3-wöchiger Erasmus+ Aufenthalt in Salzburg
Im Rahmen des Erasmus+ Programms, das über unsere Berufsschule organisiert wurde,
hatten wir als Auszubildende zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzanlagen die
Möglichkeit, ein dreiwöchiges Auslandspraktikum in Salzburg zu absolvieren. Unser
Praktikumsbetrieb war die Wiener Städtische Versicherung AG, bei der wir wertvolle
Einblicke in die praktische Arbeit der österreichischen Versicherungsbranche gewinnen
konnten.
In der ersten Woche lag der Schwerpunkt auf der Einführung in den Betrieb sowie auf den
grundlegenden Abläufen einer Versicherung. Wir setzten uns mit verschiedenen
Versicherungsarten auseinander, lernten Risiken und Schadensfälle kennen und erhielten
einen Überblick über die Aufgaben bei der Wiener Städtischen Versicherung Ag. Ein weiterer
wichtiger Bestandteil war die Kundenkommunikation: Wir beschäftigten uns mit dem richtigen
Auftreten gegenüber Kundinnen und Kunden, der Gesprächsführung sowie dem
professionellen Telefonieren. Gruppenarbeiten und Präsentationen förderten zusätzlich
unsere Teamfähigkeit und Kommunikationskompetenz.
Die zweite Woche gestaltete sich besonders praxisnah und abwechslungsreich. Wir
bereiteten gemeinsam den Tag der offenen Tür einer Außenstelle vor und konnten diesen
aktiv begleiten. Darüber hinaus erhielten wir Einblicke in verschiedene Abteilungen der
Wiener Städtischen Versicherung AG, unter anderem in das Controlling, das Kundenbüro
sowie in den Bereich Unfallversicherung. Wir unterstützten bei der Bearbeitung von E-Mails,
durften bei der Kundenbetreuung mitwirken und lernten interne Abläufe kennen, wie
beispielsweise die KFZ-Zulassung, da diese in Österreich von den Versicherungen
durchgeführt wird.
In der dritten Woche nahmen wir an mehreren Schulungen, Kursen und Webinaren teil.
Dabei wurden unter anderem die Themen Unfallversicherung,
Berufsunfähigkeitsversicherung, Ablebensversicherung sowie Bestattungsvorsorge
behandelt. Diese Inhalte vertieften unser fachliches Wissen und gaben uns einen
umfassenden Einblick in unterschiedliche Versicherungsprodukte sowie deren Bedeutung für
Kundinnen und Kunden.
Der Erasmus+ Aufenthalt in Salzburg war für uns eine sehr bereichernde Erfahrung. Neben
der Erweiterung unserer fachlichen Kenntnisse konnten wir auch unsere Selbstständigkeit,
Kommunikationsfähigkeit und berufliche Handlungskompetenz stärken. Wir sind dankbar für
diese Möglichkeit und nehmen viele wertvolle Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit der
Wiener Städtischen Versicherung AG mit, die sowohl für unsere Ausbildung als auch für
unseren weiteren beruflichen Weg von großem Nutzen sind.





Im Oktober absolvierten wir (Marie und Lana) ein mehrwöchiges Praktikum bei den Tirol Kliniken in Innsbruck. Dabei erhielten wir Einblicke in die Innere Medizin, die Neurologie sowie die Neuro-Intensivmedizin. Bereits zu Beginn konnten wir praktische Tätigkeiten wie Blutabnahmen, Materialvorbereitung, die Begleitung diagnostischer Verfahren (z. B. OGTT) sowie die Assistenz bei einer Lumbalpunktion übernehmen. Zusätzlich gewannen wir erste Erfahrungen im Umgang mit Parkinson-Patient*innen und laufenden Studien.
Ein Schwerpunkt lag auf der neurologischen Diagnostik, insbesondere im Bereich EEG. Wir lernten das Anlegen von EEG-Elektroden, führten Untersuchungen unter verschiedenen Reizprotokollen durch und begleiteten Patient*innen im EEG-Labor, der Anfallsambulanz sowie im Neuro-Monitoring. Auf der Neuro-Intensivstation konnten wir beobachten, wie EEGs zur Hirntodfeststellung und zur Abklärung von Anfällen eingesetzt werden.
