Ausbildungsplatz zur / zum Zahnmedizinischen Fachangestellten

Die Zahnarztpraxis Kessel in Bornheim-Sechtem sucht eine / einen
Auszubildende(n) zur/zum Zahnmedizinischen Fachangestellten (m/w/d)

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an bewerbung@zahnarzt-kessel.de .

Weitere Informationen finden Sie hier.

Zahnärztliche Gemeinschaftspraxis DIE KESSELS
Brüsseler Straße 11a
53332 Bornheim/Sechtem

Tel.: 02227 – 41 40
Homepage: www.zahnarzt-kessel.de
E-Mail: praxis@zahnarzt-kessel.de
Instagram: instagram.com/die_kessels_zahnarzt
Facebook: facebook.com/diekessels

Regulärer Schulstart mit Maske

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern
Liebe Ausbilderinnen und Ausbilder

Auf Grund der Vorgaben der Landesregierung NRW beginnt auch am LEB das Schuljahr 2020/2021 planmäßig am 12. August 2020 mit regulärer Klassenstärke. Allerdings müssen alle Schülerinnen u. Schüler bereits beim Betreten des Schulgeländes und im Schulgebäude einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Dieser ist grundsätzlich auch während des Unterrichts zu tragen.

  • Alle Schülerinnen u. Schüler sind verpflichtet, sich einen entsprechenden Mund-Nasen-Schutz zu beschaffen.
  • Wer seinen Urlaub in einem ausgewiesenen Risikoland verbracht hat, ist nach seiner Rückkehr nach Deutschland zu einer 14-tägigen Quarantäne verpflichtet, die nur durch einen negativen Corona-Test entbehrlich wird.
  • Alles Weitere erfahren Sie an Ihrem ersten Schultag durch die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer.

Schulleitung und alle Kolleginnen und Kollegen des LEB wünschen einen guten Start in das neue Schuljahr.

Die Schulleitung
Stand: 05.08.2020 / 12:00 Uhr

Immobilienkaufmann / Immobilienkauffrau

Sie haben einen Ausbildungsvertrag zum/zur Immobilienkaufmann/Immobilienkauffrau abgeschlossen. Damit Sie erfolgreich diesen begehrten Ausbildungsberuf absolvieren, wollen wir Sie als zuständige Berufsschule tatkräftig unterstützen.

Den Abschluss „Immobilienkaufmann“ bzw. „Immobilienkauffrau“ erwerben Sie am Ende Ihrer dualen Ausbildung durch das Bestehen einer Prüfung vor der zuständigen Industrie- und Handelskammer (IHK). Den Berufsschulabschluss erhalten Sie parallel am Ludwig-Erhard-Berufskolleg in Bonn, sofern Sie die Anforderungen erfüllt haben.

Die folgenden Hinweise machen Sie mit den wichtigsten Bestimmungen des Bildungsganges vertraut.

» Ausbildungsprofil

» Berufsschule

» Prüfungswesen

» Informationen für Ausbilder und Auszubildende

» Bildungspartner

» Aus dem Schulleben der Immobilienkaufleute …

» Ansprechpartner

Ausbildungsprofil

Die Ausbildung ist zwar nicht an einen bestimmten Schulabschluss gebunden, doch legen fast alle Betriebe Wert auf einen guten Bildungsabschluss (z. B. Abitur, Höhere Handelsschule). Auch bevorzugen die Unternehmen volljährige Interessenten/Interessentinnen mit Führerschein. Viele Termine müssen nämlich außer Haus wahrgenommen werden (z. B. Wohnungsbesichtigungen). Daher sollten Sie auch Spaß am Umgang mit Kunden haben und selbstbewusst auftreten.

Im Rahmen Ihrer Ausbildung erwerben Sie verschiedene Kompetenzen und nehmen unterschiedliche Aufgaben wahr, die sich an den jeweiligen Schwerpunkten Ihres Ausbildungsbetriebes orientieren. Diese Schwerpunkte können wie folgt aussehen:

Immobilienkaufleute…

  • erwerben, veräußern und vermitteln Immobilien,
  • vermieten und bewirtschaften Immobilien,
  • begründen und verwalten Wohnungs- und Teileigentum,
  • betreuen Neubau, Modernisierung und Sanierung von Immobilien,
  • entwickeln immobilienbezogene Dienstleistungen,
  • entwickeln unternehmens- und kundenbezogene Finanzierungskonzepte,
  • analysieren den Immobilienmarkt und setzen Marketingkonzepte um,
  • organisieren und steuern das technische Gebäudemanagement und
  • beraten Kunden

