Höhere Handelsschule (Zweijährige Berufsfachschule)

Durch den Besuch der Höheren Handelsschule bereiten Sie sich gezielt auf die Ausbildung in einem kaufmännisch verwaltenden Beruf vor. Dadurch verbessern sich einerseits Ihre Chancen, einen Ausbildungsplatz in einem attraktiven Beruf zu finden. Gleichzeitig erwerben Sie in Verbindung mit einem halbjährigen Praktikum die Fachhochschulreife.

» Qualifikationen und Abschlüsse

» Aufnahmevoraussetzungen

» Abschlussprüfung

» Gestufter Bildungsgang

» Schwerpunktfach

» Unterrichtsfächer

» Unterrichtszeit

» Kosten der Ausbildung

» Anmeldung

» Wahlfächer des Differenzierungsbereiches

» FHR-Praktikum

» Berufsorientierendes Praktikum in der Unterstufe

» Auslandspraktikum

Qualifikationen und Abschlüsse

MethodentrainingMit dem erfolgreichen Besuch der zweijährigen Höheren Handelsschule erreichen Sie zwei Ziele:

  • verbesserte Vorbereitung auf eine kaufmännische Berufsausbildung
  • Studienqualifikation (schulischer Teil der Fachhochschulreife)

Durch den Erwerb beruflicher Grundkenntnisse bereiten Sie sich gezielt auf die Ausbildung in einem kaufmännisch verwaltenden Beruf vor. Dadurch verbessern sich einerseits Ihre Chancen, einen Ausbildungsplatz in einem attraktiven Beruf (z. B. Bankkauffrau /-mann, Industriekauffrau / -mann, Versicherungskauffrau /-mann) zu finden. Andererseits erleichtern die erworbenen beruflichen Kenntnisse es Ihnen, die Anforderungen während der Berufsausbildung erfolgreich zu bewältigen. Außerdem bieten viele Ausbildungsbetriebe Absolventen der Höheren Handelsschule eine Verkürzung der Ausbildungszeit an.

Nach Abschluss der Berufsausbildung (oder einem halbjährigen FHR-Praktikum) wird Ihnen die Fachhochschulreife zuerkannt. Diese Studienqualifikation ermöglicht Ihnen ein Studium an einer Fachhochschule oder den Eintritt in eine Ausbildung der öffentlichen Verwaltung (gehobener Dienst).

Aufnahmevoraussetzungen

Sie müssen mindestens den mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife) erworben haben.

Abschlussprüfung

Am Ende des zweiten Jahres werden Sie in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik und Betriebswirtschaftslehre / Rechnungswesen schriftlich geprüft.

Gestufter Bildungsgang

Sie haben auch die Möglichkeit, die Höhere Handelsschule nach dem ersten Jahr ohne FHR-Abschluss abzuschließen, um z. B. eine Ausbildung zu beginnen.

„Schwerpunktfach“ nach Wahl

Sie haben die Wahlmöglichkeit zwischen den Schwerpunkten

  • Zweig „Fremdsprachen“ oder
  • Zweig „Wirtschaftsinformatik“

Verwenden Sie bitte das entsprechende Anmeldeformular.

Beide Zweige sind hinsichtlich der Zielsetzung, der Abschlüsse und der Aufnahmebedingungen identisch. Sie unterscheiden sich nur in einem Unterrichtsfach, dem gewählten Schwerpunkt.

Alle Schülerinnen und Schüler werden im Prüfungsfach Englisch unterrichtet.
Im Zweig Fremdsprachen werden Sie zusätzlich in einer zweiten Fremdsprache (Spanisch-Anfänger oder Französisch-Anfänger) unterrichtet.

Im wählbaren Schwerpunktfach Wirtschaftsinformatik geht es darum, Informationssysteme aktiv zu gestalten.

Schwerpunkte sind daher:

  • Programmierung (Programme und Apps)
  • Webentwicklung (Codierung in HTML und CSS)
  • Informatik und Gesellschaft (z. .B. „Wem gehören Daten?“)

Im für alle Schülerinnen und Schüler der Höheren Handelsschule verbindlichen Fach Informationswirtschaft werden bestehende Informationssysteme (Kombination aus Hard- und Softwareprodukten) für kaufmännisch verwaltende Zwecke angewendet. Hierzu gehören die Abbildung kaufmännischer Abläufe mit Word, Excel, PowerPoint und Access.

Unterrichtsfächer

Wochenstunden

1. Ausbildungsjahr
2. Ausbildungsjahr
BERUFSBEZOGENER BEREICH
Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen66
Informationswirtschaft66
Volkswirtschaftslehre22
Englisch33
Mathematik33
Physik o. Chemie o. Biologie20
Schwerpunktfach nach Wahl:
a) Wirtschaftsinformatik
oder
b) zweite Fremdsprache:
Französisch o. Spanisch
(3)

(3)

(3)

(3)

BERUFSÜBERGREIFENDER BEREICH
Deutsch33
Gesellschaftslehre22
Religionslehre22
Sport02
DIFFERENZIERUNGSBEREICH
Berufsbezogene Zusatzqualifikation in einem Wahlfach
( über die Wahlfächer finden Sie nähere Informationen unter „Wahlfächer des Differenzierungsbereichs“)
22
Gesamtstundenzahl3434

Unterrichtszeit

Die zweijährige Ausbildung beginnt jeweils am ersten Schultag nach den Sommerferien.

Sie haben von montags bis freitags in der Regel von 08:00 bis 14:45 h Unterricht.

 

Kosten der Ausbildung

Der Besuch der Höheren Handelsschule ist kostenfrei. Kosten entstehen nur für die Anschaffung der üblichen Lernmaterialien (z. B. Schulbücher).

Fahrtkosten
Als Schülerin/Schüler der Höheren Handelsschule sind Sie berechtigt, das Schülerticket des VRS zu beziehen. Genauere Hinweise erhalten Sie bei der Aufnahme in den Bildungsgang.

