LEB-Bonn
Betriebspraktikum der Jahrgangsstufe 11 des Wirtschaftsgymnasiums

Die Schülerinnen und Schüler der  Jahrgangsstufe 11 des Wirtschaftsgymnasiums haben in der Zeit vom 04.06. bis 15.06.2012 ein Betriebspraktikum absolviert, um so einen ersten Einblick in die Berufswelt zu gewinnen. Dabei ist es allen gelungen einen ihren Wünschen entsprechenden Praktikumsbetrieb zu finden. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle nochmals bei allen Unternehmen, die uns hierbei unterstützt haben, ganz herzlich bedanken.

Doch nun lesen Sie einzelne Eindrücke unserer Schülerinnen und Schüler ...

Finanzamt Bonn – Außenstadt
Das zweiwöchige Praktikum beim Finanzamt Bonn – Außenstadt war sehr lehrreich und hat mir viel Spaß gemacht. Das Praktikum war gut organisiert und strukturiert. Schon nach der Bestätigung des Praktikums wurde mir ein Plan für die zwei Wochen mitgeschickt; so konnte ich mich früh darauf vorbereiten.
Ich durfte viele Stellen im Finanzamt besuchen, wie z.B. die Rechtsbehelfsstelle, die Qualitätssicherungsstelle, den Veranlagungsbezirk u.v.m.. Ich führte ein Interview mit den Ansprechpartnern der verschiedenen Stellen und erarbeitete dann an den darauf folgenden Tagen anhand der Informationen aus den Interviews eine Präsentation aus. Ebenso bekam ich die Aufgabe eine Präsentation zur Eröffnung eines Modegeschäfts zu erstellen. Beide Präsentationen stellte ich  anschließend vor. Am besten hat mir der Außeneinsatz mit dem Vollziehungsbeamten gefallen. Es war interessant dem Vollziehungsbeamten bei seinen Aufgaben zuzusehen.
Zusammenfassend war das Praktikum sehr gut. Ich war im Innen- und Außendienst tätig und konnte viele Eindrücke mitnehmen. Ebenso waren die Arbeitsbedingungen gut und die Beschäftigten offen und hilfsbereit.


Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG: Praktikumsbericht von Wian
Mein Name ist Wian und ich absolvierte mein Praktikum bei der Deutschen Bank Privat- und Geschäftskunden AG in Bonn Beuel.
Während der 2 Wochen arbeitete ich hauptsächlich im Service der Bank, wo man einen sehr nahen Kundenkontakt pflegt. Die häufigsten Wünsche der Kunden waren Einzahlungen, Auszahlungen und Überweisungen. Die ersten Tage schaute ich meiner Betreuerin zu und assistierte ihr, d.h ich zählte den Kunden das Geld vor oder nahm es entgegen und sortierte es in der Kasse ein. Nach einigen Tagen durfte ich dann unter Aufsicht auch schon selbstständig diese Vorgänge bearbeiten. Wenn am Schalter keine Kunden waren, hatten wir Zeit uns um die Post zu kümmern und die verschiedenen Fälle zu bearbeiten, wie zum Beispiel eine Kontoauflösung oder Adressänderung. Außerdem war ich in den 2 Wochen dafür verantwortlich die Post zu öffnen und dem zugehörigen Mitarbeiter zu geben.
Das Praktikum hat mir sehr viel Spaß gemacht - vor allem der direkte Kundenkontakt sagt mir zu.  Mein Interesse für das Bankgeschäft hat sich durch die 2 Wochen bei der Deutschen Bank verstärkt.
Deutsche Bank zum anfassen