Vor diesem Hintergrund sind Immobilienkaufleute in verschiedenen Geschäftsbereichen der Immobilienwirtschaft tätig, unter anderem

  • bei Immobilienmaklern,
  • in Immobilienabteilungen von Banken, Bausparkassen, Versicherungen, Industrie- und Handelsunternehmen,
  • in Wohnungsunternehmen,
  • bei Bauträgern und Projektentwicklern,
  • bei Grundstücks-, Vermögens- und Wohnungseigentumsverwaltungen.

Je nach Geschäftsbereich wählen Sie im Einvernehmen mit Ihrem Ausbildungsbetrieb zwei Schwerpunkte aus den nachfolgenden 5 Qualifikationseinheiten aus:

  • Gebäudemanagement
  • Maklergeschäft
  • Steuerung und Kontrolle im Unternehmen
  • Bauprojektmanagement
  • Wohnungseigentumsverwaltung

Nach bundesweiter Ausbildungsordnung beträgt die Dauer Ihrer Ausbildung grundsätzlich drei Jahre. Unter besonderen Umständen und im Einvernehmen mit Ihrem Ausbildungsbetrieb können auch verkürzte Ausbildungsverträge von 2 oder 2,5 Jahren abgeschlossen werden (z.B. für Umschüler oder Auszubildende mit besonderen schulischen oder praktischen Vorkenntnissen).

Es gibt für Auszubildende mit dreijährigem Vertrag die Option, ein halbes Jahr vorzeitig zur Prüfung zugelassen zu werden. Die IHK kann dies genehmigen, sofern Ausbildungsbetrieb und Berufsschule zustimmen. Die Zulassung hängt im Wesentlichen von den erbrachten Leistungen ab.

Berufsschule

Den schulischen Teil Ihrer Ausbildung absolvieren Sie am Ludwig-Erhard-Berufskolleg Bonn an zwei Tagen pro Woche. An den Ferientagen erfolgt die praktische Ausbildung im Ausbildungsbetrieb.

Der berufsübergreifende Lernbereich umfasst insgesamt vier Fächer:

  • Deutsch/Kommunikation,
  • Politik/Gesellschaftslehre,
  • Sport/Gesundheitslehre sowie
  • Religion.

Der berufsbezogene Lernbereich umfasst die Fächer:

  • Immobilienwirtschaft,
  • kaufmännische Steuerung und Kontrolle,
  • Wirtschafts- und Berufsprozesse sowie
  • fremdsprachliche Kommunikation (Englisch)

All diese Fächer decken insgesamt 13 Lernfelder ab, die nach aktuellem Lehrplan des Landes NRW wie folgt lauten:

1. Die Berufsausbildung selbstständig mitgestalten
2. Die Immobilienunternehmen repräsentieren
3. Werteströme und Werte erfassen und dokumentieren
4. Wohnräume vermieten
5. Wohnräume verwalten und Bestände pflegen
6. Gewerbliche Objekte bewirtschaften
7. Grundstücke erwerben und entwickeln
8. Bauprojekte entwickeln und begleiten
9. Wohnungseigentum begründen und verwalten
10. Immobilien vermitteln und mit Immobilien handeln
11. Immobilien finanzieren
12. Gesamtwirtschaftliche Einflüsse bei immobilienwirtschaftlichen Entscheidungen berücksichtigen
13. Jahresabschlussarbeiten vornehmen und Informationen zur Unternehmenssteuerung bereitstellen

Grundsätzlich ist der Unterricht am Ludwig-Erhard-Berufskolleg Bonn kostenfrei. Lediglich für Lehrmaterialien ist ein Betrag zu entrichten.

Prüfungswesen

Unabhängig von der Berufsschule ist während der Ausbildung eine Zwischenprüfung und am Ende der Ausbildung eine Abschlussprüfung zu absolvieren. Zuständige Stelle hierfür ist die Industrie- und Handelskammer.

Die Zwischenprüfung erfolgt nach ca. 1 bis 1,5 Jahren und wird bundesweit für alle angehenden Immobilienkaufleute an einem von den IHKs festgelegten Termin zeitgleich durchgeführt. Sie besteht aus einer 120-minütigen schriftlichen Prüfung in Multiple-Choice-Form.

