Großartige Abschlussfeier bei heißem Sommerwetter:

Feierlicher Abi-Ball im Wirtschaftsgymnasium
Am 18. Juni war es endlich wieder so weit: Nachdem Corona-bedingt zwei Jahre lang eine Abschlussfeier unserer Abiturientinnen und Abiturienten nur in kleinerem Rahmen auf dem Außengelände des LEB möglich war, konnte in diesem Sommer die Übergabe der Abiturzeugnisse endlich wieder bei einem gewohnt festlichen Abiturball erfolgen.

Im Anschluss an einen von den AbiturientInnen selbst gestalteten ökumenischen Dankgottesdienst wurden im festlich geschmückten Saal der Kaiserhalle in Bornheim die zum Teil ausgezeichneten Leistungen der Schülerinnen und Schüler gewürdigt. Neben einigen Einser-Abiturleistungen konnte der Jahrgangsbesten sogar zu dem hervorragenden Notendurchschnitt von 1,0 gratuliert werden. So wurde die diesjährige Abschlussfeier von allen Beteiligten als ein sehr schöner und würdiger Abschluss der dreijährigen Gymnasialzeit im Wirtschaftsgymnasium des LEB empfunden

Die Stimmung war fröhlich, die freudige Erwartung groß und das Wetter spielte auch mit: Bei schönstem Sonnenschein trafen nach und nach die festlich gekleideten AbiturientInnen mit ihren Eltern und Angehörigen vor der Versöhnungskirche in Bornheim ein, um mit einem sehr stimmungsvollen Dankgottesdienst diesen besonderen Tag einzuleiten. Und auch die meisten Lehrerinnen und Lehrer, die die SchülerInnen zum Abitur begleitet hatten, ließen es sich an diesem Samstag nicht nehmen, an dieser feierlichen Veranstaltung und dem anschließenden Abi-Ball in der Bornheimer Kaiserhalle teilzunehmen, um den AbiturientInnen Respekt und Anerkennung für die ja unter ganz besonders schwierigen Rahmenbedingungen erbrachten Leistungen zu zollen.

Festlicher Abi-Ball

Zu Beginn der eigentlichen Feier begrüßte der Schulleiter des LEB, Herr Oberstudiendirektor Kampmann, die Abschlussklassen mit ihren Gästen und ging in einer kurzen Ansprache auf die besonderen Herausforderungen ein, die die SchülerInnen dieses Abiturjahrganges zu bewältigen hatten. Einen besonderen Akzent legte er auf das Thema Digitalisierung, das die SchülerInnen ja nicht nur in dieser Zeit der Pandemie, sondern auch zukünftig als wichtige Herausforderung begleiten werde.

Anschließend ließen die jeweiligen Klassenlehrer der beiden Abiturklassen, Dr. Rüdiger Johannkemper und Nino Meurer, die drei zurückliegenden Jahre Revue passieren und bestärkten in Ihren Reden die SchülerInnen, besonders stolz auf Ihre Leistungen zu sein und sich nicht einreden zu lassen, dieser Jahrgang habe als ein „Corona-Jahrgang“ weniger geleistet oder weniger Wissen erworben als frühere Jahrgänge. Zum einen sorge ja das Zentralabitur für einen nachvollziehbaren, gleichen Leistungsmaßstab, zum anderen sei es ja durch die Phase des Distanzunterrichts gerade besonders herausfordernd gewesen, sich auch selber immer wieder zu guten Leistungen anzuspornen, was vielleicht sogar eine noch größere Leistungsbereitschaft erfordert habe als in „normalen“ Jahren.

Schließlich ließen es sich auch VertreterInnen beider Klassen nicht nehmen, in einem Rückblick aus Sicht der SchülerInnen auf ihre Schulzeit am LEB an besondere Ereignisse (wie das Seminar „Lerntechniken“ in Walberberg zu Beginn der Jahrgangsstufe 11) zu erinnern und sich ganz herzlich für die intensive Unterstützung durch ihre Lehrerinnen und Lehrer auf dem Weg zum Abitur und in der Abi-Phase zu bedanken.

Offizieller Höhepunkt:
Ausgabe der Abiturzeugnisse und Ehrung der Klassenbesten

Beim offiziellen Höhepunkt, der Ausgabe der Abiturzeugnisse, erhielten dann alle Schülerinnen und Schüler einzeln Ihre Abiturzeugnisse zu einer von jedem individuell gewählten Musiksequenz. Innerhalb von drei Jahren haben damit auch die AbsolventInnen dieses Jahrganges unserer gymnasialen Oberstufe eine vollwertige allgemeine Hochschulreife (Vollabitur) sowie zusätzlich berufliche Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten im Bereich Wirtschaft und Verwaltung erlangt. Dies berechtigt sie nun zum Studium aller Fächer und Fachrichtungen an sämtlichen Universitäten und Hochschulen und schafft zudem die bestmögliche Voraussetzung für den Einstieg in eine gehobene kaufmännische Ausbildung oder den Eintritt in den gehobenen Dienst der öffentlichen Verwaltung.