Anmeldung

 

Ihrer Anmeldung fügen Sie bitte folgende Unterlagen bei:

  • Aufnahmeantrag
    Wenn Sie sich für einen Schwerpunktbereich (Wirtschaftsinformatik oder Fremdsprachen) entschieden haben, wählen Sie das entsprechende Formular bitte aus.
    Beide Formulare finden hier als download.
    Dann:
    – kreuzen Sie beim Formular „Fremdsprachen“ bitte die gewünschte Sprache an
    (Spanisch oder Französisch)
    – füllen Sie bitte alle Felder aus (auch Telefonnummern)
    – bei minderjährigen Bewerbern/innen muss der Aufnahmeantrag von einem
    Erziehungsberechtigten unterschrieben sein.

 

  • Anlagen zu Ihrem Aufnahmeantrag:
    • tabellarischen Lebenslauf mit digitalem Foto
    • Kopie des letzten Zeugnisses (bitte das Originalzeugnis zur Einschulung mitbringen)

Bitte beachten Sie, dass wir eingesendete Unterlagen nach dem Ende des Bewerbungsverfahrens nicht zurücksenden, sondern sachgerecht vernichten.

Wenn Sie der Meinung sind, dass sich durch die Vorlage zurückliegender Zeugnisse (z. B. aus der Klasse 9) oder sonstiger Unterlagen (z. B. Arbeits- oder Praktikumszeugnisse) Ihr Bewerberbild vervollständigt, legen Sie ihrer Bewerbung gerne weitere Unterlagen bei.

Eine Informationsbroschüre zur Höheren Handelsschule finden Sie hier.

Wahlfächer des Differenzierungsbereiches

Im Differenzierungsbereich bietet Ihnen das Ludwig-Erhard-Berufskolleg die Möglichkeit, gezielt berufsbezogene Zusatzqualifikationen zu erwerben und einen Überblick über das kaufmännisch verwaltende Berufsfeld zu erlangen.

Aus einem Angebot an Wahlpflichtfächern können Sie entsprechend Ihrer beruflichen Zukunftsplanung ein Unterrichtsfach auswählen.

Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, werden die zur Wahl stehenden Fächer im Folgenden kurz vorgestellt. Weitere Informationen erhalten Sie bei Bedarf in einem individuellen Beratungsgespräch.

Finanzwirtschaft
Sie erhalten einen Überblick über unterschiedliche Bereiche finanzwirtschaftlicher Berufstätigkeit. Zum einen werden bankbetriebswirtschaftliche Fragestellungen bearbeitet, Dazu kommen Themen der Immobilienwirtschaft und der Versicherungswirtschaft. Bei allen Bereichen werden steuerliche Fragestellungen mitbetrachtet. Falls Sie sich für eine Ausbildung im Finanzsektor interessieren, gewinnen Sie einen ersten Einblick in diesen Wirtschaftsbereich.
ICE -Intercultural competence in English
Im Mittelpunkt steht die Fähigkeit in internationalen Kommunikationssituationen angemessen reagieren zu können.Der Kurs ist ausgerichtet auf

  • praktische kommunikative Kompetenzen
  • die Verwendung des Englischen in kommunikativen Situationen sowohl mit anglo-amerikanischen Sprechern als auch Sprechern von Englisch als lingua franca
  • Orientierung an den Empfehlungen des Europarates (Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen)

Quelle: Handbuch des IHK Zertifikatstest ICE herausgegeben durch elc European Language Competence Frankfurt a.M. & Saarbrücken

Spanisch (Anfänger)
Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Globalisierung kommt Fremdsprachenkenntnissen eine immer größere Bedeutung zu. Mit den Welthandelssprachen Französisch oder Spanisch können Sie Ihre Fremdsprachenkenntnisse sinnvoll ergänzen. Sie erwerben die Grundlagen für eine Verständigung in privaten und beruflichen Alltagssituationen. Es werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt. Dieses Fach kann nur gewählt werden, wenn Sie sich vorher für das Schwerpunktfach „Wirtschaftsinformatik“ oder „Französisch“ entschieden haben.

FHR-Praktikum

Allgemeine Regelung:

Der erfolgreiche Abschluss der Höheren Handelsschule vermittelt den schulischen Teil der Fachhochschulreife. Zum Erwerb der vollen FH-Reife ist aber außerdem noch ein fachpraktischer Teil im Bereich „Wirtschaft und Verwaltung“ notwendig. Der kann erworben werden entweder

· durch eine mindestens zweijährige abgeschlossene Berufsausbildung
oder
· durch ein gelenktes, einschlägiges Praktikum.

Wer also nach erfolgreichem Abschluss der Höheren Handelsschule eine Berufsausbildung erfolgreich absolviert (IHK-Abschluss), hat mit diesen beiden Zeugnissen (Abschlusszeugnis HöHa + IHK-Abschlusszeugnis) die volle FH-Reife erworben und benötigt kein Praktikum.

Wer also an einer Fachhochschule studieren möchte und keine Berufsausbildung absolviert, muss ein einschlägiges halbjähriges FHR-Praktikums in einem Gesamtvolumen von 24 Wochen absolvieren, um die volle Fachhochschulreife zu erwerben.

Was bedeutet das für Schülerinnen und Schüler der Höheren Handelsschule am LEB?

In der Höheren Handelsschule am Ludwig-Erhard-Berufskolleg werden in den Fächern des berufsbezogenen Lernbereichs und im Differenzie­rungsbereich berufspraktische Verfahren und Inhalte vermittelt. Aufgrund dieser Tatsache werden bei erfolgreichem Abschluss der Höheren Handelsschule 8 Wochen auf das Praktikum angerechnet und von der Schule bereits im Abschluss­zeugnis bescheinigt.

8 Wochen

Integriertes schulisches Praktikum im berufsbe­zogenen Lernbereich und im Differenzie-rungsbereich

Die weiteren 16 Wochen sind als Betriebspraktikum zu ab­solvieren. Dieses Praktikum kann (auch in Abschnitten von mindestens 2 Wochen) unmit­telbar vor, während und/ oder nach dem Besuch der Höheren Handels­schule bzw. während der Ferienzeiten abgeleistet werden.