Die Abschlussprüfung als „Immobilienkaufmann/Immobilienkauffrau“ erfolgt nach ca. 2 bis 3 Jahren – je nach Ausbildungsdauer – und wird ebenfalls von den Industrie- und Handelskammern bundesweit zeitgleich durchgeführt.

Die Abschlussprüfung besteht einerseits aus einer schriftlichen Theorieprüfung in den 3 Fächern:

  • Immobilienwirtschaft  (180 Minuten, ca. 8 ungebundene Aufgaben)
  • Kaufmännische Steuerung und Kontrolle  (90 Minuten, gebundene „Multiple-Choice“-Aufgaben)
  • Wirtschafts- und Sozialkunde  (60 Minuten, gebundene „Multiple-Choice“-Aufgaben)

Andererseits werden Sie auch eine praktische/mündliche Prüfung in Form eines Gesprächs absolvieren. Bereits im Ausbildungsvertrag legen Sie im Einvernehmen mit dem Ausbildungsunternehmen fest, in welchen beiden Wahlqualifikationseinheiten Ihr Ausbildungsschwerpunkt liegt. Nur in diesen beiden Wahlqualifikationen werden Sie mündlich/praktisch von der Kammer geprüft.

Auf alle Prüfungen bereiten wir Sie am Ludwig-Erhard-Berufskolleg gezielt vor!

Rechtzeitig vor Ihrer schriftlichen Abschlussprüfung bieten wir Ihnen über den Zeitraum einer Woche eine kostenfreie Prüfungsvorbereitung an.

Auch auf die mündliche/praktische IHK-Prüfung bereiten wir Sie gesondert vor. Dieses Training richten wir an den beiden in Ihrem Ausbildungsvertrag festgelegten Wahlqualifikationseinheiten aus.

Informationen für Ausbilder und Auszubildende

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt durch den Ausbilder nach Abschluss des Ausbildungsvertrages direkt beim LEB!

Benutzen Sie hierzu bitte das auf dieser Homepage vorbereitete Formular.

Einschulung

Die Einschulung findet grundsätzlich zum Schuljahresbeginn im Anschluss an die Sommerferien NRW statt.

Bücherliste

Die Bücherliste wird zu gegebener Zeit bekannt gegeben.

Ausbildersprechtag

Einmal jährlich, üblicherweise im Februar, findet ein Ausbildersprechtag statt.

Darüber hinaus können Sie die Lehrer gern jederzeit zu Gesprächen kontaktieren.

Bildungspartner

Der BVI Bundesfachverband der Immobilienverwalter e. V. vertritt seit 1983 profesBVI - Bundesfachverband Immobilienwirtschaft e.V.sionelle Unternehmen aus dem Bereich der Immobilienverwaltung und gehört zu den Bildungspartnern unserer Schule. Das Know-how des Verbandes hilft den rund 800 Mitgliedsunternehmen, die bestmöglichen Angebote für die Eigentümer zu erstellen und deren Immobilienvermögen zu erhalten und zu vermehren.

AUS DEM sCHULLEBEN …

»   Britische Delegation am Ludwig-Erhard-Berufskolleg

»   Was erwartet Auszubildende in einer Zwischenprüfung?

»   Andere Länder, andere Sitten

»   Betriebsbesichtigung bei Josef Küpper Söhne GmbH

»   „Welche Heizung ist die beste?“

»   Praxisorientierte Ausbildung angehender Immobilienkaufleute

»   Erfolgreicher Start der Immobilienkaufleute

ANSPRECHPARTNER

Frau Andrea Schmitz-Fehst, OStRin (Bildungsgangleiterin)

Herr Friedrich Kampmann, OStD (Schulleiter)

Herr Toni Botz, StD (stellv. Schulleiter)

Britische Delegation am Ludwig-Erhard-Berufskolleg

Schüler und Lehrer des LEB erläutern das berufliche Schulwesen

Am 26. Februar 2019 besuchte eine hochrangige Delegation aus Großbritannien (GB) das LEB, um sich über das berufliche Schulwesen in Deutschland zu informieren.

