Malaysische Delegation am Ludwig-Erhard-Berufskolleg

Am 23.09.2024 besuchte eine malaysische Delegation das LEB, um sich über das duale Ausbildungssystem in Deutschland zu informieren. Schulleiter Jochen Dörr und die Englisch- und Deutschlehrerin Dr. Christel Maas-Gierse begrüßten die Vertreterinnen und Vertreter des malaysischen Bildungsministerium. Begleitet wurde die Delegation von Thorsten Noelle, dem Geschäftsführer der EU-Geschäftsstelle in Köln. Frau Dr. Maas-Gierse stellte den Gästen das duale Ausbildungssystem in Deutschland vor. Herr Dörr berichtete über die vielfältigen Bildungsangebote am LEB und stellte die zu erreichenden Abschlüsse vor.

Besuch der malaysischen DelegationDie Gäste hatten viele Fragen zu der Struktur der dualen Ausbildung, der Kooperation von Schule und Betrieben sowie zu den staatlichen Vorgaben für die praktische und schulische Ausbildung. Äußerst engagiert stellten neun Schüler und Schülerinnen des LEBs in englischer Sprache die von ihnen besuchten Bildungsgänge vor und beantworteten eloquent die Fragen der Gäste. Anschließend führten Herr Dörr und Frau Dr. Maas-Gierse die Gäste durch das LEB.
Die Mitglieder der Delegation zeigten sich sehr dankbar für die Informationen und den anregenden Austausch.

Der Weg ins Polizeistudium ist frei – feierliche Zeugnisübergabe an die FOS Polizei

Nach zwei intensiven Jahren für alle Beteiligten wurden den Schülerinnen und Schülern des ersten Jahrgangs der Fachoberschule Polizei in einer feierlichen Veranstaltung im Polizeipräsidium Bonn die Zeugnisse der Fachhochschulreife verliehen. Dies berechtigt die Absolventinnen und Absolventen nun zum Besuch des Dualen Studiums an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW.

 

Lobende und mahnende Worte durch den Polizeipräsidenten Frank Höver leiteten die Feierstunde ein, die im „Roten Saal“ einen würdevollen Rahmen fand. Die Freude über den gelungenen Verlauf der ersten beiden Jahre dieses Schulversuchs war allen Beteiligen, u. a. der Bürgermeisterin der Stadt Bonn, Frau Nicole Unterseh und dem Kreispolizeidirektor des Rhein-Sieg-Kreises, Bert Schwadorf, anzumerken. Die Zusammenarbeit aller Akteure habe bereits in diesem frühen Stadium hervorragend funktioniert und wird die Basis sein, auch den nächsten Jahrgängen einen optimalen Verlauf der Praktikums- und Schulzeit zu ermöglichen.

Spannende Einblicke in die Arbeit der Polizei und theoretische Inhalte im Berufskolleg – dies sind sicher die prägenden Erfahrungen der 20 Absolventinnen und Absolventen. Und so freuen sich neben der Ausbildungsleitung der Polizei auch die Schulleitung und die Lehrkräfte des Ludwig-Erhard-Berufskollegs, die 20 Absolventinnen und Absolventen mit den besten Wünschen in das Hochschulleben entlassen zu dürfen. Gleichzeitig geht ein großer Dank an alle Beteiligten für die tolle Zusammenarbeit.

Für den Bildungsgang der FOS Polizei am Ludwig-Erhard-Berufskolleg der Bundesstadt Bonn,

Mirko Stahmann

Parisfahrt im Schuljahr 23/24 der Französischkurse des Wirtschaftsgymnasiums und der Höheren Handelsschule

Statements der Schülerinnen und Schüler:

“Die Parisfahrt hat uns im Kurs näher zusammengebracht.”

“Ich hatte viel Spaß, die Sprache zu benutzen.”

“Die Leute sprechen alle sehr schnell. In Paris sieht es ganz anders aus als hier bei uns.”

“Paris ist eine sehr interessante und schöne Stadt. Mir hat außerdem die Offenheit der Menschen gefallen.”

“Ich finde es gut, dass wir auch in Gruppen selbst herumlaufen durften. Es war sehr abwechslungsreich.”

