Steuerfachangestellte(r)

Ein anspruchsvoller und zukunftsweisender Beruf Logo der Steuerabteilung am LEB Bonn
Gutes Recht – von Mensch zu Mensch. Als Steuerfachangestellte/r verhelfen Sie den Menschen zu ihrem guten Recht – zu ihrem Steuerrecht! Denn auf diesem Gebiet sind Sie der qualifizierte Ansprechpartner. Als Mitarbeiter in der Steuerberatungskanzlei arbeiten Sie weitgehend selbständig für Mandanten aus Industrie, Handel, Dienstleistung und aus dem Privatbereich. Sie werden unterstützend auf den Gebieten der Finanz- und Lohnbuchhaltung sowie der Bearbeitung von Einkommensteuererklärungen tätig. Später helfen Sie zudem mit bei der Erstellung von Jahresabschlüssen und fertigen die zugehörigen Unternehmenssteuererklärungen an.

Sie erlernen einen der anspruchsvollsten Berufe im Bereich der kaufmännischen Ausbildung und sind mit Abschluss der Berufsausbildung zukunftsweisend qualifiziert.

Als Fachmann und Fachfrau für Buchhaltung, Jahresabschluss und Steuerrecht haben Sie hervorragende Chancen in einem Beruf mit Zukunft, sowohl in den Steuerberatungskanzleien als auch in der Privatwirtschaft sowie im öffentlichen Dienst. Zudem sind die Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten – bis hin zur Steuerberaterin/zum Steuerberater – vielseitig und gut realisierbar. Ebenso bietet die zunehmende Digitalisierung in den steuerberatenden Berufen neue Herausforderungen, um sich zu professionalisieren.

Fühlen Sie sich angesprochen? Dann führt Sie der Beruf als Steuerfachangestellte/r auch zum Ludwig-Erhard-Berufskolleg – denn doppelt hält besser: „Praxis & LEB“ …

» Anforderungsprofil

» Ausbildung

» Aufnahmevoraussetzung

» Ausbildungsdauer

» Prüfungen

» Abschlüsse

» LEB Plus+

» Zertifikat

» Perspektiven

» Anmeldung

» Ansprechpartner

Anforderungsprofil

BeratungDer künftige Steuerfachangestellte sollte folgende Eigenschaften unbedingt mitbringen:

Spaß ..

  • an Gesetzen und Fachliteratur
  • an Zahlen und Daten
  • an selbständigem und verantwortlichem Arbeiten
  • an sicherem Umgang mit Menschen
  • an ständiger Weiterbildung

Gute schulische Vorbildung …

  • empfehlenswert sind Fachhochschulreife (Höhere Berufsfachschule/HöHa) oder Abitur
  • ein überdurchschnittlich guter Real- oder Hauptschulabschluss ist als Einstiegsvoraussetzung ebenso geeignet

Aufnahmevoraussetzung

Um Steuerfachangestellte(r) zu werden, benötigen Sie zunächst einen Ausbildungsplatz im steuerberatenden Beruf, der durch einen gültigen Ausbildungsvertrag zwischen Ihnen und dem Ausbildungsbetrieb nachgewiesen wird. Dieser Vertrag wird bei der zuständigen Steuerberaterkammer in Köln eingetragen. Ihr Ausbildungsbetrieb meldet Sie sodann bei der Berufsschule an. Sie können sich also nicht selbst bei der Berufsschule anmelden, sondern dies erledigt Ihr Ausbildungsbetrieb für Sie.

Ausbildung

Die dualen Partner der Berufsausbildung teilen sich die theoriebezogenen und praxisbezogenen Anteile der Ausbildung der künftigen Steuerfachangestellten.

Die schulische Ausbildung am Ludwig-Erhard-Berufskolleg erfolgt in Teilzeitform an zwei Unterrichtstagen in der Woche.

Theorie

Das Ludwig-Erhard-Berufskolleg der Stadt Bonn übernimmt schwerpunktmäßig die theoretische Ausbildung in den berufsbezogenen Fächern:

Steuerlehre
  • Bei der Wahrung von Interessen der Mandanten gegenüber der Finanzverwaltung mitwirken und steuerlich relevante Vorgänge der Mandanten begründet zuordnen sowie die Grundlagen der Einkunftsermittlung darstellen
    Bei der Ermittlung der Einkünfte mitwirken
  • Einkommen- und Körperschaftsteuererklärungen erstellen und -bescheide prüfen
  • Umsatzsteuerlich relevante Geschäftsvorfälle der Mandanten auf ihre Steuerbarkeit und Steuerpflicht überprüfen
  • Umsatzsteuervoranmeldungen / -erklärungen erstellen und Bescheide prüfen
  • Gewerbesteuererklärungen erstellen und Steuerbescheide prüfen
Rechnungswesen
  • Werte und Wertströme im Mandantenauftrag erfassen und dokumentieren
  • Im Mandantenauftrag Geschäftsvorfälle aus betrieblichen Funktionsbereichen er-fassen und dokumentieren
  • Lohn- und Gehaltsabrechnungen für Mandanten vornehmen und buchen
  • Beim Erstellen von Jahresabschlüssen mitarbeiten
  • Beim Auswerten und Interpretieren von Jahresabschlüssen unter Einschluss mikro- und makroökonomischer Kriterien mitwirken

Allgemeine

Wirtschaftslehre

  • Mit der Berufsausbildung beginnen und im Betrieb mitarbeiten
  • Am Abschluss und der Erfüllung von Verträgen im Betrieb mitwirken
  • Handels- und gesellschaftsrechtliche Fragen der Mandanten klären und beantworten
  • Investitionsanlässe bei Mandanten unterscheiden und deren Finanzierungsmöglichkeiten beurteilen

Datenverarbeitung

  • Anwendung verschiedener Standardsoftware in Textverarbeitung, Tabellenkalkulation sowie Erstellung von Datenbanken
  • Lösung berufsbezogener Aufgaben mit Hilfe branchenspezifischer Software
  • Wesentliche Bestimmungen des Datenschutzes

Folgende Unterrichtsfächer zählen zu dem berufsübergreifenden Bereich:

  • Religionslehre,
  • Politik,
  • Deutsch und
  • Sport.

Praxis

Die Praxis ist in der jeweiligen Steuerberatungskanzlei schwerpunktmäßig mit folgenden Aufgaben besetzt:

  • Erledigung von Buchführungsaufgaben
  • Bearbeitung von Steuererklärungen
  • Fertigung von Lohn- und Gehaltsabrechnungen
  • Mitwirkung bei der Fertigung von Jahresabschlüssen

Ausbildungsdauer

Die regelmäßige Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre; sie kann bei entsprechender schulischer Vorbildung von Anfang an bis auf zweieinhalb Jahre verkürzt oder auch während der Ausbildung – bei entsprechender Leistung – durch vorzeitige Prüfungszulassung früher beendet werden. Bei einer entsprechenden beruflichen Vorbildung ist sogar eine Verkürzung der Ausbildung auf zwei Jahre möglich.

Prüfungen

Zu Beginn des zweiten Ausbildungsjahres findet eine Zwischenprüfung statt.