[caption id="attachment_1235" align="alignright" width="4128"]Britische Delegation 1 LEB-Schüler erläutern ihre Bildungsgänge[/caption]

Diese bestand aus britischen Schulleitern, Mitarbeitern des britischen Bildungsministeriums, der britischen Botschaft in Berlin und der Gatsby Stiftung, die sich die Förderung der beruflichen Bildung in Großbritannien zum Ziel gesetzt hat.

Schulleiter Friedrich Kampmann sowie die Englischlehrerinnen Inge Will und Dr. Christel Maas-Gierse begrüßten die Gäste gemeinsam mit fünf Schülern bzw. Schülerinnen aus verschiedenen Bildungsgängen:

Jan Gorzelitz (angehender Immobilienkaufmann, Laura Wittig (Wirtschaftsgymnasium), Leon Pohl (Höhere Handelsschule), Avnee Khana (Höhere Handelsschule) und Martin Hümmrich (angehender Bankkaufmann).

Die Lehrer/innen berichteten über die Struktur und Größe des LEB und erklärten die verschiedenen Bildungsangebote des LEB mit den Eingangsvoraussetzungen, den Laufzeiten und dem zu erreichenden Abschluss.

Die Schüler/innen erläuterten – in englischer Sprache – speziell den von ihnen besuchten Bildungsgang. Sie beschrieben ihre Motivation für diesen Bildungsgang und ihre weiteren beruflichen Ziele.

Britische Delegation 2
Britische Delegation

Das System der dualen Berufsausbildung mit staatlichen Vorgaben für die praktische und schulische Ausbildung gibt es in GB nicht. Die Delegation interessierte sich vor allem für die vollzeitschulischen Bildungsangebote und die dort zu leistenden Praktika sowie Maßnahmen zu Sicherstellung gleicher Qualitätsstandards.

Die Mitglieder der Delegation zeigten sich dankbar für die umfassenden Informationen über ein kaufmännisches Berufskolleg. Aber auch für die Lehrer/innen und Schüler/innen des LEB war es ein sehr interessanter Gedankenaustausch.

Nach ca. 2 Stunden machte sich die Delegation auf den Weg zum benachbarten Robert-Wetzlar-Berufskolleg. Am Nachmittag wurde die „Bildungsreise“ durch einen Besuch beim BiBB (Bundesinstitut für Berufsbildung) und beim BMBF (Bundesministerium für Bildung u. Forschung) abgerundet.

FK

Berufs- und Studienorientierung am LEB

1.Ziele

Schülerinnen und Schüler (gegebenenfalls Auszubildende) sollen befähigt werden, eigene Entscheidungen im Hinblick auf den Übergang ins Erwerbsleben oder ins Studium vorzubereiten und zu treffen.

Schülerinnen u. Schüler (ggfs. Auszubildende) mit Migrationshintergrund oder Behinderungen sollen soweit erforderlich gezielt gefördert werden.

  • In berufsvorbereitenden Bildungsgängen geht es darum, den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit einer beruflichen Ausbildung zu eröffnen.
  • In der Berufsfachschule und dem beruflichen Gymnasium liegt der Fokus auf der Information über
    • Ausbildungsmöglichkeiten und
    • Studienmöglichkeiten
  • In den Fachklassen des dualen Systems haben die Auszubildenden ihre Berufswahlentscheidung bereits gefällt. Das Ziel der Berufsorientierung besteht hier gegebenenfalls in der Stabilisierung des Ausbildungsverhältnisses und der Sicherung des Ausbildungserfolges.

Adressaten der Berufs- und Studienorientierung sind neben den Schülerinnen u. Schülern am LEB auch die Schülerinnen und Schüler der Zubringerschulen.

2.Maßnahmen der Berufs- und Studienorientierung

2.1 Maßnahmen für Schüler am LEB

  • Bewerbungsverfahren als Unterrichtsgegenstand in vollzeitschulischen Bildungsgängen
  • Betriebsbesichtigungen
  • Differenzierungskurse mit berufsfachlicher Ausrichtung in verschiedenen Bildungsgängen
  • Förderkurse in verschiedenen Bildungsgängen
  • Prüfungstraining in verschiedenen Bildungsgängen
  • Orientierungspraktika in verschiedenen Vollzeitbildungsgängen
  • Leistungsstandkonferenzen als Gesprächsgrundlage für individuelle Beratung
  • Empfehlung ausbildungsbegleitender Hilfen bei Berufsschülern
  • Regelmäßige Gruppen- und Einzelberatung aller Vollzeitschüler durch die Bundesagentur für Arbeit im Hause
  • Zusammenarbeit mit Maßnahmenträgern (Praxiserkundung, Potentialanalyse, …)
  • Einladungen diverser Unternehmen als Ausbildungsplatzanbieter
  • Besuch von Messen/(Fach-)Hochschulen zur Berufsorientierung
  • Sozialpädagogische Unterstützung bei der Berufswahl und Bewerbung in schwierigen Fällen
  • Kursangebote zum Erwerb zusätzlicher Schulabschlüsse in der Berufsschule.

