STADTRADELN `26 in Bonn – und das LEB ist, diesmal im Mai/Juni, wieder dabei!

Alle, die in Bonn wohnen, arbeiten oder zur Schule gehen, können in Mai und Juni drei Wochen lang für Klimaschutz, Radverkehrsförderung und eine lebenswerte Stadt in die Pedale treten. Egal ob beruflich oder in der Freizeit – Hauptsache, Sie sind CO2-frei mit dem Rad unterwegs. Wie im letzten Jahr kann das ganze LEB, also sowohl Schüler als auch Lehrer, Kilometer für die LEB-Teamwertung erradeln.
Dabei ist das SCHULRADELN eine Zusatzwertung der Kampagne STADTRADELN und findet im gleichen Aktionszeitraum statt. In dieser Wertung wird die Schule mit den meisten Radler*innen sowie den meisten Kilometern gesucht.
Alle für die Schule geradelten Kilometer fließen in die Schulwertung ein. So können sich
die Schulen landesweit vergleichen.
Alle teilnehmenden Schulen erhalten eine Urkunde mit der Summe der gesammelten Fahrradkilometer. Gleichzeitig fließen die Ergebnisse der Bonner Schulen in die Wertung
der anderen lokalen Teams der Stadt mit ein.

Anmeldung zum STADTRADELN

Alle Teilnehmenden registrieren sich einmalig mit E-Mail und Namen für das STADT-RADELN 2026 unter dem Link https://www.stadtradeln.de/registrieren. Sollten Sie bereits im vergangenen Jahr registriert gewesen sein, können Sie Ihre alten Login-Daten verwenden.

Team-Anmeldung:

Wir sind als Schule unter dem Namen „Ludwig-Erhard-Berufskolleg“ angemeldet.
Teilnehmer suchen für die Anmeldung zuerst „Bonn“ als Stadt aus und wählen in dem dann erscheinenden Feld den Namen des Teams (also „Ludwig-Erhard-Berufskolleg“) aus.

Wie erfasse ich meine geradelten Kilometer?

Jeder Kilometer, der vom 29. Mai bis 18. Juni 2026 beruflich oder in der Freizeit mit dem Fahrrad zurückgelegt wird, kann gezählt werden. Lediglich Radwettkämpfe sind von der Erfassung ausgeschlossen. Alle Teilnehmenden tragen die selbst geradelten Kilometer im Online-Radelkalender ein. Im Radelkalender ist ein Routenplaner integriert, der die gefahrenen Kilometer nach Eingabe des Start- und Zielortes berechnet. Man kann die zurückgelegten Kilometer aber auch „per Hand“ ermitteln.

Ergebnisse

Die Ergebnisse der Teams und der Stadt insgesamt werden unter www.stadtradeln.de
veröffentlicht. Die Leistungen der einzelnen Radler*innen werden im Internet nicht dar-
gestellt. Alle gefahrenen Kilometer sollen täglich in den Online-Radelkalender eingetragen
werden, damit ein kontinuierlicher Vergleich der Teams und Kommunen möglich ist.
Die Eingabefrist für die geradelten Kilometer endet sieben Tage nach dem Ende der Aktion
in Bonn.

Erasmus Praktikum in Innsbruck

Im Rahmen unseres dreiwöchigen Praktikums, dass uns durch das Erasmus+ Programm ermöglicht wurde, hatten wir die Möglichkeit, Einblicke in den Arbeitsalltag der Tirol-Klinik in Innsbruck zu gewinnen. Zu Beginn wurden uns die Abteilung, in der wir eingesetzt waren, sowie die verschiedenen Arbeitsbereiche vorgestellt. Außerdem erhielten wir eine Einführung in das verwendete Computerprogramm zur Dokumentation und Patientenverwaltung.