+ 16 Wochen

Betriebspraktika vor, während und nach dem Besuch der HöHa

= 24 Wochen

(volle FHS-Reife)

Planung des FHR-Praktikums:

> Welche Inhalte sollen Ihnen im Praktikum vermittelt werden, damit es
als „einschlägig“ anerkannt werden kann? (BASS 13-33 Nr.1.1)

Ein Praktikum kann für den Bereich „Wirtschaft und Verwaltung“ als „einschlägig“ anerkannt werden, wenn durch das Praktikum Einblicke in folgende Inhalte vermittelt werden:

· Betriebliche Prozesse in der Beschaffung und Bevorratung
(z. B. Beschaffungsplanung, Bedarfsermittlung, Analyse und Bewertung von Bezugsquellen / Lieferanten, Vertragsverhandlungen mit Lieferanten, Vertragsgestaltung, Beschaffungsdurchführung und -kontrolle)

· Betriebliche Prozesse in Marketing und Absatz
(z. B. ausgewählte Mittel der Absatzpolitik, Analyse von Kundenanforderungen, Beratung und Betreuung von Kunden, Auftragsüberprüfung hinsichtlich rechtlicher, betrieblicher Aspekte, Terminierung, Kommissionierung, Versand, Kontrolle, Umgang mit Vertragsstörungen)

· Planung, Durchführung und Steuerung der betriebl. Leistungserstellung

· Buchführung als betriebliche Dokumentation dieser Geschäftsprozesse Controlling / Steuerung der Geschäftsprozesse (z. B. Grundlagen innerbetrieblicher Rechnungslegung, Kalkulation, Kostenkontrolle, Auswertung betriebl. Kennzahlen)

· Personalwesen (z. B. Einblick in Personalbeschaffung, -verwaltung, -abrechnung)

> Wo kann das FHR-Praktikum absolviert werden?

Das Praktikum kann sowohl in einem privatrechtlichen Betrieb als auch bei einer Behörde bzw. Einrichtung des öffentlichen Rechts durchgeführt werden. Es werden nur solche Praktika anerkannt, wenn vom Praktikumsbetrieb folgende Bedingungen erfüllt werden:

1. Der Betrieb ermöglicht einen Großteil der Tätigkeiten im Rahmen der o.g. Inhalte.

2. Der Betrieb ist ein in mehrere Abteilungen gegliedertes Unternehmen.

3. Der Betrieb ist ein Unternehmen mit der Berechtigung in einem entsprechenden anerkannten kaufmännischen Beruf auszubilden (IHK-Ausbildereignungsbefugnis).

4. Der Betrieb stellt sicher, dass das Praktikum professionell gelenkt und überwacht wird und benennt einen verantwortlichen Ansprechpartner.

> Welche Vorgaben gibt es bezüglich der Praktikumszeiten?

Das Praktikum kann während der Ferien oder direkt vor oder direkt nach dem Besuch der
Höheren Handelsschule absolviert werden. Insbesondere gilt:
– bereits in der Sekundarstufe I absolvierte Schulpraktika können nicht genehmigt werden,
– das Praktikum ist teilbar, einzelne Praktikumsteile müssen aber mindestens zwei
Wochen umfassen.
– die wöchentliche Arbeitszeit beträgt i.d.R. 40 Std./Woche
– die Anrechnung der einzelnen Bestandteile des Praktikums erfolgt additiv
– bei Nachweis der Einschlägigkeit können Wehr- bzw. Ersatzdienste anerkannt werden.

Vor dem Praktikum:

Die Einschlägigkeit des Praktikums wird durch die Schule (hier: LEB Bonn) geprüft. Damit spätere Unstimmigkeiten vermieden werden, sollen folgende Regeln beachtet werden:

> vor allem für Praktika während der Schulzeit gilt, dass sich die Schülerin/der Schüler vor
Aufnahme des Praktikums von der Schule/Klassenlehrer beraten lassen. So kann schon
im Vorfeld geklärt werden, ob es sich bei dem geplanten Praktikum um Tätigkeiten
handelt, die einschlägig sind und ob der geplante Betrieb die gesetzl. Anforderungen
erfüllt.
> melden Sie Ihr Praktikum bei Ihrer (ehemaligen) Klassen- oder Bildungsgangleitung zur
Genehmigung an. Das entsprechende Formular „Anmeldung einer Praktikumsverein-
barung“
erhalten Sie im Schülerbüro bzw. hier als pdf-download.
> Der Abschluss eines schriftlichen Praktikumsvertrages wird empfohlen!

Durchführung des Praktikums:
Der Betrieb oder die Einrichtung, in dem oder in der das Praktikum abgeleistet wird, stellt die ordnungsgemäße Durchführung des Praktikums nach der Praktikums- bzw. Ausbildungsordnung sicher und erstellt darüber einen Nachweis und ein Zeugnis.

> Wie und von wem wird das Praktikum bescheinigt?

Praktika werden vom Betrieb bescheinigt. Das hierfür notwendige Formular „Bescheinigung eines Betriebspraktikums“ erhalten Sie im Sekretariat bzw. hier als pdf-download.

> Wie sind Sie während des Praktikums versichert?

Eine Versicherung während des Praktikums muss durch den Praktikumsbetrieb erfolgen!

Nach dem Praktikum

Erst nach Ableistung der gesamten Praktikumszeit (mind. 16 Wochen) kann die Schule über die Ableistung des vollen Praktikums eine Bescheinigung erstellen und damit die volle Fachhochschulreife bescheinigen. Die Schule überprüft die Erfüllung der oben genannten Voraussetzungen intensiv.

Zur Anerkennung sind folgende Unterlagen obligatorisch bei der (aktuellen/ehemaligen) Klassenleitung in Papierform einzureichen:
> eine vom Betrieb ausgefüllte Praktikumsbescheinigung (s. pdf-download),
> das offizielle Praktikumszeugnis des Betriebes mit Angabe der durchgeführten Tätigkeiten,

Wir empfehlen Ihnen dringend, durchgeführte Teilpraktika sofort nach dem Teilpraktikum, also schon vor der abschließenden Zuerkennung der vollen Fachhochschulreife, anerkennen zu lassen. Sie vermeiden so Unstimmigkeiten im Rahmen der Anerkennung von Praktika, die gegebenenfalls nicht die Voraussetzungen für eine Anrechnung zu den erforderlichen 16 Praktikumswochen erfüllen.