Die Ausbildung endet mit einer Abschlussprüfung. Sie umfasst vier Prüfungsfächer:

  • als schriftliche Prüfungsleistung die Fächer „Steuerwesen“, „Rechnungswesen“ und „Allgemeine Wirtschaftslehre“
  • sowie als mündliche Prüfungsleistung das Fach „Mandantenorientierte Sachbearbeitung“.

Zuständige Stelle für beide Prüfungen ist die Steuerberaterkammer Köln.

Abschlüsse

Mit erfolgreichem Abschluss der Ausbildung zum/zur Steuerfachagestellten erwerben Sie zum einen ein Berufsschulabschlusszeugnis der Berufsschule über Ihre schulischen Leistungen und zum anderen erhalten Sie das Zeugnis der Steuerberaterkammer Köln über Ihre Prüfungsleistungen (Berufsabschlusszeugnis), die Sie im Rahmen der Abschlussprüfung erbracht haben. Außerdem erhalten Sie von Ihrem Ausbildungsbetrieb ein Arbeitszeugnis über Ihre Tätigkeiten und wunschgemäß auch über Ihre Leistungen während der praktischen Ausbildung.

Zusätzlich zu Ihrem Berufsschulabschluss wird Ihnen – bei entsprechenden Leistungen und/oder Nachweisen – gegebenenfalls ein höherwertiger Bildungsabschluss bescheinigt.

Auszubildende, …

  • die bisher über den Hauptschulabschluss Typ A verfügen, können den mittleren Bildungsabschluss (Fachoberschulreife – FOR) erwerben,
  • die bisher über den Hauptschulabschluss Typ B oder über den mittleren Bildungsabschluss (Fachoberschulreife – FOR) verfügen, können – sofern noch nicht erreicht – den Qualifikationsvermerk für den Besuch der gymnasialen Oberstufe erhalten.

LEB Plus+

Sie können Ihre Berufsschule frei wählen. Warum sollten Sie sich für uns entscheiden?

Wir bieten Ihnen …

  • eine praxisorientierte Ausbildung im Fach Rechnungswesen mit unseren Projekten „Fibu-Praxistage“ sowie
    „Lohn- und Gehaltstage“ (diese Projekte werden durch unseren Bildungspartner DATEV sowie durch die Steuerberaterkammer Köln unterstützt),
  • eine hohe Fachkompetenz der im Bildungsgang eingesetzten Lehrkräfte, die sich kontinuierlich fortbilden,
  • individuelle Förderung (z. B. wenn sich das Erreichen Ihrer Ausbildungsziele schwierig gestaltet oder wenn Sie eine vorzeitige Abschlussprüfung anstreben),
  • Berufs- und Kompetenzorientierung (Best Practice Education – Gütesiegel der DATEV e. G.),
  • regelmäßiges Angebot einer eigenen Klasse für zweieinhalbjährige (verkürzte) Ausbildungsverhältnisse,
  • gut funktionierende Partnerschaft mit der Steuerberaterkammer Köln und unserem Bildungspartner DATEV,
  • eine langjährige gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Ausbildungskanzleien.

Zertifikat

Best Practice Education, das Gütesiegel der DATEV eG.

Perspektiven

Das Steuerwesen hat Tradition. Das Thema „Steuern“ ist fast so alt wie die Menschheit. Es wird auch in Zukunft eine wesentliche Rolle spielen. Neue Märkte, neue Steuergesetze und neue Aufgabenbereiche kennzeichnen das zukunfts-sichere Berufsbild. Steuerfachangestellte können also auch in Zukunft davon ausgehen, in den Kanzleien von Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und vereidigten Buchprüfern mit verantwortungsvollen Aufgaben betraut zu werden.

Je nach Neigung können Sie sich in verschiedenen Bereichen weiterbilden:

Liegt Ihr Interesse eher im Bereich der Lohnbuchhaltung, so besteht bereits nach einer einjährigen Praxis die Möglichkeit, an der Fortbildungsprüfung zum Fachassistenten Lohn und Gehalt teilzunehmen.

Sehen Sie Ihre Begabung hingegen stärker im Bereich des Rechnungswesens, so ist nach dreijähriger Berufspraxis die Fortbildung zum Bilanzbuchhalter für Sie eine Aufstiegsmöglichkeit.

Liegt Ihr Interesse im Bereich des externen und internen Rechnungswesens mit den Schwerpunkten Bilanzierung, Controlling sowie integrierter Unternehmensplanung betsht bereits nach zweijähriger Praxis die Möglichkeit an der Fortbildungsprüfung zum Fachassistenten Rechnungswesen und Controlling teilzunehmen.

Liegt Ihnen das Steuerrecht besonders am Herzen, können Sie nach Abschluss der Ausbildung und einer Berufspraxis von drei Jahren bei einem Angehörigen des steuerberatenden Berufs an der Fortbildungsprüfung zum Steuerfachwirt teilnehmen. Nach einer zehnjährigen hauptberuflichen Tätigkeit als Steuerfachangestellte bzw. schon nach sieben Jahren – wenn Sie eine Prüfung zum Steuerfachwirt abgelegt haben – können Sie sogar selbst Steuerberater werden, wenn Sie die Steuerberaterprüfung erfolgreich ablegen.

Sie können sich damit vom Angestellten zum Selbstständigen entwickeln. Gut ein Drittel derer, die die Steuerberaterprüfung ablegen, haben den Weg über die Ausbildung zum Steuerfachangestellten zurückgelegt. Als selbständige Steuerberaterin oder Steuerberater steht Ihnen damit der Weg zur eigenen Kanzlei offen.

Entsprechende Aus- und Fortbildungsangebote finden Sie u. a. bei den Bildungseinrichtungen der Berufsorganisationen, vor allem den Verbänden.

Anmeldung (nur durch den Ausbildungsbetrieb möglich)

Zum Anmeldeformular der Steuerfachangestellten am Ludwig-Erhard-Berufskolleg geht es hier.

Ansprechpartner

Weitere Informationen sind u.a. bei den dualen Partnern, über die Nachwuchsseiten der Bundessteuerberaterkammer , der Steuerberaterkammer Köln und bei unserem Bildungspartner, der DATEV eG in Nürnberg, erhältlich.

Konkrete Fragen können Sie richten an:

Ludwig-Erhard-Berufskolleg der Stadt Bonn
Kölnstr. 235, 53117 Bonn
Tel. 0228/777047
Abt. Steuerfachangestellte/r
Bildungsgangleiterin Frau StD´in Karin Schüller

Steuerberaterkammer Köln,STBK Köln
Gereonstr. 34, 50670 Köln
Tel. 0221/33643-0 Frau Grund
E-Mail: mail@stbk-koeln.de
Homepage: http://www.stbk-koeln.de

 

Neue Ebene…

Kaufmann für Büromanagement

Als Kaufmann / Kauffrau für Büromanagement steht ihnen ein breites Tätigkeitsfeld offen. Nach erfolgreichem Abschluss Ihrer Ausbildung können Sie als Bürosachbearbeiter/in sowohl in den öffentlichen Verwaltungen von Bund, Ländern und Gemeinden sowie in Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts als auch in der privaten Wirtschaft arbeiten.