In den ersten Tagen bestand unsere Hauptaufgabe darin, die Abläufe zu beobachten, Fragen zu stellen und uns mit den Tätigkeiten des medizinischen Personals vertraut zu machen. Nach kurzer Zeit durften wir bereits erste einfache Aufgaben übernehmen und das Team unterstützen. Dazu gehörte unter anderem die Assistenz bei Blutentnahmen.

Im weiteren Verlauf unseres Praktikums konnten wir zunehmend selbstständig arbeiten und übernahmen verschiedene Aufgaben. Dazu zählten das Empfangen von Patienten, Blutentnahmen sowie das Messen von Größe und Gewicht. Außerdem waren wir an der Dokumentation von Patientendaten beteiligt, kümmerten uns um den Versand von Laborproben und unterstützten bei administrativen Tätigkeiten.

 

Nach etwa eineinhalb Wochen wechselten wir die Abteilungen, sodass jede von uns sowohl die Innere Medizin als auch die Neurologie kennenlernen konnte.

 

In der Neurologie lernten wir neue Aufgabenbereiche kennen, insbesondere im Zusammenhang mit EEG-Untersuchungen. Wir waren an der Vorbereitung und dem Anlegen von EEG-Hauben und Elektroden beteiligt und halfen bei der Vor- und Nachbereitung der Behandlungsräume. Zudem durften wir bei EEG-Aufzeichnungen zuschauen und im Anschluss Fragen stellen, um die Abläufe besser zu verstehen.

 

Darüber hinaus hörten wir uns einen Vortrag zum Thema Epilepsie an, wodurch wir unser theoretisches Wissen erweitern konnten. Wir verbrachten auch Zeit im Monitoring-Bereich, in dem Patienten rund um die Uhr überwacht werden. Außerdem waren wir auf der Station tätig, wo wir zum Beispiel Vitalwerte kontrollierten. Ein besonderes Highlight war der Einblick in die Intensivstation, wo wir bei der Durchführung eines EEGs assistieren durften.

 

Zudem war die Stadt sehr schön und es gab auch außerhalb der Arbeit viel zu sehen und zu unternehmen. Die Menschen vor Ort waren sehr freundlich und offen, was unseren Aufenthalt zusätzlich bereichert hat.

Es war toll, den Klinikalltag in so einem großen Haus hautnah mitzuerleben. Wir lernten jeden Tag dazu, unterstützen uns gegenseitig und habe die Zeit in dieser schönen Stadt sehr genossen.

Insgesamt war das Praktikum eine sehr wertvolle Erfahrung für uns. Wir konnten sowohl unsere praktischen als auch sozialen Fähigkeiten und Kompetenzen verbessern, und haben einen realistischen Einblick in den Berufsalltag im Krankenhaus erhalten. Besonders gefallen hat uns die Zusammenarbeit im Team sowie der Kontakt mit den Patienten. Eine Erfahrung, die uns als angehende MFAs sehr bereichert hat.

Indien im Klassenzimmer

Im Rahmen des Projekts „Europa macht Schule“ des DAAD (in Kooperation mit dem Standortteam der Universität Bonn) war Kevin Fernandes im März zweimal zu Gast am LEB. Im Kurs „Intercultural Competence in English“ des Wirtschaftsgymnasiums haben wir uns mit Vorurteilen und Stereotypen beschäftigt – und gemerkt, wie schnell man in Schubladen denkt.

Ein echtes Highlight: der Vergleich zwischen indischer und deutscher Kultur. Dabei ging es auch um Vadas – knusprig frittierte Snacks aus Linsen, außen crunchy, innen weich und würzig, oft ringförmig wie ein Donut… aber eben herzhaft statt süß.

Die Frage „Sweet vadas or savory donut?“ hat gezeigt, wie unterschiedlich Perspektiven sein können – und wie spannend es ist, den eigenen Blick zu hinterfragen.

Fazit: Mehr Offenheit, mehr Verständnis – und definitiv Lust auf neue Kulturen!

