Im Rahmen der diesjährigen FiBu-Praxistage am Ludwig-Erhard-Berufskolleg in Bonn verlieh uns der Niederlassungsleiter der DATEV in Köln, Herrn Klaus-Peter Mertes, stellvertretend für die DATEV eG in Nürnberg, das Siegel „Best Practice Education“.Mit diesem Zertifikat ehrt die DATEV eG bundesweit etwa 10 Berufsschulen, die aktiv an Lösungsansätzen zur Vernetzung theoretischer Grundlagen mit den Programmen der DATEV arbeiten.Das LEB in Bonn war eines der ersten Berufskollegs im Bundesgebiet, das im Jahr 2000 eine IT-gestützte Umsetzung schulischer Rechnungswesen-Inhalte mit der DATEV-Software „Kanzlei-Rechnungswesen“ vornahm. Seit 2004 werden zudem Schulungen in der Lohnabrechnung mittels des Programmes „Lohn und Gehalt“ angeboten.
Wir freuen uns sehr darüber, dass uns diese Auszeichnung als eines der ersten Berufskollegs in NRW zuteilwurde.
Bei dieser Gelegenheit bedankten sich der stellvertretende Schulleiter, Herr StD Anton Botz, und die Bildungsgangleiterin der Steuerabteilung, Frau StD’in Karin Schüller, für die hervorragende Zusammenarbeit mit der DATEV.
Die Auszeichnung würdigt einerseits das Engagement der Fachkollegen der Steuerabteilung in den vergangenen 15 Jahren und ist andererseits Ansporn, weiterhin aktiv an einer IT-gestützten Verzahnung theoretischer Grundlagen zu arbeiten.
Das Foto zeigt neben einigen Teilnehmern an den diesjährigen FiBu-Praxistagen Herrn Mertes von der DATEV in Köln sowie Herrn Botz und Frau Schüller.
Die Zielsetzung der Referendarausbildung am LEB besteht darin, dass die Referendare die Schule nicht nur in ihrer unterrichtlichen Funktion, sondern als ein komplexes System mit den für diese Größenordnung typischen organisatorischen und personellen Gestaltungsanforderungen kennen lernen.
Unterrichtseinsatz
Die Referendare erhalten zu Beginn einen Hospitationsplan durch die Schulleitung, der die Referendare mit möglichst vielen Kollegen/Kolleginnen und Bildungsgängen in Kontakt bringt. Dieser Hospitationsplan wird nach ca. vier Wochen von den Referendaren in Absprache mit den Ausbildungskoordinatoren entsprechend den fachlichen Interessen des Referendars modifiziert. Die Referendare werden aktiv in die Bildungsgangarbeit einbezogen.
Begleitprogramm
Die Ausbildungskoordinatoren erarbeiten für die Referendare ein Begleitprogramm. Im Sinne der eingangs dargelegten Zielsetzung werden die Schulleitung und die Bildungsgangleiter in dieses Begleitprogramm einbezogen. Die Bildungsgangleiter berichten beispielsweise über Besonderheiten ihres Bildungsganges und über aktuelle Projekte. Die Schulleitung vermittelt typische Sichtweisen der Leitungsebene (Personaleinsatzplanung, Schulrecht, Schulentwicklung).
Die Schulleitung trifft sich in regelmäßigen Abständen mit den Ausbildungskoordinatoren, um sich über Einsatzmöglichkeiten und den Ausbildungsfortschritt der Referendare auszutauschen.
Zusammenarbeit mit dem Seminar
Die Ausbildungskoordinatoren nehmen an Veranstaltungen der Studienseminare teil.
Unterrichtsbesuche durch Schulleitung
Im zweiten Jahr der Ausbildung verschafft sich die Schulleitung durch Unterrichtsbesuche einen persönlichen Eindruck von den Referendaren.
Schulleitergutachten
Das Schulleitergutachten basiert auf den eigenen Unterrichtsbesuchen, den Ausbildungsleitergutachten und Gesprächen mit den jeweiligen Ausbildungskoordinatoren.
Preisverleihung des Verbands Freier Berufe im Lande Nordrhein-Westfalen e. V.Frau Josephine Pigulla wurde am 10. November 2015 gemeinsam mit Frau Maria Dicks mit dem Titel „Beste Auszubildende in Nordrhein-Westfalen“ vom Verband Freier Berufe in Düsseldorf ausgezeichnet. Beide Preisträgerinnen haben ihre Ausbildung als Medizinische Fachangestellte vor der Ärztekammer Nordrhein abgeschlossen.
Frau Pigulla besuchte während ihrer Ausbildungszeit das Ludwig-Erhard-Berufskolleg in Bonn. Die Lehrer und Ärzte im Bildungsgang Medizinische Fachangestellte freuen sich sehr über die hervorragenden Leistungen von Frau Pigulla.
Wir gratulieren recht herzlich und wünschen alles Gute für den weiteren Lebensweg.
Ariane Rüfereck, Bildungsgangleiterin
Bildnachweis:Foto der Preisverleihung. Fotograf Rolf Purpar, Agentur Purpar.
Beschreibung (v. links):Hanspeter Klein, Vorstandsvorsitzendes des Verbandes Freier Berufe im Lande Nordrhein-Westfalen e. V., Josephine Pigulla, Düsseldorfs Bürgermeister Friedrich G. Conzen
"Schüler beraten Schüler"Im Bildungsgang "Kaufleute für Versicherungen und Finanzen" haben die Schüler seit November 2010 auch im Rahmen des Berufsschulunterrichts die Möglichkeit, ihre Beratungskompetenz zu verbessern. Im Projekt "Schüler beraten Schüler" beraten die Schüler der Mittelstufe an vier Berufsschultagen Schüler der Bildungsgänge "Medizinische und Zahnmedizinische Fachangestellte" in den Bereichen private und betriebliche Altersvorsorge.
