In der ersten Woche lag der Schwerpunkt auf der Einführung in den Betrieb sowie auf den
grundlegenden Abläufen einer Versicherung. Wir setzten uns mit verschiedenen
Versicherungsarten auseinander, lernten Risiken und Schadensfälle kennen und erhielten
einen Überblick über die Aufgaben bei der Wiener Städtischen Versicherung Ag. Ein weiterer
wichtiger Bestandteil war die Kundenkommunikation: Wir beschäftigten uns mit dem richtigen
Auftreten gegenüber Kundinnen und Kunden, der Gesprächsführung sowie dem
professionellen Telefonieren. Gruppenarbeiten und Präsentationen förderten zusätzlich
unsere Teamfähigkeit und Kommunikationskompetenz.
Die zweite Woche gestaltete sich besonders praxisnah und abwechslungsreich. Wir
bereiteten gemeinsam den Tag der offenen Tür einer Außenstelle vor und konnten diesen
aktiv begleiten. Darüber hinaus erhielten wir Einblicke in verschiedene Abteilungen der
Wiener Städtischen Versicherung AG, unter anderem in das Controlling, das Kundenbüro
sowie in den Bereich Unfallversicherung. Wir unterstützten bei der Bearbeitung von E-Mails,
durften bei der Kundenbetreuung mitwirken und lernten interne Abläufe kennen, wie
beispielsweise die KFZ-Zulassung, da diese in Österreich von den Versicherungen
durchgeführt wird.
In der dritten Woche nahmen wir an mehreren Schulungen, Kursen und Webinaren teil.
Dabei wurden unter anderem die Themen Unfallversicherung,
Berufsunfähigkeitsversicherung, Ablebensversicherung sowie Bestattungsvorsorge
behandelt. Diese Inhalte vertieften unser fachliches Wissen und gaben uns einen
umfassenden Einblick in unterschiedliche Versicherungsprodukte sowie deren Bedeutung für
Kundinnen und Kunden.
Der Erasmus+ Aufenthalt in Salzburg war für uns eine sehr bereichernde Erfahrung. Neben
der Erweiterung unserer fachlichen Kenntnisse konnten wir auch unsere Selbstständigkeit,
Kommunikationsfähigkeit und berufliche Handlungskompetenz stärken. Wir sind dankbar für
diese Möglichkeit und nehmen viele wertvolle Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit der
Wiener Städtischen Versicherung AG mit, die sowohl für unsere Ausbildung als auch für
unseren weiteren beruflichen Weg von großem Nutzen sind.

Die Oberstufenklasse angehender Immobilienkaufleute besuchte vor den Weihnachtsferien den UN Campus in Bonn. Herr Harald Ganns, Ambassador ret. und Senor Advisor verschaffte der IM23a zunächst einen Überblick über das komplexe System der Vereinten Nationen, das viel mehr als die in der Öffentlichkeit bekannten Hauptorgane, wie z. B. Generalversammlung, Sicherheitsrat, Wirtschafts- und Sozialrat oder den Internationalen Gerichtshof umfasst.
Anschaulich stellte Herr Ganns die Vielfalt der weltweiten Blauhelmeinsätze anhand von konkreten Beispielen dar. Im weiteren Verlauf seines Vortrages ging er auf den Klimawandel und die damit einhergehende Zunahme der Anzahl an Klimaflüchtlingen sowie Flucht und Vertreibung allgemein ein. Das UN WFP (World Food Programme) ist die weltweit größte Organisation zur Bekämpfung von Hunger und zur Verbesserung der Ernährungsgrundlagen. 

Kurz vor den Weihnachtsferien nahm die Mittelstufenklasse angehender Immobilienkaufleute in der Bundeskunsthalle an einer Führung von Frau Dr. Gün zur Ausstellung WEtransFORM teil. Ein Schwerpunkt dieser Ausstellung stellt die nachhaltige Architektur und Stadtentwicklung in Europa dar. Zukünftiges Bauen muss die Stärkung der Klimaresilienz, die Förderung der Biodiversität, das Üben der Menschen in Genügsamkeit, die Revitalisierung des Bestandes und das Wagen des Experimentierens im Blick haben.
Frau Dr. Gün stellte konkrete Beispiele hierzu anhand von nachhaltigen Baumaterialien wie z. B. Flachs, Pilzen, Flechten dar, erläuterte Recycling-Projekte in den Niederlanden zur Gewinnung von Baustoffen sowie Stadtentwicklungsmöglichkeiten am Beispiel von Barcelona.
Alles in allem war dies ein inspirierender Besuch, der einen guten Einstieg in das bevorstehende Lernfeld „Bauprojekte“ und eine wertvolle Basis für die Studienfahrt im Mai nach Rotterdam zum Thema „Nachhaltiges Bauen und Wohnen“ darstellt. Beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen der IM24a konnten Eindrücke vom Vormittag ausgetauscht und diskutiert werden.
Heute einfach mal ein Leben gerettet“ – Ich bei der Blutspende!






Im Oktober absolvierten wir (Marie und Lana) ein mehrwöchiges Praktikum bei den Tirol Kliniken in Innsbruck. Dabei erhielten wir Einblicke in die Innere Medizin, die Neurologie sowie die Neuro-Intensivmedizin. Bereits zu Beginn konnten wir praktische Tätigkeiten wie Blutabnahmen, Materialvorbereitung, die Begleitung diagnostischer Verfahren (z. B. OGTT) sowie die Assistenz bei einer Lumbalpunktion übernehmen. Zusätzlich gewannen wir erste Erfahrungen im Umgang mit Parkinson-Patient*innen und laufenden Studien.
Ein Schwerpunkt lag auf der neurologischen Diagnostik, insbesondere im Bereich EEG. Wir lernten das Anlegen von EEG-Elektroden, führten Untersuchungen unter verschiedenen Reizprotokollen durch und begleiteten Patient*innen im EEG-Labor, der Anfallsambulanz sowie im Neuro-Monitoring. Auf der Neuro-Intensivstation konnten wir beobachten, wie EEGs zur Hirntodfeststellung und zur Abklärung von Anfällen eingesetzt werden.
In der abschließenden Woche arbeiteten wir noch eigenständiger: Wir legten EEGs nach der 10–20-Methode an, begleiteten Langzeit-EEGs, dokumentierten Anfallsereignisse, übernahmen Blutabnahmen, unterstützten in der Patientenbetreuung und nahmen an einer Untersuchung der Evozierten Potentiale teil.
Neben dem Praktikum nutzten wir die Gelegenheit, Innsbruck und seine Sehenswürdigkeiten kennenzulernen, darunter das Goldene Dachl, die Altstadt und die Nordkette.
Ein Auslandspraktikum auf Malta zu absolvieren war für uns eine einmalige Gelegenheit, berufliche Einblicke mit interkulturellen Erfahrungen zu verbinden. Schon in den ersten Tagen wurde deutlich, dass uns nicht nur fachliche Aufgaben erwarteten, sondern auch viele persönliche Lernmomente.
Während des Praktikums arbeiteten wir in verschiedenen Betrieben, die vielfältige Tätigkeiten anboten. Von Tag zu Tag übernahmen wir neue Aufgaben und konnten unser Wissen in der Praxis anwenden und erweitern. Besonders spannend war der Austausch mit Menschen aus unterschiedlichen Ländern – dadurch entstand eine internationale Arbeitsatmosphäre, die uns neue Sichtweisen auf Teamarbeit und Kommunikation vermittelte.
Malta entdecken
Im Oktober 2025 absolvierten wir im Rahmen des Erasmus+ Programms ein dreiwöchiges Auslandspraktikum auf Malta.