Auf der Grundlage von betriebs- und volkswirtschaftlichen Kenntnissen setzen Sie Lösungen mit Hilfe der Tabellenkalkulation und Textverarbeitung um. Dabei können Sie im Bereich des Personal- und Finanzwesens, der Kommunikationsübermittlung und Sachbearbeitung der mittleren Beschäftigungsebene des öffentlichen Dienstes beschäftigt sein.

Wenn Sie einen Ausbildungsvertrag mit einer Bundesbehörde oder deren nachgelagerten Behörden im Raum Köln / Bonn abgeschlossen haben, dann werden wir Sie als zuständige Berufsschule tatkräftig unterstützen, Ihr Ausbildungsziel bestmöglich zu erreichen.

Im Folgenden finden Sie weitreichende Informationen über den Bildungsgang am Ludwig-Erhard-Berufskolleg.

» Inhaltliche Schwerpunkte der Berufsausbildung

» „Lernorte“ der Ausbildung und Organisationsform

» Lernort Ludwig-Erhard-Berufskolleg

» Prüfungen

» Bücherliste

» Informationen zum aktuellen Einschulungstag

» Blockzeiten für die Jahre 2019 – 2023

» Ansprechpartner

1. Inhaltliche Schwerpunkte der Berufsausbildung

Die Ausbildungsdauer beträgt grundsätzlich drei Jahre. Anders als in anderen Berufen des öffentlichen Dienstes gibt es keine Zugangsvoraussetzungen nach schulischen Bildungsabschlüssen. Vom Hauptschüler mit qualifiziertem Abschluss über den Realschüler oder den (Höheren) Handelsschüler bis zum Abiturienten kann sich grundsätzlich jeder bei einer Behörde bewerben.

Die wesentlichen Ausbildungsinhalte des Kaufmanns / der Kauffrau für Büromanagement lassen sich wie folgt skizzieren:

  • Allgemeine Wirtschaftslehre (betriebswirtschaftliche und volkswirtschaftliche Inhalte)
  • BüroberufInformationswirtschaft (Arbeit mit Office-Programmen wie der Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationsprogrammen)
  • Büro-/Verwaltungsorganisation
  • Haushalts- und Rechnungswesen
  • Personalwesen
  • Staats- und Verwaltungsrecht
  • Fremdsprache (Englisch)

Wahlqualifikationen

In Ihrer zweiten Ausbildungshälfte erhalten Sie zudem vertiefte Kenntnisse von Praxis und Theorie in zwei von gemeinsam mit Ihrer Behörde vertraglich festgelegten Wahlqualifikationen aus den Bereichen

  • Assistenz- und Sekretariatswesen
  • Verwaltung und Recht
  • Öffentliche Finanzwirtschaft
  • Personalwirtschaft

2. „Lernorte“ der Ausbildung

Wenn Sie in der öffentlichen Verwaltung als Kaufmann / Kauffrau für Büromanagement ausgebildet werden, dann werden die Ausbildungsinhalte im Rahmen des dualen Systems in Ihrer Ausbildungsbehörde, der Berufsschule und der dienstbegleitenden Unterweisung beim Bundesverwaltungsamt in Köln vermittelt.

3. Lernort LEB

Die Ausbildung am Ludwig-Erhard-Berufskolleg erfolgt in der Form eines Blockunterrichts. Als Auszubildende/r besuchen Sie in jedem Ausbildungsjahr die Berufsschule jeweils zweimal für ca. sechs Wochen. Am Ende des jeweils zweiten Sechs-Wochen-Blocks wird ein Zeugnis ausgestellt, welches die Leistungen des gesamten Schuljahres zum Ausdruck bringt.

Während Ihrer Berufsschulzeit werden Ihnen Kenntnisse und Fähigkeiten in den Gebieten der allgemeinen Wirtschaftslehre (inklusive Personalwesen, Rechnungswesen und Informationswirtschaft) vermittelt. Sowohl Ihre deutsche als auch englische Kommunikationskompetenz wird erhöht. Auch in anderen Lernfeldern werden Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten erweitert.

Im Bereich Rechnungswesen lernen Sie anhand der DATEV-Software, die besonders anschaulich die Verbindung zwischen schulischer und praktischer Ausbildung darstellt. Zum Abschluss der Ausbildung erhalten Sie darüber eine Teilnahmebescheinigung.

Ebenso können Sie während Ihrer Schulzeit den Internationalen Computerführerschein ICDL (=International Certification of Digital Literacy ehemals International Computer Driving Licence) erwerben.

In Abhängigkeit von der Anzahl der Interessenten und Ihrer Wahlpflichtfächer lt. Ausbildungsvertrag kann in der Oberstufe im Rahmen eines Wahlpflichtkurses das Zertifikat „Cambridge English“ erworben werden, alternativ kann ein Kurs „Steuerlehre“ gewählt werden.

Während des Berufsschulblocks haben Sie wöchentlich die Möglichkeit, bei Bedarf in einem Förderkurs mitzuarbeiten, in dem Fragestellungen aus dem Rechnungswesen bearbeitet werden.

4. Prüfungen

Die Abschlussprüfung erfolgt in einem gestreckten Verfahren in zwei Abschnitten:

Nach der Hälfte der Ausbildungszeit (Mitte des 2. Ausbildungsjahres) wird im ersten Teil der Abschlussprüfung geprüft, ob Sie die bis dahin vermittelten Lehrinhalte in Theorie und Praxis beherrschen. Im zweiten Teil der Abschlussprüfung am Ende der Ausbildungszeit weisen Sie nach, dass Sie zu einer qualifizierten, beruflichen Tätigkeit befähigt sind, die selbständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren einschließt.

Erster und zweiter Teil der Abschlussprüfung für den im öffentlichen Dienst ausgebildeten Kaufmann / Kauffrau für Büromanagement werden von der sogenannten „zuständigen Stelle beim Bundesverwaltungsamt“ durchgeführt.

5. Bücherliste

Die Bücherliste des aktuellen Einstellungsjahrgangs finden Sie als pdf-Datei hier.

6. Informationen zum Einschulungstag

Informationen zum aktuellen Einschulungstag finden Sie als pdf-Datei hier.

7. Ansprechpartner

Gerne können Sie sich bei weiteren Fragen per Email an den Bildungsgangleiter des Ludwig-Erhard-Berufskollegs, Herrn StD Markus Winterscheid, wenden.

Verwaltungsfachangestellte(r)

Es handelt sich um einen Verwaltungsberuf des öffentlichen Dienstes, der für Aufgaben der Bürosachbearbeitung in der mittleren Funktionsebene qualifiziert.

» Berufsbild

» „Lernorte“ der Ausbildung und Organisationsform

» Inhalt (Stundentafel)

» Prüfungswesen

» Informationen für die Ausbildungsleitung

» Ansprechpartner

Berufsbild

BüroberufBeim Verwaltungsfachangestellten handelt es sich um einen Beruf des öffentlichen Dienstes. Die Berufsausbildung qualifiziert für Aufgaben der Bürosachbearbeitung in der mittleren Funktionsebene. Die Berufsausbildung setzt keinen bestimmten schulischen Bildungsabschluss voraus. In der Praxis werden vor allem Schulabgänger mit mittlerem Bildungsabschluss eingestellt. Die am 01.08.1999 reformierte Ausbildungsordnung verfolgt folgende Intentionen:

  • Befähigung zur komplexen und ganzheitlichen Aufgabenwahrnehmung
  • Beibehaltung eines hohen Standards an fachlicher Qualifizierung
  • Einbeziehung betriebswirtschaftlicher Kenntnisse, Schaffung von Kostenbewusstsein
  • Bürger- und Kundenorientierung
  • Förderung der beruflichen Flexibilität und Mobilität durch eine breit angelegte berufliche Bildung
  • Qualitätsbewusstsein.