Die Bescheinigung kann 14 Tage nach Vorlage im Sekretariat (B1-08) abgeholt werden.

Berufsorientierendes Praktikum in der Unterstufe

In der Unterstufe der Höheren Berufsfachschule wird am Ludwig-Erhard-Berufskolleg verpflichtend ein zweiwöchiges Praktikum zur Berufsorientierung durchgeführt. Grundsätzlich kann dieses Praktikum in allen Berufsfeldern durchgeführt werden. Wenn Sie das Praktikum auf Ihre FHR-Praktikumszeit anrechnen lassen wollen, dann muss das beruforientierende Praktikum im Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung erfolgen. Sie suchen und wählen Ihren Praktikumsgeber selbst.

Auslandspraktikum

Lust auf ein mehrwöchiges Praktikum im europäischen Ausland?

Über Erasmus+ können solche Auslandspraktika möglich gemacht werden. Neugierig geworden?

Kontaktieren Sie hier Ihren Ansprechpartner.

Berufsfachschule Typ 1

Nach dem Ersten Schulabschluss (nach Klasse 9) kommt die Berufsfachschule Typ 1 als eine unserer Schulformen für Sie in Frage. Auf der folgenden Seite stellen wir Ihnen diese Schulform am Ludwig-Erhard-Berufskolleg in Bonn vor. Wollen Sie mehr über andere Schullaufbahnen an unserer Schule erfahren, so klicken Sie sich einfach in unsere Schullaufbahnberatung durch Mausklick.

» Was ist die Berufsfachschule Typ 1?

» Aufnahmebedingungen

» Unterrichtsfächer

» Abschluss und Berechtigungen

» Kosten der Ausbildung

» Auslandspraktikum

» Beratung und Anmeldung

Was ist die Berufsfachschule Typ 1?

Die Berufsfachschule Typ 1 als Schulform am Ludwig-Erhard-Berufskolleg in Bonn bereitet strebsame Jugendliche mit erstem Schulabschluss und guter Allgemeinbildung auf eine vielseitige Berufstätigkeit in Wirtschaft und Verwaltung vor.
Sie führt sie zu auf die Berufsausbildung anrechenbare berufliche Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten und zum Erweiterten Ersten Schulabschluss.

Die Berufsfachschule Typ 1

  • verfügt über ein modernes Bildungskonzept mit hohem integrativen Effekt beruflicher und allgemeiner Bildung
  • vermittelt Einsicht in Funktionen und Arbeitsweisen des modernen Wirtschaftslebens,
  • bereitet fundiert und praxisnah auf Berufstätigkeiten in Wirtschaft und Verwaltung vor,
  • schafft Eingangsvoraussetzungen und Berechtigungen für weiterführende Schulen,
  • vermindert das Beschäftigungsrisiko ihrer Absolventen,
  • motiviert Jugendliche durch praxisbezogene Lernangebote,
  • bietet den Jugendlichen den Umgang mit den Anwenderprogrammen im kaufmännischen Berufsfeld und
  • ermöglicht durch ein begleitendes Praktikum Einsichten in die kaufmännische betriebliche Praxis.
  • erleichtert durch Berufsorientierung und Berufsvorbereitung in Kooperation mit der Agentur für Arbeit den Übergang ins Berufsleben.

Aufnahmebedingungen

Sie benötigen für die Aufnahme in die Berufsfachschule Typ 1 den ersten Schulabschluss.

Unterrichtsfächer

Die Stundentafel der Berufsfachschule Typ 1 sieht zur Zeit folgende Fächer vor:

  • Geschäftsprozesse im Unternehmen, Personalbezogene Prozesse sowie
  • andere Fächer wie Mathematik, Englisch, Deutsch, Praktische Philosophie, Sport und Politik

Abschluss und Berechtigungen

Die Berufsfachschule Typ 1 wird durch die Erfüllung der Leistungsanforderungen abgeschlossen. Die Anforderungen werden dann erreicht, wenn maximal eine mangelhafte Leistung vorliegt. Man erhält dann den erweiterten ersten Schulabschluss und die Bescheinigung beruflicher Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten.

Das Abschlusszeugnis ermöglicht:

  • den Besuch der Berufsfachschule Typ 2
  • bessere Chancen auf dem Ausbildungsmarkt.

Kosten der Ausbildung

Der Besuch der Berufsfachschule Typ 1 ist kostenfrei. Kosten entstehen nur für die Anschaffung der üblichen Lernmaterialien (z. B. Schulbücher).

Fahrtkosten
Als Schülerin/Schüler der Berufsfachschule Typ 1 sind Sie berechtigt, das Schülerticket des VRS zu beziehen. Genauere Hinweise erhalten Sie bei der Aufnahme in den Bildungsgang.

Bewerbung

Ihrer Anmeldung fügen Sie bitte folgende Unterlagen bei:

  • Anmeldeformular
  • Ihr letztes beglaubigtes Halbjahreszeugnis (Das Originalabschlusszeugnis in beglaubigter Kopie ist bei der Einschulung vorzulegen)
  • eine Kopie Ihres vorletzten Zeugnisses
  • ein Passbild
  • einen tabellarischen Lebenslauf (gerne handgeschrieben)
  • die unterschriebenen Anmeldeformulare von schulbewerbung.de und des Ludwig-Erhard-Berufskollegs

Sollten Sie noch minderjährig sein, so muss der Antrag von den Erziehungsberechtigten unterschrieben werden.

Kontaktaufnahme bitte über:
Ludwig-Erhard-Berufskolleg Bonn
Kölnstraße 235
53117 Bonn
0228 – 77 70 (47 oder 48)
Ansprechpartner: Frau StD’in S. Schmidt
E-Mail: berufsfachschule@leb-bonn.de

Rückfragen sind auch per Email möglich.

Auslandspraktikum

Lust auf ein mehrwöchiges Praktikum im europäischen Ausland?

Über Erasmus+ können solche Auslandspraktika möglich gemacht werden. Neugierig geworden?

Kontaktieren Sie hier Ihren Ansprechpartner.

