Lossprechungsfeier der Medizinischen Fachangestellten am 28. Januar 2026
Gut ausgebildet für den Einsatz in der Arztpraxis haben in diesem Schuljahr am Ludwig-Erhard-Berufskolleg Bonn rund 100 junge Schülerinnen und Schüler ihre Ausbildung zur/m Medizinischen Fachangestellten erfolgreich beendet. Aufgrund der großen Anzahl der Auszubildenden fand die Lossprechungsfeier nun auch im Winterprüfungstermin erstmals im Schützenhof in Bonn statt.
Herr Dr. Scheck, Vorsitzender der Bezirksstelle der Ärztekammer Nordrhein in Bonn und Herr Dörr, Schulleiter des Ludwig-Erhard-Berufskollegs Bonn, eröffneten die Feier mit Ihren Glückwünschen.
Vier sehr unterschiedliche Schülerbeiträge führten zu einer gelungenen Veranstaltung. In ihnen thematisierten die Prüflinge ihre Erfahrungen aus der täglichen Arbeit in den Praxen und der Schule. Sie sprachen über die Zweifel während der Dauer der Berufsausbildung, ob sie den Anforderungen des Berufsalltags gewachsen sind und den Patientenansprüchen gerecht werden und darüber, ob eine gute
Abschlussprüfung auch trotz der Verkürzung auf zum Teil nur anderthalb Jahre Ausbildung möglich ist bis hin zur Rekapitulation der Situation in der Schule, wenn ein Notarztwagen kommt und dies für viele andere Schüler eben „nur“ ein Einsatz ist, den Auszubildenden für Medizinische Fachangestellte jedoch bewusst ist, dass
hier eine Situation vorliegen kann, in der es um Leben oder Tod geht. In allen vier Schülerbeiträgen wurden zudem die Anstrengungen und Bemühungen der Lehrkräfte des LEB Bonn gewürdigt, die erheblich dazu beigetragen haben, die Ausbildung erfolgreich zu meistern!
Wir gratulieren allen Schülerinnen und Schülern ganz herzlich zur bestandenen Abschlussprüfung und wünschen viel Erfolg für den weiteren beruflichen wie privaten Lebensweg!
Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle der Bezirksstelle Bonn der Ärztekammer Nordrhein und den Ausbildungspraxen für die gute Zusammenarbeit.
Ariane Rüfereck





Die Oberstufenklasse angehender Immobilienkaufleute besuchte vor den Weihnachtsferien den UN Campus in Bonn. Herr Harald Ganns, Ambassador ret. und Senor Advisor verschaffte der IM23a zunächst einen Überblick über das komplexe System der Vereinten Nationen, das viel mehr als die in der Öffentlichkeit bekannten Hauptorgane, wie z. B. Generalversammlung, Sicherheitsrat, Wirtschafts- und Sozialrat oder den Internationalen Gerichtshof umfasst.
Anschaulich stellte Herr Ganns die Vielfalt der weltweiten Blauhelmeinsätze anhand von konkreten Beispielen dar. Im weiteren Verlauf seines Vortrages ging er auf den Klimawandel und die damit einhergehende Zunahme der Anzahl an Klimaflüchtlingen sowie Flucht und Vertreibung allgemein ein. Das UN WFP (World Food Programme) ist die weltweit größte Organisation zur Bekämpfung von Hunger und zur Verbesserung der Ernährungsgrundlagen. 

Kurz vor den Weihnachtsferien nahm die Mittelstufenklasse angehender Immobilienkaufleute in der Bundeskunsthalle an einer Führung von Frau Dr. Gün zur Ausstellung WEtransFORM teil. Ein Schwerpunkt dieser Ausstellung stellt die nachhaltige Architektur und Stadtentwicklung in Europa dar. Zukünftiges Bauen muss die Stärkung der Klimaresilienz, die Förderung der Biodiversität, das Üben der Menschen in Genügsamkeit, die Revitalisierung des Bestandes und das Wagen des Experimentierens im Blick haben.
Frau Dr. Gün stellte konkrete Beispiele hierzu anhand von nachhaltigen Baumaterialien wie z. B. Flachs, Pilzen, Flechten dar, erläuterte Recycling-Projekte in den Niederlanden zur Gewinnung von Baustoffen sowie Stadtentwicklungsmöglichkeiten am Beispiel von Barcelona.
Alles in allem war dies ein inspirierender Besuch, der einen guten Einstieg in das bevorstehende Lernfeld „Bauprojekte“ und eine wertvolle Basis für die Studienfahrt im Mai nach Rotterdam zum Thema „Nachhaltiges Bauen und Wohnen“ darstellt. Beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen der IM24a konnten Eindrücke vom Vormittag ausgetauscht und diskutiert werden.



















Im April hatten wir die besondere Gelegenheit, ein mehrwöchiges Auslandspraktikum in den Tirol Kliniken in Innsbruck zu absolvieren.
Besonders inspirierend war es, die Vielfalt der Arbeitsweisen und Strukturen kennenzulernen – jede Station bot neue Eindrücke, spannende Aufgaben und wertvolle Lernmomente. Die Zusammenarbeit mit engagierten Fachkräften und das Eintauchen in ein neues berufliches Umfeld machten diese Erfahrung einzigartig.
Auch abseits der Klinik bot Innsbruck mit seiner beeindruckenden Bergkulisse und lebendigen Kultur viele unvergessliche Eindrücke. Das Zusammenspiel aus Praxis, neuen Herausforderungen und kulturellem Austausch hat unser Praktikum zu einer bereichernden und motivierenden Zeit gemacht.





Im Rahmen des Erasmus+ Programms hatten wir die Möglichkeit, ein dreiwöchiges Praktikum im Ministry for Social Policy and Children’s Rights in Valletta, der Hauptstadt Maltas, zu absolvieren.
Wir wurden in unterschiedlichen Abteilungen eingesetzt: Benefits Compliance, Directorate for Financial Governance and Planning sowie der Strategy and Implementation Division. Während unserer Tätigkeit konnten wir nicht nur wertvolle Einblicke in die Arbeitsweise einer maltesischen Behörde gewinnen, sondern auch aktiv bei der täglichen Arbeit mitwirken. Dabei lernten wir engagierte Kolleginnen und Kollegen sowie ein vielfältiges und interessantes Arbeitsumfeld kennen, das uns nachhaltig beeindruckt hat.
Neben der beruflichen Erfahrung blieb uns ausreichend Zeit, um die maltesische Kultur und Geschichte näher kennenzulernen. Besonders hervorzuheben sind dabei das beeindruckende Malta International Fireworks Festival, das wir live miterleben durften, sowie ein Tagesausflug ins Nationalarchiv in Rabat, bei dem wir spannende historische Einblicke erhielten. Ein weiteres kulturelles Highlight war die feierliche Osterprozession, die uns die religiösen Traditionen des Landes auf eindrucksvolle Weise näherbrachte.
Insgesamt blicken wir auf eine bereichernde und unvergessliche Zeit zurück, in der wir nicht nur fachlich viel dazulernen konnten, sondern auch persönlich gewachsen sind – eine Erfahrung, die wir sehr zu schätzen wissen und jederzeit wiederholen würden.
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