Die ZFA-Klassen sind im September 2019 mit Präsenzunterricht gestartet, haben dann im März 2020 Distanzunterricht mit neuen Formaten kennengelernt, haben Unterricht in geteilten Klassen erlebt, um dann endlich wieder im gewohnten Klassenverband im Präsenzunterricht beschult zu werden. Den Unterricht im Klassenverband haben alle vermisst!
Quarantänemaßnahmen erforderten Rücksichtnahme, gegenseitige Unterstützung war das Gebot der Stunde. Langsam wurde es zur Routine: Testen, Masken tragen, Lüften, … alle Maßnahmen wurden mehr oder weniger geduldig von allen getragen und ertragen. Schwierigkeiten schweißen aber auch zusammen, so dass sich die Disziplin und der Ehrgeiz aller ausgezahlt hat und die Prüflinge mit Stolz auf das erreichte Ziel schauen können.
82 ausgelernte ZFA verlassen das LEB mit sehr guten Perspektiven. Der Beruf der Zahnmedizinische Fachangestellte ist sehr vielseitig und wird stark nachgefragt. Gut ausgebildete ZFA werden gesucht!
Herr Kampmann, Schulleiter des Ludwig-Erhard-Berufskollegs, beglückwünschte die stolzen Absolventinnen/den Absolventen zur bestandenen Abschlussprüfung.
Er bedankte sich bei allen Beteiligten für die engagierte Zusammenarbeit, ohne die ein so erfreuliches Ergebnis in Bonn nicht möglich gewesen wäre.

Im Namen der Zahnärztekammer Nordrhein gratulierte Herr Dr. Sefrin den Absolventinnen/
dem Absolventen sehr herzlich zur bestandenen Abschlussprüfung.
Drei Schülerinnen haben hervorragende Ergebnisse mit der Gesamtnote „Eins“ erzielt. Zwei von ihnen haben die dreijährige Ausbildung sogar um 1 Jahr verkürzt. Herr Dr. Sefrin beglückwünschte die drei „Einser“-Absolventinnen im Namen der Zahnärztekammer und überreichte Blumen für die herausragenden Leistungen.
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Für den Verband medizinischer Fachberufe e. V. wurden von Frau Hannig Glückwünsche ausgerichtet.
Die Bildungsgangleiterin Frau Lönnies betonte in einem kurzen Rückblick, dass alle Kolleginnen und Kollegen in den verschiedenen Ausbildungsphasen sehr gerne mit den Schülerinnen zusammengearbeitet haben und bedankte sich für die Unterstützung und Geduld insbesondere in den schwierigen Zeiten der Ausbildung.
Die Klassen- und Fachlehrerinnen Frau Dr. Sagurna, Frau Dr. Paffenholz, Frau Lönnies, Frau Max und Frau Stader verteilten anschließend die Berufsschulabschlusszeugnisse und überreichten jeweils eine Rose. Die Kammerbriefe wurden von Herrn Dr. Sefrin überreicht.






Lossprechungsfeier nach der Pandemie wieder möglich!


Mithilfe der Erasmus-Mobilitätsprojekte sind neben den Lernenden nun auch die Lehrenden unserer Schule zu Fortbildungszwecken im europäischen Ausland gewesen. Die Fortbildungen „21st Century Skills for Teachers and Students“ und „ICT Tools for a Creative and Collaborative Classroom“ gaben Anregungen und Impulse, wie digitales und nachhaltiges Lernen und Lehren an unserer Schule heute und in der Zukunft gelingen kann.
So wurden verschiedene digitale Tools vorgestellt und ausprobiert, die bereits heute in den Unterricht integriert werden können und den digitalen Austausch in einem vernetzen Klassenzimmer ermöglichen sollen. Aber auch 3D-Brillen und damit zusammenhängende digitale Klassenzimmer wurden erprobt, die sicherlich erst in der Zukunft eine größere Rolle spielen werden.