Andrea Hartkopf

Besuch im BASA Museum

Der ICE Kurs des Wirtschaftsgymnasiums hat heute 18.02. eine spannende Führung durch das Depot und die aktuelle Ausstellung im BASA Museum genossen. Keiner hätte zuvor vermutet was sich hinter der Fassade an der Oxfordstraße, an der wir schon so viele Male vorbeigefahren oder gelaufen sind, wirklich verbirgt.

Wir konnten unterschiedliche Masken, Speere und sogar Vodoopuppen bestaunen. Der Wert der unvermutet großen Sammlung lässt sich nicht wirklich im EURO bemessen, die kulturellen Schätze sind in jedem Fall beeindruckend.

Die Führung mit Maya Saupe Morocho war unterhaltsam und aufklärend zugleich, weil sie einfühlsam und offen mit den Lernenden umgehen konnte. Es gab Fragen wie „Sollen Ausstellungsstücke wieder an die ursprünglichen Kulturen zurück gegeben werden?“ oder „Wie alt und wertvoll sind die ältesten Stücke der Sammlung?“ und dazu ehrliche und interessante Antworten.

Fazit: dieses Museum ist wirklich einen Besuch wert, auch wenn man sich mal zum gemeinsamen Lernen treffen möchte ist das in dem gemütlichen Ausstellungsraum möglich.

Globale Herausforderungen – Aufgaben und Arbeit der UN weltweit

Die Oberstufenklasse angehender Immobilienkaufleute besuchte vor den Weihnachtsferien den UN Campus in Bonn.  Herr Harald Ganns, Ambassador ret. und Senor Advisor verschaffte der IM23a zunächst einen Überblick über das komplexe System der Vereinten Nationen, das viel mehr als die in der Öffentlichkeit bekannten Hauptorgane, wie z. B. Generalversammlung, Sicherheitsrat, Wirtschafts- und Sozialrat oder den Internationalen Gerichtshof umfasst.

Anschaulich stellte Herr Ganns die Vielfalt der weltweiten Blauhelmeinsätze anhand von konkreten Beispielen dar. Im weiteren Verlauf seines Vortrages ging er auf den Klimawandel und die damit einhergehende Zunahme der Anzahl an Klimaflüchtlingen sowie Flucht und Vertreibung  allgemein ein. Das UN WFP (World Food Programme) ist die weltweit größte Organisation zur Bekämpfung von Hunger und zur Verbesserung der Ernährungsgrundlagen.

Die globalen 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030, die 2015 von der UN verabschiedet wurde, sind ein umfassender Plan zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung und zur Bekämpfung von Armut und Ungleichgewicht weltweit.  Vielen Dank an den UN-Besuchsdienst und insbesondere an Herrn Ganns für den interessanten und informativen Vortrag!

Angehende Immobilienkaufleute besuchen die Ausstellung WEtransForm in der Bundeskunsthalle

Kurz vor den Weihnachtsferien nahm die Mittelstufenklasse angehender Immobilienkaufleute in der Bundeskunsthalle an einer Führung von Frau Dr. Gün zur Ausstellung WEtransFORM teil. Ein Schwerpunkt dieser Ausstellung stellt die nachhaltige Architektur und Stadtentwicklung in Europa dar. Zukünftiges Bauen muss die Stärkung der Klimaresilienz, die Förderung der Biodiversität, das Üben der Menschen in Genügsamkeit, die Revitalisierung des Bestandes und das Wagen des Experimentierens im Blick  haben.

Frau Dr. Gün stellte konkrete Beispiele hierzu anhand von nachhaltigen Baumaterialien wie z. B. Flachs, Pilzen, Flechten dar, erläuterte Recycling-Projekte in den Niederlanden zur Gewinnung von Baustoffen sowie Stadtentwicklungsmöglichkeiten am Beispiel von Barcelona. Alles in allem war dies ein inspirierender Besuch, der einen guten Einstieg in das bevorstehende Lernfeld „Bauprojekte“ und eine wertvolle Basis für die Studienfahrt im Mai nach Rotterdam zum Thema „Nachhaltiges Bauen und Wohnen“ darstellt. Beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen der IM24a konnten Eindrücke vom Vormittag ausgetauscht und diskutiert werden.