Die Ausbildung dauert grundsätzlich drei Jahre. Für diesen Beruf sind fünf Fachrichtungen vorgesehen:

  • Bundesverwaltung
  • Landesverwaltung
  • Kommunalverwaltung
  • Handwerksorganisation, IHK
  • Kirchenverwaltung

Am Ludwig-Erhard-Berufskolleg werden die Fachrichtungen Bund und Kommune beschult. In den ersten beiden Jahren verläuft die Ausbildung in allen Fachrichtungen gleich, erst im dritten Jahr werden die Besonderheiten der jeweiligen Fachrichtung vermittelt. Diese Spezialisierung ist allerdings Angelegenheit der praktischen Ausbildung und findet sich nicht in dem für die Berufsschulen maßgeblichen Rahmenlehrplan wider. Die praktische Ausbildung in den Behörden wird ergänzt durch eine „überbetriebliche Ausbildung“, die sogenannte dienstbegleitende Unterweisung (DU).

„Lernorte“ der Ausbildung

Die Ausbildungsinhalte werden im Rahmen des dualen Systems vermittelt in

– der Ausbildungsbehörde und

– der Berufsschule

Die Ausbildung am Ludwig-Erhard-Berufskolleg der Stadt Bonn erfolgt in der Form des Blockunterrichts. Die Auszubildenden besuchen in jedem Ausbildungsjahr die Berufsschule jeweils zweimal 6 Wochen. Am Ende des jeweils zweiten 6-Wochenblockes wird ein Zeugnis ausgestellt, welches die Leistungen des gesamten Schuljahres zum Ausdruck bringt.

Das Zeugnis enthält folgende Fächer:

Berufsübergreifender Bereich

  • Deutsch
  • Politik
  • Religion
  • Sport

Berufsbezogener Bereich

  • Allgemeine Wirtschaftslehre
  • Verwaltungsbetriebslehre / Controlling
  • Verwaltungsrechtliches Handeln
  • Datenverarbeitung

Differenzierungsbereich

  • Englisch

Die Auszubildenden haben den schulischen Teil ihrer Ausbildung erfolgreich absolviert, wenn die Leistungen in allen Fächern mit mindestens ausreichend bewertet werden oder in nicht mehr als einem Fach mangelhaft sind. Diese Auszubildenden erhalten ein Abschlusszeugnis. Es bescheinigt auch den Berufsschulabschluss und die Durchschnittsnote mit der dieser erreicht wurde. Der Berufsschulabschluss ist unabhängig von der Abschlussprüfung und dem dort zu erreichenden Berufsabschluss.

Prüfungswesen

1. Prüfungen

Während der Ausbildung wird nach dem ersten Ausbildungsjahr eine Zwischenprüfung und am Ende eine Abschlussprüfung absolviert.

Zwischenprüfung gem. § 7 der Ausbildungsverordnung zum Verwaltungsfachangestellten

Die Zwischenprüfung ist in folgenden Prüfungsgebieten durchzuführen:

PrüfungsgebietZeit
Ausbildungsbetrieb, Arbeitsorganisation und bürowirtschaftliche Abläufe(60 Min.)
Haushaltswesen und Beschaffung(60 Min.)
Wirtschafts- und Sozialkunde(60 Min.)

Abschlussprüfung gem. § 8 der Ausbildungsverordnung zum Verwaltungsfachangestellten

Schriftliche Prüfungsfächer:

PrüfungsgebietPrüfungsinhalt
VerwaltungsbetriebswirtschaftIn höchstens 135 Minuten soll der Prüfling praxisbezogene Aufgaben oder Fälle bearbeiten. Er soll dabei zeigen, dass er haushaltsrechtliche, betriebswirtschaftliche und organisatorische Zusammenhänge versteht und Fertigkeiten und Kenntnisse dieser Gebiete im Rahmen der betrieblichen Leistungserstellung praktisch anwenden kann.
PersonalwesenIn höchstens 120 Minuten soll der Prüfling praxisbezogene Aufgaben oder Fälle bearbeiten. Er soll dabei zeigen, dass er rechtliche Zusammenhänge versteht und Personalangelegenheiten bearbeiten kann.
Verwaltungsrecht und VerwaltungsverfahrenIn höchstens 120 Minuten soll der Prüfling praxisbezogene Aufgaben oder Fälle bearbeiten. Er soll dabei zeigen, dass er Sachverhalte rechtlich beurteilen und verfahrensmäßig bearbeiten kann. Die jeweilige Fachrichtung ist dabei zu berücksichtigen
Wirtschafts- und SozialkundeIn höchstens 90 Minuten soll der Prüfling praxisbezogene Aufgaben oder Fälle, insbesondere aus folgenden Gebieten

– staats- und verfassungsrechtliche Zusammenhänge
– Vertragsrecht
– Wirtschaftskreislauf und Wirtschaftspolitik

bearbeiten. Er soll dabei zeigen, dass er wirtschaftliche, rechtliche und gesellschaftliche Zusammenhänge der Berufs- und Arbeitswelt darstellen und beurteilen kann.

Fallbezogene Rechtsanwendung (praktisch)Der Prüfling soll eine praktische Aufgabe bearbeiten und dabei Sachverhalte aus seiner Fachrichtung beurteilen und Lösungen aufzeigen. Die Aufgabe soll Ausgangspunkt für das folgende Prüfungsgespräche sein. Hierbei soll der Prüfling zeigen, dass er Arbeitsergebnisse bürgerorientiert darstellen sowie in berufstypischen Situationen kommunizieren und kooperieren kann. Das Prüfungsgespräch einschließlich der Bearbeitungszeit für die Aufgabe soll für den einzelnen Prüfling nicht länger als 45 Minuten (25 Min. Vorbereitung und 20 Min. Prüfungsgespräch) dauern.

2. Zuständige Stelle für die Prüfung

Zwischen- und Abschlussprüfung werden von der sogenannten „Zuständigen Stelle“ durchgeführt und organisiert. Für rein kaufmännische Berufe ist die Industrie- und Handelskammer, für handwerkliche Berufe die Handwerkskammer zuständig. Für die Verwaltungsfachangestellten ist die Zuständigkeit abhängig von der Ausbildungsbehörde. Allgemein gilt: Zuständige Stelle für die Auszubildenden der Bundesbehörden ist das Bundesverwaltungsamt in Köln. Zuständige Stelle für die Auszubildenden des kommunalen Bereichs ist das Rheinische Studieninstitut für kommunale Verwaltung.

Schulische Ansprechpartner:

Herr StD Lutterbüse (Bildungsgangleiter)
Herr OStD Kampmann (Schulleiter)
Herr StD Botz (stellv. Schulleiter)

Medizinische(r) Fachangestellte(r)

Für Ihre wichtige Arbeit in der Arztpraxis findet die schulische Ausbildung am Ludwig-Erhard-Berufskolleg statt, Ihrer neuen Schule.