In der abschließenden Woche arbeiteten wir noch eigenständiger: Wir legten EEGs nach der 10–20-Methode an, begleiteten Langzeit-EEGs, dokumentierten Anfallsereignisse, übernahmen Blutabnahmen, unterstützten in der Patientenbetreuung und nahmen an einer Untersuchung der Evozierten Potentiale teil.
Neben dem Praktikum nutzten wir die Gelegenheit, Innsbruck und seine Sehenswürdigkeiten kennenzulernen, darunter das Goldene Dachl, die Altstadt und die Nordkette.
Ein Auslandspraktikum auf Malta zu absolvieren war für uns eine einmalige Gelegenheit, berufliche Einblicke mit interkulturellen Erfahrungen zu verbinden. Schon in den ersten Tagen wurde deutlich, dass uns nicht nur fachliche Aufgaben erwarteten, sondern auch viele persönliche Lernmomente.
Während des Praktikums arbeiteten wir in verschiedenen Betrieben, die vielfältige Tätigkeiten anboten. Von Tag zu Tag übernahmen wir neue Aufgaben und konnten unser Wissen in der Praxis anwenden und erweitern. Besonders spannend war der Austausch mit Menschen aus unterschiedlichen Ländern – dadurch entstand eine internationale Arbeitsatmosphäre, die uns neue Sichtweisen auf Teamarbeit und Kommunikation vermittelte.
Malta entdecken
Im Oktober 2025 absolvierten wir im Rahmen des Erasmus+ Programms ein dreiwöchiges Auslandspraktikum auf Malta.
Im April hatten wir die besondere Gelegenheit, ein mehrwöchiges Auslandspraktikum in den Tirol Kliniken in Innsbruck zu absolvieren.
Besonders inspirierend war es, die Vielfalt der Arbeitsweisen und Strukturen kennenzulernen – jede Station bot neue Eindrücke, spannende Aufgaben und wertvolle Lernmomente. Die Zusammenarbeit mit engagierten Fachkräften und das Eintauchen in ein neues berufliches Umfeld machten diese Erfahrung einzigartig.
Auch abseits der Klinik bot Innsbruck mit seiner beeindruckenden Bergkulisse und lebendigen Kultur viele unvergessliche Eindrücke. Das Zusammenspiel aus Praxis, neuen Herausforderungen und kulturellem Austausch hat unser Praktikum zu einer bereichernden und motivierenden Zeit gemacht.





Im Rahmen des Erasmus+ Programms hatten wir die Möglichkeit, ein dreiwöchiges Praktikum im Ministry for Social Policy and Children’s Rights in Valletta, der Hauptstadt Maltas, zu absolvieren.
Wir wurden in unterschiedlichen Abteilungen eingesetzt: Benefits Compliance, Directorate for Financial Governance and Planning sowie der Strategy and Implementation Division. Während unserer Tätigkeit konnten wir nicht nur wertvolle Einblicke in die Arbeitsweise einer maltesischen Behörde gewinnen, sondern auch aktiv bei der täglichen Arbeit mitwirken. Dabei lernten wir engagierte Kolleginnen und Kollegen sowie ein vielfältiges und interessantes Arbeitsumfeld kennen, das uns nachhaltig beeindruckt hat.
Neben der beruflichen Erfahrung blieb uns ausreichend Zeit, um die maltesische Kultur und Geschichte näher kennenzulernen. Besonders hervorzuheben sind dabei das beeindruckende Malta International Fireworks Festival, das wir live miterleben durften, sowie ein Tagesausflug ins Nationalarchiv in Rabat, bei dem wir spannende historische Einblicke erhielten. Ein weiteres kulturelles Highlight war die feierliche Osterprozession, die uns die religiösen Traditionen des Landes auf eindrucksvolle Weise näherbrachte.
Insgesamt blicken wir auf eine bereichernde und unvergessliche Zeit zurück, in der wir nicht nur fachlich viel dazulernen konnten, sondern auch persönlich gewachsen sind – eine Erfahrung, die wir sehr zu schätzen wissen und jederzeit wiederholen würden.