Nach dem Grübeln über die „Zukunft des Lernens“, boten die Städte Rom, Dublin und Sevilla auch einige kulinarische und kulturelle Attraktionen. Besuche in Museen (z. B. EPIC Museum in Dublin, Kolosseum und Forum Romanum in Rom), gemeinsame Stadtführungen mit den europäischen Kolleg*innen, Bibliotheken (z. B. Trinity College), Shows (z. B. Improvisationstheater) und Restaurants und Pizzerien (z. B. The Church) standen ebenfalls auf dem Programm.
Wertvolle Kenntnisse und Erfahrungen haben wir gewonnen und können jedem Lernenden und Lehrenden nur empfehlen, die Möglichkeiten zu nutzen, die Europa bietet…
Am 18.01.2023 wurde es insgesamt 11 Schülerinnen und Schülern des LEB durch das Projekt „Jump in“ der Bundesagentur für Arbeit in Zusammenarbeit mit der IHK ermöglicht, zwei Betriebe live zu erleben und als mögliche Arbeitgeber für Praktika und/oder Ausbildung kennen zu lernen.
Schülerinnen und Schüler von mehreren Schulen und Berufskollegs wurden morgens an verschiedenen Startpunkten mit Bussen abgeholt und zu unterschiedlichen Unternehmen gefahren. Unser erster Halt war das Unternehmen Rahm Zentrum für Gesundheit GmbH, welches sich hauptsächlich mit dem Bau von Orthesen und Prothesen beschäftigt. Nach einer kurzen Einweisung war es den Schülerinnen und Schülern möglich, selbst einmal eine Prothese auseinander und wieder zusammen zu bauen und ihr eigenes Werkstück mit Hilfe verschiedener Werkzeuge aus einem Stück Metall zu biegen. Neben Berufen im handwerklichen Bereich (u. a. Orthopädietechnik-Mechaniker/in) sucht die Rahm GmbH auch immer wieder nach Auszubildenden im kaufmännischen Bereich (u. a. Kaufmann/-frau im Gesundheitswesen oder Fachinformatiker/in für Systemintegration). Die Schülerinnen und Schüler erlebten das Unternehmen als herzliches Unternehmen mit fast schon familiärem Charakter.
Im Anschluss an diesen Termin brachte uns der Bus zum Familienunternehmen Kuhne Group, welches mittlerweile in dritter Generation geführt wird. Der Junior-Chef persönlich ließ es sich nicht nehmen, uns zu empfangen, uns sein Unternehmen vorzustellen und uns exklusiv eine Betriebsführung zu geben. Bei beiden Unternehmen war es offensichtlich, dass ihnen viel daran gelegen ist, guten Nachwuchs in allen Bereichen zu finden und zu fördern. Bei dem Unternehmen Kuhne Group handelt es sich um Europas führendes Unternehmen im Anlagenbau zur Herstellung von Folien aller Art, welches stetig wächst und dessen Auftragslage mehr als ausgelastet ist. Dies ist mit Sicherheit nicht zuletzt der Verdienst vieler verschiedener Arbeitnehmer der Kuhne Group, die sich alle dem Unternehmen verpflichtet fühlen, ein gutes Zeichen für das Betriebsklima vor Ort. Das Unternehmen bietet gute Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Mechaniker und Elektroniker an, aber auch die Ausbildung zum Kaufmann/-frau für Büromanagement.
Bei beiden Unternehmen war es den Schülerinnen und Schülern möglich, sämtliche Fragen zu stellen, die ihnen unter den Nägeln brannten, wie z. B. „Was verdienen Azubis bei Ihnen in der Ausbildung“; „Wie viele Tage Urlaub gewährt das Unternehmen?“ Oder „Was für Qualifikationen muss ich mitbringen, um mich als Auszubildende/r bei Ihnen zu bewerben?“
Schon einen Monat ist es her, aber die Erinnerungen sind noch frisch – Angelina Dahbi aus der Höheren Handelsschule
In der Woche vom 06. bis zum 12.11.2022 waren wir, 8 Schüler*innen aus der Höheren Handelsschule und dem Wirtschaftsgymnasium, mit Frau Stausberg in den Niederlanden für eine europäische Woche. Die Gastfamilien der Partnerschule Het Baarnsch Lyceum empfingen uns sehr herzlich am Baarner Bahnhof, so dass wir beruhigt mit ihnen nach Hause fahren konnten. Zusammen haben wir uns am selben Tag noch mit unseren Austauschpartnern in einer Snackbar getroffen, um uns besser kennenzulernen. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden.