Praxis

» Ausbildungsdauer

» Voraussetzungen

» Berufsschulunterricht

» Ausbildungsschwerpunkte

» Unterrichtsschwerpunkte

» Mögliche Abschlüsse

» Weiterbildung

» Unterrichtsorganisation

» Kosten

» Verdienst

» Arbeitszeit

» Zwischenprüfung

» Abschlussprüfung

» Termine

» Anmeldeformular für Ausbilder für die Berufsschule (Sommer)

» Anmeldeformular für Ausbilder für die Berufsschule (Winter)

» Ansprechpartner

» Links

Ausbildungsdauer

3 Jahre (Verkürzung möglich)

Voraussetzungen

Man sollte mindestens den Hauptschulabschluss nach Klasse 10 haben.

Berufsschulunterricht

Für die Stadt Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis am Ludwig-Erhard-Berufskolleg Bonn.

Ausbildungsschwerpunkte (in der Arztpraxis)

  • Empfang und Betreuung von Patienten
  • Vergabe von Terminen
  • Organisation des Sprechstundenablaufes
  • Führen der Patientenkartei
  • Ausfüllen von Formularen und Vordrucken
  • Erledigung des allgemeinen Schriftverkehrs
  • Assistenz bei der Behandlung des Patienten
  • Desinfizieren und Sterilisieren von Instrumenten
  • Abrechnung mit den Versicherungsträgern und Privatpatienten
  • Ausübung sonstiger Tätigkeitsschwerpunkte je nach Art der Praxis

Unterrichtsschwerpunkte (in der Berufsschule)

  • Medizinische Assistenz (z. B. Aufbau des Körpers, Krankheiten, Blut- und Urinuntersuchungen)
  • Abrechnungswesen (z. B. Kassenpatienten, Privatpatienten)
  • Wirtschafts- und Sozialprozesse (z. B. Rechte und Pflichten des Auszubildenden, Zahlungsverkehr, Kaufvertrag)
  • Datenverarbeitung (in Praxismanagement integriert)
  • Praxismanagement (z.B. Organisationsgrundsätze, Datenschutz, Qualitätsmanagement)

Mögliche Abschlüsse

1. Berufsabschluss durch die Prüfung bei der Ärztekammer Nordrhein
2. Berufsschulabschluss, durch den auch zusätzliche Qualifikationen möglich sind
3. Fachoberschulreife mit der Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe zusätzlich zum Berufsschulabschluss bei Erfüllung bestimmter Bedingungen (Fremdsprache und bestimmte Durchschnittsnote im Abschlusszeugnis)

Weiterbildung

1. Fachwirt/-in für ambulante medizinische Versorgung
2. Betriebswirt/-in für Management im Gesundheitswesen
3. Geprüfte(r) Arztsekretär/-in
4. Medizinische(r) Assistent/in (verschiedene Schwerpunkte)
5. Medizinische(r) Dokumentar/in
6. Staatlich geprüfte(r) Betriebswirt/in – Schwerpunkt: Medizinische Verwaltung
7. Besuch der Fachoberschule / Gymnasiale Oberstufe

Unterrichtsorganisation

Der Besuch der Berufsschule ist für alle Auszubildenden während des Berufsausbildungsverhältnisses Pflicht, wenn sie ihr Ausbildungsverhältnis vor Vollendung des 21. Lebensjahres begonnen haben. Ältere Auszubildende können die Berufsschule aufgrund vertraglicher Vereinbarung besuchen. Die Dauer des Schulbesuchs richtet sich nach der Dauer des Ausbildungsverhältnisses. Am LEB Bonn findet der Unterricht an zwei Wochentagen statt, in der Regel an einem Tag vormittags und Mittwoch nachmittags.

Typischer Stundenplan für das erste Ausbildungsjahr:

Stunde

Mittwoch

Donnerstag

1Praxismanagement
2Leistungsabrechnung
3Wirtschafts- und Sozialprozesse
4( Englisch )Wirtschafts- und Sozialprozesse
5( Englisch )Deutsch
6Medizinische AssistenzReligion
7Datenverarbeitung
8Politik
9Medizinische Assistenz
10Medizinische Assistenz
11

Kosten

Schulbücher und ähnliche Unterrichtsmittel erhalten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Verbrauchsmaterialien und ein Teil der Schulbücher sind von den Auszubildenden selbst anzuschaffen.

Verdienst

Die auszubildende MFA erhält ein monatliches Bruttogehalt gestaffelt nach dem Ausbildungsjahr. Die Ausbildungsvergütung beträgt ab dem 01.01.2021 monatlich:

1. Ausbildungsjahr: 880,00 €

2. Ausbildungsjahr: 935,00 €

3. Ausbildungsjahr: 995,00 €

Arbeitszeit

Die auszubildende MFA, hat lt. Tarifvertrag eine 38,5-Stundenwoche, auf die die Berufsschulzeit als Arbeitszeit angerechnet wird. Abhängig vom Alter der auszubildenden MFA gelten unterschiedliche Regelungen (JArbSchG bzw. ArbZG) hinsichtlich der Anrechnung. Ebenso wird der Weg von der Berufsschule zur Praxis nach dem Unterricht und der Weg von der Praxis zur Berufsschule vor dem Unterricht in der Regel als Arbeitszeit gewertet.

Zwischenprüfung

Die Zwischenprüfung findet im zweiten Ausbildungsjahr in der Regel Anfang März statt. Sie umfasst Themen aus den Bereichen Medizinische Assistenz, Leistungsabrechnung, Wirtschafts- und Sozialprozesse und Praxismanagement. Sie findet in programmierter Form statt (d. h. Ankreuzaufgaben).

Abschlussprüfung

Die Abschlussprüfung findet gegen Ende des letzten Ausbildungsjahres statt. Sie gliedert sich in einen schriftlichen und einen praktischen Teil.

Ansprechpartner

Schulische Ansprechpartnerin ist

Links:

Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (sehr gut!)

Ärztekammer Nordrhein

Jobbörse der Ärztekammer Nordrhein

Ärztekammer Westfalen-Lippe (sehr gut!)

Kassenärztliche Bundesvereinigung

Bundesärztekammer (Tarifverträge für Medizinische Fachangestellte und Auszubildende!)

Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege

Medizinischer Dienst der Krankenkassen

Bundesministerium für Gesundheit

Verband medizinischer Fachberufe e.V.

Bildungswerk für Gesundheitsberufe e.V.

Zahnmedizinische(r) Fachangestellte(r)

Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r (ZFA) – der Beruf mit Zukunft!
Sie haben die Aufgabe, bei der Behandlung von Patienten zu assistieren, im Team die Praxisorganisation mitzugestalten und sind verantwortlich für die Praxishygiene. Im dualen System erfolgt neben der praktischen Ausbildung in der Zahnarztpraxis die Unterrichtung im Berufskolleg.

