Umstellung des Bewerbungsverfahrens für das Schuljahr 2026/2027

Liebe Bewerberinnen und Bewerber,
liebe Ausbilderinnen und Ausbilder,

für das Schuljahr 2026/2027 stellen die Bonner Berufskollegs die Anmeldung zu allen Schulformen für das neue Schuljahr 2026/2027 auf das digitale Verfahren schulbewerbung.de um.

Für die Berufsschule bedeutet das: Bereits ab dem 01.01.2026 erfolgt die Anmeldung der Auszubildenden bitte über das Portal schulbewerbung.de. Nähere Informationen zur Anmeldung und zum Verfahren finden Sie hier. Gerne stehen unsere Bildungsgangleiterinnen und Bildungsgangleiter für Fragen zur Verfügung.

Für die Vollzeitschule (Berufsfachschule, Höhere Handelsschule, Fachoberschule, Berufliches Gymnasium) bedeutet das:

Schülerinnen und Schüler Bonner Schulen erhalten mit dem Halbjahreszeugnis von ihrer Schule einen Zugangscode für das Portal schulbewerbung.de, den sie zum Anmeldetermin am Ludwig-Erhard-Berufskolleg, mit den sonstigen  Unterlagen, mitbringen! Weitere Informationen finden Sie hier.

Schülerinnen und Schüler die von Schulen außerhalb von Bonn kommen und sich bei uns anmelden wollen, können weiterhin auf das bisherige, papiergestützte Verfahren zurückgreifen. Die Anmeldeformulare finden Sie auf unserer homepage.

Gerne begleiten wir Sie bei Ihrer Anmeldung über Schulbewerbung.de im Rahmen unserer Informations- und Anmeldetage an folgenden Tagen:

Freitag, den 06.02.2026 (13:00 Uhr – 17:00 Uhr) und

Samstag, den 07.02.2026 (09:00 Uhr – 13:00 Uhr)

Die Beratungen sind dieses Jahr nicht mehr verpflichtend, sondern ein freiwilliges Angebot. Termine müssen nicht mehr online gebucht werden, es gibt eine Warteliste vor Ort.

Unsere Unterstützung gilt natürlich auch an allen anderen Tagen in der Anmeldephase, die vom 06.02. bis zum 13.03.2026 geht.

Was sich nicht geändert hat: Es können ausschließlich vollständige Bewerbungsunterlagen in Papierform entgegengenommen werden!

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Ludwig-Erhard-Berufskolleg

Globale Herausforderungen – Aufgaben und Arbeit der UN weltweit

Die Oberstufenklasse angehender Immobilienkaufleute besuchte vor den Weihnachtsferien den UN Campus in Bonn.  Herr Harald Ganns, Ambassador ret. und Senor Advisor verschaffte der IM23a zunächst einen Überblick über das komplexe System der Vereinten Nationen, das viel mehr als die in der Öffentlichkeit bekannten Hauptorgane, wie z. B. Generalversammlung, Sicherheitsrat, Wirtschafts- und Sozialrat oder den Internationalen Gerichtshof umfasst.

Anschaulich stellte Herr Ganns die Vielfalt der weltweiten Blauhelmeinsätze anhand von konkreten Beispielen dar. Im weiteren Verlauf seines Vortrages ging er auf den Klimawandel und die damit einhergehende Zunahme der Anzahl an Klimaflüchtlingen sowie Flucht und Vertreibung  allgemein ein. Das UN WFP (World Food Programme) ist die weltweit größte Organisation zur Bekämpfung von Hunger und zur Verbesserung der Ernährungsgrundlagen.

Die globalen 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030, die 2015 von der UN verabschiedet wurde, sind ein umfassender Plan zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung und zur Bekämpfung von Armut und Ungleichgewicht weltweit.  Vielen Dank an den UN-Besuchsdienst und insbesondere an Herrn Ganns für den interessanten und informativen Vortrag!