“In Paris ist mir aufgefallen, dass jeder so rumläuft, wie er möchte.”

“Die Stadt ist sehr voll und teuer.”

“Die Pariser sprechen sehr, sehr schnell.”

“Paris rüstet sich für Olympia 2024. Überall in der Stadt wird gebaut, renoviert und es werden Zuschauertribünen aufgebaut.”

 

 

Bewegliche Ferientage im kommenden Schuljahr 2024/25

  • Freitag, 28. Februar 2025 (Freitag nach Weiberfastnacht)
  • Montag, 03. März 2025 (Rosenmontag)
  • Freitag, 30. Mai 2025 (Freitag nach Christi Himmelfahrt)
  • Mittwoch, 11. Juni 2025 (Mittwoch nach Pfingstdienstag)

Jump in

„Jump in“ hieß es zum wiederholten Male für Schülerinnen und Schüler des LEB, die in diesem Jahr im Rahmen des Projekts Einblicke bei der Hakvoort GmbH (BMW-Vertragshändler) in Sankt Augustin und dem Rhein-Sieg-Kreis Informationen aus erster Hand bekamen.

Insgesamt dreizehn Schülerinnen und Schüler, die in der Höheren Berufsfachschule die Fachhochschulreife und im Wirtschaftsgymnasium die allgemeine Hochschulreife anstreben, erhielten von Anne Hakvoort, Personalleiterin des Autohauses, und einem angehenden Automobilkaufmann interessante Informationen über die Standorte der Hakvoort Gruppe, die Unternehmensgeschichte, die sieben Ausbildungsberufe im kaufmännischen und handwerklichen Bereich, das Firmenleitbild und die Werte des Autohauses. Die anschließende Führung durch die Werkstatt und die Verkaufshalle mit den hochpreisigen Fahrzeugen war für alle ein Highlight.

Beim Rhein-Sieg-Kreis stellten Frau Richartz (Ausbilderin), eine Auszubildende, eine duale Studentin und Mitarbeiter der Rettungsleitstelle, der Systemverwaltung, des Straßenverkehrsamtes und des Amtes für Umwelt- und Naturschutzes die vielfältigen Tätigkeitsbereiche und zahlreichen Ausbildungsberufe mit dem dazugehörigen Bewerbungsverfahren vor. Für die Schülerinnen und Schüler wurden zur Veranschaulichung ein simulierter Notruf abgespielt, verschiedene KFZ-Nummernschilder und kuriose Blitzerfotos bei Geschwindigkeitsüberschreitungen gezeigt. Einzelne Schülerinnen und Schüler durften über das Aufsetzen einer Rauschbrille erfahren, wie Alkohol- oder Drogenkonsum die Wahrnehmung und Reaktionsmöglichkeiten verändert.

Begleitet wurde die Gruppe von Nicole Hahn-Bürger und Andrea Schmitz-Fehst, die ebenfalls wichtige Informationen für ihre weitere Arbeit in der Studien- und Berufsorientierung am LEB mitnahmen.

Vielen Dank an alle, die an der Vorbereitung und Durchführung dieses gewinnbringenden Projektes beteiligt waren! Nächstes Jahr sind wir sicherlich wieder mit dabei!

Andrea Schmitz-Fehst

Vortrag zu Auschwitz-Prozessen

der Historiker Prof. Dr. LeonhardDie Klasse des Wirtschaftsgymnasium 22 b nahm am 29.01.24 an einem Vortrag des Historikers Prof. Dr. Leonhard zu den ersten Frankfurter Auschwitz-Prozessen teil. Originalaufnahmen des Prozesses, der Teil des Weltdokumentenerbes der UNESO ist, gaben emotionale Einblicke in Deutschlands nationalsozialistische Geschichte.

 

Organisiert wurde die Veranstaltung vom Robert-Wetzlar-BK und der UNESCO-Kommission. Die Oberbürgermeisterin Katja Dörner sprach ein Grußwort.

Digitalisierung: Wir bilden uns für euch und Sie fort!