2.2 Maßnahmen für Schüler an Zubringerschulen

  • Schullaufbahnberatung an den Zubringerschulen der Umgebung
  • Zentrale Info-Veranstaltung aller BKs für alle Schüler der Zubringerschulen.
  • Info-Veranstaltung für Schüler an Zubringerschulen im LEB (Gruppenberatung)
  • Info-Tage am LEB im Februar (Einzelberatung)
  • Einzelberatung nach Terminvereinbarung im Februar

Das sind wir!

Ludwig-Erhard-Berufskolleg
Berufsbildende Schule für Wirtschaft und Verwaltung der Stadt Bonn

Schon unser Namenszusatz verrät vieles über unseren Stellenwert in der Stadt Bonn. Als eines von vier Bonner Berufskollegs bietet das Ludwig-Erhard-Berufskolleg (LEB) ein besonders vielfältiges Bildungsangebot im kaufmännischen Bereich. Damit sind maßgebliche Lern- und Ausbildungsinhalte im Berufsfeld Wirtschaft & Verwaltung gemeint.

Unseren Schülerinnen und Schülern stehen alle Abschlüsse der Sekundarstufe II bis hin zum Abitur offen, unsere Auszubildenden begleiten wir als dualer Partner der Wirtschaft zuverlässig bei ihrer Erstausbildung.

Namensgeber unseres Berufskollegs ist Ludwig Erhard – Vater der sozialen Marktwirtschaft und Bundeskanzler der „Aufbaujahre“. Seine Leistungen beim Aufbau der Bundesrepublik nehmen wir gerne als Ansporn und Vorbild für unser Bildungsengagement.
Ludwig Erhard
Möchten Sie mehr über unseren Paten erfahren, besuchen Sie die Seiten der Ludwig-Erhard-Stiftung e. V. Bonn.
Das Foto rechts zeigt Prof. Dr. Ludwig Erhard mit seinem Buch „Wohlstand für Alle“.
Rechte: Deutsches Bundesarchiv (German Federal Archive) – ( B 145 Bild-F004204-0003 )
Das LEB bietet mehrere sogenannte „vollzeitschulische Bildungsgänge“ an:
  • Schülerinnen und Schüler, die bereits die Fachoberschulreife haben, können innerhalb eines Jahres ihren Berufsfachschulabschluss erwerben.
  • In unserer zweijährigen Höheren Handelsschule ist der Erwerb der Fachhochschulreife möglich.
  • Unser Wirtschaftsgymnasium bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, das „Abitur Plus“ zu erwerben, da sie neben der allgemeinen Hochschulreife fundierte Kenntnisse im Wirschaftsbereich erlernen. Durch zusätzliche kaufmännische Unterrichtsinhalte, Projekte, Praktika und Betriebsbesichtigungen werden sie gezielt auf ihren späteren Beruf vorbereitet.
  • In vollzeitschulicher Berufsausbildung bilden wir Schülerinnen und Schüler zum kaufmännischen Assistenten für Fremdsprachen aus.
  • Und wer bereits eine berufliche Erstausbildung besitzt, kann am LEB in der Fachoberschule für Wirtschaft und Verwaltung (FOS12B) sein Fachabitur in einem Jahr erreichen und anschließend an einer Fachhochschule studieren oder in den gehobenen Dienst der öffentlichen Verwaltung einsteigen (Inspektorenlaufbahn).

Das LEB ist aber auch zuständige Berufsschule für wichtige Ausbildungsberufe im Berufsfeld Wirtschaft & Verwaltung:

  • Bank- und Versicherungskaufleute,
  • Steuerfachangestellte,
  • Verwaltungsfachangestellte und Fachangestellte für Bürokommunikation
  • sowie Medizinische und Zahnmedizinische Fachangestellte besuchen das LEB.

