkgutscheins zuteil. Auch unter den schwierigen Rahmenbedingungen dieses Jahrganges hatten nämlich wieder einige Schülerinnen und Schüler ihr Abitur am LEB mit einem „Einser-Schnitt“ bestanden. Dabei lobte der Bildungsgangleiter des Wirtschaftsgymnasiums, Herr Dr. Johannkemper, bei der Auszeichnung der jeweiligen Klassenbesten, Leonie Henges (Klasse WGY 13 A) sowie Gazalla Mahmod (Klasse WGY 13 B), deren herausragende Leistungen, die sich nicht nur im fachlichen Bereich, sondern angesichts der besonderen Herausforderungen dieser Zeit auch im mentalen Bereich in einer Kombination aus Begabung, Fleiß und Durchhaltevermögen gezeigt hätten. Bei der Jahrgangsbesten Leonie Henges, die sogar die Maximalnote von 1,0 erreicht hatte, betonte Herr Dr. Johannkemper, dass hier die herausragenden Leistungen zudem mit einem ganz vorbildlichen Sozialverhalten und großem Engagement für die MitschülerInnen der Jahrgangsstufe verbunden gewesen sei, was sich z.B. bei der (fachlichen) Unterstützung zahlreicher SchülerInnen genauso gezeigt habe wie bei der Organisation des Abi-Balls.

Abschließend richtete dann der Bildungsgangleiter an alle AbiturientInnen noch den Wunsch: „Lasst ‘mal wieder etwas von Euch hören! Insbesondere Eure Klassenlehrer, aber sicher auch die übrigen Fachlehrerinnen und Fachlehrer würden sich freuen, vielleicht in einigen Jahren von dem einen oder der anderen zu hören, wie es Euch ergangen ist, was aus Euch geworden ist. Möglicherweise könnt Ihr dann ja auch von einer ganz steilen beruflichen Karriere berichten, für die Ihr hier am Wirtschaftsgymnasium des Ludwig-Erhard-Berufskollegs Euren Grundstein gelegt habt.“

Schließlich wurde der offizielle Teil mit der Eröffnung eines großen Buffets abgerundet, was neben der Stärkung an den kulinarischen Köstlichkeiten auch Gelegenheit zu vielen Gesprächen der SchülerInnen und deren Eltern mit den Lehrern gab.

„Schule zum Wohlfühlen“ mit viel Unterstützung

Dabei betonten viele SchülerInnen immer wieder, dass insbesondere die intensive persönliche Betreuung und Unterstützung durch die Lehrerinnen und Lehrer des LEB ein ganz wichtiger Faktor gewesen sei, der (neben den eigenen Anstrengungen und Begabungen) die zum Teil hervorragenden Abschlüsse ermöglich habe. Zum einen sei dies der Tatsache geschuldet, dass über die gesamten drei Jahre der gymnasialen Oberstufe aufgrund des Klassen- und Klassenlehrerprinzips eine sehr vertraute und persönlich Begleitung in einer Klassengemeinschaft möglich gewesen sei. Zum anderen sei der engagierte individuelle Einsatz der LehrerInnen für Ihre SchülerInnen außergewöhnlich gewesen.

Auch die kurz vor Beginn der Pandemie am LEB durchgeführte Qualitätsanalyse auf der Grundlage des vom Ministerium für Schule und Bildung NRW entwickelten Qualitätstableaus hatte nach umfassender Bestandsaufnahme unserer Schule u.a. die „hervorragende Atmosphäre durch einen wertschätzenden Umgang mit den Schülerinnen und Schülern sowie engagiertes Miteinander des Kollegiums“ als eine ganz besondere Stärke des LEB ausdrücklich gelobt und damit gewissermaßen „amtlich bestätigt“. Dieses vertrauensvolle Miteinander hat sich nun auch gerade in der herausfordernden Zeit der Pandemie bewährt.

Wir wünschen allen unseren diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten viel Glück und Erfolg auf ihrem weiteren beruflichen und privaten Lebensweg.