Berufsfachschule Typ 2

Wenn Sie den erweiterten ersten Schulabschluss haben stellen wir Ihnen hier unsere Berufsfachschule Typ 2 als eine unserer Schulformen am Ludwig-Erhard-Berufskolleg in Bonn vor. Wollen Sie mehr über andere Schullaufbahnen an unserer Schule erfahren, so klicken Sie sich einfach in unsere Schullaufbahnberatung durch Mausklick.

» Was ist die Berufsfachschule  Typ 2?

» Aufnahmebedingungen

» Unterrichtsfächer

» Abschluss und Berechtigungen

» Kosten der Ausbildung

» Auslandspraktikum

» Beratung und Anmeldung

Was ist die Berufsfachschule Typ 2?

PauseDie Berufsfachschule Typ 2 am Ludwig-Erhard-Berufskolleg in Bonn bereitet strebsame Jugendliche mit erweitertem erstem Schulabschluss und guter Allgemeinbildung auf eine vielseitige Berufstätigkeit in Wirtschaft und Verwaltung vor.
Sie führt Sie zu auf die Berufsausbildung anrechenbaren beruflichen Kenntnissen und zum mittleren Schulabschluss je nach Leistung mit und ohne Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe.

Die Berufsfachschule Typ 2

  • verfügt über ein modernes Bildungskonzept mit hohem integrativen Effekt beruflicher und allgemeiner Bildung,
  • vermittelt Einsicht in Funktionen und Arbeitsweisen des modernen Wirtschaftslebens,
  • bereitet fundiert und praxisnah auf Berufstätigkeiten in Wirtschaft und Verwaltung vor,
  • schafft Eingangsvoraussetzungen und Berechtigungen für weiterführende Schulen,
  • vermindert das Beschäftigungsrisiko ihrer Absolventen,
  • motiviert Jugendliche durch praxisbezogene Lernangebote und
  • bietet den Jugendlichen den Umgang mit den Anwenderprogrammen im kaufmännischen Berufsfeld,
  • ermöglicht durch ein begleitendes Praktikum Einsichten in die kaufmännische betriebliche Praxis.
  • erleichtert durch Berufsorientierung und Berufsvorbereitung in Kooperation mit der Agentur für Arbeit den Übergang ins Berufsleben.

Aufnahmebedingungen

Sie benötigen für die Aufnahme in die Berufsfachschule Typ 2 den erweiterten ersten Schulabschluss.

Unterrichtsfächer

Die Stundentafel der Berufsfachschule Typ 2 sieht zur Zeit folgende Fächer vor:

  • Geschäftsprozesse im Unternehmen, Personalbezogene Prozesse und Gesamtwirtschaftliche Prozesse,
  • andere Fächer wie Mathematik, Englisch, Deutsch, Praktische Philosophie, Sport und Politik.

Abschluss und Berechtigungen

Die Berufsfachschule Typ 2 wird durch die Erfüllung der Leistungsanforderungen abgeschlossen. Die Anforderungen werden dann erreicht, wenn maximal eine mangelhafte Leistung vorliegt. Man erhält dann den mittleren Schulabschluss (mit oder ohne Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe) und berufliche Kenntnisse. Die Berechtigung wird erteilt, wenn man in den Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch mindestens befriedigende Leistungen (einmaliger Ausgleich einer ausreichenden Leistung ist möglich) und in drei weiteren Fächern mindestens befriedigende Leistungen erreicht.

Das Abschlusszeugnis ermöglicht:

  • bei ansprechenden Leistungen den Besuch der Höheren Handelsschule,
  • den Eintritt in die Klasse 12 der Fachoberschule nach abgeschlossener Berufsausbildung,
  • den Eintritt in die Jahrgangsstufe 11 der gymnasialen Oberstufe, wenn die Berechtigung nachgewiesen wird
  • verbesserte Aussichten auf den Eintritt in den mittleren nichttechnischen Dienst der öffentlichen Verwaltung

Kosten der Ausbildung

Der Besuch der Berufsfachschule Typ 2 ist kostenfrei. Kosten entstehen nur für die Anschaffung der üblichen Lernmaterialien (z. B. Schulbücher).

Fahrtkosten
Als Schülerin/Schüler der Berufsfachschule Typ 2 sind Sie berechtigt, das Schülerticket des VRS zu beziehen. Genauere Hinweise erhalten Sie bei der Aufnahme in den Bildungsgang.

Bewerbung

Für Ihre Anmeldung benötigen wir folgende Unterlagen:

  • Anmeldeformular
  • eine Kopie Ihres vorletzten Zeugnisses
  • ein Passbild
  • einen tabellarischen Lebenslauf (gerne handgeschrieben)
  • die unterschriebenen Anmeldeformulare von www.schulbewerbung.de und des Ludwig-Erhard-Berufskollegs

Sollten Sie noch minderjährig sein, so muss der Antrag von den Erziehungsberechtigten unterschrieben werden.

Kontaktaufnahme bitte über:
Ludwig-Erhard-Berufskolleg Bonn
Kölnstraße 235
53117 Bonn
0228 – 77 70 (47 oder 48)
Ansprechparter: Frau StD’in S. Schmidt
E-Mail: berufsfachschule@leb-bonn.de

Rückfragen sind auch per Email möglich: Kontaktformular

Auslandspraktikum

Lust auf ein mehrwöchiges Praktikum im europäischen Ausland?

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Our trip to London

Nachdem wir nach drei langen Stunden unsere Bustour beendet hatten (wo wir hauptsächlich gelernt haben, dass wir uns niemals eine Wohnung in der Londoner Innenstadt leisten können), konnten wir uns in kleineren Gruppen in London frei bewegen.

Damit wir nicht immer wieder vor jeder Bahnstation ein neues Ticket ziehen mussten und uns überall hin bewegen konnten besorgten wir uns als erstes einmal ein Tagesticket. Nachdem es während unserer Bustour dauernd geregnet hatte, ließ sich die Sonne nun blicken. Für uns Mädels hieß das direkt einmal Shopping auf der Oxford Street! Also wurden sofort alle Läden wie Victoria’s Secret, Pull&Bear, Adidas usw. abgeklappert. Nach gefühlten 10 Minuten stellten wir fest, dass die Zeit wie im Flug vergangen war, weshalb wir uns nun auf den Weg nach Camden Town machten. Dazu muss man wissen: Camden ist sehr alternativ und definitiv ein Besuch wert. Besonders beeindruckt waren wir von der Vielzahl an Gothik-/Space-/Hippie- sowie Punkläden. Man traf viele verrückte Leute mit ihrem eigenen außergewöhnlichen Style. Als uns dann schließlich der Hunger quälte, besorgten wir uns Streetfood an einem der zahlreichen Stände. Nach einem ereignisreichen Tag, trafen wir uns dann alle todmüde wieder an dem Bus um zurück nach Oxford zu fahren.