Angehende Immobilienkaufleute besuchen die Ausstellung WEtransForm in der Bundeskunsthalle

Kurz vor den Weihnachtsferien nahm die Mittelstufenklasse angehender Immobilienkaufleute in der Bundeskunsthalle an einer Führung von Frau Dr. Gün zur Ausstellung WEtransFORM teil. Ein Schwerpunkt dieser Ausstellung stellt die nachhaltige Architektur und Stadtentwicklung in Europa dar. Zukünftiges Bauen muss die Stärkung der Klimaresilienz, die Förderung der Biodiversität, das Üben der Menschen in Genügsamkeit, die Revitalisierung des Bestandes und das Wagen des Experimentierens im Blick  haben.

Frau Dr. Gün stellte konkrete Beispiele hierzu anhand von nachhaltigen Baumaterialien wie z. B. Flachs, Pilzen, Flechten dar, erläuterte Recycling-Projekte in den Niederlanden zur Gewinnung von Baustoffen sowie Stadtentwicklungsmöglichkeiten am Beispiel von Barcelona. Alles in allem war dies ein inspirierender Besuch, der einen guten Einstieg in das bevorstehende Lernfeld „Bauprojekte“ und eine wertvolle Basis für die Studienfahrt im Mai nach Rotterdam zum Thema „Nachhaltiges Bauen und Wohnen“ darstellt. Beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen der IM24a konnten Eindrücke vom Vormittag ausgetauscht und diskutiert werden.

An alle Vollblut–Helden! –

Heute einfach mal ein Leben gerettet“ – Ich bei der Blutspende!

Ein herzliches Dankeschön gilt alt unseren Schülerinnen und Schülern, die am vergangenen Mittwoch zur Blutspende gekommen sind.

In Zahlen:

am 10.12.25 sind 68 Blutspender*innen erschienen, davon spendeten 33  zum 1. x ihr Blut.

Auch zur Stammzellentypisierung – auch unter 18 Jahren möglich – sind viele Schülerinnen und Schüler gekommen. Wir sind begeistert von so einem großen ehrenamtlichen Engagement an unserer Schule und sagen:

Herzlichen DANK!

… ein hoch engagiertes Team vom DRK wartet auf SpendewilligeDer erste Blutspender an diesem Tag …
… für Vollblut-Heldenzur Stärkung vor der Spende
… es kann losgehen, die Räume sind vorbereitet
Sie finden mehr Informationen rund um die Blutspende auf der Seite des DRK West.
… für die Zeit danach, zum Ausruhen

E. Lönnies

 

 

 

Erasmuspraktium bei den Tirol Kliniken in Innsbruck

Im Oktober absolvierten wir (Marie und Lana) ein mehrwöchiges Praktikum bei den Tirol Kliniken in Innsbruck. Dabei erhielten wir Einblicke in die Innere Medizin, die Neurologie sowie die Neuro-Intensivmedizin. Bereits zu Beginn konnten wir praktische Tätigkeiten wie Blutabnahmen, Materialvorbereitung, die Begleitung diagnostischer Verfahren (z. B. OGTT) sowie die Assistenz bei einer Lumbalpunktion übernehmen. Zusätzlich gewannen wir erste Erfahrungen im Umgang mit Parkinson-Patient*innen und laufenden Studien.

Ein Schwerpunkt lag auf der neurologischen Diagnostik, insbesondere im Bereich EEG. Wir lernten das Anlegen von EEG-Elektroden, führten Untersuchungen unter verschiedenen Reizprotokollen durch und begleiteten Patient*innen im EEG-Labor, der Anfallsambulanz sowie im Neuro-Monitoring. Auf der Neuro-Intensivstation konnten wir beobachten, wie EEGs zur Hirntodfeststellung und zur Abklärung von Anfällen eingesetzt werden.

In der abschließenden Woche arbeiteten wir noch eigenständiger: Wir legten EEGs nach der 10–20-Methode an, begleiteten Langzeit-EEGs, dokumentierten Anfallsereignisse, übernahmen Blutabnahmen, unterstützten in der Patientenbetreuung und nahmen an einer Untersuchung der Evozierten Potentiale teil.

Neben dem Praktikum nutzten wir die Gelegenheit, Innsbruck und seine Sehenswürdigkeiten kennenzulernen, darunter das Goldene Dachl, die Altstadt und die Nordkette.

Wir bedanken uns herzlich für die fachliche Unterstützung und die zahlreichen Lernmöglichkeiten. Das Praktikum war für uns beide äußerst lehrreich und bereichernd.