Zahnarztpraxis

» Ausbildungsdauer

» Schulische Voraussetzungen

» Persönliche Voraussetzungen

» Ausbildungsschwerpunkte

» Unterrichtsschwerpunkte

» Unterrichtsorganisation

» Mögliche Abschlüsse

» Weiterbildung

» Ausbildungsvergütung

» Arbeitszeit

» Prüfungen

» Weitere Informationen

» Anmeldeformular für Ausbilder für die Berufsschule (Winterklasse)

» Anmeldeformular für Ausbilder für die Berufsschule (Sommerklassen)

» Links

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungsdauer zur/zum Zahnmedizinischen Fachangestellten beträgt drei Jahre, eine Verkürzung auf zweieinhalb oder zwei Jahre ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Schulische Voraussetzungen

Empfehlenswert ist der Realschulabschluss oder ein guter Hauptschulabschluss.

Persönliche Voraussetzungen

Als künftige/r Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r sollten Sie folgende Eigenschaften unbedingt mitbringen:
Interesse und Freude.

  • an zahnmedizinischen Behandlungen
  • an verantwortungsvollem Arbeiten
  • am sicheren Umgang mit Menschen
  • am Arbeiten im Team
  • an beruflicher Fort- und Weiterbildung.

Ausbildungsschwerpunkte

Sie arbeiten vornehmlich in Zahnarztpraxen oder kieferorthopädischen Praxen, aber auch in kieferchirurgischen Praxen, Zahnkliniken oder in einer zahnmedizinischen Abteilung der Universitätsklinken. Sie werden bei der Behandlung von Patienten assistieren, Patienten empfangen und betreuen, Patientendaten verwalten, zahnärztliche Leistungen abrechnen und bei der Organisation von Praxisabläufen mitwirken.

Sie werden Kenntnisse über zahnmedizinische Behandlungsabläufe und deren Dokumentation erlernen, Abrechnungsvorschriften anwenden können, Röntgentechniken erlernen und mit zahnärztlicher Software umgehen können. Dabei ist der freundliche und sichere Umgang mit Patienten von besonderer Bedeutung. Auch Aufklärung über Mundhygiene und Möglichkeiten der professionellen mechanischen Zahnreinigung werden Teil Ihrer Ausbildung sein.

Unterrichtsschwerpunkte (in der Berufsschule)

Um die notwendigen beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten zu erwerben, werden Sie in der dreijährigen Ausbildung im berufsbezogenen Bereich in den folgenden Fächern unterrichtet:

  • Zahnmedizinische Assistenz
  • Leistungsabrechnung
  • Praxismanagement
  • Rechts- und Wirtschaftsbeziehungen
  • Datenverarbeitung
  • Englische Kommunikation

Zusätzlich werden Ihnen im allgemeinbildenden Bereich Werte und Normen vermittelt, die Ihnen helfen, Ihre private und gesellschaftliche Lebenssituation zu bewältigen. Dazu gehören die Fächer

  • Deutsch/Kommunikation,
  • Politik/Gesellschaftslehre,
  • Sport/Gesundheitsförderung und
  • Religionslehre

Unterrichtsorganisation

Die schulische Ausbildung am Ludwig-Erhard-Berufskolleg erfolgt in Teilzeitform an zwei Unterrichtstagen in der Woche, in der Regel mittwochnachmittags und an einem weiteren Vormittag. Der Besuch der Berufsschule ist für alle Auszubildenden während des Berufsausbildungsverhältnisses Pflicht, wenn sie ihr Ausbildungsverhältnis vor Vollendung des 21. Lebensjahres begonnen haben. Ältere Auszubildende können die Berufsschule aufgrund vertraglicher Vereinbarung besuchen.

Typischer Stundenplan für das erste Ausbildungsjahr:

Stunde

Mittwoch

Donnerstag

1Praxismanagement
2Leistungsabrechnung
3Rechts- und Wirtschaftsbeziehungen
4Rechts- und Wirtschaftsbeziehungen
5Religion
6Zahnmedizinische AssistenzDatenverarbeitung
7Zahnmedizinische Assistenz
8Leistungsabrechnung
9Politik
10Zahnmedizinische Assistenz
11

Mögliche Abschlüsse

Sie erhalten durch Bestehen der Abschlussprüfung den Berufsabschluss von der Zahnärztekammer Nordrhein mit einem Prüfungszeugnis. Den Berufsschulabschluss erwerben Sie durch den Besuch des Berufskollegs unabhängig von der Abschlussprüfung. Zusätzlich zum Berufsschulabschluss können Sie die Fachoberschulreife erwerben, wenn Sie den Berufsschulabschluss mindestens mit der Note 3,0 abschließen und einen zusätzlichen Nachweis einer Fremdsprache mit einer bestimmten Qualifikationsstufe vorweisen können.

Weiterbildung

Ein beruflicher Aufstieg ist möglich, wenn Sie erfolgreich an folgenden gesetzlich geregelten Fortbildungslehrgängen teilnehmen

  • zum/zur Zahnmedizinischen Prophylaxeassistenten/in (ZMP)
  • zum/zur Zahnmedizinischen Fachassistenten/in (ZMF)
  • zum/zur Dentalhygieniker/in (DH)
  • zum/zur Zahnmedizinischen Verwaltungsassistenten/in (ZMV)

Diese Fortbildungen werden auch berufsbegleitend angeboten.
Weitere Informationen hierzu bei der Zahnärztekammer Nordrhein:
Emanuel-Lentze-Str. 8
40547 Düsseldorf
Tel.: (02 11) 44 704 – 0
Fax: (02 11) 44 704 – 403
E-Mail: info@zaek-nr.de
Internet: www.zaek-nr.de

Ausbildungsvergütung

Sie erhalten laut einer Vergütungsempfehlung der Zahnärztekammer Nordrhein folgende monatliche Ausbildungsvergütung gestaffelt nach dem Ausbildungsjahr (Stand Januar 2020):

1. Ausbildungsjahr: 840,00 €
2. Ausbildungsjahr: 920,00 €
3. Ausbildungsjahr: 1000,00 €

Arbeitszeit

Als Auszubildende zur Zahnmedizinischen Fachangestellten haben Sie eine 40-Stundenwoche, auf die die Berufsschulzeit in der Regel als Arbeitszeit angerechnet wird. Ebenso werden der Weg von der Berufsschule zur Praxis nach dem Unterricht und der Weg von der Praxis zur Berufsschule vor dem Unterricht als Arbeitszeit gewertet.

Prüfungen

Nach anderthalb Ausbildungsjahren findet eine schriftliche Zwischenprüfung statt, die anhand praxisbezogener Aufgaben folgende Prüfungsgebiete umfasst: Durchführung von Hygienemaßnahmen, Hilfeleistungen bei Zwischenfällen und Unfällen, Assistenz bei konservierenden und chirurgischen Behandlungsmaßnahmen, Anwenden von Gebührenordnungen und Vertragsbestimmungen
Ihre Ausbildung endet mit der Abschlussprüfung der Zahnärztekammer Nordrhein. Sie gliedert sich in einen schriftlichen Teil und eine praktische Prüfung.
Im ersten Teil – der schriftlichen Prüfung – werden die Bereiche Behandlungsassistenz, Praxismanagement, Leistungsabrechnung und Rechts- und Wirtschaftsbeziehungen abgeprüft. Im zweiten Teil der praktischen Prüfung sollen die angehenden zahnmedizinischen Fachangestellten zeigen, dass sie Patienten betreuen, informieren und motivieren können. Es soll nachgewiesen werden, dass man Behandlungsabläufe organisieren, Verwaltungsarbeiten durchführen und bei der Behandlung assistieren kann.
Im Rahmen der Abschlussprüfung findet ebenfalls die Überprüfung der Kenntnisse im Strahlenschutz im Sinne der Röntgenverordnung statt.