Im Großen und Ganzen war es ein anstrengender, kalter aber dennoch sehr schöner Tag in London.

Lucienne Moonen, Sarah van Gogh

Besichtigung des Flughafens Köln/Bonn der Klasse FOS 12 B

Am Flughafen Köln/Bonn trafen sich am 15. Februar 2017 24 Schüler und Schülerinnen der Klasse FOS12B, nicht aber um in den Urlaub zu fliegen sondern um den Flughafen zu besichtigen und hinter die Kulissen zu blicken. Diese Besichtigung geschah im Rahmen unseres BWL Unterrichts zu Betriebsabläufen und Strukturen. Begleitet wurden wir von unserer BWL Lehrerin, Frau Melanie Bühring.

Nachdem wir in der Ankunftshalle des Flughafens von unseren Tour Guides begrüsst worden sind, wurden wir in 2 Gruppen aufgeteilt, wobei jeder von uns einen Sicherheitspass als „Erkennungsmarke“ umgehängt bekommen hat. Nach einem kurzen Überblick über die bevorstehende Führung sind wir gestartet.

Mit Rund 10.3 Millionen Passagieren pro Jahr zählt der Flughafen Köln/Bonn zu den größten in Deutschland. Jedoch reisen Passagiere von hier aus nicht nur um die ganze Welt; der Flughafen ist noch stark vom ehemaligen Regierungssitz in Bonn gezeichnet. Nicht nur der Namenszusatz nach dem ehemaligen Bundeskanzler „Konrad Adenauer“ verleiht dem Flughafen das Andenken an die ehemalige Hauptstadt Bonn, auch die Regierungsflotte unserer Politiker steht noch hier. Der Flughafen spielt auch im Cargo-Bereich eine große Rolle, mit etwa 758 Tonnen Luftfracht ist er mit Frankfurt und Leipzig ein Knotenpunkt für den Internationalen und inländischen Post- und Warenverkehr.

Bevor wir unseren Rundgang in die verschiedenen Zonen des Flughafens beginnen konnten, mussten wir, wie alle Passagiere und Angestellten, eine ausführliche Sicherheitskontrolle über uns ergehen lassen. Gürtel und Schüssel mancher Schüler blieben dabei nicht unerkannt. Nach dem wir den Sicherheitscheck endlich hinter uns gebracht hatten sind wir mit einem extra für uns bereit gestellten Bus über das riesige Gelände gefahren. Das Erstaunen unserer Gruppe war groß als wir realisiert haben, wie viele Leute hier angestellt sind, mit rund 13´000 Angestellten ist der Flughafen einer der größten Arbeitgeber der Region. Von Feuerwehrleuten bis hin zu Fluglotsen und Zollbeamten ist hier alles vertreten.

Die Erste Station unserer Besichtigung waren die Hauptterminals, hier konnten wir live und aus nächster Nähe mit ansehen wie eine Maschine gelandet, geparkt und für den Weiterflug präpariert worden ist. Die meisten von uns sind schon geflogen, aber Gedanken wie viel Arbeit hinter solch einem Vorgang liegt haben wir uns bis jetzt noch nie gemacht. Das Flugzeug muss unter Zeitdruck betankt, gesäubert, kontrolliert und umgedreht werden.

Unsere nächsten Stopps waren die Feuerwache und die Bundespolizei, die rund um die Uhr für die Sicherheit der Besucher und Passagiere sorgen. Die Mitarbeiter hier müssen jederzeit für den Ernstfall gewappnet sein. Auf dem Weg dorthin konnten wir aus der Distanz einen Blick auf die „weiße Flotte“ unserer Bundeskanzlerin und deren Minister werfen. Die imposanten Flugzeuge werden rund um die Uhr bewacht und gewartet, um bei Einsatzbedarf nach Berlin geflogen zu werden, wo sie dann unsere Politiker in die ganze Welt fliegen. Einen näheren Blick auf die Flugzeuge konnten wir leider nicht werfen, da die Sicherheitszone rund um die Flotte nur Zugang für ausgewählte Individuen gewährt. Das Highlight der Besichtigung waren die Hangars mit den Privatjets. Viele erfolgreiche Unternehmen wie die Telekom haben hier ihre privaten Flugzeuge stationiert. Die Firmenvorstände fliegen von hier aus um die ganze Welt. Auch Prominente sind hier mit ihren pompösen Luxus Maschinen vertreten, die Geschichten und Erlebnisse die unser Tour Guide mit Celebrities wie 50 Cent oder Jennifer Lopez gemacht hat, haben für herzhaftes Gelächter im Bus gesorgt. Zuletzt haben wir uns den riesigen Sektor der Ingenieure angeschaut, die in gigantischen Hangars Flugzeuge warten und reparieren. Hier werden Flugzeuge zum Teil komplett auseinander genommen und wieder zusammengeschraubt.

Zum Ende der Tour sind wir mit Infomaterialien zu diversen Ausbildungs- und Studiengängen die der Flughafen anbietet versorgt worden. Die große Fülle an Studienangeboten ist sehr praxisorientiert und beläuft sich auf Kurse wie etwa IT Spezialist oder Ingenieur für Gebäude oder Flugzeugtechnik. Die Besichtigung ist in der ganzen Klasse sehr gut angekommen, das freundliche Personal hatte stets ein offenes Ohr für unsere Fragen und hat diese sehr kompetent und sachgebunden beantwortet. Nach diesem ereignisreichen und informativen Erlebnis hinter den Kulissen des Flughafen Köln/Bonn sehen alle von uns diesen wichtigen Arbeitgeber und Knotenpunkt der Region sowie Flughäfen generell mit ganz anderen Augen.