Montag, 9:00 Uhr, und wir versuchen alle pünktlich zur Schule zu kommen, jedoch anders als gewohnt, statt mit dem Bus oder mit der Bahn fahren wir mit dem Hollandrad zur Schule, wo uns drei verschiedene Workshops erwarten. Im ersten Workshop bemalen wir, nach Delfter Art und um uns besser kennen zu lernen neben unseren Austauschpartner, einen Teller, den wir am Ende mit nach Hause nehmen dürfen. Im zweiten Workshop haben wir die Aufgabe unser Land wie folgt zu beschreiben: die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, Traditionen und Sätze, die man im jeweiligen Land wissen sollte. Im letzten Workshop des Tages geht es um Plastik und Satelliten. Dazu bekommen wir ein Quiz, das wir anhand von Plakaten lösen.
Am Freitag, dem letzten gemeinsamen Tag, stand noch einmal ein Debattiertraining vor dem großen Abschlussabend an. Wir bereiteten zu Hause Essen vor und machten uns schick. Nach dem gemeinsamen Essen ging die Debatte um 19:15 Uhr endlich los…
Vom 19.11 bis zum 21.11 haben Französischschüler aus verschiedenen Klassen des LEB ein verlängertes Wochenende in Paris verbracht.

In der Woche vor den Herbstferien fanden für uns angehende Immobilienkaufleute am Ludwig-Erhard-Berufskolleg spannende Vorträge zum Thema Bauphysik, Klimawandel und Energieeffizienz statt. Die Vortragsreihe wurde eröffnet von Herrn Lars Klitzke, einem selbstständigen Energieberater, der auch an verschiedenen Hochschulen lehrt und uns somit fundiertes Fachwissen vermitteln konnte. Herr Stephan Herpertz, Energieberater der Verbraucherzentrale NRW in Bonn, führte die Vortragsreihe fort und gab detailliertere Einblicke in praxisrelevante Themen.
Die Digitalisierung schreitet an den Schulen immer weiter voran und bringt damit viele Herausforderungen mit sich. Das Lehrerkollegium des LEB nimmt diese Herausforderungen an, weswegen sich beim pädagogischen Tag am 26.10.2022 alles um das Thema „Digitalisierung“ drehte.
Auf „Mission KI“ war die Jahrgangsstufe 13 des Wirtschaftsgymnasiums im Deutschen Museum Bonn unterwegs. Spannung, Spiel und Spaß ermöglichte die Ausstellung zu Künstlicher Intelligenz. Ein Workshop zur Funktion von Neuronalen Netzen rundete die außerschulische Lernerfahrung ab. Fazit: Ein lohnender Besuch und eine gute Ergänzung zum Unterricht.
23 aktiv radelnde LEB-Lehrkräfte haben in den ersten drei Septemberwochen möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückgelegt. Dieses Team ist auf insgesamt 5.104 geradelte Kilometer gekommen, von denen allein unser Sportlehrer, Herr Kaiser, 1.064,5 km erzielt hat. Auf diese Weise haben wir 786 kg CO2 gegenüber einem Verbrennungsmotor eingespart und somit gesund und mit Freude etwas gegen die Klimaerwärmung getan. Von 230 Teams in der Kommune haben wir so den 41. Platz erzielt. Wir bleiben aktiv und im kommenden Schuljahr werden wir das Team beim Stadtradeln Bonn durch weitere LEB-Lehrkräfte und durch unsere große Schülerschaft stärken.