Marie und Lana

Erfahrungsbericht: Mein Auslandspraktikum auf Malta

Ein Auslandspraktikum auf Malta zu absolvieren war für uns eine einmalige Gelegenheit, berufliche Einblicke mit interkulturellen Erfahrungen zu verbinden. Schon in den ersten Tagen wurde deutlich, dass uns nicht nur fachliche Aufgaben erwarteten, sondern auch viele persönliche Lernmomente.

Arbeiten in einem internationalen Umfeld

Während des Praktikums arbeiteten wir in verschiedenen Betrieben, die vielfältige Tätigkeiten anboten. Von Tag zu Tag übernahmen wir neue Aufgaben und konnten unser Wissen in der Praxis anwenden und erweitern. Besonders spannend war der Austausch mit Menschen aus unterschiedlichen Ländern – dadurch entstand eine internationale Arbeitsatmosphäre, die uns neue Sichtweisen auf Teamarbeit und Kommunikation vermittelte.

Sprachliche und persönliche Entwicklung

Ein großer Gewinn war die tägliche Nutzung der englischen Sprache. Anfangs war es eine Herausforderung, sich im Arbeitsalltag ausschließlich auf Englisch zu verständigen, doch mit der Zeit wurde das Sprechen immer flüssiger und natürlicher. Wir merkten schnell, wie sehr sich unsere Ausdrucksfähigkeit, unser Hörverständnis und unser Selbstbewusstsein verbesserten. Diese Erfahrung hat uns gezeigt, wie wichtig Sprachkenntnisse für den beruflichen Erfolg sind – besonders in internationalen Zusammenhängen.

Herausforderungen und Lernen durch Erfahrung

Natürlich lief nicht alles reibungslos. Wir mussten uns an neue Abläufe, Arbeitsweisen und kulturelle Unterschiede gewöhnen. Doch genau diese Herausforderungen haben uns geholfen, flexibel zu bleiben, Verantwortung zu übernehmen und lösungsorientiert zu denken. Dadurch konnten wir sowohl unsere fachlichen als auch unsere sozialen Kompetenzen stärken.

Malta entdecken

Neben der Arbeit blieb genug Zeit, die Insel zu erkunden. Malta bietet eine faszinierende Mischung aus Geschichte, Kultur und Natur – von malerischen Küsten über historische Städte bis hin zu beeindruckenden Felslandschaften. Hinzu kommt natürlich noch das Nachtleben, sofern man dieses bevorzugt. Diese Erlebnisse haben das Praktikum zusätzlich bereichert und uns die Bedeutung kultureller Vielfalt bewusst gemacht. Wir haben außerdem neue Freundschaften geknüpft, die über Malta hinaushalten.

Fazit und Empfehlung

Das Praktikum auf Malta war eine wertvolle Erfahrung, die uns persönlich und beruflich nachhaltig geprägt hat. Wir haben nicht nur unsere Englischkenntnisse verbessert, sondern auch gelernt, uns in neuen Situationen zurechtzufinden, Verantwortung zu übernehmen und offen auf andere Menschen zuzugehen.

Tipps für zukünftige Teilnehmende:

  • Sprecht so oft wie möglich Englisch – auch außerhalb der Arbeit.
  • Führt ein Tagebuch oder kurze Notizen, um eure Fortschritte festzuhalten.
  • Nutzt eure Freizeit, um Land und Kultur kennenzulernen – das rundet die Erfahrung ab.
  • Knüpft Freundschaften – das bereichert die Zeit auf Malta

Besonders für Schülerinnen und Schüler der FOS-Polizei ist ein Auslandspraktikum auf Malta eine große Bereicherung. Der interkulturelle Austausch, das selbstständige Arbeiten in einem fremden Umfeld und die Verbesserung der Sprachkenntnisse fördern genau jene Kompetenzen, die auch im späteren Polizeidienst von Bedeutung sind. Mit vielen neuen Eindrücken, gestärktem Selbstvertrauen und erweiterten Fähigkeiten kehrt man nach Deutschland zurück – und profitiert noch lange von dieser besonderen Erfahrung.

 

Von: Mia Hillmann, Yannis Brinkman und Luca Hempel