Eine besondere Auszeichnung wurde abschließend jeweils den Klassenbesten dieses Jahrganges in Form einer Anerkennungsurkunde und eines Geschenkgutscheins zuteil. Auch unter den schwierigen Rahmenbedingungen dieses Jahrganges hatten nämlich wieder einige Schülerinnen und Schüler ihr Abitur am LEB mit einem „Einser-Schnitt“ bestanden. Dabei lobte der Bildungsgangleiter des Wirtschaftsgymnasiums, Herr Dr. Johannkemper, bei der Auszeichnung der jeweiligen Klassenbesten, Leonie Henges (Klasse WGY 13 A) sowie Gazalla Mahmod (Klasse WGY 13 B), deren herausragende Leistungen, die sich nicht nur im fachlichen Bereich, sondern angesichts der besonderen Herausforderungen dieser Zeit auch im mentalen Bereich in einer Kombination aus Begabung, Fleiß und Durchhaltevermögen gezeigt hätten. Bei der Jahrgangsbesten Leonie Henges, die sogar die Maximalnote von 1,0 erreicht hatte, betonte Herr Dr. Johannkemper, dass hier die herausragenden Leistungen zudem mit einem ganz vorbildlichen Sozialverhalten und großem Engagement für die MitschülerInnen der Jahrgangsstufe verbunden gewesen sei, was sich z.B. bei der (fachlichen) Unterstützung zahlreicher SchülerInnen genauso gezeigt habe wie bei der Organisation des Abi-Balls.

Abschließend richtete dann der Bildungsgangleiter an alle AbiturientInnen noch den Wunsch: „Lasst ‘mal wieder etwas von Euch hören! Insbesondere Eure Klassenlehrer, aber sicher auch die übrigen Fachlehrerinnen und Fachlehrer würden sich freuen, vielleicht in einigen Jahren von dem einen oder der anderen zu hören, wie es Euch ergangen ist, was aus Euch geworden ist. Möglicherweise könnt Ihr dann ja auch von einer ganz steilen beruflichen Karriere berichten, für die Ihr hier am Wirtschaftsgymnasium des Ludwig-Erhard-Berufskollegs Euren Grundstein gelegt habt.“

Schließlich wurde der offizielle Teil mit der Eröffnung eines großen Buffets abgerundet, was neben der Stärkung an den kulinarischen Köstlichkeiten auch Gelegenheit zu vielen Gesprächen der SchülerInnen und deren Eltern mit den Lehrern gab.

„Schule zum Wohlfühlen“ mit viel Unterstützung

Dabei betonten viele SchülerInnen immer wieder, dass insbesondere die intensive persönliche Betreuung und Unterstützung durch die Lehrerinnen und Lehrer des LEB ein ganz wichtiger Faktor gewesen sei, der (neben den eigenen Anstrengungen und Begabungen) die zum Teil hervorragenden Abschlüsse ermöglich habe. Zum einen sei dies der Tatsache geschuldet, dass über die gesamten drei Jahre der gymnasialen Oberstufe aufgrund des Klassen- und Klassenlehrerprinzips eine sehr vertraute und persönlich Begleitung in einer Klassengemeinschaft möglich gewesen sei. Zum anderen sei der engagierte individuelle Einsatz der LehrerInnen für Ihre SchülerInnen außergewöhnlich gewesen.

Auch die kurz vor Beginn der Pandemie am LEB durchgeführte Qualitätsanalyse auf der Grundlage des vom Ministerium für Schule und Bildung NRW entwickelten Qualitätstableaus hatte nach umfassender Bestandsaufnahme unserer Schule u.a. die „hervorragende Atmosphäre durch einen wertschätzenden Umgang mit den Schülerinnen und Schülern sowie engagiertes Miteinander des Kollegiums“ als eine ganz besondere Stärke des LEB ausdrücklich gelobt und damit gewissermaßen „amtlich bestätigt“. Dieses vertrauensvolle Miteinander hat sich nun auch gerade in der herausfordernden Zeit der Pandemie bewährt.

Wir wünschen allen unseren diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten viel Glück und Erfolg auf ihrem weiteren beruflichen und privaten Lebensweg.

Autor: Annette Deppe,

deppe(at)leb-bonn.de