Erasmus Praktikum in Innsbruck
Im Rahmen unseres dreiwöchigen Praktikums, dass uns durch das Erasmus+ Programm ermöglicht wurde, hatten wir die Möglichkeit, Einblicke in den Arbeitsalltag der Tirol-Klinik in Innsbruck zu gewinnen. Zu Beginn wurden uns die Abteilung, in der wir eingesetzt waren, sowie die verschiedenen Arbeitsbereiche vorgestellt. Außerdem erhielten wir eine Einführung in das verwendete Computerprogramm zur Dokumentation und Patientenverwaltung.
In den ersten Tagen bestand unsere Hauptaufgabe darin, die Abläufe zu beobachten, Fragen zu stellen und uns mit den Tätigkeiten des medizinischen Personals vertraut zu machen. Nach kurzer Zeit durften wir bereits erste einfache Aufgaben übernehmen und das Team unterstützen. Dazu gehörte unter anderem die Assistenz bei Blutentnahmen.
Im weiteren Verlauf unseres Praktikums konnten wir zunehmend selbstständig arbeiten und übernahmen verschiedene Aufgaben. Dazu zählten das Empfangen von Patienten, Blutentnahmen sowie das Messen von Größe und Gewicht. Außerdem waren wir an der Dokumentation von Patientendaten beteiligt, kümmerten uns um den Versand von Laborproben und unterstützten bei administrativen Tätigkeiten.
Nach etwa eineinhalb Wochen wechselten wir die Abteilungen, sodass jede von uns sowohl die Innere Medizin als auch die Neurologie kennenlernen konnte.
In der Neurologie lernten wir neue Aufgabenbereiche kennen, insbesondere im Zusammenhang mit EEG-Untersuchungen. Wir waren an der Vorbereitung und dem Anlegen von EEG-Hauben und Elektroden beteiligt und halfen bei der Vor- und Nachbereitung der Behandlungsräume. Zudem durften wir bei EEG-Aufzeichnungen zuschauen und im Anschluss Fragen stellen, um die Abläufe besser zu verstehen.
Darüber hi
naus hörten wir uns einen Vortrag zum Thema Epilepsie an, wodurch wir unser theoretisches Wissen erweitern konnten. Wir verbrachten auch Zeit im Monitoring-Bereich, in dem Patienten rund um die Uhr überwacht werden. Außerdem waren wir auf der Station tätig, wo wir zum Beispiel Vitalwerte kontrollierten. Ein besonderes Highlight war der Einblick in die Intensivstation, wo wir bei der Durchführung eines EEGs assistieren durften.
Zudem war die Stadt sehr schön und es gab auch außerhalb der Arbeit viel zu sehen und zu unternehmen. Die Menschen vor Ort waren sehr freundlich und offen, was unseren Aufenthalt zusätzlich bereichert hat.
Es war toll, den Klinikalltag in so einem großen Haus hautnah mitzuerleben. Wir lernten jeden Tag dazu, unterstützen uns gegenseitig und habe die Zeit in dieser schönen Stadt sehr genossen.
Insgesamt war das Praktikum eine sehr wertvolle Erfahrung für uns. Wir konnten sowohl unsere praktischen als auch sozialen Fähigkeiten und Kompetenzen verbessern, und haben einen realistischen Einblick in den Berufsalltag im Krankenhaus erhalten. Besonders gefallen hat uns die Zusammenarbeit im Team sowie der Kontakt mit den Patienten. Eine Erfahrung, die uns als angehende MFAs sehr bereichert hat.























Vom 14.10. bis zum 01.11.2024 hatten wir im Rahmen des Erasmus+-Programms zu dritt die Möglichkeit, ein Praktikum beim Ministry for Social Policy and Children’s Rights zu absolvieren. Das Ministerium befindet sich in Valletta, der kleinsten Hauptstadt innerhalb der EU.
Im Ministerium wurden wir verschiedenen Abteilungen zugeteilt ( u.a. „Strategy & Implementation Research Division“, „Benefits and Compliance Directorate“ und „Finance Department“). Unsere Aufgaben umfassten die Pflege und Digitalisierung von Dokumenten, das Erstellen von Excel-Listen für Serienbriefe sowie die Recherche zu behördenspezifischen Themen.
Bei herrlichem Wetter machten wir unter anderem eine kleine Wanderung auf der Nachbarinsel Gozo, besuchten die „Drei Städte“ und erhielten eine vom Ministerium arrangierte Führung durch das Nationalarchiv in Rabat. Hier bekamen wir einen weiteren Einblick in die Historie Maltas.
Dank des Erasmusplus-Programms hatten wir (Regina und Tabea) die Möglichkeit ein dreiwöchiges Praktikum in den Tirol Kliniken Innsbruck zu absolvieren. Schon bei unserer Ankunft waren wir von der beeindruckenden Natur rund um Innsbruck überwältigt – besonders die majestätischen Berge haben uns fasziniert. Die Stadt selbst ist wunderschön und wir haben uns sofort wohlgefühlt.
Während des Praktikums konnten wir zwei Hauptbereiche des Krankenhauses erkunden. Die ersten anderthalb Wochen waren wir jeweils in unterschiedlichen Abteilungen tätig: Regina in der Neurologie und Tabea in der Inneren Medizin. Danach haben wir die Bereiche gewechselt, um beide Abteilungen umfassend kennenzulernen.