Das LEB bleibt seinem Motto treu:
L ernen,

E rfolg und
B eruf unter unserem Dach.

Beste Auszubildende NRW

Berufsschülerin des LEB ausgezeichnet: Larissa Nolden aus Bad Münstereifel erhielt den Titel„Beste Auszubildende in NRW“ Der Verband Freier Berufe im Lande Nordrhein-Westfalen (VFB NW) zeichnete in Düsseldorf die besten Auszubildenden aus dem Bereich der Freien Berufe in NRW aus. Viel Prominenz aus Politik und Wirtschaft kam zum Event.Beste NRW

Hanspeter Klein, Vorsitzender des VFB NW überreichte gemeinsam mit Christiane Schönefeld, der Vorsitzenden der Geschäftsführung der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit und Friedrich G. Conzen, Bürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, den Preisträgern die Auszeichnung in einem feierlichen Festakt.Larissa Nolden (im Bild rechts) aus Bad Münstereifel darf sich in diesem Jahr „Beste Auszubildende in NRW“ nennen.

Nach dem Abitur entschied sich Larissa Nolden für die Ausbildung zur Steuerfachangestellten. Ausgebildet wurde sie in der Kanzlei der Steuerberatungsgesellschaft DHPG Dr. Harzem & Partner in Bornheim. Dank ihrer hervorragenden Leistung wurde ihr in diesem Jahr der Titel „Beste Auszubildende in NRW“ verliehen.

Für Hanspeter Klein hat die duale Ausbildung europaweit Vorbildcharakter: “In den letzten 12 Monaten registrierten wir bei den Kammern der Freien Berufe in NRW fast 11.000 neue Ausbildungsverträge. Damit hatten die Freien Berufe erneut die höchsten Zuwächse der gesamten Wirtschaft.“ Vor allem sei es dem hohen Engagement der Ausbilder zu verdanken, dass das Erfolgsmodell „Duale Ausbildung“ auch weiterhin gewährleistet sei.

In ihrer Laudatio sprach Christiane Schönefeld, von einer guten Zeit für Freie Berufe und einer stabilen Arbeitsmarktlage in NRW. Sie ermutigte die anwesenden Vertreter der Freien Berufe, sich auch mit Blick auf die zukünftigen Auszubildenden aufgeschlossen den Herausforderungen der „Arbeitswelt 4.0“ zu stellen. Wichtig für den Wirtschaftsstandort NRW sei es, dass Unternehmen und Betriebe ihr Engagement um junge Menschen weiter hoch halten. NRW brauche Fachkräfte, junge Menschen eine Perspektive auf den Berufseinstieg.

Ausbilderin DHPG & Larissa Nolden

Friedrich G. Conzen, Bürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, schätzt die große Bedeutung der Dualen Ausbildung für die berufliche Zukunft und für den deutschen Arbeitsmarkt. Bürgermeister Conzen bedankte sich bei den Freien Berufen für ihre vorbildliche Einsatzbereitschaft. Schließlich sei die Ausbildung der erste Schritt ins Berufsleben junger Menschen, für die alle Verantwortung übernehmen müssten.

Die jährlich stattfindende Preisverleihung ist seit 2007 etablierter Branchentreffpunkt mit Gästen aus Wirtschaft und Politik. Die Auszeichnung „Beste/r Auszubildende/r in NRW“ würdigt die erfolgreichsten Auszubildenden in den unterschiedlichen Ausbildungsberufen der Freien Berufe aus ganz Nordrhein-Westfalen, die damit branchenübergreifend und landesweit zu den Besten gehören.

Im Bild sind (v. li.) Hanspeter Klein (Verband Freier Berufe NRW), Larissa Nolden, Christiane Schönefeld (Bundesagentur für Arbeit) und Friedrich Conzen (Bürgermeister Düsseldorf).

Der Verband Freier Berufe im Lande Nordrhein-Westfalen e.V. vertritt als Dachorganisation 38 Kammern und Verbände der Freien Berufe in ganz Nordrhein-Westfalen, darunter Apotheker, Ärzte, Fahrlehrer, Grafik-Designer, Ingenieure, Notare, Patentanwälte, Rechtsanwälte, Restauratoren, Steuerberater, Tierärzte, Tonkünstler, Wirtschaftsprüfer und Zahnärzte.

(c) Text- und Bildrechte liegen beim Verband Freier Berufe NRW (www.vfb-nw.de)