Der Vizepräsident der Steuerberaterkammer Köln, Herr StB/vBP Dipl.-Kfm. Peter vom Stein, Wermelskirchen, der für den Bereich Aus- und Fortbildung zuständige Geschäftsführer der Steuerberaterkammer Köln, Herr Timo Wiggershaus und der Stellvertretende Schulleiter des Ludwig-Erhard-Berufskollegs, Herr StD` Anton Botz, beglückwünschten die Absolventen/-Innen zum erfolgreichen Abschluss ihrer praktischen und schulischen Ausbildung.
Die Vertreter der Steuerberaterkammer Köln verwiesen im Rahmen Ihrer Ansprachen auf die sehr guten Berufsaussichten. Der Umfang und die Kompliziertheit des Steuerrechts benötigt qualifizierte Mitarbeiter, die die Mandanten bei der Erstellung von Steuererklärungen, Finanz- und Lohnbuchhaltungen und bei betriebswirtschaftlichen Fragestellungen unterstützen können.
Herr vom Stein führte an, dass es jährlich mangels entsprechender Qualifikationen unbesetzte Ausbildungsstellen gäbe. Dabei biete der Beruf sehr gute Karrieremöglichkeiten für junge Menschen, die Freude am Umgang mit Zahlen und Menschen haben.
Die ehemaligen Auszubildenden Sarah Fölsche und Patricia Embgenbroich betonten in Ihrer Dankesrede die Vielseitigkeit der Ausbildung. Dieser Beruf sei alles andere als ein trockener Beruf.
Bei der Sommerprüfung 2016 lag die Bestehens-Quote im Kammerbezirk bei 81,6 %, regional für die Prüflinge des Ludwig-Erhard-Berufskollegs in Bonn sogar bei 87,5 %!
Zum Abschluss der Veranstaltung lud die Steuerberaterkammer Köln zu einem Umtrunk ein. So konnten sich die Absolventen von den Fachlehrkräften des LEB, von den Dozenten des berufsbegleitenden Unterrichts und von ihren Mitstreitern mit Gesprächen über die vergangenen drei bzw. 2 ½ Jahre der Ausbildung und den Zukunftsplänen feierlich verabschieden.
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Die Fotos entstanden während der Zeugnisvergabe und im Anschluss während des geselligen Beisammenseins.
Die Fachkollegen der Steuerabteilung wünschen allen Auszubildenden viel Erfolg im zukünftigen beruflichen und privaten Werdegang!
An dieser Stelle auch ein besonderer Dank an die Steuerberaterkammer Köln und den Kanzleien für die sehr gute Zusammenarbeit in den vergangenen drei Jahren!
Karin Schüller

Im Juni 2016 erhielten die Auszubildenden des Einstellungsjahrganges 2013 im Rahmen einer Feierstunde im UNI-Club in Bonn ihr Kammerzeugnis und empfingen aus den Händen ihrer Klassenlehrer/-innen ihr Berufsschulabschlusszeugnis als Beleg für ihre Arbeit der letzten drei bzw. 2 ½ Schuljahre.



Das Ludwig-Erhard-Berufskolleg plant mit der Türkei als assoziiertem Partner ein EU-Projekt (Leonardo da Vinci). Auszubildende zur Medizinischen und Zahnmedizinischen Fachangestellten können in der Türkei ein Ausbildungspraktikum absolvieren. Ein großes privates Krankenhaus in Antalya, das in enger Zusammenarbeit mit vier weiteren Krankenhäusern steht, hat Interesse bekundet und steht als Projektpartner zur Verfügung.









Auslandsaufenthalte während der beruflichen Ausbildung bieten eine hervorragende Möglichkeit, internationale Berufserfahrungen zu erwerben, die immer häufiger Teil des beruflichen Anforderungsprofils sind. Im April 2018 konnte erstmalig eine Schülerin des Ludwig-Erhard-Berufskollegs aus Bonn ein zweiwöchiges Praktikum in den Tirol Kliniken in Innsbruck absolvieren.
Nachfolgend der Erfahrungsbericht der Praktikantin Pia Becker:
Ein weiterer Unterschied betrifft die Ausbildung zur MFA. In Österreich muss man für die Ausbildung bezahlen und sie dauert nicht so lange wie in Deutschland. Man kann sich verschiedene Module aussuchen und sich somit direkt in der Ausbildung „spezialisieren“. Grundsätzlich nehmen die MFA´s dort auch kein Blut ab, wenn sie nicht dafür einen bestimmten Kurs belegt haben.


Während auch in diesem Jahr ein Teil der Praktika über das Deutsch-Französische-Jugendwerk gefördert wurde, wurden andere Schüler von dem EU-Förderprogramm „Leonardo da Vinci“ auf die Reise geschickt, berichtet die EU-Koordinatorin des LEB Frau Schulze Wischeler. Dieses unterstützt die Praktikanten aber nicht nur finanziell, sondern nach erfolgreichem Praktikum auch durch eine herausgehobene „Praktikumsbescheinigung“, dem europäischen Mobilitätspass. Dieser dokumentiert die Auslandstätigkeit inhaltlich verbindlich und attestiert den Auszubildenden die erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen. Er wird gemeinsam von dem entsendenden Berufskolleg und dem ausländischen Praktikumsbetrieb ausgestellt. Das Zertifikat gilt als Türöffner für das Lernen und Arbeiten in Europa und ist ein Plus bei den anstehenden Bewerbungen im In- und Ausland.
Am 16. Mai, dem letzten Schultag vor Beginn der schriftlichen Prüfungen wurden den Auszubildenden die EU-Mobilitätszertifikate in einer Feierstunde durch den Schulleiter, Herrn Friedrich Kampmann, überreicht.