In der Neurologie haben wir neue Einblicke in Untersuchungsmethoden wie EEG, evozierte Potenziale, Kipptisch-Untersuchungen und Sonographie gewonnen. Diese kannten wir aus unserem Praxisalltag noch nicht. Besonders spannend war die eigenständige Durchführung von EEGs unter Anleitung. Ein prägendes Erlebnis war der Besuch auf der Intensivstation, wo wir ein EEG bei einem komatösen Patienten beobachteten. Dies gab uns eine neue Perspektive auf neurologische Erkrankungen und die Arbeit im Krankenhaus.
Das EEG spielt auch eine entscheidende Rolle bei der Feststellung des Hirntods, insbesondere in Österreich, wo alle Bürger automatisch Organspender sind, sofern sie sich nicht dagegen ausgesprochen haben. Zudem nahmen wir an Monitoring-Untersuchungen teil, bei denen Patienten über mehrere Tage per EEG überwacht werden, um die Ursachen von Anfällen zu klären. Je nach EEG- und EKG-Ergebnissen kann die Ursache neurologisch, kardiologisch oder psychologisch sein, was die weitere Behandlung bestimmt.
In unserer Freizeit haben wir die Zeit genutzt, um die wunderschöne Stadt Innsbruck zu erkunden. Von der Altstadt und dem berühmten „Goldenes Dachl“ über die Kristallwelten in Wattens bis hin zur Nordkette – wir haben sehr viel gesehen. Auch die kulinarischen Highlights durften nicht fehlen: kultureller Apfelstrudel mit Vanillesoße, traditionell Wiener Sachertorte und beliebter Kaiserschmarrn waren für uns ein Genuss.
Rückblickend sind wir unglaublich dankbar für diese wertvolle Zeit und die vielen Erfahrungen, die wir sammeln konnten. Wir haben viel gelernt und werden das Gelernte mit in unsere berufliche Zukunft nehmen. Die Betreuung durch die Klinikmitarbeiter war hervorragend. Zudem fühlten wir uns jederzeit gut unterstützt und informiert. Es war eine bereichernde Erfahrung in jeder Hinsicht. Nach 3 Wochen können wir mit voller Zuversicht sagen, dass die Zeit hätte gerne noch länger gehen können. Wir können es jedem nur empfehlen dieses Praktikum in Innsbruck zu absolvieren.
Wir haben eine hervorragende Chance bekommen, ein dreiwöchiges Praktikum in den Tirol Kliniken Innsbruck zu absolvieren.
Während unseres Praktikums wurden wir in zwei verschiedenen Abteilungen eingesetzt. Zum einen waren wir in der Abteilung „Allgemeine Ambulanz“ tätig. Die Fachkräfte waren sehr nett und hilfsbereit. Sie haben uns viel gezeigt, erklärt und beigebracht. Zu unseren Aufgaben gehörten: venöse Blutentnahmen mit dem Blutentnahmesystem „Monovette“, Infusionenvorbereitung, die Durchführung von Hygienemaßnahmen und Patientenbegleitung. Außerdem sollten wir Laborproben zuordnen und per Rohrpost an das jeweilige Labor schicken. Nebenbei haben wir Patientendaten gesammelt und dokumentiert.
Nach 1,5 Wochen wechselten wir in die Abteilung „Neurologie“. Trotz wenig Erfahrung kam man gut zurecht und konnte an unterschiedlichen Tätigkeiten teilhaben. Wir konnten bei EEG-Untersuchungen assistieren, an den ambulanten Sprechstunden teilnehmen sowie bei „Kipp Tisch“ und Sonographie zuschauen. Des Weiteren wurde uns ein Einblick im EEG Monitoring und auf der Intensivstation ermöglicht.
Olga: „Der respektvolle und freundliche Umgang unter den Kollegen hat mich beeindruckt. Alle waren sehr engagiert. Ich wurde motiviert, habe viel gelernt und konnte meine Aufgaben schnell gut und selbstständig erledigen.“
Mein Name ist Annalena und ich bin derzeit Auszubildende zur Immobilienkauffrau im zweiten Lehrjahr bei einem familiären Bauträgerunternehmen in Rheinbach.
Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase am Wochenende begann am Montag mein Praktikum bei Porta Mallorquina, einem Immobilienunternehmen in Artà. Dieses Büro verwaltet hauptsächlich Verkaufsgeschäfte im Nordosten der Insel sowie Langzeitmieten für einen Großteil Mallorcas. Die erste Woche stand ganz im Zeichen der Eingewöhnung in die neue Unternehmensstruktur. Im Gegensatz zu meinem Arbeitgeber in Deutschland war das Immobiliengeschäft hier sowohl in Menge als auch in der Preiskategorie der einzelnen Immobilien deutlich umfangreicher.
Die letzten Tage meines Praktikums verbrachte ich mit weiteren Besichtigungen, diesmal im Norden der Insel, in Son Serra de Marina. Dieser Ort ist unter Inselkennern als wahres Ferienparadies bekannt, mit einem wunderschönen Strand und vielen großen Ferienhäusern, die in die Berge von Son Serra de Marina gebaut sind. Hier durfte ich mit der Gebietsleiterin Frau Neipp und der Kundenbetreuerin Frau Neumann eine Ferienvilla mit Kunden besichtigen. Besonders spannend war es, mehr über das spanische Verkaufs- und Immobilienrecht sowie die Besonderheiten bei Häusern mit Ferienvermietungslizenzen zu erfahren.