Noel Naumann, FOS 12 B

Klassenfahrt der FAO, FAU und FOS nach Oxford

Mit Viktor am Steuer ging es los ins Abenteuer. Nach 7 Stunden endlich an der Fähre, ab auf die Meere! Ohne weitere Zwischenfälle fuhren wir von Welle zu Welle. In Dover angekommen, die Linksspur aufgenommen. Mit Viktor gab es ccc-halbe Stunde Pause- ganz wie zu ccc- Hause. Zu spät und hungrig im Hostel- arrived but survived.

Die Koffer 3 Stockwerke hochgeschleppt, die englische Nationalhymne gerappt. Raus aus der front door um die Stadt zu exploren‘. Essen, trinken im Whetherspoon, bis der Magen angefangen hat zu ruhn‘.
Am nächsten Tag früh raus aus dem Bett- hoffentlich ist Oxford ganz nett. Nein. Es regnete wie in Strömen, das wars‘ dann wohl mit föhnen. Ab mittags wurde es besser, ab an den Tisch zu Gabel und Messer.
Es gibt in Oxford nicht nur ein College, denn die Leute haben thirst for knowledge. 38 um den Durst zu stillen, da braucht man Raum zum chillen. Den fanden wir in Cafés und Bars, nur wo blieben die Stars? Leute wie Lewis Carroll (Autor: Alice im Wunderland) sind zwar schon gestorben, hatten sich aber um einen Platz beworben.

NRW Justizminister zu Gast am LEB

Es ist Freitag, der 24. Juni 2016 – ein normaler Schultag am LEB beginnt. Aber da kommt eine Traube von Fotografen, Journalistinnen und Journalisten sowie einem Kameramann, und mitten unter ihnen: ein Minister! Er unterhält sich mit dem Schulleiter Herrn Kampmann, und dann verschwindet er (gefolgt von Herrn Kampmann, einer Richterin, mehreren Mitarbeitern seines Ministeriums und der Traube von JournalistInnen) im Klassenzimmer der IFK 1[1].

Was dann passiert, lesen wir am besten von den Schülerinnen und Schülern der Internationalen Förderklasse selbst.

Am Freitag hatten wir einen guten Tag. Ein Mann aus Düsseldorf ist gekommen, NRW Justizminister Herr Kutschaty. Und eine Richterin aus Bonn ist gekommen, zusammen mit Fotografen und Reportern (mindestens 20). Der Justizminister hat viel mit uns gesprochen. Wir haben über das Grundgesetz gesprochen, und sie haben uns nach unseren Ansichten zu einem Fall gefragt und uns gelehrt, was erlaubt ist und was nicht in Deutschland. Der Fall war über ein Kind und seine Eltern: Ein Junge hat mit seinem Fahrrad eine Autotür beschädigt, sein verärgerter Vater gibt ihm eine Ohrfeige. Darf er das?

Mohamad hat gefragt, warum die Asylanträge so lange dauern. Herr Kutschaty hat geantwortet, dass viele Leute aus Syrien und aus Afghanistan und anderen Ländern gekommen sind. Die Schüler haben Herrn Kutschaty auch nach der Stunde viele Fragen gestellt und Herr Kutscharty war sehr nett und er hat erklärt, warum die Deutschen die Flüchtlinge in ihrem Land willkommen heißen.

Dann schließlich hat Lydia vor der Kamera gesprochen.

Dies sind einige Reaktionen der Schülerinnen und Schüler:

„Ich habe ein bißchen Angst gehabt. Ich habe 11 Jahre im Irak gelernt und niemand hat uns besucht. Es war eine große Ehre und eine Überraschung für uns.“

„Ich bin sehr glücklich gewesen, aber ich schäme mich vor den Kameras.“

„Es war ein süßer Tag.“

„Der Besuch hat mir sehr gefallen, ich finde schön, dass die Politiker uns besuchen und unseren Problemen zuhören um zu wissen, wie es uns geht.“

„Er ist ein bescheidener Mann und er ist auch ein sehr netter Mann. Der Besuch war schön, wir sind zufrieden mit dem Treffen mit Herrn Kutschaty.“

„Der Minister hat schöne und sehr schöne Worte gesagt. Ich habe viele Dinge von ihm gelernt. Ich hoffe, er kommt wieder.“

Ali, Dleen, Farzat, Lydia, Miriana, Mohamad, Sara und Sizar aus der IFK1

 


[1] IFK ist die Abkürzung für Internationale Förderklasse. In unseren beiden IFKs werden Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren in Deutsch und einigen anderen Fächern unterrichtet, weil sie noch nicht lange in Deutschland sind und zunächst die Sprache lernen sollen. Die IFK 1 ist seit dem 30. November 2015 bei uns an der Schule. Sie lernen also seit einem guten halben Jahr Deutsch.

Seit Anfang Mai kommt wöchentlich Frau Yürüktümen, eine Richterin des Landgerichts Bonn, für eine Doppelstunde in die Klasse und erteilt Rechtskundeunterricht mit Schwerpunkt „Grundgesetz“. Hier werden interessante Rechtsfälle vorgestellt, von den Schülerinnen und Schülern diskutiert und schließlich mit Hilfe des Grundgesetzes und anderer Gesetzestexte beurteilt.

Wenn Autos fliegen lernen

Betriebsbesichtigung der Ford-Werke, Standort Köln Niehl, der 12. Jahrgangstufe des Wirtschaftsgymnasiums
Nach unserem Einlass auf das Gelände der Ford-Werke in Köln Niehl wurden wir mit warmen Getränken im Vorführraum der Ford-Werke empfangen, wo wir in einem sehr ausführlichen Einführungsfilm gezeigt bekamen, was an Ford so toll und besonders sei. Im Anschluss daran begann unsere Tour durch die Produktions- und Fertigungshallen, in denen der Ford FIESTA produziert wird.

Hierbei kamen zunächst Kindheitserinnerungen hoch.

