![]() | Frau Güngör und Frau Meurer waren vom 16.- 20. Januar zu einem vorbereitenden Besuch in Antalya. Sie wurden vom Projektpartner mit überwältigender Freundlichkeit empfangen. Frau Güngör und Frau Meurer konnten die Aufnahme unserer Auszubildenden als Praktikantinnen fest vereinbaren. Nun steht das Einreichen des Leonardo-Projektantrags für unsere Schülerinnen an. Alle Beteiligten freuen sich auf eine erfolgreiche Verwirklichung des Projektes. Der Termin für 2012 steht bereits fest. Im Zeitraum vom 10. bis 30. September 2012 sollen 5 MFAs und 1 ZFA im Anatoli Krankenhaus in Antalya ihr Ausbildungspraktikum absolvieren. Dieses Krankenhaus behandelt in großem Umfang Touristen. Viele Ärzte und Assistentinnen sprechen daher sehr gut deutsch. |
![]() | Die Schülerinnen werden in der historischen Altstadt von Antalya in dem kleinen, sehr hübschen Hotel La Paloma mit Pool ca. 15 Minuten Fußweg vom Krankenhaus entfernt wohnen. Dieses Hotel wird von einem älteren Ehepaar geführt. Der geplante Zeitraum für 2013 und 2014 wird jeweils März bis Mai sein, genaue Termine stehen noch nicht fest. Es können sich für dieses interessante Auslandsprojekt an einem wunderschönen Ort noch Interessentinnen melden. Barbara Meurer Interessentinnen wenden sich bitte an: Frau Meurer (Bildungsgangleiterin Zahnmedizinische Fachangestellte), b.meurer@leb-bonn.de Frau Rüfereck (Bildungsgangleiterin Medizinische Fachangestellte), ariane.ruefereck@leb-bonn.de Frau Grewe-Falke (EU-Beauftragte), grewe-falke@leb-bonn.de Frau Schulze Wischeler-Heep (EU-Beauftragte), schulze.wischeler-heep@leb-bonn.de |
Auslandspraktikum für MFAs und ZFAs in Antalya
Praktikum in Antalya für Medizinische Fachangestellte und Zahnmedizinische Fachangestellte
Das Ludwig-Erhard-Berufskolleg plant mit der Türkei als assoziiertem Partner ein EU-Projekt (Leonardo da Vinci). Auszubildende zur Medizinischen und Zahnmedizinischen Fachangestellten können in der Türkei ein Ausbildungspraktikum absolvieren. Ein großes privates Krankenhaus in Antalya, das in enger Zusammenarbeit mit vier weiteren Krankenhäusern steht, hat Interesse bekundet und steht als Projektpartner zur Verfügung.











Auslandsaufenthalte während der beruflichen Ausbildung bieten eine hervorragende Möglichkeit, internationale Berufserfahrungen zu erwerben, die immer häufiger Teil des beruflichen Anforderungsprofils sind. Im April 2018 konnte erstmalig eine Schülerin des Ludwig-Erhard-Berufskollegs aus Bonn ein zweiwöchiges Praktikum in den Tirol Kliniken in Innsbruck absolvieren.
Nachfolgend der Erfahrungsbericht der Praktikantin Pia Becker:
Ein weiterer Unterschied betrifft die Ausbildung zur MFA. In Österreich muss man für die Ausbildung bezahlen und sie dauert nicht so lange wie in Deutschland. Man kann sich verschiedene Module aussuchen und sich somit direkt in der Ausbildung „spezialisieren“. Grundsätzlich nehmen die MFA´s dort auch kein Blut ab, wenn sie nicht dafür einen bestimmten Kurs belegt haben.


Während auch in diesem Jahr ein Teil der Praktika über das Deutsch-Französische-Jugendwerk gefördert wurde, wurden andere Schüler von dem EU-Förderprogramm „Leonardo da Vinci“ auf die Reise geschickt, berichtet die EU-Koordinatorin des LEB Frau Schulze Wischeler. Dieses unterstützt die Praktikanten aber nicht nur finanziell, sondern nach erfolgreichem Praktikum auch durch eine herausgehobene „Praktikumsbescheinigung“, dem europäischen Mobilitätspass. Dieser dokumentiert die Auslandstätigkeit inhaltlich verbindlich und attestiert den Auszubildenden die erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen. Er wird gemeinsam von dem entsendenden Berufskolleg und dem ausländischen Praktikumsbetrieb ausgestellt. Das Zertifikat gilt als Türöffner für das Lernen und Arbeiten in Europa und ist ein Plus bei den anstehenden Bewerbungen im In- und Ausland.
Am 16. Mai, dem letzten Schultag vor Beginn der schriftlichen Prüfungen wurden den Auszubildenden die EU-Mobilitätszertifikate in einer Feierstunde durch den Schulleiter, Herrn Friedrich Kampmann, überreicht.






Während meines Praktikums bei der PMPG war ich speziell im Bereich der Steuerberatung eingesetzt. Das Unternehmen bietet außer der Steuerberatung noch Rechts- und Unternehmensberatung an. Während der gesamten Zeit hatte ich eine nette Ansprechpartnerin, die sich, im Wechsel mit anderen Kolleginnen und Kollegen, sehr gut um mich gekümmert hat. Ich erhielt eine umfangreiche Einweisung ins Einkommenssteuerrecht, so z.B. alle Informationen über die Steuerklassen und alle Informationen über Eintragungen und Aufwendungen, die bei der Einkommenssteuererklärung erforderlich oder auch absetzbar sind. Auch erhielt ich detaillierte Ausführungen zu Werbungskosten, Reisekosten etc. Während meiner Zeit des Praktikums war ich hauptsächlich im Bereich der Finanzbuchhaltung eingesetzt. Hier konnte ich schon einige, selbständige Tätigkeiten ausführen. Das Praktikum war ein voller Erfolg! Der Beruf des Steuerfachangestellten und vielleicht später sogar des Steuerberaters wären eine echte Option für mich!