Erfahrungsbericht – Auslandspraktikum auf Teneriffa im Oktober 2025 in der Zahnarztpraxis von Dr. Dr. Kestel

Im Oktober 2025 hatte ich die Möglichkeit, ein dreiwöchiges Auslandspraktikum auf
Teneriffa zu absolvieren – in der renommierten Zahnarztpraxis von Dr. Dr. Kestel. Es war
nicht nur eine fachlich äußerst bereichernde Zeit, sondern auch eine wertvolle persönliche
Erfahrung, die mich sowohl beruflich als auch menschlich weitergebracht hat.

Erasmus Dr KestelErster Eindruck und Ankommen
Schon am ersten Praktikums Tag wurde ich sehr herzlich in der Praxis aufgenommen. Die
moderne Ausstattung, das internationale Team und die entspannte, aber professionelle
Atmosphäre haben mir direkt ein gutes Gefühl gegeben. Dr. Dr. Kestel nahm sich Zeit, mir die Praxisabläufe zu erklären und mir die verschiedenen Behandlungszimmer, Geräte und Materialien zu zeigen. Obwohl ich zunächst etwas nervös war, hat sich diese Unsicherheit schnell gelegt.

Aufgabenbereich und Einblicke in einem Praxisalltag
Während des Praktikums durfte ich in nahezu alle Bereiche der Zahnmedizin hineinschnuppern. Dazu gehörten:
• Assistenz bei konservierenden und prothetischen Behandlungen
• Vorbereitung und Desinfektion vom Behandlungszimmer
• Einblicke in Implantologie, und ästhetische Zahnmedizin
Besonders spannend fand ich, wie international die Patientenstruktur war. Viele Urlauber, aber auch Einheimische und Langzeitresidenten kamen täglich in die Praxis. Dadurch konnte ich nicht nur fachlich viel lernen, sondern auch meine Sprachkenntnisse in Englisch und Spanisch verbessern.
Arbeiten mit Dr. Dr. Kestel
Dr. Dr. Kestel ist ein sehr geduldiger, kompetenter und humorvoller Zahnarzt, der es schafft, auch komplexe Zusammenhänge verständlich zu erklären. Er bezog mich aktiv in den Praxisalltag ein und hat mich immer wieder motiviert, Fragen zu stellen und mich weiterzuentwickeln. Besonders beeindruckt hat mich seine Präzision bei chirurgischen Eingriffen sowie sein respektvoller Umgang mit den Patienten.

Leben auf Teneriffa
Neben der Arbeit blieb zum Glück genug Zeit, die Insel zu erkunden. Die warmen  Temperaturen im Oktober, die schwarzen Sandstrände und die beeindruckende Natur – vor allem rund um den Teide – haben meinen Aufenthalt unvergesslich gemacht.
Besonders nach einem intensiven Praxistag war es schön, den Sonnenuntergang am Meer zu genießen oder durch kleine Küstenstädte zu schlendern.

Was ich aus dem Praktikum mitnehme
Das Auslandspraktikum hat mir nicht nur fachlich sehr viel gebracht, sondern meine beruflichen Pläne bestätigt. Ich habe:
• mehr Sicherheit in der Behandlungsassistenz gewonnen
• neue Behandlungsmethoden kennengelernt
• meine Sprachkenntnisse verbessert
• meine Selbstständigkeit gestärkt
• Einblick in ein internationales Arbeitsumfeld erhalten
Ich bin sehr dankbar für die Erfahrungen, die herzliche Aufnahme im Team und die die
Möglichkeit, eine Zeit lang auf Teneriffa zu leben und zu lernen.