ZERA GmbH: Praktikumsbericht von Lars
Mein zweiwöchiges Betriebspraktikum absolvierte ich bei der Firma ZERA GmbH in Königswinter. Es handelt sich um einen Betrieb, der 110 Mitarbeiter beschäftigt. Die ZERA GmbH vertreibt weltweit Geräte und Anlagen zur Erzeugung, Messung, Prüfung und Kalibration elektrischer Größen. Hier war ich der Abteilung Einkauf zugeteilt.
Mein Aufgabengebiet umfasste das Faxen von Bestellungen und Anfragen, das Abstempeln von der Eingangspost und das darauffolgende Sortieren nach Sachbearbeiter, Vorsortieren von Lieferscheinen nach dem jeweiligen Sachbearbeiter, das Bearbeiten von Auftragsbestätigungen, Lieferungskontrolle der Bestellungen und  Rechnungsbuchungen. Zur Erledigung dieser Aufgaben nutzte ich das betriebsinterne Computerprogramm "ProAlpha".
Das Betriebspraktikum empfand ich als sehr positiv in vielerlei Hinsicht: Der mir zugeteilte Aufgabenbereich war sehr abwechslungsreich und interessant. Nicht zuletzt wegen des guten Arbeitsklimas und der Hilfsbereitschaft bei anstehenden Fragen oder Unklarheiten empfand ich das Praktikum als sehr positiv. Ich bekam sehr nützliche und zahlreiche Einblicke in den Aufgabenbereich eines Industriekaufmanns/ Industriekauffrau. Sicherlich wäre es auch interessant, durch ein weiteres Praktikum die Abteilungen Marketing, Rechnungswesen, Personalwesen, Logistik, IT etc. kennenzulernen.
(Foto)


Maritim Hotel Königswinter: Praktikumsbericht von Eva

Mein Praktikum habe ich im Maritim Hotel Königswinter verbracht. Eine Woche in der Abteilung Housekeeping und die zweite Woche in der Abteilung Service. Hier konnte ich zwei völlig verschiedene Bereiche im Hotelgewerbe kennenlernen. Meine Aufgaben in der ersten Woche waren unter Aufsicht einer Angestellten Zimmer putzen, sowie auch den Eingangsbereich, das Restaurant und die Bar zu säubern. Während der zweiten Woche im Service war ich vor allem die helfende Hand, die im Restaurant kleine Arbeiten erledigt hat. Darunter fiel Tische abräumen und wieder eindecken und Geschirr und Gläser pollieren. Die Arbeit war körperlich sehr anstrengend und ich war froh, nach acht Arbeitsstunden Feierabend zu haben. Durch Gespräche mit Auszubildenden zur Hotelfachfrau/zum Hotelfachmann, die während ihrer drei Lehrjahre jede Abteilung der Hotellerie durchlaufen, gelang es mir einen noch tieferen Eindruck in das gesamte Unternehmen zu erlangen. Mit meiner Wahl auf das Hotelgewerbe bin ich sehr zufrieden und weiß jetzt, was mich erwartet. In Hinblick auf meinen zukünftigen Berufswunsch bin ich meiner Entscheidung einen Schritt näher gekommen.


SolarWorld: Praktikumsbericht von Larissa

Es waren zwei abwechslungsreiche Wochen während meines Betriebspraktikums bei SolarWorld in der Marketingabteilung.
Nicht nur die Umstellung von der Schule zur Arbeit, sondern auch eine Zeit , in der man sich ohne seine Mitschülerinnen und Mitschüler zurecht finden musste.
In den ersten 3 Tagen meines Praktikums, war das wirklich komisch und neu sich in der Arbeitswelt zu koordinieren. Aber durch das herzliche Arbeitsklima war dies schon bald verflogen.
Da ich jeden Tag von meiner Abteilung viel gezeigt bekommen habe, verging die Zeit wie im Flug.
Mal durfte ich an einem Meeting teilnehmen oder ich durfte mir für ein neues Projekt Gedanken machen über Verbesserungen oder Erweiterungen.
Ich war echt überrascht, dass ich als Praktikantin so viel machen durfte.
An meinem letzten Tag konnte ich sogar ein Telefonat mit einem Fachparter führen.
Was ich besonders toll fand, war, dass ich meine BWL-Kenntnisse während meines Praktikums gut anwenden konnte. Somit führte ich meine Aufgaben mit viel Hintergrundwissen aus und lernte dabei auch noch einige Sachen dazu.
Ich könnte mir sehr gut vorstellen nach meinem Abitur in diesen Berufszweig einzusteigen und später einmal  als Managerin bei SolarWorld tätig zu sein.
Im Moment bin ich jedoch noch froh in die Schule zu gehen - und in zwei Jahren dann bin ich bereit für die Arbeitswelt.

Solarworld Mein eigener Schreibtisch