Kürzlich erhielt das Ludwig-Erhard-Berufskolleg (LEB) vom digitalen Fortbildungsanbieter fobizz das Gütesiegel „Ausgezeichnete Schule 2023/2024 – Digital fit für die Zukunft“. Mehr als 4.000 Schulen bilden sich bundesweit mit der gesamten Schulfamilie bei fobizz weiter. Schulen, die im aktuellen Schuljahr besonders viele Fortbildungsstunden absolviert haben, zeichnet fobizz regelmäßig mit diesem Gütesiegel aus. An einem Pädagogischen Tag im Dezember wurden nahezu 300 Fortbildungsangebote in Anspruch genommen. Zusätzlich steht den Kolleginnen und Kollegen des LEB seit Januar 2024 nun eine Jahreslizenz für die digitalen Fortbildungsangebote zur Verfügung, um sich in Zukunft noch breiter in der Digitalisierung aufzustellen.

Mein Praktikum bei UNIQA Versicherung in Österreich

In der Schule hatte ich eine tolle Chance – ich konnte für drei Wochen bei der UNIQA Versicherung in Österreich ein Praktikum machen. Das war eine großartige Gelegenheit für mich einen Einblick ins ausländische Versicherungsgeschäft zu erlangen, internationale Erfahrungen zu sammeln und meine Fähigkeiten zu verbessern.


Das Unternehmen und die Standorte:
UNIQA Versicherung ist eine große Firma in Öster-
reich. Hauptsächlich war ich im Servicecenter in St. Johann im Pongau tätig, einem wunder-
schönen Ort in den Alpen. Des Weiteren wurde ich im Servicecenter in Hallein und in der
Landesdirektion in Salzburg eingesetzt.
Meine Aufgaben: Während des Praktikums habe ich in verschiedenen Abteilungen von
UNIQA gearbeitet, hauptsächlich im Servicecenter in St. Johann im Pongau. Ich half bei Pro-
jekten, bei denen Daten analysiert wurden, betreute Kunden und half bei der Entwicklung von
Produkten. Das half mir, mehr über Versicherungen und Finanzen zu verstehen. Außerdem
konnte ich den Umgang mit verschiedenen Computerprogrammen lernen.
Das Team und die Arbeitsumgebung: Die Leute bei der UNIQA waren sehr nett und immer
bereit zu helfen. Sie haben mich gut aufgenommen und beantworteten meine Fragen. Die
Arbeitsumgebung war professionell und motivierend. Ich fühlte mich sehr wohl.
Kulturelle Erfahrungen: Während meiner Zeit in Österreich konnte ich die österreichische
Kultur kennenlernen, sowohl in St. Johann im Pongau als auch in Salzburg. Ich probierte ös-
terreichisches Essen, besuchte berühmte Orte und erlebte die Freundlichkeit der Menschen.
Das hat mein Praktikum zu einer besonderen kulturellen Erfahrung gemacht.
Fazit: Mein Praktikum bei UNIQA in Österreich war eine tolle Erfahrung. Ich habe nicht nur
einen neuen Blick über die Versicherungen gewonnen, sondern auch, wie man in einem inter-
nationalen Team arbeitet. Ich bin sehr dankbar für diese Gelegenheit und empfehle anderen,
auch solche Praktika zu machen, wenn sie die Chance dazu haben!
Zum Schluss möchte ich mich bei der UNIQA Versicherung, dem Erasmus Plus Team und
auch der Europäischen Union für diese Möglichkeit herzlich bedanken. Dieses Praktikum hat
meine Kenntnisse erweitert und wird mir in meiner beruflichen Zukunft helfen

„Meine erste Wohnung“

 – Hilfreiche Informationen und Tipps fürs Leben –

Nach der Berufsausbildung und vielleicht sogar schon nach dem Besuch der Höheren Berufsfachschule werden unsere Schülerinnen und Schüler in ihre erste eigene Wohnung ziehen.

Viele Fragen und Entscheidungen kommen dann auf die jungen Menschen zu, die oftmals nur mit dem entsprechenden Hintergrundwissen souverän gelöst werden können.

Wo finde ich am besten für mich passende Wohnungsangebote? Welche Kosten kommen auf mich zu? Welche Wohnung werde ich mir leisten können? Was steht in einem Mietvertrag und worauf sollte ich achten?