An alle Vollblut–Helden! –

Heute einfach mal ein Leben gerettet“ – Ich bei der Blutspende!

Ein herzliches Dankeschön gilt alt unseren Schülerinnen und Schülern, die am vergangenen Mittwoch zur Blutspende gekommen sind.

In Zahlen:

am 10.12.25 sind 68 Blutspender*innen erschienen, davon spendeten 33  zum 1. x ihr Blut.

Auch zur Stammzellentypisierung – auch unter 18 Jahren möglich – sind viele Schülerinnen und Schüler gekommen. Wir sind begeistert von so einem großen ehrenamtlichen Engagement an unserer Schule und sagen:

Herzlichen DANK!

… ein hoch engagiertes Team vom DRK wartet auf SpendewilligeDer erste Blutspender an diesem Tag …
… für Vollblut-Heldenzur Stärkung vor der Spende
… es kann losgehen, die Räume sind vorbereitet
Sie finden mehr Informationen rund um die Blutspende auf der Seite des DRK West.
… für die Zeit danach, zum Ausruhen

E. Lönnies

 

 

 

Erasmus-Praktikum in einer MKG- Praxis auf Teneriffa

Über eine Bekannte habe ich von der Möglichkeit eines Erasmus- Praktikums erfahren und nach ihren begeisterten Schilderungen wusste ich sofort, dass ich das auch sehr gerne ausprobieren würde.

Nach meinem Abitur hatte ich durch ein Working Holiday Visa schon einmal das Leben im Ausland (Neuseeland) kennenlernen dürfen.

Der Aufenthalt dort ohne Famile und Freunde hat mir gezeigt, dass es zwar etwas Mut und Überwindung erfordert, sich auf eine fremde Umgebung und unbekannte Menschen einzulassen, es aber den eigenen Horizont sehr erweitert.

Besonders das Kennenlernen von verschiedenen Menschen aus aller Welt mit ihren Erfahrungen und Perspektiven habe ich sehr zu schätzen gelernt.

Daher machte ich den ersten Schritt, mich bei meiner Berufsschule zu erkundigen, ob auch für mich das Erasmus- Projekt dieses Schuljahr realisiert werden könnte.

Eine positive Antwort kam recht schnell und auch mein Chef gab mir sein Einverständnis.

Nun hieß es, mich auf die Suche nach einer geeigneten Praxis zu machen und schon bald stieß ich auf eine deutsche MKG-Praxis auf Teneriffa, deren Team auf mich einen sehr sympathischen Eindruck machte. Also schrieb ich in den folgenden Tagen eine Initiativbewerbung und drückte die Daumen, dass es funktionieren würde. Und tatsächlich: ich bekam die Zusage.

Bevor es losgehen konnte, gab es noch einige organisatorische Dinge zu klären – die Unterkunft und die Flüge mussten gebucht und die Erasmus-Unterlagen ausgefüllt werden.

Ich erfuhr von einer Mitschülerin, dass sie mich begleiten würde.

Wir suchten eine gemeinsame Unterkunft, die wir uns für die Zeit teilen wollten.

Die ersten Tage auf Teneriffa nutzten wir, um das gesamte Team und die Praxisabläufe kennenzulernen.

Schon bald konnten wir auch selbstständig Arbeiten erledigen und somit das Team unterstützen.

Unter anderem haben wir bei einigen Operationen assistiert, Alginat angemischt und Trays vorbereitet.

Anfangs war ich sehr nervös, da ich nie Spanisch in der Schule gelernt hatte und mir nur einen kleinen Wortschatz angeeignet hatte. Aber unser Team war so nett und hilfsbereit, dass wir uns bei Verständigungsproblemen auf Englisch, Deutsch oder notfalls mit Händen und Füßen verständigen konnten.

Vor allem den Patientenkontakt habe ich in Spanien von einer ganz anderen Seite kennengelernt. Hier auf Teneriffa

-vielleicht auch, weil wir auf einer Insel waren- war vieles deutlich persönlicher.