Weitere Informationen erhalten Sie:

Ludwig-Erhard-Berufskolleg
Kölnstraße 235
53117 Bonn

Telefonnummer ( 0228) 77 70 47

Bildungsgang „Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r“
Kontakt: Bildungsgangleiterin Frau StD´in Edith Lönnies

Zahnärztekammer Nordrhein
Emanuel-Leutze-Straße 8
40547 Düsseldorf
Frau Schmitz: Tel.(0211) 44704-371

Links

Weitere Informationen zur Ausbildung als Zahnmedizinische Fachangestellte finden Sie hier:
http://www.zaek-nr.de
https://berufenet.arbeitsagentur.de/
http://vmf-online.de

Britische Delegation am Ludwig-Erhard-Berufskolleg

Schüler und Lehrer des LEB erläutern das berufliche Schulwesen

Am 26. Februar 2019 besuchte eine hochrangige Delegation aus Großbritannien (GB) das LEB, um sich über das berufliche Schulwesen in Deutschland zu informieren.

[caption id="attachment_1235" align="alignright" width="4128"]Britische Delegation 1 LEB-Schüler erläutern ihre Bildungsgänge[/caption]

Diese bestand aus britischen Schulleitern, Mitarbeitern des britischen Bildungsministeriums, der britischen Botschaft in Berlin und der Gatsby Stiftung, die sich die Förderung der beruflichen Bildung in Großbritannien zum Ziel gesetzt hat.

Schulleiter Friedrich Kampmann sowie die Englischlehrerinnen Inge Will und Dr. Christel Maas-Gierse begrüßten die Gäste gemeinsam mit fünf Schülern bzw. Schülerinnen aus verschiedenen Bildungsgängen:

Jan Gorzelitz (angehender Immobilienkaufmann, Laura Wittig (Wirtschaftsgymnasium), Leon Pohl (Höhere Handelsschule), Avnee Khana (Höhere Handelsschule) und Martin Hümmrich (angehender Bankkaufmann).

Die Lehrer/innen berichteten über die Struktur und Größe des LEB und erklärten die verschiedenen Bildungsangebote des LEB mit den Eingangsvoraussetzungen, den Laufzeiten und dem zu erreichenden Abschluss.

Die Schüler/innen erläuterten – in englischer Sprache – speziell den von ihnen besuchten Bildungsgang. Sie beschrieben ihre Motivation für diesen Bildungsgang und ihre weiteren beruflichen Ziele.

Britische Delegation 2
Britische Delegation

Das System der dualen Berufsausbildung mit staatlichen Vorgaben für die praktische und schulische Ausbildung gibt es in GB nicht. Die Delegation interessierte sich vor allem für die vollzeitschulischen Bildungsangebote und die dort zu leistenden Praktika sowie Maßnahmen zu Sicherstellung gleicher Qualitätsstandards.

Die Mitglieder der Delegation zeigten sich dankbar für die umfassenden Informationen über ein kaufmännisches Berufskolleg. Aber auch für die Lehrer/innen und Schüler/innen des LEB war es ein sehr interessanter Gedankenaustausch.

Nach ca. 2 Stunden machte sich die Delegation auf den Weg zum benachbarten Robert-Wetzlar-Berufskolleg. Am Nachmittag wurde die „Bildungsreise“ durch einen Besuch beim BiBB (Bundesinstitut für Berufsbildung) und beim BMBF (Bundesministerium für Bildung u. Forschung) abgerundet.

FK

Was erwartet Auszubildende in einer Zwischenprüfung?

Eine angehende Immobilienkauffrau berichtet über ihre Erfahrungen auf einem zweitägigen Vorbereitungsseminar
Für die IMKM 1 steht im Frühjahr 2019 die erste Zwischenprüfung des Ausbildungsberufs Immobilienkaufmann/-frau an.

Um uns Schüler gut darauf vorzubereiten, haben die Lehrer ein zweitägiges Zwischen-prüfungsseminar vorbereitet, um verschiedene Zwischenprüfungen aus den Vorjahren zu bearbeiten.

Wir haben am ersten Tag eine Zwischenprüfung ausgehändigt bekommen, die wir in Partnerarbeit oder eigenständig bearbeiten sollten. Wir hatten dann eine Doppelstunde Zeit und nach Ablauf der zwei Stunden wurde die Zwischenprüfung gemeinsam in der Klasse besprochen. Wenn Fragen aufkamen, wurden diese direkt geklärt. Die Besprechung ging ziemlich schnell von der Hand, da wir uns untereinander mit dem verschiedenen Vorwissen helfen konnten und dementsprechend unterschiedliche Antworten bei den Aufgaben hatten. Außerdem wurde eine Prüfung besprochen, die wir schon selbstständig zuhause bearbeiten sollten. Für die Besprechungen kamen die jeweiligen Fachlehrer in die Klasse, um die Lösungen zu erläutern und mögliche Fragen direkt zu klären.

Der zweite Seminar-Tag wurde mit einer Prüfungssimulation begonnen. Die Klasse wurde mit den Voraussetzungen in einen Prüfungsraum gesetzt, wie sie bei einer richtigen Zwischenprüfung gelten würden. Die Zwischenprüfung und der dazugehörende Prüfungs-bogen, auf dem man seine Lösungen eintragen musste, wurden ausgehändigt. Von da an hatten wir, wie in der Prüfung, 120 Minuten Zeit, die Aufgaben zu bearbeiten. Nach der Bearbeitungszeit wurde der ausgefüllte Prüfungsbogen eingesammelt und die eigentliche Prüfung sollten wir behalten, um bei der Besprechung die eigenen Lösungen zur Hand zu haben. Für die Besprechung kamen wieder die Fachlehrer in die Klasse. Am Ende des jeweili-gen Tages bekamen wir einen Feedback-Bogen, damit wir die zwei Prüfungsseminartage bewerten konnten.

Als Schülerin der IMKM 1 fand ich das Zwischenprüfungs-Seminar sehr hilfreich, da ich einen strukturierten Einblick in verschiedene Zwischenprüfungen aus den letzten Jahren bekam und sie eigenständig bearbeiten konnte. Durch die Bearbeitung der Zwischenprüfungen und den korrigierten und benoteten Prüfungsbogen konnte man gut sehen, wo noch Schwachstellen vorhanden sind, die man bis zur tatsächlichen Zwischenprüfung aufarbeiten muss. Es erscheint mir sehr sinnvoll, wenn das Prüfungsseminar vor jeder Zwischen- und Abschlussprüfung durchgeführt wird.