Wir durften alle Platz in einer Art kleiner, weißen Bahn nehmen, wie man sie aus dem Kölner Zoo kennt. Beim Durchfahren der ersten Fertigungshalle fühlte man sich jedoch direkt in die Szenerie eines Superhelden-Films versetzt, denn das Innere der Halle erinnerte sehr an eine der Bösewichten- Fabriken: Hinter hohen Gittern bewegten sich riesige Roboterarme bedrohlich in alle Richtungen und gewaltige Pressmaschinen öffneten und schlossen ihre Klappen wie riesige Mäuler. Es fehlte nur noch, das Joker plötzlich zwischen den Maschinen auftauchte. Stellenweise ganz froh, dass wir sicher in unseren Anhängern saßen, fuhren wir an verschiedenen Anlagen vorbei, die chronologisch geordnet verschiedene Arbeitsschritte ausführen.

Die gesamte Produktion läuft nach dem Fließ-Prinzip ab. Dieses System entwickelte bereits Henry Ford, der Erfinder und Gründer der Automarke Ford, im Jahr 1903, damals noch in einer kleinen Fabrik in den USA. Hierbei haben Maschinen selbstverständlich den Vorteil, dass es ihnen nichts ausmacht dauerhaft dieselben Arbeitsschritte auszuführen.

Auch die für die Fertigstellung eines Autos benötigte Zeit wird so minimiert. Zunächst werden die Einzelteile für die Karosserie gepresst und später verschweißt. Dies geschieht mit Hilfe von hunderten, überdimensional großen Roboterarmen, die speziell für die Fertigung entwickelt wurden, deren Bewegungsmöglichkeiten jedoch auf den menschlichen Eigenschaften basieren.

Am Ende der zweiten Fertigungshalle sind die einzelnen Stahl- und Kunststoffteile bereits zu einem erkennbaren Auto herangewachsen. Transportiert werden alle Einzelteile über den „Köpfen“ der Maschinen. Ein komplexes Schienensystem lässt sogar ganze Autos durch die Luft fliegen. Wenn man den Blick einmal von den Maschinen lösen konnte und nach oben sah, wusste man gar nicht wohin man als erstes hinsehen sollte.

In der dritten Fertigungshalle wird sich nun um das Aussehen und den inneren Charakter der Autos gekümmert. Sitze, Armaturenbrett etc. werden eingebaut und es wird nach den Wünschen des Kunden lackiert, von ‚Lady in Red‘ bis ‚Men in Black‘ ist hier alles vertreten. Weil hierfür große Sorgfalt erforderlich ist, fanden sich dort zur Abwechslung auch mal größere Gruppen der Gattung ‚homo sapiens‘. Ganz ohne Unterstützung geht es dann doch nicht. So kümmern sich verschiedene Teams z.B. um den Einbau der Kleinteile.

Der Ford FIESTA zeichnet sich schon seit längerem durch sein modernes Design und neueste Technologien aus. Auch auf individuelle Kundenwünsche wird sowohl beim normalen FIESTA, als auch bei den ST- (Sport) Modellen eingegangen.

Doch in einem Punkt sind sie dann doch noch ganz traditionell eingestellt: Bevor es raus in die weite Welt geht, wird geheiratet! Das Zusammenfügen von Karosserie und Motor wird auch als „Hochzeit“ bezeichnet.

Damit sie endlich auf eigenen vier Rädern im Leben stehen können, müssen sie jedoch zunächst auf den harten und teilweise holprigen Boden der Tatsachen zurückgeholt werden; bei einer abschließenden Probefahrt durch eine Art Parcour wird die Fahrtauglichkeit jedes einzelnen Wagens von Fachleuten getestet und jeder bislang nicht bemerkte Mangel festgestellt und im Anschluss behoben.

Jetzt ist es für die fertigen Autos zwar mit dem Fliegen vorbei, dafür fahren sie jetzt in eine hoffentlich erfolgreiche Zukunft. Und manche dürfen sogar schwimmen, denn bis heute werden noch über 50% der Wagen über Wasser verschickt. Schließlich haben die Ford-Werke dank Henry Ford, der 1930 die Produktionshalle in Köln eröffnet hat, den Rhein direkt neben der Tür.

Egal, ob einem Ford-Modelle gefallen oder nicht, eines muss man ihnen lassen, ihrem Motto „immer eine Idee weiter“ zu sein, sind sie bis heute treu geblieben.

(Jasmin George, WGY12A)

Betriebspraktika des Wirtschaftsgymnasiums

Was werden? Was werden!
Für die Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe findet im zweiten Halbjahr ein zweiwöchiges Betriebspraktikum statt. Im Rahmen eines solchen Praktikums erhalten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit einen Einblick in die Berufswelt zu gewinnen.

Hier finden sich einige nützliche Downloads zum Thema Betriebspraktikum

Wirtschaftsgymnasium Jahrgangsstufe 12: Besuch der Ford-Werke

Am Montag, dem 19.09.2011, nahmen wir im Rahmen unseres BWL-Unterrichts an einer Führung in den Ford-Werken in Köln-Niehl teil.

Zu Beginn der Veranstaltung wurden wir mit einer Art Bimmelbahn über das riesige Gelände gefahren. Im Anschluss daran erhielten wir in einem Besucherraum bei Tee und Kaffee detailliertere Informationen über die Ford-Werke. Um einen konkreten Einblick in die Produktion eines Pkws zu gewinnen, wurden wir schließlich durch eine Produktionshalle gefahren, in der zur Zeit ausschließlich der Ford Fiesta produziert wird. Dort sah man vorwiegend Maschinen, die die Einzelteile eines Autos auf der Produktionsstraße pressten und zusammensetzten.
Der Besuch der Ford-Werken war für uns sehr interessant und informativ, weil man so einen Eindruck davon bekam wie komplex heutige Produktionsprozesse in der Autoindustrie ausfallen.

Auffallend war, dass ein Großteil der Arbeit ausschließlich maschinell erledigt wird, der Mensch hier nur noch eine kontrollierende Aufgabe erfüllt. Erst das Innere eines Autos muss wieder verstärkt von Menschenhand geschaffen werden, so z.B. das Einziehen der Gurte und das Einsetzen der Lampen.

Der Besuch der Ford-Werken war für uns sehr interessant und informativ, weil man so einen Eindruck davon bekam wie komplex heutige Produktionsprozesse in der Autoindustrie ausfallen.

Sarah Hack