Die Patienten wurden mit Vornamen aufgerufen und zur Begrüßung gab es meist eine Umarmung – ein großer kultureller Unterschied zu Deutschland.

Die Nachmittage und Wochenenden nutzten wir, um die Insel besser kennenzulernen. So ging es nach Santa Cruz, La Orotava, Adeje und viele andere schöne Orte auf der Insel. Das Wetter und die Temperaturen zeigten sich die meiste Zeit von ihrer besten Seite, sodass ich sogar einen Surfkurs machen konnte.

Ich lernte dort durch Zufall eine große Freundesgruppe, gemischt aus allen EU-Ländern, kennen. So verbrachten wir Abende gemeinsam am Strand, picknickten oder gingen zum Yoga.

Ich habe auf Teneriffa noch einmal gemerkt wie wichtig Weltsprachen sind, um sich miteinander verständigen zu können und plane, mich im kommenden Jahr für einen Spanisch-Kurs anzumelden.

Zudem habe ich gemerkt, wie glücklich wir uns schätzen können durch die EU ein so einfaches Reisen innerhalb Europas ermöglicht zu bekommen. Wir konnten ohne großen Aufwand die Grenzkontrollen  passieren oder ohne Währungstausch nach Teneriffa einreisen.

So ging eine wirklich schöne Zeit sehr schnell zu Ende. Ich kann jedem nur empfehlen, die Chance eines Erasmus- Austausches für sich zu nutzen und hoffentlich eine ähnlich schöne Erfahrung zu machen:)

 

Marie Tenschert

Mein Auslandspraktikum in Dublin

ein Foto der Gruppe der Klassen WGY 23a/b, die im Sommer ein dreiwöchiges Praktikum in Dublin gemacht hatVom 29. Juni bis zum 18. Juli 2025 hatte ich die großartige Gelegenheit, ein Auslandspraktikum in Dublin, Irland zu machen. Ich wollte mit diesem Praktikum nicht nur meine Englischkenntnisse verbessern, sondern auch neue Erfahrungen im Ausland sammeln. Mein Praktikumsplatz war in einem Buchladen namens „International Books“, ein kleiner Laden in der Mitte von Dublin.

Die Arbeit dort hat mir sehr gut gefallen. Ich durfte an der Kasse arbeiten, beim Einsortieren neuer Bücher helfen, Kunden beraten und anrufen. Außerdem durfte ich online Bestellungen bearbeiten und verpacken. Besonders interessant war, dass ich täglich mit Kunden aus verschiedenen Ländern in Kontakt kam und dadurch täglich mein Englisch anwenden und verbessern konnte. Das Team im Buchladen war sehr freundlich, hilfsbereit und hat mir alles über die Arbeit in einem Buchladen gezeigt. Ich fühlte mich schnell als ein Teil des Teams.

Während meines Aufenthalts lebte ich bei einer Gastfamilie, die mich ebenfalls sehr freundlich aufgenommen hat. Ich hatte ein eigenes Zimmer und habe jeden Tag Abendessen bekommen. Abends haben wir oft gemeinsam gegessen und über den Praktikumsplatz und das Leben in Irland gesprochen. So konnte ich durch die Gastfamilie auch viel über die irische Kultur lernen.

In meiner Freizeit habe ich Dublin und die Umgebung erkundet und Sehenswürdigkeiten wie das Trinity College, den St. Stephen’s Green Park oder die Temple Bar gesehen. Besonders beeindruckend fand ich die Klippen von Howth, von wo aus man eine tolle Aussicht auf die irische Küste hat.

Insgesamt war das Auslandspraktikum eine unvergessliche und sehr bereichernde Erfahrung. Ich habe nicht nur viel über den Beruf und den Buchhandel gelernt, sondern auch sprachlich viel dazu gelernt. Ich würde jedem empfehlen, eine solche Möglichkeit zu nutzen.

Amy Fey