Jeweils zu Beginn der Projekttage werden die Schüler im Rahmen von Expertenvorträgen in das Thema eingeführt. Die theoretischen Grundlagen zur Thematik bringen sie bereits aus dem vorangegangenen Berufsschulunterricht mit. In der dann folgenden Vorbereitungsphase erstellen die Schüler anschauliche Materialien für die zu beratenden Schüler.
Darauf folgt die Beratung von ca. 160 angehenden Medizinischen und Zahnmedizinischen Fachangestellten in Einzelgesprächen. Inhaltlich geht es bei diesen Gesprächen um den privaten bzw. betrieblichen Vorsorgebedarf. Anhand von Beispielrechnungen werden die Möglichkeiten aufgezeigt, wie Vorsorgelücken geschlossen werden können.
Für die angehenden "Kaufleute für Versicherungen und Finanzen" ist dieses Projekt auch eine Vorbereitung auf den praktischen Teil ihrer IHK-Abschlussprüfung, in der ein Kundenberatungsgespräch zu führen ist. Die Auszubildenden erstellen über das durchgeführte Projekt außerdem einen Bericht (Fachreport) wie er ebenfalls in der Abschlussprüfung gefordert wird.
Dieses Projekt soll auch in den kommenden Jahren durchgeführt und möglicherweise noch auf weitere Zielgruppen ausgeweitet werden.
Drei soziale Projekte von LEB-Schülern unterstütztAuch im vergangenen Schuljahr 2016/2017 haben die Schüler des LEB auf Initiative der SV Gelder für soziale Zwecke eingesammelt.Die Klassen haben in der Vorweihnachtszeit (Dezember 2016) Brötchen, Kuchen oder andere kulinarische Spezialitäten zubereitet und in den Pausen an die Mitschüler/innen und Lehrer/innen verkauft. Als besonderer Anreiz wurde seitens der Schule für die Klasse mit den höchsten Einnahmen ein Klassenausflug ausgelobt.Insgesamt erbrachte die „Weihnachtsaktion“ einen Überschuss von 1.500,00 Euro.
Die SV hat im Rahmen einer Versammlung beraten und entschieden, welche sozialen Projekte mit diesem Geld gefördert werden sollen. Das Geld wurde auf drei Projekte aufgeteilt, die jeweils mit 500,00 Euro unterstützt worden sind:
Utho Ngathi e. V. ist ein Verein, der behinderten Menschen in Afrika hilft
Das Leb unterstützt bereits seit einiger Zeit ein Patenkind in einem SOS-Kinderdorf in Burundi
Der Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche Bonn e. V. baut zurzeit an einem Familienhaus für schwerstkranke Kinder
SV-Lehrerin, Schülersprecherinnen, Frau Pfeifer v. Förderkreis, Schulleiter
Die Projektträger haben sich für den Erhalt der Spenden herzlich bedankt.
Lehrer/innen und Schulleitung danken Schülerinnen und Schülern ebenfalls für das tolle Engagement und würden eine Fortsetzung dieser lobenswerten Projektarbeit gern unterstützen.
Das Redaktionsteam der Schülerzeitung wird von einer Deutschlehrerin und einem EDV-Lehrer unterstützt. Damit werden sprachliche und mediengestalterische Kompetenzen besonders gefördert.
Arbeitsgemeinschaft Kunst zur Verschönerung der Schule.
Eine Kunst AG unter Leitung einer Kollegin malt Bilder, die auf den Fluren der Schule aufgehängt werden. Die Arbeitsgemeinschaft ermöglicht interessierten Schülern eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Die AG bewirkt bei den teilnehmenden Schülern eine größere Identifikation mit ihrer Schule. Die Handlungsprodukte kommen der Schule unmittelbar zu Gute
Soziale Aktivitäten
Unter Federführung des Schülerrates und mit Unterstützung der Verbindungs- und Klassenlehrer engagieren sich die Schüler für sozial benachteiligte, kranke und behinderte Menschen. Die Art der sozialen Aktivitäten wird von der Klasse als Gemeinschaftsleistung festgelegt. Das Ziel ist die Einnahme finanzieller Mittel für einen guten Zweck . Die Maßnahmen sind unterschiedlich:
Einige Klassen sammeln Spenden in der Familie und in den Betrieben. Andere Klassen erwirtschaften Einnahmen durch den Verkauf selbstgemachter Brötchen oder Kuchen in den Pausen und im Lehrerzimmer. Ein Teil der Einnahmen fließt in eine Patenschaft. Die Verwendung des anderen Teils wird von Jahr zu Jahr neu entschieden. Neben Institutionen im Inland (Aids Hilfe Bonn, Aktion Lichtblicke, Deutsche Kinderkrebshilfe) wurden in den vergangenen Jahren auch Projekte im Ausland unterstützt (Ärzte ohne Grenzen, Aktion Augenlicht in Somalia, Projekt gegen die Beschneidung von Mädchen).
Kollegiale Aktivitäten
Zur kollegialen Klimapflege werden alljährlich drei verschiedene Veranstaltungen durchgeführt:
der Kollegiumsausflug im Herbst, unser Neujahrsempfang und unsere Grillveranstaltung zum Schuljahresende