Christina Scheibel, IMKM 1

Andere Länder, andere Sitten

Eine Auszubildende zur Immobilienkauffrau lernt den spanischen Immobilienmarkt als Praktikantin kennen
Mein Name ist Magdalena Kowalewski und ich bin im 2. Ausbildungsjahr bei der Firma IMMO-Connect tätig. IMMO-Connect ist ein Immobilienunternehmen mit fünf Standorten im Rhein-Sieg-Kreis. Zurzeit unterstütze ich das Team der Hausverwaltung im Bereich der Neuvermietung von Wohnimmobilien und arbeite an verschiedenen Projekten im Back-Office.

Im Oktober hatte ich die Möglichkeit, für drei Wochen an dem Erasmus+-Programm teilzunehmen, das von der EU gefördert wird. Ich verbrachte drei spannende Wochen in Dénia, Spanien, wo ich ein Praktikum bei der Immobilienfirma Immo-Flair absolvierte und den spanischen Immobilienmarkt kennenlernte.

Ein großer Unterschied war für mich, dass hier im Verkaufsbereich ausschließlich der Auftraggeber die Maklergebühren trägt, was zurzeit in Deutschland heiß diskutiert wird. Im Gegensatz zum deutschen Immobilienmarkt ist es in Spanien üblich, dass mehrere Makler die gleiche Immobilie vermarkten. Bei einem Vorvertrag – der Reservierung einer Immobilie – ist eine Anzahlung von 10 % des Kaufpreises zu leisten. Diese Summe wird auf ein Notaranderkonto gezahlt. Sollte der Verkäufer abspringen, muss er dem Käufer die 10 % und dazu weitere 10 % zahlen. Springt jedoch der Käufer ab, darf der Verkäufer die angezahlten 10 % behalten. Bei dem Notartermin wird dann der Kaufvertrag besprochen und unterschrieben. Zu diesem Zeitpunkt ist die Zahlung der Restsumme fällig. Üblicherweise erhält der Verkäufer einen Scheck.

Während des Praktikums habe ich gelernt, dass in Spanien die Lage der Immobilie entscheidend für den Verkaufspreis ist. Sehr begehrt sind Objekte mit Meerblick. Diese Immobilien kosten wesentlich mehr als Objekte, die zwar in der Nähe des Meeres liegen aber keinen Meerblick haben.

Für mich war es sehr interessant, Einblick in die Tätigkeiten einer weiteren Maklerfirma zu erhalten. Diese Firma ist auf Luxusimmobilien spezialisiert. Ich erfuhr Interessantes über die Planung und den Bau der Niederlassung der Firma an ihrem neuen Standort in Javea.

Auch durfte ich ein Projekt zum betreuten Wohnen kennen lernen. In der Anlage leben viele deutsche Senioren. Immo-Flair arbeitet mit dem Unternehmen zusammen und wickelt zum Beispiel den Hausverkauf der Senioren ab, die in die Anlage einziehen.

Mir hat die Arbeit in Spanien äußerst gut gefallen und ich bin sehr dankbar, dafür, dass ich diese großartige Erfahrung machen durfte. Ich habe viele neue Eindrücke gewonnen, die sowohl für mein Privatleben als auch für mein berufliches Leben eine Bereicherung darstellen.

Ausbildungsvorbereitung – Insbesondere Büroberufe und medizinische / zahnmedizinische Fachangestellte

Dies ist eine Schulform für berufsschulpflichtige Minderjährige, die aus verschiedenen Gründen weder eine Ausbildung beginnen noch eine weiterführende Schule besuchen. Sie bietet ihnen eine Vorbereitung für kaufmännisch-verwaltende Berufe an. Auch Teilnehmer einer berufsvorbereitenden Maßnahme besuchen diese Schulform, selbst wenn sie volljährig sind.

Sie haben auf ihrer abgebenden Schule einen EBS-Fragebogen ausgefüllt. Darin haben sie die Berufsrichtung Gesundheitsberufe (zahnmedizinische- bzw. medizinische Fachangestellte) oder Büroberufe angegeben. Wir haben sie daraufhin angeschrieben und zum Besuch dieser Klasse aufgefordert. Auch eine freiwillige Anmeldung ist unter Umständen möglich, um z.B. den Hauptschulabschluss nach Klasse 9 nachzuholen. Sie sollten an drei schulfreien Tagen ein Praktikum machen oder können einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen.

In dem Schuljahr haben die Jugendlichen Unterricht an zwei Tagen in folgenden Fächern:

  • Geschäftsprozesse im Unternehmen
  • Personalbezogene Prozesse
  • Gesamtwirtschaftliche Prozesse
  • Mathematik
  • Englisch
  • Deutsch
  • Religion
  • Sport
  • Politik

Es besteht auch die Möglichkeit, den Hauptschulabschluss der Klasse 9 nachzuholen.

Schwerpunkt ist ebenfalls die Heranführung an den Besuch weiterführender Schulen im Ludwig-Erhard-Berufskolleg.

Rückfragen nimmt gerne der Bildungsgangleiter StD G. Ollenburg entgegen.

Rückfragen sind auch per Email möglich: Kontaktformular

Betriebsbesichtigung bei Josef Küpper Söhne GmbH

Auszubildende zum/zur Immobilienkaufmann/-frau im 2. Ausbildungsjahr wurden herzlich am Hauptsitz von Josef Küpper Söhne GmbH in Bad Godesberg empfangen, wo der eine Teil der Klasse zunächst umfassende Informationen zur Trinkwasserqualität und –hygiene im Rahmen eines Vortrags von Herrn Josef Küpper persönlich erhielt.

Ursachen und Probleme nicht ausreichender Trinkwasserqualität, wie z. B. Legionellen und Pseudomonaden, die im schlimmsten Fall lebensbedrohlich sein können und die hierfür zugrundeliegende Kenntnis gesetzlichen Vorschriften standen im Mittelpunkt des Vortrages.

Diese Informationen sind wichtig für Immobilienkaufleute, die in der Hausverwaltung tätig sind, da Hausverwalter als Betreiber von Trinkwasseranlagen gelten und im Zweifelsfall für Schäden haftbar gemacht werden können. Entsprechendes Informationsmaterial zum Nachlesen wurde jedem Auszubildenden ausgehändigt

Die andere Gruppe der angehenden Immobilienkaufleute wurde gleichzeitig durch eine Objektbesichtigung über Modernisierungsmöglichkeiten und –grenzen kompetent informiert. Im Vorfeld wurden während des Berufsschulunterrichts bereits theoretische Kenntnisse zu diesem Themenbereich vermittelt. Im zweiten Teil der Betriebsbesichtigung nahmen die SchülerInnen jeweils an der anderen Veranstaltung teil.

Abschließend konnten sich alle Auszubildenden in der Bäderausstellung einen Eindruck von neuen Trends verschaffen. Hierdurch wurde bereits der Bogen zum Lernfeld „Bauprojekte“ geschlagen, mit dem sich die Auszubildenden im zweiten Halbjahr der Mittelstufe im Unterrichtsfach Immobilienwirtschaft auseinandersetzen werden.

Wir danken Herrn Josef Küpper dafür, dass er sich die Zeit an diesem Vormittag genommen hat, um sein umfangreiches Praxiswissen an die Auszubildenden weiterzugeben und einen Beitrag zur Verzahnung von Berufsschule und Praxis geleistet hat.

Zum Bildungsgang Immobilienkaufleute…