Der Differenzierungskurs „Finanzwirtschaft“ möchte im Baustein „Immobilienwirtschaft“ hierzu Antworten liefern. In diesem Zusammenhang haben Marie Hartmann (Verbraucherzentrale Düsseldorf) und Sascha Beetz (Verbraucherzentrale Bonn) über den Workshop „Erste eigene Wohnung – Mein Energie-Führerschein“ den Schwerpunkt auf die Kosten erneuerbarer und nicht erneuerbarer Energieträger gelegt und damit die Unterrichtsreihe abgerundet. Die Schülerinnen und Schüler bekamen Informationen dazu, wie sie bereits über die Wohnungsanzeigen u. a. Informationen über den Energieträger und daraus resultierende Kosten erhalten.

Vielen Dank für die praxisnahen Tipps!

Während der restlichen Zeit des Schuljahres werden sich die Unterstufenschülerinnen und -schüler der Höheren Berufsfachschule im Wechsel noch mit den Bausteinen „Bankgeschäfte“, „Versicherungen“ und „Steuern/Steuererklärung“ beschäftigen.

Wir erleben Europa:

Teilnahme an der Europawoche unser niederländischen Partnerschule Het Baarnsch Lyceum
Schulaustausch Baarn 2023Vom 05.11.2023 bis zum 11.11.2023 fand der diesjährige Austausch mit unserer niederländischen Partnerschule Het Baarnsch Lyceum in Baarn statt. Acht Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 11 der Höheren Handelsschule und des Wirtschaftsgymnasiums fuhren in Begleitung von Frau DeStefano und Frau Maas-Gierse nach Baarn und nahmen an der von der niederländischen Schule organisierten „European Week“ teil. Weitere Teilnehmer und Teilnehmerinnen kamen aus Irland, Spanien, Frankreich und Bulgarien. Die deutschen Schüler und Schülerinnen debattierten gemeinsam mit ihren Gastschülern und Gastschülerinnen zu kontroversen europapolitischen Themen. Sie lernten, wie sie überzeugend auf Englisch ihren Standpunkt vertreten, Argumente aufbauen und ohne Hemmungen vor Publikum sprechen können. Zu dem Programm am Het Baarnsch Lyceum gehörten Rhetorikkurse und Debattiertraining.

KennenlernenDie Europawoche begann mit einer lustigen Kennenlernrunde und dem gemeinsamen Hissen der Europaflagge. Um die Gegend und einander besser kennen zu lernen, stand am Montag ein großer Tandembike-Ausflug auf dem Programm. Am Dienstag fuhr die internationale Gruppe nach Den Haag, um an einem Debattierworkshop bei der Zweigstelle der Europäischen Kommission teilzunehmen. In Rollenspielen debattierten die Schüler und Schülerinnen und erfuhren, wie in Europa Gesetze gemacht werden. Ein weiterer Höhepunkt war der gemeinsame Ausflug nach Amsterdam am Donnerstag. Fabrique des LumièresWir entdeckten die Niederlande in einem spektakulären 5D-Flugerlebnis in der Show „This is Holland“, besuchten das Museum Fabrique des Lumières, schlenderten durch die Innenstadt und feierten gemeinsam auf dem Pfannkuchen-Boot.

Debattierwettbewerb Wie viel die Schülerinnen und Schüler während der Woche gelernt hatten, konnten sie am Freitagabend zum Abschluss der Europawoche beim Debattierwettbewerb zeigen. Auf großer Bühne und vor großem Publikum debattierten die Schüler und Schülerinnen auf Englisch über Europapolitik und europäische Gesetzgebung. Wir sind stolz auf unsere Schüler und Schülerinnen, die selbstsicher auftraten und ohne Hemmungen ihre Ansichten vertreten konnten.

Wir danken unseren niederländischen Freunden am Het Baarnsch Lyceum für die Organisation der großartigen Woche und freuen uns darauf, die niederländischen Gastschüler und Gastschülerinnen mit ihren Lehrern Ende Februar in Bonn am LEB zu begrüßen.

 

Dr. Christel Maas-Gierse